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Samstag, 15. August 2026
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Sven Schulze: CDU-Spitzenkandidat räumt bei Wahlplakaten handwerklichen Fehler ein

Medienspektrum

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14. August
Die Zeit (Politik)

Sven Schulze: CDU-Spitzenkandidat räumt bei Wahlplakaten handwerklichen Fehler ein

Nach Spott und heftigen Diskussionen über seine Wahlplakate hat Sachsen-Anhalts CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze einen Fehler eingeräumt. »Dieselbe Frau an einem Tag in zwei Situationen zu fotografieren, war handwerklich vielleicht nicht klug. Das stimmt, machen wir beim nächsten Mal besser«, sagte Schulze in einem Video bei X. Auf einem seiner Wahlplakate war dieselbe Frau neben Schulze einmal im Rollstuhl sitzend zu sehen, ein weiteres zeigte sie stehend. Im Internet sorgte das für Spott, einige Nutzer bezeichneten den CDU-Politiker deshalb ironisch als »Wunderheiler«. Schulze griff die Kritik in seinem Video selbst auf: Es würde einige Probleme in Sachsen-Anhalt schneller lösen, wenn er tatsächlich Wunder vollbringen könnte. »Nun stimmt es leider nicht. Wunder, die kann ich Ihnen nicht versprechen«, sagte er. »Aber dass ein Arzt in erreichbarer Nähe ist, wenn Sie ihn brauchen, dafür trete ich als Ministerpräsident an.« Der CDU-Politiker sagte, dass die Debatte über die Plakate vor allem in den sozialen Medien geführt werde. Bei seinen Terminen im Land sei er hingegen kein einziges Mal darauf angesprochen worden. »Gefragt worden bin ich etwas anderes. Haben wir in der Zukunft noch genügend Ärzte im Land, und wenn ja, wo sollen die herkommen? Wer hilft mir eigentlich, wenn ich älter werde und Pflege brauche?« Um diese Fragen gehe es, sagte der Ministerpräsident in dem Video. Genau um solche Themen müsse es seiner Ansicht nach gehen. Er wünsche sich deshalb, dass die Diskussion wieder stärker auf die konkreten Herausforderungen und die Zukunft Sachsen-Anhalts gelenkt werde. In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt. In Umfragen steht die AfD bei mehr als 40 Prozent, die CDU liegt mit 24 Prozent weit abgeschlagen hinter der AfD. Die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei strebt nach der Wahl eine Alleinregierung an und will erstmals in Deutschland einen Ministerpräsidenten stellen. Dies ist unter anderem davon abhängig, wie viele Parteien insgesamt ins Parlament einziehen werden und wie diese dann bei der Wahl des Ministerpräsidenten agieren.

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14. August
Die Welt (Politik)

„Wunder kann ich Ihnen nicht versprechen“ – Schulze wehrt sich gegen Spott an Rollstuhl-Wahlplakaten

„Wunder kann ich Ihnen nicht versprechen“ – Schulze wehrt sich gegen Spott an Rollstuhl-Wahlplakaten Auf einem CDU-Plakat sitzt eine Frau im Rollstuhl, auf dem nächsten steht sie neben Ministerpräsident Sven Schulze. Das Motiv entfacht im Netz Spott über einen „Wunderheiler“ im Wahlkampf. „Machen wir beim nächsten Mal besser“, verspricht der Spitzenkandidat. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze verteidigt sich gegen die Häme in den sozialen Netzwerken. Nachdem die Union auf einem Wahlplakat mit einer Frau im Rollstuhl geworben hatte, die auf einem anderen Bild neben dem CDU-Politiker steht, war dieser etwa als „Wunderheiler“ verspottet worden. „Ich habe in dieser Woche im Internet gelernt, dass ich heilen kann“, schilderte Schulze in einem Instagram-Video. „Nur stimmt es leider nicht: Wunder, die kann ich Ihnen nicht versprechen.“ Er trete jedoch dafür ein, dass jeder Mensch in Sachsen-Anhalt einen Arzt in seiner Nähe erreichen könne. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident hatte vor einigen Tagen erneut für Irritationen gesorgt. Dreieinhalb Wochen vor der Landtagswahl zeigte sich der CDU-Spitzenkandidat auf Wahlplakaten seiner Partei mit einer vermeintlichen Rollstuhlfahrerin. Auf einem Bild begegnet er der mobilitätseingeschränkten Frau zum Slogan „Gute Medizin überall im Land“. Aber auf einem zweiten Plakat hat die Frau ebenfalls mitgewirkt. Hier ist sie stehend neben dem Ministerpräsidenten zu sehen. In den sozialen Netzwerken sorgt die Kampagne für Spott. Auf der Plattform X bezeichnen Nutzer den CDU-Politiker hämisch als „Jesus“ und „Wunderheiler“ in „Messias-Pose“. „Mit Schulze kann man nur noch Mitleid haben: Losers gonna lose!“, kommentierte der AfD-Bundestagabgeordnete Maximilian Krah. „Scheuen sie die Öffentlichkeit so sehr und umgeben sich nur noch mit Statisten?“, fragt ein Account und ergänzt: „Ob er auch über Wasser gehen kann?“ Wie das wiederum aussehen könnte, hat jemand per Künstlicher Intelligenz visualisiert. Schulze läuft mit einem Brot und einem Fisch unter den Armen über einen See und verspricht, „Wasser zu Wein“ zu verwandeln. In der CDU hält sich das Verständnis für die Aufregung in Grenzen. Gegenüber „Bild“ äußerte sich eine Sprecherin der Partei. „Auf unseren Plakaten sind Menschen aus Sachsen-Anhalt zu sehen, die uns von ihren Erfahrungen und aus ihrem Alltag erzählt haben. So auch diese Frau auf diesen beiden Motiven“, schilderte sie. „Wer nach einer ärztlichen Behandlung oder einem Krankenhausaufenthalt zeitweise im Rollstuhl sitzt oder auf Unterstützung angewiesen ist, kann selbstverständlich trotzdem laufen.“ In seinem Instagram-Video tat Schulze die Kritik als reine Online-Debatte ab. Die Bevölkerung interessiere sich vielmehr für den Ärztemangel und die Pflegesituation im Land, wie es ihm bei Wahlkampfveranstaltungen vermittelt werde. Auf die Plakate sei er dabei kein einziges Mal angesprochen worden. Und dennoch gelobte der CDU-Politiker Besserung: „Dieselbe Frau an einem Tag in zwei Situationen zu fotografieren, war handwerklich vielleicht nicht klug. Das stimmt – machen wir beim nächsten Mal besser.“

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14. August
Der Spiegel (Politik)

Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) äußert sich zu Wahlplakaten

Wahlplakate in Sachsen-Anhalt Ministerpräsident Schulze äußert sich zur »Wunderheiler«-Panne Der CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, sah sich Spott und Häme ausgesetzt, weil zwei seiner Wahlplakate dieselbe »Frau aus dem Volk« zeigen, einmal im Rollstuhl, einmal stehend. Nun hat sich der Politiker zur Diskussion geäußert und dabei einen Fehler eingeräumt. »Dieselbe Frau an einem Tag in zwei Situationen zu fotografieren, war handwerklich vielleicht nicht klug. Das stimmt, machen wir beim nächsten Mal besser«, sagte Schulze in einem Video bei X. Über das Plakat kann man diskutieren. Über die medizinische Versorgung in Sachsen-Anhalt müssen wir reden. — Sven Schulze (@schulzeeuropa) August 14, 2026 Medizinische Hilfe muss erreichbar sein. Dafür setze ich mich ein.#cdu #cdulsa #svenschulze #sachsenanhalt #gesundheit pic.twitter.com/skdNwAJg0S Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Im Internet war Schulze zuvor als »Wunderheiler« bezeichnet worden, weil die Frau auf einem Wahlplakatmotiv im Rollstuhl sitzt und auf einem anderen neben ihm steht. Es würde zwar einige Probleme in Sachsen-Anhalt schneller lösen, wenn er Wunder vollbringen könnte, sagte Schulze. »Nun stimmt es leider nicht. Wunder, die kann ich Ihnen nicht versprechen. Aber dass ein Arzt in erreichbarer Nähe ist, wenn Sie ihn brauchen, dafür trete ich als Ministerpräsident an.« Während die Diskussion über seine Plakate im Internet stattfinde, sei er im Land unterwegs, betonte der CDU-Politiker. Er sei kein einziges Mal auf die Frau auf den Plakaten angesprochen worden. »Gefragt worden bin ich etwas anderes. Haben wir in der Zukunft noch genügend Ärzte im Land und wenn ja, wo sollen die herkommen? Wer hilft mir eigentlich, wenn ich älter werde und Pflege brauche?« Um diese Fragen gehe es, sagt der Ministerpräsident in dem Video. »Ich würde also vorschlagen, wir reden jetzt einfach wieder über Sachsen-Anhalt.« In drei Wochen wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. In Umfragen steht die AfD bei mehr als 40 Prozent, erstmals könnte mit Ulrich Siegmund ein rechtsextremer Politiker Regierungschef eines Bundeslands werden. Die CDU liegt weit abgeschlagen hinter der AfD, mit 24 Prozent. Die SPD könnte in Sachsen-Anhalt aus dem Landtag fliegen. Im Wahlkampf vor Ort spürt man, wie sehr die Partei dort in Verruf geraten ist. Hier lesen Sie mehr .

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12. August
Die Welt (Politik)

Plötzlich steht die Rollstuhlfahrerin wieder – Schulzes Wahlplakate ernten Spott

Plötzlich steht die Rollstuhlfahrerin wieder – Schulzes Wahlplakate ernten Spott Auf einem CDU-Plakat sitzt eine Frau im Rollstuhl, auf dem nächsten steht sie neben Ministerpräsident Sven Schulze. Das Motiv entfacht im Netz Spott über einen „Wunderheiler“ im Wahlkampf. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze sorgt erneut für Irritationen. Dreieinhalb Wochen vor der Landtagswahl zeigt sich der CDU-Spitzenkandidat auf Wahlplakaten seiner Partei mit einer vermeintlichen Rollstuhlfahrerin. Auf einem Bild begegnet er der mobilitätseingeschränkten Frau zum Slogan „Gute Medizin überall im Land“. Aber auf einem zweiten Plakat hat die Frau ebenfalls mitgewirkt. Hier ist sie stehend neben dem Ministerpräsidenten zu sehen. In den sozialen Netzwerken sorgt die Kampagne für Spott. Auf der Plattform X bezeichnen Nutzer den CDU-Politiker hämisch als „Jesus“ und „Wunderheiler“ in „Messias-Pose“. „Scheuen sie die Öffentlichkeit so sehr und umgeben sich nur noch mit Statisten?“, fragt ein Account und ergänzt: „Ob er auch über Wasser gehen kann?“ Wie das wiederum aussehen könnte, hat jemand per Künstlicher Intelligenz visualisiert. Schulze läuft mit einem Brot und einem Fisch unter den Armen über einen See und verspricht, „Wasser zu Wein“ zu verwandeln. In der CDU hält sich das Verständnis für die Aufregung in Grenzen. Gegenüber „Bild“ äußerte sich eine Sprecherin der Partei. „Auf unseren Plakaten sind Menschen aus Sachsen-Anhalt zu sehen, die uns von ihren Erfahrungen und aus ihrem Alltag erzählt haben. So auch diese Frau auf diesen beiden Motiven“, schilderte sie. „Wer nach einer ärztlichen Behandlung oder einem Krankenhausaufenthalt zeitweise im Rollstuhl sitzt oder auf Unterstützung angewiesen ist, kann selbstverständlich trotzdem laufen.“

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