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Freitag, 31. Juli 2026
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Künstliche Intelligenz - Auch KI von Anthropic griff echte Firmen an

Medienspektrum

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31. Juli
Wirtschaftswoche

Künstliche Intelligenz: KI des OpenAI-Rivalen Anthropic griff echte Firmen an

Künstliche Intelligenz: KI des OpenAI-Rivalen Anthropic griff echte Firmen an Wenige Wochen nach der aufsehenerregenden Hacker-Attacke eines KI-Modells des ChatGPT-Entwicklers OpenAI muss der Rivale Anthropic einräumen, dass ihm etwas Ähnliches passiert ist. In Testläufen drang Künstliche Intelligenz von Anthropic ungeplant in Computersysteme von drei Unternehmen ein, wie die KI-Firma mitteilte. Weder die Betroffenen noch Anthropic hätten das damals bemerkt. Man habe die Aktivität erst bei einer nachträglichen Überprüfung von gut 141.000 Testläufen nach dem OpenAI-Vorfall festgestellt. Namen der Unternehmen wurden zunächst nicht genannt. Während die OpenAI-KI erst einen Weg finden musste, aus der Testumgebung ins offene Internet auszubrechen, hatten es die Modelle von Anthropic viel einfacher. Im Test-Szenario, das sie bekamen, hieß es zwar, sie hätten keinen Netz-Zugang. Doch in Wirklichkeit war der Weg ins Internet wegen eines Missverständnisses mit dem Test-Partner die ganze Zeit frei. Drei Modelle machten davon dann auch Gebrauch, wie Anthropic in einem Blogeintrag erläuterte. In allen Tests ging es darum, die Hacker-Fähigkeiten der KI zu testen. Das ist eine übliche Vorgehensweise, um besser Leitplanken für sie aufstellen zu können. Konkret bekamen die KI-Modelle die Aufgabe, eine bestimmte Information zu finden, die in einem anderen Computer versteckt ist – und dafür auch in das System einzubrechen. Namensverwechslung Bei einem der Zwischenfälle wählte der Testpartner laut Anthropic im Szenario für die zu hackende fiktive Firma einen Namen, der sich auch in einer tatsächlichen Webadresse findet. Die KI – Anthropics Modell Claude Opus 4.7 – habe sich erst schwer damit getan, die Aufgabe in der vorgesehenen Testumgebung zu erfüllen. Dann habe die Software aber festgestellt, dass sich im Internet ein Unternehmen mit demselben Namen fand – und sich darauf konzentriert. Das sei gleich bei vier Durchläufen passiert. Dabei verschaffte sich das Modell demnach unter anderem Zugriff auf eine Datenbank. Auch als die KI erkannt habe, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, sei die Attacke nicht gestoppt worden. Schadsoftware zum Herunterladen In einem anderen Test schrieb das Anthropic-Programm dem Blogeintrag zufolge für den Einbruch in den Ziel-Computer eine präparierte Software. Dank Netz-Zugang habe sie diese jedoch öffentlich zugänglich auf einer spezialisierten Download-Plattform platzieren können. Dort sei die Schadsoftware rund eine Stunde lang verfügbar gewesen – und 15 Systeme hätten sie heruntergeladen. Darunter war demnach eine IT-Sicherheitsfirma, die routinemäßig solche Scripts lädt und ausführt, um sie zu testen. Durch die Installation habe das Anthropic-Modell Mythos 5 Zugang zur Computer-Infrastruktur der Firma bekommen. Das Verhalten der KI sei nicht ideal gewesen, hieß es dazu im Blogeintrag. Beim dritten Zwischenfall habe ein Test-Modell rund 9.000 Angriffsziele gescannt, bevor es sich für eines davon entschieden habe. Diesmal stoppte die KI die Attacke, als sie erkannte, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, wie Anthropic schrieb. OpenAI-Vorfall als Weckruf Bei dem jüngst bekanntgewordenen Vorfall mit einem Modell von OpenAI verschaffte sich die Software in einem Test eigenständig Zugang zum offenen Internet und drang danach auf eigene Faust in Computersysteme der KI-Firma Hugging Face ein. Dabei agierte die OpenAI-KI wie ein Hacker und nutzte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus. Der ChatGPT-Entwickler sprach von einem „beispiellosen Cyber-Zwischenfall“. Experten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software. Deswegen wurde der OpenAI-Zwischenfall in der Branche als Weckruf gewertet. Es folgten unter anderem Forderungen, die Testumgebungen besser abzusichern. Für Anthropic sind die nun bekanntgewordenen Attacken besonders schmerzhaft, da die Firma stets als Verfechter einer verantwortungsvollen KI-Entwicklung auftrat. Lesen Sie auch: Ausbruch aus dem Sandkasten

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31. Juli
FAZ (Wirtschaft)

Claude Opus: Auch KI von Anthropic griff echte Firmen an

Claude Opus : Auch KI von Anthropic griff echte Firmen an Dass ein KI-Modell von OpenAI auf eigene Faust als Hacker agierte, hat die Tech-Branche alarmiert. Nun stellt sich heraus: Es war kein Einzelfall. Und die KI von Anthropic verbreitete außerdem Schadsoftware. Wenige Wochen nach der aufsehenerregenden Hacker-Attacke eines KI-Modells des ChatGPT-Entwicklers OpenAI muss der Rivale Anthropic einräumen, dass ihm etwas Ähnliches passiert ist. In Testläufen drang Künstliche Intelligenz von Anthropic ungeplant in Computersysteme von drei Unternehmen ein, wie die KI-Firma mitteilte. Weder die Betroffenen noch Anthropic hätten das damals bemerkt. Man habe die Aktivität erst bei einer nachträglichen Überprüfung von gut 141.000 Testläufen nach dem OpenAI-Vorfall festgestellt. Namen der Unternehmen wurden zunächst nicht genannt. Während die OpenAI-KI erst einen Weg finden musste, aus der Testumgebung ins offene Internet auszubrechen, hatten es die Modelle von Anthropic viel einfacher. Im Test-Szenario, das sie bekamen, hieß es zwar, sie hätten keinen Netz-Zugang. Doch in Wirklichkeit war der Weg ins Internet wegen eines Missverständnisses mit dem Test-Partner die ganze Zeit frei. Drei Modelle machten davon dann auch Gebrauch, wie Anthropic in einem Blogeintrag erläuterte. In allen Tests ging es darum, die Hacker-Fähigkeiten der KI zu testen. Das ist eine übliche Vorgehensweise, um besser Leitplanken für sie aufstellen zu können. Konkret bekamen die KI-Modelle die Aufgabe, eine bestimmte Information zu finden, die in einem anderen Computer versteckt ist - und dafür auch in das System einzubrechen. Namensverwechslung mit fiktivem Testfall Bei einem der Zwischenfälle wählte der Testpartner laut Anthropic im Szenario für die zu hackende fiktive Firma einen Namen, der sich auch in einer tatsächlichen Web-Adresse findet. Die KI – Anthropics Modell Claude Opus 4.7 – habe sich erst schwer damit getan, die Aufgabe in der vorgesehenen Testumgebung zu erfüllen. Dann habe die Software aber festgestellt, dass sich im Internet ein Unternehmen mit demselben Namen fand, und sich darauf konzentriert. Das sei gleich bei vier Durchläufen passiert. Dabei verschaffte sich das Modell demnach unter anderem Zugriff auf eine Datenbank. Auch als die KI erkannt habe, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, sei die Attacke nicht gestoppt worden. Schadsoftware zum Herunterladen In einem anderen Test schrieb das Anthropic-Programm dem Blogeintrag zufolge für den Einbruch in den Ziel-Computer eine präparierte Software. Dank Netz-Zugang habe sie diese jedoch öffentlich zugänglich auf einer spezialisierten Download-Plattform platzieren können. Dort sei die Schadsoftware rund eine Stunde lang verfügbar gewesen. 15 Systeme hätten sie heruntergeladen. Darunter war demnach eine IT-Sicherheitsfirma, die routinemäßig solche Scripts lädt und ausführt, um sie zu testen. Durch die Installation habe das Anthropic-Modell Mythos 5 Zugang zur Computer-Infrastruktur der Firma bekommen. Das Verhalten der KI sei nicht ideal gewesen, hieß es dazu im Blogeintrag. Beim dritten Zwischenfall habe ein Test-Modell rund 9.000 Angriffsziele gescannt, bevor es sich für eines davon entschieden habe. Diesmal stoppte die KI die Attacke, als sie erkannte, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, wie Anthropic schrieb. OpenAI-Vorfall als Weckruf Bei dem jüngst bekanntgewordenen Vorfall mit einem Modell von OpenAI hatte sich die Software in einem Test eigenständig Zugang zum offenen Internet verschafft und drang danach auf eigene Faust in Computersysteme der KI-Firma Hugging Face ein. Dabei agierte die OpenAI-KI wie ein Hacker und nutzte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus. Der ChatGPT-Entwickler sprach von einem „beispiellosen Cyber-Zwischenfall“. Experten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software. Deswegen wurde der OpenAI-Zwischenfall in der Branche als Weckruf gewertet. Es folgten unter anderem Forderungen, die Testumgebungen besser abzusichern. Für Anthropic sind die nun bekanntgewordenen Attacken besonders schmerzhaft, da die Firma stets als Verfechter einer verantwortungsvollen KI-Entwicklung auftrat.

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31. Juli
ZDF heute

Nach OpenAI: Auch Anthropic griff echte Firmen an

KI-Hacker-Attacke:Nach OpenAI: Auch Anthropic griff echte Firmen an Erst hackte ein KI-Modell von OpenAI fremde Computersysteme. Jetzt meldet auch Anthropic "unbefugten Zugriff" auf Organisationssysteme. Wenige Wochen nach der aufsehenerregenden Hacker-Attacke eines KI-Modells des ChatGPT-Entwicklers OpenAI muss der Rivale Anthropic einräumen, dass ihm etwas Ähnliches passiert ist. In Testläufen drang eine Künstliche Intelligenz von Anthropic ungeplant in Computersysteme von drei Unternehmen ein, wie die KI-Firma mitteilte. Unklar, welche Unternehmen betroffen sind Weder die Betroffenen noch Anthropic hätten das bemerkt. Man habe die Aktivität erst bei einer nachträglichen Überprüfung von gut 141.000 Testläufen nach dem OpenAI-Vorfall festgestellt. Namen der Unternehmen wurden zunächst nicht genannt. Während die OpenAI-KI erst einen Weg finden musste, aus der Testumgebung ins offene Internet auszubrechen, hatten es die Modelle von Anthropic viel einfacher. Im Test-Szenario, das sie bekamen, hieß es zwar, sie hätten keinen Netz-Zugang. Doch in Wirklichkeit war der Weg ins Internet wegen eines Missverständnisses mit dem Test-Partner die ganze Zeit frei. Drei Modelle machten davon dann auch Gebrauch, wie Anthropic in einem Blogeintrag erläuterte. In allen Tests ging es darum, die Hacker-Fähigkeiten der KI zu testen. Das ist eine übliche Vorgehensweise, um besser Leitplanken für sie aufstellen zu können. Konkret bekamen die KI-Modelle die Aufgabe, eine bestimmte Information zu finden, die in einem anderen Computer versteckt ist - und dafür auch in das System einzubrechen. "In diesem Fall war das Modell scheinbar so gut, dass es die Sicherheitszone, die OpenAI gesetzt hat, verlassen hat", sagt Dennis-Kenji Kipker, Experte für IT-Sicherheit. 23.07.2026 | 7:09 minModell verschaffte sich Zugriff auf Datenbank Bei einem der Zwischenfälle wählte der Testpartner laut Anthropic im Szenario für die zu hackende fiktive Firma einen Namen, der sich auch in einer tatsächlichen Web-Adresse findet. Die KI - Anthropics Modell Claude Opus 4.7 - habe sich erst schwer damit getan, die Aufgabe in der vorgesehenen Testumgebung zu erfüllen. Dann habe die Software aber festgestellt, dass sich im Internet ein Unternehmen mit demselben Namen fand - und sich darauf konzentriert. Das sei gleich bei vier Durchläufen passiert. Dabei verschaffte sich das Modell demnach unter anderem Zugriff auf eine Datenbank. Auch als die KI erkannt habe, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, sei die Attacke nicht gestoppt worden. Ein KI-System der US-Firma OpenAI ist aus seiner Testumgebung ausgebrochen. Es hat sich eigenständig Zugang zum Internet verschafft und ein anderes Unternehmen gezielt angegriffen. 23.07.2026 | 1:46 minSchadsoftware eine Stunde lang verfügbar In einem anderen Test schrieb das Anthropic-Programm dem Blogeintrag zufolge für den Einbruch in den Ziel-Computer eine präparierte Software. Dank Netz-Zugang habe sie diese jedoch öffentlich zugänglich auf einer spezialisierten Download-Plattform platzieren können. Dort sei die Schadsoftware rund eine Stunde lang verfügbar gewesen - und 15 Systeme hätten sie heruntergeladen. Darunter war demnach eine IT-Sicherheitsfirma, die routinemäßig solche Scripts lädt und ausführt, um sie zu testen. Durch die Installation habe das Anthropic-Modell Mythos 5 Zugang zur Computer-Infrastruktur der Firma bekommen. Das Verhalten der KI sei nicht ideal gewesen, hieß es dazu im Blogeintrag. Beim dritten Zwischenfall habe ein Test-Modell rund 9.000 Angriffsziele gescannt, bevor es sich für eines davon entschieden habe. Diesmal stoppte die KI die Attacke, als sie erkannte, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, wie Anthropic schrieb. Der autonome Hackerangriff habe das gezeigt, was lange befürchtet worden sei, so der Experte für Cybersicherheit, Dennis-Kenji Kipker. OpenAI habe die Kontrolle über ein KI-Programm verloren. 23.07.2026 | 3:56 minOpenAI-KI agierte wie ein Hacker Bei dem jüngst bekanntgewordenen Vorfall mit einem Modell von OpenAI verschaffte sich die Software in einem Test eigenständig Zugang zum offenen Internet und drang danach auf eigene Faust in Computersysteme der KI-Firma Hugging Face ein. Dabei agierte die OpenAI-KI wie ein Hacker und nutzte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus. Der ChatGPT-Entwickler sprach von einem "beispiellosen Cyber-Zwischenfall". Experten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software. Deswegen wurde der OpenAI-Zwischenfall in der Branche als Weckruf gewertet. Es folgten unter anderem Forderungen, die Testumgebungen besser abzusichern. Für Anthropic sind die nun bekanntgewordenen Attacken besonders schmerzhaft, da die Firma stets als Verfechter einer verantwortungsvollen KI-Entwicklung auftrat. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.  Mehr zum Thema KI - Experten hinterfragen Sicherheitsstruktur:Bericht: KI-Agent von OpenAI war tagelang außer Kontrollemit Video3:56 - Sicherheitsvorfall bei OpenAI:Experte: Fehlende Kontrolle bei KI ist "hochgefährlich"mit Video3:56 - FAQCybersicherheit:Eine KI spielt Hacker: Was hinter dem OpenAI-Vorfall stecktvon Kevin Schubertmit Video2:40 - "Beispielloser Cyberzwischenfall":OpenAI: KI wird ungewollt zum Hackermit Video3:56

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31. Juli
Der Spiegel

Auch KI von Anthropic griff echte Firmen an

Erneute Hackerangriffe Auch KI von Anthropic griff echte Firmen an Wenige Wochen nach der aufsehenerregenden Hacker-Attacke eines KI-Modells des ChatGPT-Entwicklers OpenAI muss der Rivale Anthropic einräumen, dass ihm etwas Ähnliches passiert ist. In Testläufen drang die künstliche Intelligenz von Anthropic ungeplant in Computersysteme von drei Unternehmen ein, wie die KI-Firma mitteilte . Weder die Betroffenen noch Anthropic hätten das damals bemerkt. Man habe die Aktivität erst bei einer nachträglichen Überprüfung von gut 141.000 Testläufen nach dem OpenAI-Vorfall festgestellt. Namen der Unternehmen wurden zunächst nicht genannt. Während die OpenAI-KI erst einen Weg finden musste, aus der Testumgebung ins offene Internet auszubrechen (mehr hier ), hatten es die Modelle von Anthropic viel einfacher. In ihrem Test-Szenario hieß es zwar, sie hätten keinen Netz-Zugang. Doch in Wirklichkeit war der Weg ins Internet wegen eines Missverständnisses mit dem Test-Partner die ganze Zeit frei. Drei Modelle machten davon dann auch Gebrauch, wie Anthropic in einem Blogeintrag erläuterte . In allen Tests ging es darum, die Hacker-Fähigkeiten der KI zu testen. Das ist eine übliche Vorgehensweise, um besser Leitplanken für sie aufstellen zu können. Konkret bekamen die KI-Modelle die Aufgabe, eine bestimmte Information zu finden, die in einem anderen Computer versteckt ist – und dafür auch in das System einzubrechen. Namensverwechslung Bei einem der Zwischenfälle wählte der Testpartner laut Anthropic im Szenario für die zu hackende fiktive Firma einen Namen, der sich auch in einer tatsächlichen Web-Adresse findet. Die KI – Anthropics Modell Claude Opus 4.7 – habe sich erst schwer damit getan, die Aufgabe in der vorgesehenen Testumgebung zu erfüllen. Dann habe die Software aber festgestellt, dass sich im Internet ein Unternehmen mit demselben Namen fand – und sich darauf konzentriert. Das sei gleich bei vier Durchläufen passiert. Dabei verschaffte sich das Modell demnach unter anderem Zugriff auf eine Datenbank. Auch als die KI erkannt habe, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, sei die Attacke nicht gestoppt worden. Schadsoftware zum Herunterladen In einem anderen Test schrieb das Anthropic-Programm dem Blogeintrag zufolge für den Einbruch in den Ziel-Computer eine präparierte Software. Dank Netz-Zugang habe sie diese jedoch öffentlich zugänglich auf einer spezialisierten Download-Plattform platzieren können. Dort sei die Schadsoftware rund eine Stunde lang verfügbar gewesen – und 15 Systeme hätten sie heruntergeladen. Darunter war demnach eine IT-Sicherheitsfirma, die routinemäßig solche Scripts lädt und ausführt, um sie zu testen. Durch die Installation habe das Anthropic-Modell Mythos 5 Zugang zur Computer-Infrastruktur der Firma bekommen. Das Verhalten der KI sei nicht ideal gewesen, hieß es dazu im Blogeintrag. Beim dritten Zwischenfall habe ein Test-Modell rund 9000 Angriffsziele gescannt, bevor es sich für eines davon entschieden habe. Dieses Mal stoppte die KI die Attacke, als sie erkannte, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, wie Anthropic schrieb. OpenAI-Vorfall als Weckruf Bei dem jüngst bekannt gewordenen Vorfall mit einem Modell von OpenAI verschaffte sich die Software in einem Test eigenständig Zugang zum offenen Internet und drang danach auf eigene Faust in Computersysteme der KI-Firma Hugging Face ein. Dabei agierte die OpenAI-KI wie ein Hacker und nutzte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus. Der ChatGPT-Entwickler sprach von einem »beispiellosen Cyber-Zwischenfall». Experten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software. Deswegen wurde der OpenAI-Zwischenfall in der Branche als Weckruf gewertet. Es folgten unter anderem Forderungen, die Testumgebungen besser abzusichern. Für Anthropic sind die nun bekannt gewordenen Attacken besonders schmerzhaft, da die Firma stets als Verfechter einer verantwortungsvollen KI-Entwicklung auftrat. In den USA ist eine künstliche Intelligenz ausgebrochen, Politiker in Europa zeigen sich alarmiert. Sie drängen auf mehr Sicherheitsregeln – und technologische Souveränität gegenüber amerikanischen Konzernen.

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31. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Künstliche Intelligenz: Auch KI des OpenAI-Rivalen Anthropic griff echte Firmen an

Wenige Wochen nach der aufsehenerregenden Hacker-Attacke eines KI-Modells des ChatGPT-Entwicklers OpenAI muss der Rivale Anthropic einräumen, dass ihm etwas Ähnliches passiert ist. In Testläufen drang Künstliche Intelligenz von Anthropic ungeplant in Computersysteme von drei Unternehmen ein, wie die KI-Firma mitteilte. Weder die Betroffenen noch Anthropic hätten das damals bemerkt. Man habe die Aktivität erst bei einer nachträglichen Überprüfung von gut 141 000 Testläufen nach dem OpenAI-Vorfall festgestellt. Namen der Unternehmen wurden zunächst nicht genannt. Anthropic-Modelle hatten es einfacher Während die OpenAI-KI erst einen Weg finden musste, aus der Testumgebung ins offene Internet auszubrechen, hatten es die Modelle von Anthropic viel einfacher. Im Test-Szenario, das sie bekamen, hieß es zwar, sie hätten keinen Netz-Zugang. Doch in Wirklichkeit war der Weg ins Internet wegen eines Missverständnisses mit dem Test-Partner die ganze Zeit frei. Drei Modelle machten davon dann auch Gebrauch, wie Anthropic in einem Blogeintrag erläuterte. In allen Tests ging es darum, die Hacker-Fähigkeiten der KI zu testen. Das ist eine übliche Vorgehensweise, um besser Leitplanken für sie aufstellen zu können. Konkret bekamen die KI-Modelle die Aufgabe, eine bestimmte Information zu finden, die in einem anderen Computer versteckt ist - und dafür auch in das System einzubrechen. Teil der Geschichte: eine Namensverwechslung Bei einem der Zwischenfälle wählte der Testpartner laut Anthropic im Szenario für die zu hackende fiktive Firma einen Namen, der sich auch in einer tatsächlichen Web-Adresse findet. Die KI - Anthropics Modell Claude Opus 4.7 - habe sich erst schwer damit getan, die Aufgabe in der vorgesehenen Testumgebung zu erfüllen. Dann habe die Software aber festgestellt, dass sich im Internet ein Unternehmen mit demselben Namen fand - und sich darauf konzentriert. Das sei gleich bei vier Durchläufen passiert. Dabei verschaffte sich das Modell demnach unter anderem Zugriff auf eine Datenbank. Auch als die KI erkannt habe, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, sei die Attacke nicht gestoppt worden. Schadsoftware zum Herunterladen In einem anderen Test schrieb das Anthropic-Programm dem Blogeintrag zufolge für den Einbruch in den Ziel-Computer eine präparierte Software. Dank Netz-Zugang habe sie diese jedoch öffentlich zugänglich auf einer spezialisierten Download-Plattform platzieren können. Dort sei die Schadsoftware rund eine Stunde lang verfügbar gewesen - und 15 Systeme hätten sie heruntergeladen. Darunter war demnach eine IT-Sicherheitsfirma, die routinemäßig solche Scripts lädt und ausführt, um sie zu testen. Durch die Installation habe das Anthropic-Modell Mythos 5 Zugang zur Computer-Infrastruktur der Firma bekommen. Das Verhalten der KI sei nicht ideal gewesen, hieß es dazu im Blogeintrag. Beim dritten Zwischenfall habe ein Test-Modell rund 9000 Angriffsziele gescannt, bevor es sich für eines davon entschieden habe. Diesmal stoppte die KI die Attacke, als sie erkannte, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, wie Anthropic schrieb. OpenAI-Vorfall als Weckruf Bei dem jüngst bekanntgewordenen Vorfall mit einem Modell von OpenAI verschaffte sich die Software in einem Test eigenständig Zugang zum offenen Internet und drang danach auf eigene Faust in Computersysteme der KI-Firma Hugging Face ein. Dabei agierte die OpenAI-KI wie ein Hacker und nutzte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus. Der ChatGPT-Entwickler sprach von einem „beispiellosen Cyber-Zwischenfall“. Experten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software. Deswegen wurde der OpenAI-Zwischenfall in der Branche als Weckruf gewertet. Es folgten unter anderem Forderungen, die Testumgebungen besser abzusichern. Für Anthropic sind die nun bekanntgewordenen Attacken besonders schmerzhaft, da die Firma stets als Verfechter einer verantwortungsvollen KI-Entwicklung auftrat.

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31. Juli
Süddeutsche Zeitung (Wirtschaft)

Künstliche Intelligenz: Auch KI des Open-AI-Rivalen Anthropic griff echte Firmen an

Wenige Tage nach der aufsehenerregenden Hacker-Attacke eines KI-Modells des Chat-GPT-Entwicklers Open AI erklärt der Rivale Anthropic, dass ihm etwas Ähnliches passiert ist. In Testläufen drang künstliche Intelligenz von Anthropic ungeplant in Computersysteme von drei Unternehmen ein, wie die KI-Firma mitteilte. Weder die Betroffenen noch Anthropic hätten das damals bemerkt. Man habe die Aktivität erst bei einer nachträglichen Überprüfung von gut 141 000 Testläufen nach dem Open-AI-Vorfall festgestellt. Namen der Unternehmen wurden bisher nicht genannt. Anthropic-Modelle hatten es einfacher Während die Open-AI-KI erst einen Weg finden musste, aus der Testumgebung ins offene Internet auszubrechen, hatten es die Modelle von Anthropic viel einfacher. Im Test-Szenario, das sie bekamen, hieß es zwar, sie hätten keinen Netzzugang. Doch in Wirklichkeit war der Weg ins Internet wegen eines Missverständnisses mit dem Testpartner die ganze Zeit frei. Drei Modelle machten davon dann auch Gebrauch, wie Anthropic in einem Blogeintrag erläuterte. In allen Tests ging es darum, die Hacker-Fähigkeiten der KI zu testen. Das ist eine übliche Vorgehensweise, um besser Leitplanken für sie aufstellen zu können. Konkret bekamen die KI-Modelle die Aufgabe, eine bestimmte Information zu finden, die in einem anderen Computer versteckt ist – und dafür auch in das System einzubrechen. Teil der Geschichte: eine Namensverwechslung Bei einem der Zwischenfälle wählte der Testpartner laut Anthropic im Szenario für die zu hackende fiktive Firma einen Namen, der sich auch in einer tatsächlichen Web-Adresse findet. Die KI – Anthropics Modell Claude Opus 4.7 - habe sich erst schwer damit getan, die Aufgabe in der vorgesehenen Testumgebung zu erfüllen. Dann habe die Software aber festgestellt, dass sich im Internet ein Unternehmen mit demselben Namen fand – und sich darauf konzentriert. Das sei gleich bei vier Durchläufen passiert. Dabei verschaffte sich das Modell Zugriff auf eine Datenbank. Auch als die KI erkannt habe, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, sei die Attacke nicht gestoppt worden. Schadsoftware zum Herunterladen In einem anderen Test schrieb das Anthropic-Programm dem Blogeintrag zufolge für den Einbruch in den Zielcomputer eine präparierte Software. Dank Netzzugang habe sie diese jedoch öffentlich zugänglich auf einer spezialisierten Download-Plattform platzieren können. Dort sei die Schadsoftware rund eine Stunde lang verfügbar gewesen – und 15 Systeme hätten sie heruntergeladen. Darunter war demnach eine IT-Sicherheitsfirma, die routinemäßig solche Scripts lädt und ausführt, um sie zu testen. Durch die Installation habe das Anthropic-Modell Mythos 5 Zugang zur Computer-Infrastruktur der Firma bekommen. Das Verhalten der KI sei nicht ideal gewesen, hieß es dazu im Blogeintrag. Beim dritten Zwischenfall habe ein Testmodell rund 9000 Angriffsziele gescannt, bevor es sich für eines davon entschieden habe. Diesmal stoppte die KI die Attacke, als sie erkannte, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, wie Anthropic schrieb. Open-AI-Vorfall als Weckruf Bei dem jüngst bekannt gewordenen Vorfall mit einem Modell von Open AI verschaffte sich die Software in einem Test eigenständig Zugang zum offenen Internet und drang danach auf eigene Faust in Computersysteme der KI-Firma Hugging Face ein. Dabei agierte die Open-AI-KI wie ein Hacker und nutzte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus. Der Chat-GPT-Entwickler sprach von einem „beispiellosen Cyber-Zwischenfall“. Experten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software. Deswegen wurde der Open-AI-Zwischenfall in der Branche als Weckruf gewertet. Es folgten unter anderem Forderungen, die Testumgebungen besser abzusichern. Für Anthropic sind die nun bekannt gewordenen Attacken besonders schmerzhaft, da die Firma stets als Verfechter einer verantwortungsvollen KI-Entwicklung auftrat.

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31. Juli
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Künstliche Intelligenz: Auch KI des OpenAI-Rivalen Anthropic griff echte Firmen an

Künstliche Intelligenz: Auch KI des OpenAI-Rivalen Anthropic griff echte Firmen an San Francisco. Wenige Wochen nach der aufsehenerregenden Hacker-Attacke eines KI-Modells des ChatGPT-Entwicklers OpenAI muss der Rivale Anthropic einräumen, dass ihm etwas Ähnliches passiert ist. In Testläufen drang Künstliche Intelligenz von Anthropic ungeplant in Computersysteme von drei Unternehmen ein, wie die KI-Firma mitteilte. Weder die Betroffenen noch Anthropic hätten das damals bemerkt. Man habe die Aktivität erst bei einer nachträglichen Überprüfung von gut 141.000 Testläufen nach dem OpenAI-Vorfall festgestellt. Namen der Unternehmen wurden zunächst nicht genannt. Während die OpenAI-KI erst einen Weg finden musste, aus der Testumgebung ins offene Internet auszubrechen, hatten es die Modelle von Anthropic viel einfacher. Im Test-Szenario, das sie bekamen, hieß es zwar, sie hätten keinen Netz-Zugang. Doch in Wirklichkeit war der Weg ins Internet wegen eines Missverständnisses mit dem Test-Partner die ganze Zeit frei. Drei Modelle machten davon dann auch Gebrauch, wie Anthropic in einem Blogeintrag erläuterte. In allen Tests ging es darum, die Hacker-Fähigkeiten der KI zu testen. Das ist eine übliche Vorgehensweise, um besser Leitplanken für sie aufstellen zu können. Konkret bekamen die KI-Modelle die Aufgabe, eine bestimmte Information zu finden, die in einem anderen Computer versteckt ist - und dafür auch in das System einzubrechen. Namensverwechslung Bei einem der Zwischenfälle wählte der Testpartner laut Anthropic im Szenario für die zu hackende fiktive Firma einen Namen, der sich auch in einer tatsächlichen Web-Adresse findet. Die KI - Anthropics Modell Claude Opus 4.7 - habe sich erst schwer damit getan, die Aufgabe in der vorgesehenen Testumgebung zu erfüllen. Dann habe die Software aber festgestellt, dass sich im Internet ein Unternehmen mit demselben Namen fand - und sich darauf konzentriert. Das sei gleich bei vier Durchläufen passiert. Dabei verschaffte sich das Modell demnach unter anderem Zugriff auf eine Datenbank. Auch als die KI erkannt habe, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, sei die Attacke nicht gestoppt worden. Schadsoftware zum Herunterladen In einem anderen Test schrieb das Anthropic-Programm dem Blogeintrag zufolge für den Einbruch in den Ziel-Computer eine präparierte Software. Dank Netz-Zugang habe sie diese jedoch öffentlich zugänglich auf einer spezialisierten Download-Plattform platzieren können. Dort sei die Schadsoftware rund eine Stunde lang verfügbar gewesen - und 15 Systeme hätten sie heruntergeladen. Darunter war demnach eine IT-Sicherheitsfirma, die routinemäßig solche Scripts lädt und ausführt, um sie zu testen. Durch die Installation habe das Anthropic-Modell Mythos 5 Zugang zur Computer-Infrastruktur der Firma bekommen. Das Verhalten der KI sei nicht ideal gewesen, hieß es dazu im Blogeintrag. Beim dritten Zwischenfall habe ein Test-Modell rund 9.000 Angriffsziele gescannt, bevor es sich für eines davon entschieden habe. Diesmal stoppte die KI die Attacke, als sie erkannte, dass es sich um ein echtes Unternehmen handelte, wie Anthropic schrieb. OpenAI-Vorfall als Weckruf Bei dem jüngst bekanntgewordenen Vorfall mit einem Modell von OpenAI verschaffte sich die Software in einem Test eigenständig Zugang zum offenen Internet und drang danach auf eigene Faust in Computersysteme der KI-Firma Hugging Face ein. Dabei agierte die OpenAI-KI wie ein Hacker und nutzte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus. Der ChatGPT-Entwickler sprach von einem „beispiellosen Cyber-Zwischenfall“. Experten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software. Deswegen wurde der OpenAI-Zwischenfall in der Branche als Weckruf gewertet. Es folgten unter anderem Forderungen, die Testumgebungen besser abzusichern. Für Anthropic sind die nun bekanntgewordenen Attacken besonders schmerzhaft, da die Firma stets als Verfechter einer verantwortungsvollen KI-Entwicklung auftrat.

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