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Montag, 17. August 2026
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Leichtathletik-EM: Frederik Ruppert und die neue deutsche Stärke auf der Laufbahn

Medienspektrum

Progressiv Mitte Konservativ
16. August
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Und auch Bronze geht an uns - GOLD! Nächster deutscher Lauf-Triumph

Und auch Bronze geht an uns: GOLD! Nächster deutscher Lauf-Triumph Birmingham/England – Den Europarekord hatte er bereits geknackt. Jetzt ist Frederik Ruppert auch Europameister über 3000-Meter-Hindernis. In Birmingham wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und nimmt die erste Medaille bei einem Großereignis mit nach Hause. Ruppert setzt sich von Anfang an vorne fest, kann so auch das Tempo im Feld mitbestimmen. Je näher das Ziel rückt, desto schneller wird es. Auf der letzten Runde zieht Ruppert dann an, reißt eine kleine Lücke. Es bleibt eng, aber es reicht zu Gold. Stark: Karl Bebendorf sprintet auf den letzten 300 Metern auch noch zu Bronze, erwischt das letzte Hindernis schlecht, sonst wäre sogar mehr drin gewesen. Wieder Gold und Bronze über 3000-Meter-Hindernis für Deutschland – genau wie bei den Frauen. Rupper jubelt im Ziel und formt mit den Händen ein Herz. bei der ARD klärt er auf: „Ich werde im Januar Papa. Das hat mir extrem viel Kraft gegeben und mir extrem viel geholfen dieses Jahr. Für dieses Jahr muss ich es, glaube ich, sein lassen erstmal. Ich kann es nicht mehr steigern.“ Ruppert hält Europarekord Ruppert ist schon die gesamte Saison gut drauf. Im Mai verbesserte er den Europarekord auf 7:57,80 Minuten und blieb erstmals unter acht Minuten. Danach brachten ihn kurzzeitig Atemprobleme etwas aus dem Tritt. Nach einem Wettkampf in Tokio erwischte ihn ein Open-Window-Effekt. Heißt: Das Immunsystem ist kurzzeitig geschwächt, Viren und Bakterien können sich leichter ausbreiten. Ruppert: „Meine Lunge ist meine einzige körperliche Schwäche.“ Fast kurios für einen Top-Läufer wie ihn, der von seiner Geschwindigkeit und Ausdauer lebt. Über seine starken Leistungen und sein Training sagt Ruppert: „Man denkt vielleicht, es muss etwas Spektakuläres hinter der Leistung stecken. Aber das tut es nicht. Wenn man meinen Trainingsplan sieht, wo Woche für Woche fast das Gleiche draufsteht, kann man sich fragen, wie man das durchhält.“ Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

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16. August
Süddeutsche Zeitung

Leichtathletik-EM: Deutscher Medaillenregen am Schlusstag

Titel mit Ansage: Top-Favorit Frederik Ruppert hat sich mit einem unwiderstehlichen Finish zum Europameister über 3000 Meter Hindernis gekrönt. Der 29-Jährige rannte beim Showdown um die Medaillen in Birmingham nach 8:25,33 Minuten durch das Ziel und sicherte sich den ersten großen Titel seiner Karriere. Ruppert, der im Ziel die Schnullergeste zeigte, setzte sich im Alexander Stadium gegen den Luxemburger Ruben Querinjean (8:25,61) durch, Bronze ging wie vor zwei Jahren an Karl Bebendorf (8:26,65). „Mir fällt ein Riesenstein vom Herzen. Ich bin einfach nur happy, dass es so ausgegangen ist“, sagte Ruppert in der ARD: „Ich werde im Januar Papa und das hat mir extrem viel Kraft und Power gegeben dieses Jahr.“ Bei den Frauen hatte Gesa Felicitas Krause den Titel über diese Distanz gewonnen. Ruppert hatte im Mai mit seinen 7:57,80 Minuten als erster Europäer die Acht-Minuten-Marke geknackt, spätestens da war klar: EM-Gold würde nur über den Sportsoldaten gehen. Und dann lieferte Ruppert tatsächlich grandios ab, verhielt sich taktisch äußerst clever und stach im richtigen Moment zu: Am Ende stand das erste deutsche EM-Gold über 3000 Meter Hindernis seit Damian Kallabis, der 1998 in Budapest in dieser Disziplin den Titel geholt hatte. Doch noch eine Medaille für Sprinterin Gina Lückenkemper Ein Happy End gab es am Schlusstag von Birmingham für Gina Lückenkemper: Die zweimalige Europameisterin von München gewann bei ihrer letzten Chance dieser EM doch noch eine Medaille. Bei der Premiere der Mixed-Staffel über 4×100 Meter holte das Team mit Schlussläuferin Lückenkemper sowie Rebekka Haase, Kevin Kranz und Heiko Gussmann Silber, nur Gastgeber Großbritannien war schneller. Die Britinnen mit Schlussläuferin Amy Hunt, die ihr viertes Sprintgold bei den Titelkämpfen in England holte, knackten in 39,97 Sekunden den Europarekord von 40,15, den ein deutsches Quartett mit Gussmann im Mai bei den World Relays in Botswana aufgestellt hatte. In Birmingham blieb auch die DLV-Staffel in 40,11 unter ihrer bisherigen Marke und verbesserte damit den deutschen Rekord. Platz drei ging an Spanien (40,42). Kranz und Gussmann hatten am Samstag mit der reinen Männerstaffel Silber gewonnen. Lückenkemper war wie Haase im Halbfinale über 100 Meter ausgeschieden. Die Frauenstaffel war am Samstag im Vorlauf nicht ins Ziel gekommen und hatte das Finale verpasst. Speerwerferin Julia Ulbricht holt überraschend Silber – Malaika Mihambo geht im Weitsprung leer aus Mit Julia Ulbricht hätte wohl vor einigen Wochen wohl kaum jemand im Kampf um die EM-Medaillen gerechnet. Nun landete die Speerwerferin im ersten großen Finale ihrer Karriere mit 61,53 Metern in ihrem ersten Versuch vollkommen überraschend auf dem zweiten Platz – nur rund 24 Stunden nach dem Doppelsieg von Julian Weber und Nick Thumm bei den Männern. Besser als Ulbricht war nur die neue Europameisterin Sara Kolak aus Kroatien (62,43 Meter). Dritte wurde die Serbin Adriana Vilagos (60,93 Meter). Mit ihrem Silber-Wurf kam Ulbricht bis auf fünf Zentimeter an ihre persönliche Bestleistung heran, die sie vor drei Wochen bei ihrem Sieg bei den deutschen Meisterschaften aufgestellt hatte. Die 25-Jährige galt vor der EM trotz ihrer kurz zuvor aufgestellten Bestleistung als Außenseiterin. Aber schon in der Qualifikation deutete sie an, dass sie in den Medaillenkampf eingreifen kann. Mit 60,86 Metern landete sie auf dem zweiten Platz. Im Finale legte sie dann noch einmal mehr als einen halben Meter drauf. Bereits am Vormittag hatte Amanal Petros auf den Straßen von Birmingham Gold im Marathon gewonnen. Die vier weiteren Medaillen am Schlussabend im Alexander Stadium schraubten die deutsche EM-Bilanz nochmal nach oben. Insgesamt kam das DLV-Team auf 21 Podiumsplätze (sechs Gold-, zehn Silber, fünf Bronzemedaillen). Es ist das beste deutsche Gesamtergebnis seit 28 Jahren. Weitspringerin Malaika Mihambo verpasste indes hat ihre fünfte Medaille bei Leichtathletik-Europameisterschaften. Die 32-Jährige sprang in einem denkbar knappen Finale 6,94 Meter, das reichte lediglich zu Platz fünf. Gold ging in einer Zentimeter-Entscheidung an die Italienerin Larissa Iapichino, die 7,00 Meter sprang. Silber holte die Britin Jasmin Sawyers mit nur einem Zentimeter weniger vor der Französin Hilary Kpatcha mit 6,98 Metern.

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16. August
Der Spiegel

Leichtathletik-EM: Frederik Ruppert läuft zu Gold über 3000 Meter Hindernis

Leichtathletik-EM in Birmingham Ruppert läuft zu Gold über 3000 Meter Hindernis, Bronze für Bebendorf Frederik Ruppert hat sich zum Europameister über 3000 Meter Hindernis gekrönt. Der 29-Jährige lief in Birmingham nach 8:25,33 Minuten zu seinem ersten großen Titel der Karriere. Ruppert setzte sich im Alexander Stadium gegen den Luxemburger Ruben Querinjean (8:25,61) durch, Bronze ging wie vor zwei Jahren an Karl Bebendorf (8:26,65). Das Duo gewann die Medaillen 19 und 20 für das deutsche Team bei diesen Titelkämpfen. Niklas Buchholz wurde Neunter (8:31,08). Bei den Frauen hatte Gesa Felicitas Krause den Titel über diese Distanz gewonnen. Favoritenstatus dank Europarekord Ruppert hatte im Mai mit seinen 7:57,80 Minuten als erster Europäer die Acht-Minuten-Marke geknackt, spätestens da war klar: Der Sportsoldat würde für EM-Gold zum engsten Favoritenkreis gehören. »Ich habe das klare Ziel, hier eine Medaille zu machen. Und ich habe natürlich auch immer gesagt, es soll Gold werden. Das ist auch mein Ziel«, hatte Ruppert vor dem Finale gesagt: Aber ich habe noch nie eine Medaille geholt, von daher wäre das schon grandios.« Im Rennen ließ Ruppert an seinen Ambitionen keinen Zweifel aufkommen. Der Schützling von Isabelle Baumann verhielt sich taktisch äußerst clever und stach im richtigen Moment zu. Und jubelte am Ende als erster deutscher Läufer über EM-Gold seit Damian Kallabis, der 1998 in Budapest den Titel geholt hatte. »Ich wusste, die Bedingungen hier sind am ehesten meine Bedingungen. Von daher war es eine Chance, die ich nutzen musste. Ich bin einfach nur happy, dass es so ausgegangen ist«, sagte Ruppert danach – und erklärte die Daumenlutsch-Geste, mit der er über die Ziellinie gerannt war: »Ich werde im Januar Papa. Das hat mir extrem viel Kraft und Power gegeben dieses Jahr.«

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16. August
ZDF heute

Frederik Ruppert neuer Europameister im Hindernislauf

Leichtathletik-EM:Frederik Ruppert neuer Europameister im Hindernislauf Frederik Ruppert hat sich im Hindernislauf zum neuen Europameister gekürt. Der 29-Jährige lief in Birmingham nach 8:25,33 Minuten zu seinem ersten großen Titel der Karriere. Frederik Ruppert ist erstmals Europameister über 3.000 Meter Hindernis. Der 29-Jährige siegte im Finale in Birmingham in 8:25,33 Minuten und feierte den größten Erfolg seiner Karriere. Das deutsche Traumergebnis machte Karl Bebendorf als Dritter (8:26,65 Minuten) perfekt. Zweiter wurde der Luxemburger Ruben Querinjean. Ruppert ist der erste deutsche Europameister über die Hindernisse seit Damian Kallabis 1998 in Budapest. Start-Ziel-Sieg von Ruppert Während Ruppert einen Start-Ziel-Sieg bejubelte, gelang Bebendorf mit einem famosen Finish noch der Sprung aufs Podium. Niklas Buchholz kam als drittbester Deutscher auf den neunten Rang. Vor zwei Jahren hatte Bebendorf in Rom ebenfalls Bronze geholt. Damals wurde Ruppert Vierter. Es war sein bestes Ergebnis bei einer Großveranstaltung bis zum Gold-Rennen von Birmingham. Ruppert hatte in dieser Saison schon früh für Furore gesorgt, als er Ende Mai im marokkanischen Rabat den Europarekord auf 7:57,80 Minuten drückte und über 5.000 Meter unter 13 Minuten blieb. Bebendorf starker Dritter Auf seiner Nebenstrecke holte sich Ruppert Ende Juli den deutschen Meistertitel und bezwang dabei sogar den EM-Zweiten Florian Bremm. Und auch Bebendorf verwirklichte seine Medaillenträume. Immerhin war er hinter Ruppert mit einer Zeit von 8:05,55 als zweitbester Europäer dieses Jahres nach Birmingham gereist. Sie wollen über Sport stets auf dem Laufenden bleiben? Dann ist unser sportstudio-WhatsApp-Channel genau das Richtige für Sie. Egal ob morgens zum Kaffee, mittags zum Lunch oder zum Feierabend - erhalten Sie die wichtigsten News direkt auf Ihr Smartphone. Melden Sie sich hier ganz einfach für unseren WhatsApp-Channel an: sportstudio-WhatsApp-Channel.

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