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Samstag, 15. August 2026
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Karoline Leavitt: Angriffslustige Trump-Sprecherin beendet ihre Zeit im Weißen Haus

Medienspektrum

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13. August
Der Spiegel

Karoline Leavitt: Angriffslustige Trump-Sprecherin beendet ihre Zeit im Weißen Haus

Das – Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Präsident Trump ist für dieses Amt nicht geeignet – soll das ein Witz sein?« ist Karoline Leavitt. Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Sie sollten erst einmal Ihre Fakten richtigstellen.« »Was für eine dumme Frage!« Und sie ist die Pressesprecherin des Weißen Hauses – noch. Denn die 28-jährige will den Job nicht länger machen. Das verkündete Donald Trump auf Truth Social. Leavitt ist die jüngste Regierungssprecherin in der Geschichte der USA – und sie ist berüchtigt für ihre angriffslustige Rhetorik gegenüber Journalisten. Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Hat das nicht Spaß gemacht?« Zeit also für einen Rückblick auf einige besondere Momente mit Karoline Leavitt. Auf kritische Fragen reagierte die Republikanerin bevorzugt mit einem Gegenangriff. Dabei wurde sie oft persönlich. Als ein Journalist von The Hill sie etwa fragte, wie es sein könne, dass die Einwanderungsbehörde ICE im vergangenen Jahr Dutzende Menschen erschossen habe und ob da nicht etwas falsche laufe, passierte das: Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Warum wurde Renee Good auf so bedauerliche und tragische Weise getötet?« Niall Stanage, The Hill: »Fragen Sie mich nach meiner Meinung?« Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Ja« Niall Stanage, »The Hill« »Weil ein ICE-Beamter rücksichtslos gehandelt und sie ungerechtfertigt getötet hat« Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Okay, Sie sind also ein voreingenommener Reporter mit einer linken Meinung. Weil Sie ein linker Schreiber sind. Sie sind kein Reporter, Sie geben sich in diesem Raum nur als Journalist aus.« Statt Fragen zu beantworten, verfolgte Sie immer wieder die Taktik, den Fragesteller schlecht aussehen zu lassen. Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Ich finde es beleidigend, dass Sie versuchen, mein wirtschaftswissenschaftliches Wissen und die Entscheidung dieses Präsidenten auf die Probe zu stellen. Ich bereue es jetzt, der Associated Press eine Frage erlaubt zu haben.« Einige Journalisten schienen ihr besonders unbequem zu sein. Die CNN-Moderatorin Kaitlin Collins etwa bekam regelmäßig keine Antwort auf ihre Fragen. Einmal hieß es von der Trump-Sprecherin nur: Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Sie sind Reporterin — Sie sollten das herausfinden.« Ein anderes Mal wurde Collins komplett abgewiesen. Kaitlan Collins, CNN: »Entschuldigung, nur kurz eine Nachfrage zu dem, was Sie gerade gesagt haben.« Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Bitte, Philipp. Kaitlin, ich nehme Ihre Nachfrage nicht dran.« Kaitlan Collins, CNN: »Ich habe eine Nachfrage zu etwas, das Sie gerade gesagt haben, Karoline.« Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Kaitlan, ich nehme Ihre Nachfrage nicht dran. Philipp, bitte.« Bei zu vielen unangenehmen Fragen zögerte Leavitt nicht, die Notbremse zu ziehen. Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Hat noch jemand Fragen an Patty oder mich?« Reporterin: »Ich habe eine Frage.« Karoline Leavitt, Trump-Sprecherin: »Nein. Niemand? Okay. Wir werden Sie alle später sehen.«

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13. August
ZDF heute

Mauerbau, Murren in der SPD und Abschied vom Maga-Sprachrohr

Update am Abend:Mauerbau, Murren in der SPD und Abschied vom Maga-Sprachrohr von Nicola Frowein Guten Abend, Karoline Leavitt war das Sprachrohr von US-Präsident Trump. Dass sie jetzt ihren Posten abgibt, kommt unerwartet. Unterdessen gibt es in der SPD immer mehr Unmut über die Politik der Bundespartei - was in Berlin vermutlich eher ausgesessen wird. Außerdem jährt sich heute der Mauerbau zum 65. Mal und wirft Fragen zum richtigen Gedenken auf. Trump-Sprecherin gibt Posten ab - Das ist passiert: Die Sprecherin von Donald Trump gibt zum Monatsende ihr Amt ab. Die 28-jährige Karoline Leavitt möchte nach eigenen Angaben mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen. - Das ist der Hintergrund: Als Sprachrohr des US-Präsidenten steht Leavitt wie wenig andere für die Polarisierung der USA. Schon normale Pressekonferenzen wurden unter ihrer Leitung zu Maga-Wutreden. Mit ihren manchmal komplett erfundenen Aussagen sorgte sie weltweit für Schlagzeilen. 50 Millionen Dollar seien in die Beschaffung von Kondomen für Gaza geflossen, begründete sie zum Beispiel den nahezu vollständigen Stopp der US-Entwicklungshilfe. - Das sagt unsere Korrespondentin in Washington: "Karoline Leavitt wird Trump fehlen", sagt ZDF-Korrespondentin Claudia Bates. "Unerschrocken und charmant" habe die erst 28-Jährige Trumps Standpunkte sowie seine "berühmt-berüchtigten, alternativen Fakten" verteidigt. Für kritische Berichterstattung habe Leavitt dagegen "nur Verachtung" übrig gehabt. Ob die Familie wirklich der Grund für ihren Abgang sei, darüber gebe es Gerüchte in Washington - aber noch keine gesicherten Erkenntnisse. "Leavitt gehörte jedenfalls zu den effektivsten Verteidigern der Maga-Politik", sagt Bates. Wohngeld: Rumoren an der SPD-Basis - Das ist passiert: Post für Bauministerin Verena Hubertz: Zwei SPD-Landeschefs haben in einem Brandbrief einen Stopp der Wohngeldkürzungen gefordert. - Das ist der Hintergrund: Das Bundeskabinett hatte einen Entwurf von Hubertz beschlossen, mit dem 2027 beim Wohngeld mindestens 1,5 Milliarden Euro, ab 2028 dann zwei Milliarden Euro jährlich eingespart werden sollen. Das dürfte Hunderttausende Menschen treffen. Der Brief kommt von den SPD-Chefs in Berlin und Schleswig-Holstein, Steffen Krach und Ulf Kämpfer. Aber auch sonst wird die Kritik der Basis an der Bundes-SPD immer lauter. Orkan Özdemir, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt, sagte gerade: "Ich sehe eine Partei, die stirbt." - Das sagt unser Korrespondent in Berlin: Andreas Huppert, Korrespondent im ZDF-Hauptstadt-Studio, glaubt allerdings nicht, dass der Brief - oder auch andere Beschwerden von der SPD-Basis - in der Hauptstadt Wellen schlagen werde. "Bevor die Wahlen gelaufen sind, will sich niemand die Finger verbrennen", sagt Huppert. Zumal Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern aufgeholt habe und die SPD - nach jetzigem Stand - in Sachsen-Anhalt zumindest im Landtag vertreten wäre. "Da wird jetzt nichts riskiert. Nach den Wahlen, so viel ist sicher, wird das Rumoren wesentlich lauter werden." Dann begännen die wirklichen Diskussionen um die Zukunft der SPD, um Personal und Programmatik. ZDFheute Xpress, 13.08.2026, 12:15 Uhr 13.08.2026 | 0:21 min65 Jahre Mauerbau - Das ist passiert: Zum 65. Jahrestag des Mauerbaus hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer davor gewarnt, die DDR zu verharmlosen. Zustimmung bekam er von der SED-Opferbeauftragten Evelyn Zupke. Diktatur und Überwachung dürften bei aller Nostalgie nicht in Vergessenheit geraten. - Das ist der Hintergrund: Der parteilose Weimer ist als Staatsminister auch für Gedenkstätten zuständig. Er mache sich "große Sorgen", dass Erinnerungskultur von extremen Parteien missbraucht werden könnte. Das erklärte er mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen. "Wenn Sachsen-Anhalt nach rechts außen und Berlin nach links außen abrutscht, dann wird die Erinnerungspolitik in beiden Fällen anders sein als zuvor." - Das sagt der ZDF-Studioleiter in Brandenburg: "Ich kann keine öffentliche Ostalgie in Brandenburg erkennen", sagt Kai Niklasch, Studioleiter in Brandenburg. "Ich bin der Meinung, dass eine Mauer, die Menschen einsperrt, keine Inspiration für ostalgische Gefühle sein kann." Das sehe die Mehrzahl der Brandenburger nach seinem Eindruck auch so. Jetzt könne eigentlich zusammenwachsen, was zusammen gehöre. "In Freiheit. Eins der höchsten Güter unserer Demokratie." - Mehr zum Thema: Zeitzeuge erinnert sich: "Wir waren natürlich zornig!" ZDF Mittagsmagazin, 13.08.2026, 13:00 Uhr 13.08.2026 | 5:07 minGrafiken des Tages 6,137 Millionen Euro verdienen die Chefs der 40 Dax-Unternehmen im Durchschnitt; bei zwei Unternehmen liegen die Gehälter sogar im zweistelligen Millionenbereich. Ist das noch gerechtfertigt? Was die heute erschienene Studie zu Vorstandsgehältern zeigt, erklärt Frank Bethmann aus unserer Börsen-Redaktion. ZDFheute Xpress, 13.08.2026, 10:30 Uhr 13.08.2026 | 0:42 minRatgeber: Was Sie über die neue Abnehmtablette wissen sollten Nach den Abnehmspritzen kommen ab September nun Abnehmtabletten in die Apotheken. Auch sie basieren auf dem Wirkstoff Semaglutid. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu haben wir hier für Sie zusammengetragen. ZDFheute Xpress, 13.08.2026, 11:56 Uhr 13.08.2026 | 0:25 minSport Schwimm EM: Ab 18:20 Uhr wird es bei der Schwimm-EM spannend: Die Finals über 100 m Schmetterling und 50 m Rücken stehen an. Verfolgen Sie sie hier im Livestream. Leichtathletik-EM: Ab 20:05 Uhr gibt es die Abendsession der Leichtathletik-EM in Birmingham hier im Livestream. Wer wird der "König der Athleten"? Leo Neugebauer und Niklas Kaul haben im Kampf um die Krone der Zehnkämpfer gute Chancen. Läuferin Kolbe verurteilt Rassismus im Netz: Nach ihrem Halbfinale über 800 Meter hat Smilla Kolbe im ZDF-Interview noch ein Anliegen. Es geht um Hass-Kommentare im Internet. ZDF Sportstudio, 13.08.2026, 14:36 Uhr 13.08.2026 | 1:41 min Schlagzeilen - Entscheidende Wahl für Nigel Farage: Scheitert "Mr. Brexit" an "Graf Mülleimergesicht"? - Niedrigwasser an der Donau: Rumänien schaltet Kernkraftwerk vollständig ab - Eurovision Song Contest: Bulgarische Küstenstadt Burgas richtet ESC 2027 aus Das sollten Sie sich mal anschauen Der kleine Enterich Louie hat der Hündin Barley ihre Lebensfreude zurückgegeben: Eine besondere Freundschaft, die inzwischen Millionen Menschen berührt. ZDF Mittagsmagazin, 13.08.2026, 12:00 Uhr 13.08.2026 | 2:04 minEin Lichtblick Sie haben gestern die Sonnenfinsternis verpasst? Schon im kommenden Jahr gibt es eine neue Chance, eine totale Sonnenfinsternis zu sehen - auch in einem europäischen Land. Bis dahin dauert es zu lang? Dann schauen Sie sich doch nochmal dieses Video an - ab Minute 5:45 wird es dunkel über Mallorca. ZDFheute Xpress, 13.08.2026, 09:21 Uhr 13.08.2026 | 8:00 minStreaming-Tipps für den Abend Heute jährt sich der Bau der Mauer zum 65. Mal. Am 13. August 1961 wurde die Teilung Deutschlands zementiert, während sich die Westmächte in vornehmer Zurückhaltung übten (ZDF, Momente der Geschichte, drei Minuten). ZDF, Momente der Geschichte, 2011 06.10.2011 | 3:06 minJugend in der DDR: In einer dreiteiligen Dokumentation wirft ZDFinfo einen Blick auf die Freiräume, die sich junge Menschen zwischen den engen Grenzen im Osten Deutschlands erkämpften (ZDFinfo, Dokumentation, drei Folgen á 45 Minuten). ZDFinfo 2021 30.09.2021 | 45:14 minTipps des Tages: Marmelade richtig einkochen Birnen, Pflaumen, Kirschen und Beeren gibt es gerade reichlich im heimischen Garten. Wer sie nicht sofort essen oder verschenken möchte, kann Marmelade oder Gelee draus machen. Dazu Tipps vom Profi. ZDF Mittagsmagazin, 13.08.2026, 12:00 Uhr 13.08.2026 | 2:39 minWenn Sie unser ZDFheute Update abonnieren möchten, können Sie das hier tun oder in Ihrer ZDFheute-App unter Meine News / Einstellungen / ZDFheute-Update-Abo. Genießen Sie Ihren Abend! Nicola Frowein und das gesamte ZDFheute-Team Alles gut? Danke, dass Sie unser ZDFheute Update lesen! Empfehlen Sie das Briefing gerne Ihren Freunden und Bekannten - hier ist der Anmelde-Link. Außerdem freuen wir uns weiterhin über Ihr Feedback, was Ihnen besonders gut gefällt und was wir noch besser machen sollten, an zdfheute-feedback@zdf.de. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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13. August
taz (Öko & Co)

Sprecherin im Weißen Haus: Trumps Maschinengewehr tritt ab

Sprecherin im Weißen Haus: Trumps Maschinengewehr tritt ab Karoline Leavitt war mit 27 die jüngste Pressesprecherin des Weißen Hauses aller Zeiten. Jetzt tritt sie zurück. Sie wolle mehr Zeit für die Familie. Karoline Leavitt gibt ihren Job als Pressesprecherin des Weißen Hauses auf. Nur gut einen Monat, nachdem sie aus dem Mutterschutz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, einer Tochter, in den Presseraum zurückgekehrt ist, meldet sie jetzt doch das Bedürfnis an, sich mehr um ihre Familie kümmern zu wollen, als es der Job als Pressesprecherin zulasse. Leavitt, die im Januar 2025 mit nur 27 Jahren als jüngste Pressesprecherin aller Zeiten angetreten war, werde nunmehr eine seiner „Top“-Beraterinnen außerhalb der Regierung werden, sagte Donald Trump. Leavitt sei „eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte“ gewesen. Mit Sicherheit war sie eine der kämpferischsten und eine derjenigen, die sich am intensivsten die Sprache und politischen Instinkte ihres Chefs zu eigen gemacht hat. Regelmäßig die Legitimität der traditionellen journalistischen Medien angreifend, stritt sie sich mit kritischen Pressevertreter*innen, erklärte sie für vorurteilsbehaftet, nannte sie „Linke, die als Reporter posieren“, sagte, sie sollten sich schämen und sorgte gleichzeitig dafür, dass immer mehr Propagandisten von neuen rechten Internetplattformen ins Pressecorps des Weißen Hauses aufgenommen wurden. Ihr Auftreten war stets von Schärfe und direkter Konfrontation geprägt, das womöglich sogar gepaart mit einem Lächeln, und einem unglaublich schnellen Mundwerk. Trump selbst verglich ihren Sprachstil mal mit einem Maschinengewehr und sagte anerkennend, sie könne richtig gemein sein. Ihm imponierte das. Leavitt, die mit 22 Jahren schon einen Abschluss in politischer Kommunikation gemacht hat, war schon während Trumps erster Amtszeit im Pressesekretariat beschäftigt, allerdings als Helferin in der dritten Reihe. 2021 startete sie als überzeugte MAGA-Aktivistin in New Hampshire ihre Kandidatur fürs US-Repräsentantenhaus, gewann auch die republikanischen Vorwahlen, verlor jedoch 2022 gegen den demokratischen Amtsinhaber. Viele US-Beobachter*innen gehen davon aus, dass es nicht allzu lange dauern wird, bis Leavitt sich erneut mit politischen Ambitionen für ein Amt zurückmeldet. Leavitt war die fünfte Sprecherperson für Trump Leavitt war die fünfte Sprecherperson für Trump als Präsidenten. Während seiner ersten Amtszeit gab es gleich vier auf diesem Posten, wobei nur eine, Sarah Huckabee Sanders, den Job länger ausübte als Leavitt. Huckabee Sanders ist seit 2023 Gouverneurin von Arkansas – im November steht sie zur Wiederwahl. Nur ein einziger Mann vertrat Trump vor der Presse: Sean Spicer, sein allererster Sprecher, der allerdings nur ein halbes Jahr auf dem Posten blieb. Spicer sagt heute, er habe nie ein derartig enges Verhältnis zu Trump gehabt wie Karoline Leavitt. Spicer war im übrigen überhaupt der letzte Mann auf dem Posten: Hatte es zuvor seit Einführung des Amtes vor knapp einem Jahrhundert überhaupt nur zwei Frauen in dem Job gegeben, so waren die letzten sechs Sprecherinnen inklusive Leavitt alle weiblich – auch unter Biden. Nach seiner Zeit im Weißen Haus trat Spicer bei der Show Dancing with the Stars auf und wurde Host einer Sendung beim rechten NewsMax. Bisher hat Trump weder einen Hinweis darauf gegeben, wen er als Nächstes in den Presseraum schicken will, noch wann er das bekanntgeben will. Eine solche Waffe wie Karoline Leavitt zu finden, wird nicht einfach. Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen meistkommentiert

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13. August
FAZ (Politik)

Karoline Leavitt: Trump verliert seine beste Botschafterin

Karoline Leavitt : Trump verliert seine beste Botschafterin Kurz vor den Zwischenwahlen und im Umfragetief geht die Sprecherin des Weißen Hauses. Sie hinterlässt ein giftiges Erbe. Es klingt plausibel, wenn Karoline Leavitt ihren Rückzug mit ihren familiären Umständen begründet. Sprecherin des Weißen Hauses zu sein ist ein 24/7-Job, unter Trump noch dazu ein höchst volatiler. Selbst Leute, die nicht Mutter von zwei kleinen Kindern waren, haben da oft nicht die ganze Legislaturperiode durchgehalten. Für den Präsidenten ist es allerdings ein Abgang zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Im November stehen die Zwischenwahlen an, und seine Umfragewerte sind im Keller. Trumps erster Pressesprecher war schon immer er selbst, aber keiner kann seinen Stil und seine Botschaft so unverfälscht und so wirkungsvoll verstärken wie Leavitt. In der Endphase seiner Präsidentschaft, die bereits begonnen hat, wird es nicht leichter, Trumps (Schlangen-)Linien zu folgen, für seine Verbündeten wie seine Gegner. Aggressiv und respektlos Zu Leavitts Erbe gehören die Aggressivität und die Respektlosigkeit im Umgang mit den etablierten Medien. Ähnlich wie in Deutschland ist die Arbeit von Amerikas Journalisten nicht ganz so fehlerfrei und nicht ganz so unparteiisch, wie viele von ihnen glauben. Die Grundidee, dass die „vierte Gewalt“ die Exekutive kritisch begleiten sollte, bleibt aber richtig. Leavitt war eine Vorreiterin der rechtspopulistischen Vorstellung, dass die Medien entweder auf Linie zu liegen haben oder wie Gegner zu behandeln sind. Das ist ein Irrtum, der am Ende auf Kosten der Demokratie geht. Leider verbreitet er sich auch in Deutschland.

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13. August
FAZ (Politik)

Abgang Karoline Leavitts: „Hör auf, mir deine Scheißfragen zu schicken“

Abgang Karoline Leavitts : „Hör auf, mir deine Scheißfragen zu schicken“ Donald Trumps Sprecherin Karoline Leavitt ist bemerkenswert schnell darin, Kritik abzublocken. Sie zu ersetzen, dürfte schwierig werden. Karoline Leavitt war die jüngste Pressesprecherin in der Geschichte des Weißen Hauses, als sie im Januar 2025 mit 27 Jahren zum ersten Mal ans Podium trat. Sie brauchte keine Minute, um in den Job zu finden. In magentafarbenem Blazer und mit auffälliger Kreuzkette um den Hals schoss Leavitt in einer Art los, wie sie in den nächsten eineinhalb Jahren ihr Markenzeichen werden sollte. Sie kritisierte die traditionellen Medien, verteidigte Donald Trump scharf gegen kritische Fragen und mokierte sich über seinen Vorgänger Joe Biden. Es sei ein chaotischer Job, der sie rund um die Uhr in Beschlag nehme, sagte sie wenige Wochen später. Aber sie mache ihn für ihren damals sieben Monate alten Sohn und alle amerikanischen Kinder, „um dieses Land besser zu machen“. Am Mittwoch waren es ihre Kinder, die Leavitt anführte, als sie ihren Rücktritt bekannt gab, drei Monate nach der Geburt ihrer Tochter. Es sei ihr größte Ehre und größtes Abenteuer gewesen, schrieb die Sprecherin auf der Plattform X. Sie habe jedoch festgestellt, dass sie die Arbeit nicht machen und gleichzeitig die „beste Mutter“ sein könne. Das habe sie zu dieser „bittersüßen“ Entscheidung bewogen. In üblicher Manier beendete sie den Beitrag mit einem Seitenhieb auf die „immer extremistischeren“ Demokraten, die alles Gute in Amerika zerstören wollten. Ihr Kampf, schrieb Leavitt, trete in eine neue Phase ein, sei aber keineswegs beendet. Abkehr von den Höflichkeitsregeln Trump hatte die Regeln der präsidentiellen Kommunikation schon in der ersten Amtszeit verändert: Er wandte sich häufig selbst über soziale Medien an die Öffentlichkeit, widersprach bisweilen seinen Sprechern und nahm keine Rücksicht mehr auf die üblichen Höflichkeitsregeln. In seiner zweiten Amtszeit folgte Leavitt diesem Beispiel. Als die CNN-Journalistin Kaitlan Collins im Mai vergangenen Jahres nach Belegen für Trumps Behauptung fragte, die Begnadigungen von Joe Biden seien wegen automatisch gesetzter Unterschriften ungültig, entgegnete die Sprecherin: „Du bist Journalistin. Du solltest das herausfinden.“ Fünf Monate später veröffentlichte Leavitt selbst einen Austausch mit einem Journalisten der „Huffington Post“, der schriftlich mehrere Fragen zu einem geplanten Treffen Trumps mit Wladimir Putin gestellt hatte. Er schrieb: „Wer hat Budapest vorgeschlagen?“ Leavitt antwortete: „Deine Mutter.“ Als der Mann fragte, ob sie das witzig finde, schrieb sie, er sei ein „linksradikaler Spinner, den niemand ernst nimmt“. Er solle aufhören, ihr seine „hinterhältigen, voreingenommenen Scheißfragen“ zu schicken. Persönliche Angriffe Leavitts An anderer Stelle sagte Leavitt in einem Wortgefecht mit einem Journalisten der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) über Zölle, es sei „beleidigend“, dass er ihre Wirtschaftskenntnis und die Entscheidungen des Präsidenten infrage stelle. Sie „bereue“ es, der AP in der Presskonferenz eine Frage zugestanden zu haben. Später versuchte das Weiße Haus, der Agentur die Akkreditierung zu entziehen, weil sie nicht „Golf von Amerika“ schreiben wollte. Ein Gericht hob die Entscheidung auf. Im Februar dieses Jahres beendete Leavitt eine Pressekonferenz abrupt, nachdem sie zur Haltung der Regierung gegenüber Handelsminister Howard Lutnick gefragt worden war. Lutnick hatte zuvor vor dem Kongress über seine Beziehung zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgesagt. In Leavitts Amtszeit fiel die Veröffentlichung der Epstein-Akten, es kam zum „Signal-Gate“, bei dem ranghohe Regierungsmitglieder in einem Chat versehentlich mit einem Journalisten über Angriffe auf die Huthi diskutierten, und der Irankrieg begann. Sie war von Beginn an bemerkenswert schnell darin, jegliche Kritik abzublocken. Es ist üblich, dass sich die Pressesprecher und Journalisten im Weißen Haus mit Namen kennen. Leavitt aber ging zu persönlichen Angriffen über. Bei kritischen Fragen warf sie Journalisten Sätze entgegen wie: „Sind meine Pressebriefings nicht gut genug für dich?“, „Ich nehme keine Fragen mehr von dir“ oder „Ich habe gesehen, dass du bei meiner letzten Antwort das Gesicht verzogen hast“. Für Präsident Trump dürfte es schwer werden, das trotzige Dauerfeuer Leavitts zu ersetzen. Er lobte seine bis Ende August ausscheidende Sprecherin zum Abschied in höchsten Tönen: Sie sei wunderbar, eine seiner engsten Vertrauten, eine „echte Anführerin“ und eine der besten Sprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. Sie bleibe als „führende außenstehende Beraterin“ an seiner Seite, schrieb er am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social. Wer Leavitt nachfolgen könnte, ließ er offen.

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13. August
ZDF heute

Fünf Aussagen von Karoline Leavitt, die Schlagzeilen machten

Abgang der umstrittenen Trump-Sprecherin:Fünf Aussagen von Karoline Leavitt, die Schlagzeilen machten von Katja Belousova, Nils Metzger Trump-Sprecherin Karoline Leavitt gibt ihr Amt ab. Pressekonferenzen verwandelte sie zu Maga-Wutreden. Immer wieder machten ihre Aussagen international Schlagzeilen. Ein Überblick. Die Aufgabe einer Regierungssprecherin ist, das Handeln ebendieser zu erklären und der Öffentlichkeit zu verkaufen. Da gehört es zum Amt, eine Art Gegenspieler für die Reporter zu sein. Doch Karoline Leavitt markierte als Sprecherin des US-Präsidenten seit Januar 2025 auch für die polarisierten USA einen Einschnitt. Sie kopierte den Kommunikationsstil ihres Chefs, bei dem Beschimpfungen und klare Falschaussagen zur Normalität wurden. Am Mittwoch kündigte Donald Trump den Abschied von Leavitt zum Monatsende an. Die 28-Jährige wolle mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen. Ein Rückblick auf Leavitts bedeutsamste Falschaussagen während der letzten eineinhalb Jahre. Mitteilung von Karoline Leavitt Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Wer zahlt für Trumps Zollpolitik? Mit seiner Zollpolitik hat Trump weltweit wirtschaftliche Schockwellen ausgelöst. Aber nicht nur Unternehmen ächzen unter ständig wechselnden Vorgaben, für US-Verbraucher haben die Zölle zu deutlich gestiegenen Preisen geführt. Bei einer Pressekonferenz am 11. März 2025 behauptete Leavitt dennoch: Zölle sind Steuersenkungen für das amerikanische Volk. Karoline Leavitt Leavitt argumentierte weiter, dass eine ausgeglichene Handelsbilanz auch mehr gutbezahlte Jobs in der US-Industrie und mehr Wohlstand bedeuten würde. Ob die Zölle dieses langfristige Ziel erreichen können, wird von der Mehrheit der Ökonomen bezweifelt - Handelshemmnisse gelten für diversifizierte Industriestaaten als volkswirtschaftlich schädlich. Viele der von Trump auferlegten Zölle wurden inzwischen auch durch Gerichte für illegal befunden oder von ihm selbst zurückgenommen. Die Einnahmen daraus landeten auch nicht bei den Verbrauchern, sondern im Staatshaushalt. Laut dem Kiel Institut für Weltwirtschaft kommen US-Bürger für 96 Prozent der Zollkosten auf. Der Gemeinsame Wirtschaftsausschuss im US-Kongress schätzt die Mehrausgaben auf mehr als 2.500 Dollar pro Familie für 2026. Im Juli flog US-Präsident Trump zum NATO-Gipfel nach Ankara. Heute häufen sich Medienberichte über eine Täuschungsaktion: Trump soll aus Sicherheitsgründen inkognito gereist sein. 11.08.2026 | 2:55 minSteuersenkungen wirklich zum Nulltarif? Auch bei einem zweiten Wirtschaftsthema täuschte Leavitt die Öffentlichkeit wiederholt - bei den Folgen des als "One Big Beautiful Bill" bekannten Pakets zur Steuersenkung. Am 19. Mai 2025 sagte Leavitt im Weißen Haus: Dieses Gesetz erhöht das Haushaltsdefizit nicht. (…) Darin sind 1,6 Billionen Dollar Einsparungen enthalten. Karoline Leavitt Das Anfang Juli 2025 von Trump unterzeichnete Gesetz beinhaltet massive dauerhafte Steuersenkungen vor allem für Menschen mit höheren Einkommen. Gleichzeitig wurden verschiedene Sozialleistungen für ärmere Menschen gekürzt. Die von Leavitt genannten Einsparungen waren keine vollständige Rechnung, sondern nur diese vorgesehenen Kürzungen. Der Wirtschafts-Think Tank Bipartisan Policy Center hat berechnet, dass das Gesetz über die nächsten zehn Jahre 3,4 Billionen Dollar an Mehrkosten verursachen wird. Dazu kämen noch Hunderte Milliarden für zusätzliche Zinszahlungen durch die ansteigende Staatsverschuldung. Die Neuverschuldung im US-Bundeshaushalt steigt auch in Trumps zweiter Amtszeit rasant an. Donald Trump hatte behauptet, dass Vandalen schuld daran seien, dass der Reflecting Pool kurz nach der Renovierung veralgte. Die Staatsanwaltschaft widerspricht dem US-Präsidenten. 02.08.2026 | 0:48 minMillionenzahlungen für Kondome in Gaza? Weltweit Schlagzeilen machte Leavitt mit einer erfundenen Behauptung über Hilfsgelder für den Gazastreifen. Am 28. Januar 2025, ihrer ersten Pressekonferenz als Trump-Sprecherin, sagte sie über die Arbeit der neu eingerichteten Effizienz-Behörde DOGE: [DOGE] hat mehr als 50 Millionen Dollar Steuergeld gefunden, die genommen wurden, um für Kondome in Gaza zu zahlen. Karoline Leavitt Damit argumentierte Leavitt für den nahezu vollständigen Stopp von US-Entwicklungshilfe weltweit. Trump bekräftigte tags darauf, dass die 50 Millionen "Kondome für Hamas" bestimmt gewesen seien. Untersuchungen konnten keine Belege für diese Behauptungen finden. Hilfsorganisationen, die als Empfänger der Zahlungen vorgesehen waren, teilten dem US-Faktencheckportal "Politifact" mit, dass sie diese Gelder nicht für den Kauf von Kondomen nutzten. Ein separates Regierungsprogramm zu Verhütungsmitteln hatte ein weltweites Jahresbudget von 60 Millionen Dollar - wobei Gaza nicht zu den Empfängern gehörte. Das US-Außenministerium konnte die Vorwürfe anschließend nicht mit konkreten Angaben untermauern, sondern teilte über X mit, dass die Millionenzahlungen "auch für Verhütungsmittel" ausgegeben würden. Vor der Sommerpause ziehen wir Bilanz: Wo war Donald Trump in den vergangenen Monaten erfolgreich – wo nicht? Was war die größte Überraschung – was die größte Peinlichkeit? 29.07.2026 | 69:14 minJoe Biden für hohe Eierpreise verantwortlich? Hohe Lebensmittelpreise sind für die Trump-Administration und ihre Beliebtheitswerte ein Problem. Am 28. Januar 2025 erklärte Leavitt die Eierknappheit im Land so: [Das Landwirtschaftsministerium unter Joe Biden] hat die Massentötung von mehr als 100 Millionen Hühnern angeornet, was zu einem Mangel an Hühnern in diesem Land und folglich zu einem Mangel an Eiern geführt hat. Karoline Leavitt Diese Aussage ließ jedoch den wesentlichen Aspekt außer Acht: die damals grassierende Vogelgrippe. Sie war der Hauptgrund für die Eierknappheit und die damit einhergehende Preissteigerung bei Eiern. Seit 2022 mussten ganze Bestände und mehr als 100 Millionen Tiere gekeult werden, um die Ausbreitung des Virus H5N1 auf weitere Tiere zu verhindern. Es ist eine gängige Praxis, die so auch während Trumps erster Amtszeit angewandt wurde und bis heute weiter gilt. Alleine bis April 2025 verzeichnete der US-Kongress fast 125 Millionen erkrankte Legehennen und mehr als 13 Millionen erkrankte Masthühner. Zudem wurde das Virus auch bei Milchkühen und Menschen entdeckt. Betroffene Landwirte konnten damals eine Entschädigung für ihren Verlust beantragen. Das Auslassen von Kontext war immer wieder Teil der Kommunikationsstrategie von Leavitt. US-Präsident Trump beschränkt die zentral empfohlenen Kinder-Impfungen auf elf Krankheiten. Gemeinsam mit Gesundheitsminister Kennedy setzt er zudem auf größere Abstände zwischen den Impfungen. 11.08.2026 | 0:18 minTödliche Kollision: Leavitt sieht Diversitätsprogramme als Absturzursache Am 29. Januar 2025 kollidierte nahe Washington ein Hubschrauber der US-Armee mit einem Linienflugzeug. 67 Menschen starben bei dem Absturz. Im Anschluss konfrontierten Reporter das Weiße Haus mit kritischen Fragen zu Mängeln und Kürzungen bei Luftaufsichtsbehörden. Trump und Leavitt verwiesen in mehreren Statements stattdessen auf Diversitätsprogramme, die zu einer "Verschlechterung der Einstellungskriterien" in der Luftfahrt und ihrer Aufsicht geführt hätten. An die Reporter bei der Pressekonferenz gerichtet, sagte Leavitt: Wenn Sie mit Ihren Liebsten in einem Flugzeug sitzen (...), beten Sie dann, dass das Flugzeug sicher landet und Sie an ihr Ziel bringt, oder dass der Pilot eine bestimmte Hautfarbe hat? Karoline Leavitt Man würde alle Diversitäts-Einstellungsprogramme [DEI] bei der Flugaufsicht beenden, so Leavitt weiter. Einen Beleg, dass Einstellungskriterien wie Diversität irgendeine Rolle bei der Katastrophe gespielt haben, nannte das Weiße Haus nicht. Das Anliegen der Behörde, Diversität ihrer Mitarbeiter in verschiedenen Positionen zu fördern, hatte keine Auswirkungen auf die gleichbleibend hohen Anforderungen an Fluglotsen - von denen aber über lange Zeit, auch wegen finanzieller Engpässe, nicht genug ausgebildet wurden. Auch bei den getöteten Piloten spielten Diversitäts-Faktoren keine Rolle. "Ich glaube nicht, dass [DEI] irgendwas mit diesem spezifischen Unfall zu tun hatte", sagte der republikanische Abgeordnete Sam Graves, Vorsitzender des Transportausschusses, im Januar 2025 gegenüber "Politico". Unmittelbar nach der Katastrophe hatten Nutzer in sozialen Medien eine transgeschlechtliche Pilotin der US-Armee fälschlich mit dem Ereignis in Verbindung gebracht und zahlreiche Falschbehauptungen über sie verbreitet. Ein im Februar 2026 veröffentlichter Untersuchungsbericht benannte zahlreiche strukturelle Probleme als Ursachen, darunter eine schlechte Planung der Flugkorridore im stark frequentierten Luftraum nahe der Hauptstadt. Prozeduren der US-Armee und Flugaufsicht seien zu unklar gewesen und Fluglotsen überarbeitet. Viele Warnungen seien über Jahre ignoriert worden. Pilotenfehler wurden dort nicht als ursächlich benannt. 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13. August
FAZ (Politik)

Trump-Sprecherin hört auf: Drei Auftritte Leavitts, die in Erinnerung bleiben

Trump-Sprecherin hört auf : Drei Auftritte Leavitts, die in Erinnerung bleiben Als Trumps Pressesprecherin geriet Karoline Leavitt häufig mit Journalisten aneinander und äußerte sich abschätzig über die Presse. Drei Szenen, die Aufsehen erregten. Karoline Leavitt legt ihr Amt als Pressesprecherin des Weißen Hauses nach anderthalb Jahren nieder. Die Aufgabe sei „die größte Ehre und das größte Abenteuer“ ihres Lebens gewesen, schrieb die Achtundzwanzigjährige am Mittwoch (Ortszeit) auf der Plattform X. Ihren Abgang zum Ende des Monats begründete sie damit, mehr Zeit für ihre Familie haben zu wollen. Leavitt hat vor Kurzem ihr zweites Kind bekommen. Sie ist die jüngste Person in der Geschichte der Vereinigten Staaten, die dieses Amt übernahm. Präsident Trump teilte mit, er könne die Entscheidung „voll und ganz verstehen“. Leavitt werde künftig zu seinen wichtigsten externen Beratern gehören und eine einflussreiche Stimme innerhalb der Republikanischen Partei bleiben. In der Vergangenheit hatte der Präsident einmal über Leavitt gesagt, ihre Lippen würden sich „wie ein Maschinengewehr bewegen“. Er versprach sogar, sie „niemals“ zu ersetzen. Als Trumps Pressesprecherin äußerte Leavitt häufig ihre Geringschätzung gegenüber den etablierten Medien. Regelmäßig griff sie Berichte an, die Trump und seine Politik kritisch begleiteten, und übernahm häufig die Falschbehauptungen des Präsidenten. Am Rednerpult des Weißen Hauses lieferte sie sich immer wieder Wortgefechte mit Journalisten. Drei Auftritte blieben dabei besonders in Erinnerung. Als Leavitt es bereute, AP das Wort erteilt zu haben Bei einer Pressekonferenz im März 2025 lieferten sich Leavitt und Josh Boak, Reporter der Nachrichtenagentur Associated Press (AP), einen Schlagabtausch. Thema war Trumps Zollpolitik und damit verbundene finanzielle Belastungen für die amerikanische Bevölkerung. Boak wollte wissen, warum Trump „Steuererhöhungen in Form von Zöllen“ in Kauf nehme, anstatt die Steuersenkungen umzusetzen, die er im Wahlkampf versprochen hatte. Leavitt widersprach: „Er führt keine Steuererhöhungen ein. Zölle sind eine Steuer auf ausländische Länder, die uns – wieder einmal – ausgenutzt haben.“ Zölle seien vielmehr „eine Steuersenkung für die amerikanische Bevölkerung“, und der Präsident setze sich entschieden dafür ein. Boak erwiderte: „Entschuldigung, haben Sie schon einmal einen Zoll bezahlt? Ich schon. Die Zölle werden nicht ausländischen Unternehmen in Rechnung gestellt, sondern den Importeuren.“ Leavitt entgegnete, Zölle seien letztlich zum Vorteil der amerikanischen Bevölkerung. Dann sagte sie: „Ich finde es beleidigend, dass Sie versuchen, meine wirtschaftlichen Kenntnisse und die Entscheidung dieses Präsidenten infrage zu stellen“, sagte sie. „Jetzt bereue ich, AP überhaupt die Möglichkeit gegeben zu haben, eine Frage zu stellen.“ Als Leavitt eine Pressekonferenz abrupt beendete Im Februar dieses Jahres beendete Leavitt eine Pressekonferenz im Weißen Haus abrupt, nachdem ein Journalist danach gefragt hatte, ob die Regierung noch hinter Handelsminister Howard Lutnick stehe. Anlass waren Lutnicks Aussagen vor einem Senatsausschuss, er habe 2012 die Privatinsel des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein besucht. Zuvor hatte er erklärt, seine Beziehung zu Epstein bereits Jahre zuvor beendet zu haben. Leavitt bezeichnete Lutnick als „sehr wichtiges Mitglied in Trumps Team“ und erklärte, der Präsident stehe „voll und ganz“ hinter ihm. Zugleich kritisierte sie die Journalisten im Pressesaal dafür, immer wieder dasselbe Thema anzusprechen, und verwies stattdessen auf mehrere Regierungserfolge, darunter die Entwicklung an den Aktienmärkten. Zum Abschluss sagte sie: „Also, wir kommen jetzt wieder zur Sache. Der Präsident ist heute sehr beschäftigt, und morgen werden Sie ihn bei der Veranstaltung im East Room zu sehen bekommen, wo er für die Energiepolitik seiner Regierung wirbt.“ Dann verließ sie das Podium. Als Leavitt einen Journalisten als linken Aktivisten bezeichnete Bei einer Pressekonferenz im Januar fragte der Kolumnist Niall Stanage von der Zeitung „The Hill“ Leavitt nach den Methoden der Einwanderungsbehörde ICE. Er verwies auf eine Aussage der damaligen Heimatschutzministerin Kristi Noem, die ICE-Beamten würden „alles richtig machen“, außerdem auf Statistiken zu Todesfällen in ICE-Gewahrsam und Festnahmen durch die Behörde. Er sprach auch den Tod von Renee Nicole Good an, die eine Woche zuvor von einem ICE-Beamten in Minneapolis erschossen worden war. Auf Stanages Frage, wie sich diese Vorfälle mit der Behauptung vereinbaren ließen, ICE mache alles richtig, entgegnete Leavitt: „Warum wurde Renee Good bedauerlicherweise und tragischerweise getötet?“ Als Stanage nachfragte, ob sie seine persönliche Einschätzung hören wolle, bejahte Leavitt dies. Er antwortete: „Weil ein ICE-Beamter rücksichtslos gehandelt und sie zu Unrecht getötet hat.“ Daraufhin sagte Leavitt: „Sie sind ein voreingenommener Journalist mit einer linksgerichteten Meinung. Sie sind ein linkes Sprachrohr. Sie sind kein Reporter, sondern geben sich hier als Journalist aus. Das zeigt sich ganz deutlich an der Grundlage Ihrer Frage. Sie und andere Medienvertreter mit solchen Vorurteilen sollten nicht so tun, als seien Sie Journalisten – Sie sollten überhaupt nicht auf diesem Platz sitzen.“ Sie fügte hinzu: „Sie geben vor, Journalist zu sein, aber Sie sind ein linksgerichteter Aktivist. Ihre Frage und Ihre Antwort beweisen, dass Sie voreingenommen sind. Sie sollten über die Fakten berichten.“

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13. August
taz (Öko & Co)

US-Regierungssprecherin Leavitt geht: Trump braucht ein neues Sprachrohr

US-Regierungssprecherin Leavitt geht: Trump braucht ein neues Sprachrohr Mit Präsidentensprecherin Karoline Leavitt tritt die bisher jüngste Sprecherin im Weißen Haus zurück. Sie hat den Ton gegenüber den Medien verschärft. dpa | Sie ist das Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump. Mit 27 Jahren rückte Karoline Leavitt als jüngste Sprecherin überhaupt auf eine der wichtigsten Positionen im Weißen Haus – und prägte den Ton von Trumps teils erratischer Politik. Sie gilt als unerschütterliche Unterstützerin des Präsidenten. Überraschend hört Leavitt, die kürzlich ihr zweites Kind bekam, nun zum Monatsende auf. Trump muss jetzt eine neue Sprecherin oder einen neuen Sprecher finden, der oder die mit ihrer Schlagfertigkeit mithalten kann. Und das zu einer Zeit, in der ein erfolgreiches Vermitteln seiner politischen Standpunkte für ihn entscheidend ist: außenpolitisch etwa mit Blick auf den nach wie vor nicht dauerhaft beigelegten Iran-Krieg und innenpolitisch vor allem angesichts der bald anstehenden Kongresswahlen. Leavitt erlangte mit ihrer Scharfzüngigkeit weltweit Bekanntheit. Wenn die heute 28-Jährige ihre Pressekonferenzen im Weißen Haus abhält, kann die Stimmung schnell frostig werden. Sie verändert von einem Moment auf den anderen ihren Gesichtsausdruck und rügt fragende Journalisten heftig. Sie beschuldigt die Medien, Fake News zu verbreiten. Öffentlich weicht Leavitt kaum von Trumps Seite. Er lobte sie immer wieder für ihre Arbeit. Eisern verteidigte sie seine rigide Politik und wischte Fragen etwa zum Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vom Tisch. Auch wenn es hinter den Kulissen heftig brodelte, sprach sie mantraartig nur von der erfolgreichen Arbeit ihres Chefs. Die gläubige Christin etablierte im Weißen Haus einen rigiden und konfrontativen Kommunikationsstil. Leavitt stärkte den Einfluss rechter Influencer Unter Trump sind die Medien dem Dauerfeuer einer Regierung ausgesetzt, die ihnen das Verbreiten falscher Nachrichten vorwirft und sich selbst meist als Opfer darstellt. Wohlwollende Berichterstattung wird dagegen ausdrücklich gelobt. So hat Leavitt etwa einen Platz für sogenannte neue Medien geschaffen – meist rechte Influencer. Jedes Mal darf ein anderes vom Weißen Haus handverlesenes Medium bei den Pressekonferenzen die erste Frage stellen. Dabei handelt es sich dann oft eher um wie bestellt wirkende Lobhudelei. Trump verkündete Leavitts Abgang auf seiner Plattform Truth Social und begründete ihn damit, dass sie dann mehr Zeit für die Familie haben würde. Leavitt habe sich für diesen Schritt entschieden, den er „voll und ganz“ verstehe und respektiere, schrieb er. Ob das der einzige Grund ist, blieb zunächst unklar. Zumindest soll es offiziell weiter eine Verbindung zwischen Trump und Leavitt geben. Sie werde nun zu einer seiner „wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme“ innerhalb der republikanischen Partei, teilte Trump mit. Der Präsident lobte sie als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. „Karoline war eine echte Führungspersönlichkeit im Weißen Haus“, schrieb er. Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt, eine Tochter. Sie hat mit ihrem Ehemann – dem reichen und mehr als 30 Jahre älteren Immobilienunternehmer Nicholas Riccio – bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter kehrte Leavitt schnell als Sprecherin zurück ins Weiße Haus. Leavitt: Arbeit war „Ehre und das Abenteuer meines Lebens“ Leavitt selbst bedankte sich auf der Plattform X überschwänglich bei Trump für all die außergewöhnlichen Möglichkeiten, die er ihr geboten habe. „In den vergangenen anderthalb Jahren als Pressesprecherin des Weißen Hauses zu arbeiten, war für mich die Ehre und das Abenteuer meines Lebens.“ Mutter zu sein und ein weiteres Kind zu bekommen, während sie einen der anspruchsvollsten Jobs der Welt ausgeübt habe, sei erfüllend gewesen, schrieb sie, aber auch die herausforderndste Zeit ihres Lebens. „Die Wahrheit ist: Seit meiner Rückkehr ins Weiße Haus nach der Geburt meiner Tochter habe ich in meinem Herzen gespürt, dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen, wenn ich konstant die Zeit, Energie und Aufmerksamkeit aufwende, die das Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses erfordert“. Daher habe sie letztendlich die „bittersüße Entscheidung“ getroffen, das Weiße Haus zu verlassen. Der wohl eindrücklichste Beweis für Leavitts Loyalität zu Trump zeigte sich am Tag des Attentatsversuchs auf den Republikaner in Butler im Bundesstaat Pennsylvania im Sommer 2024. Leavitt arbeitete während des Wahlkampfs in Trumps Team, nur drei Tage vor dem Attentat brachte sie ihren Sohn zur Welt. Ihren kurzen Mutterschutz beendete sie daraufhin umgehend. Trump habe buchstäblich sein Leben aufs Spiel gesetzt, um diese Wahl zu gewinnen, sagte sie dem Online-Magazin The Conservateur. „Das Mindeste, was ich tun konnte, war, schnell wieder an die Arbeit zu gehen.“ Schneller Aufstieg in der Politik Leavitt wurde 1997 im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. Sie studierte an einer privaten katholischen Universität in ihrem Heimatbundesstaat Politik und Kommunikation. Obwohl sie einst Journalistin werden wollte, führte ihr Weg sie schnell in die Politik: Während Trumps erster Amtszeit beantwortete sie zunächst Bürgerbriefe im Weißen Haus, wechselte dann in die Presseabteilung und arbeitete unter Trumps damaliger Sprecherin Kayleigh McEnany. Nach Trumps Niederlage bei der Präsidentenwahl 2020 arbeitete Leavitt für das Büro der Abgeordneten Elise Stefanik. Schließlich versuchte sich Leavitt selbst als Politikerin und bewarb sich 2022 um einen Sitz im Repräsentantenhaus – ohne Erfolg. Nach ihrer Zeit als Pressesprecherin im Weißen Haus will sich Leavitt eigenen Angaben zufolge weiter für die Republikaner einsetzen. In ihrem Abschiedspost auf X bekräftigte sie die häufig von Republikanern vorgebrachte Darstellung, dass von den Demokraten eine „existenzielle Bedrohung“ für das Land ausgehe. „Mein Kampf tritt in eine neue Phase ein, aber er ist noch lange nicht vorbei.“ Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen meistkommentiert

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13. August
Neues Deutschland

Rechtsextremismus | Trump-Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf

- Politik - Rechtsextremismus Trump-Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf Mit Attacken auf Medienvertreter machte sich die Sprecherin des Weißen Hauses einen Namen. Nun hört die 28-jährige Trump-Loyalistin auf. Washington. US-Präsident Donald Trump hat den Abgang seiner Sprecherin Karoline Leavitt zum Ende des Monats verkündet. Sie werde dann mehr Zeit haben, sich um ihre kleinen Kinder und um ihre Familie zu kümmern, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social zur Begründung. Nach Darstellung Trumps habe sich Leavitt für diesen Schritt entschieden, den er »voll und ganz« verstehe und respektiere, hieß es weiter. Wer auf sie folgt, war zunächst unklar. Leavitt werde nun zu einer seiner »wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme« innerhalb der republikanischen Partei, teilte Trump weiter mit. Sie war die bisher jüngste Präsidenten-Sprecherin in der US-Geschichte. Leavitt hat zwei kleine Kinder Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt: eine Tochter. Mit ihrem Ehemann Nicholas Riccio hatte sie bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter kehrte sie zunächst wieder zu ihrer Arbeit als Trump-Sprecherin zurück. Die gläubige Christin ist für ihre Scharfzüngigkeit in Pressekonferenzen im Weißen Haus bekannt. Medien rügte und attackierte sie regelmäßig und beschuldigte Redaktionen, Falschnachrichten über den US-Präsidenten zu verbreiten. Öffentlich wich Leavitt kaum von Trumps Seite. Er lobte sie immer wieder für ihre Arbeit. Eisern verteidigte sie die erratische Politik des Präsidenten. dpa/nd Wir sind käuflich. Aber nur für unsere Leser*innen. Die »nd.Genossenschaft« gehört ihren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die durch ihren Beitrag unseren Journalismus für alle zugänglich machen: Hinter uns steht kein Medienkonzern, kein großer Anzeigenkunde und auch kein Milliardär. Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin: → unabhängig und kritisch berichten → übersehene Themen aufgreifen → marginalisierten Stimmen Raum geben → Falschinformationen etwas entgegensetzen → linke Debatten voranbringen Mit »Freiwillig zahlen« machen Sie mit. Sie tragen dazu bei, dass diese Zeitung eine Zukunft hat. Damit nd.bleibt.

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13. August
Tagesschau

Trump-Sprecherin Leavitt - die oberste Influencerin des Weißen Hauses geht

Trump-Sprecherin Leavitt hört auf Die oberste Influencerin des Weißen Hauses geht Karoline Leavitt hat immer Zugang zu Präsident Trump. Ihre Rolle als Sprecherin interpretierte sie neu - mit einem "Mundwerk wie ein Maschinengewehr". Ihr plötzlicher Abschied aus dem Weißen Haus nährt Spekulationen. Es war kein harmonisches Verhältnis zwischen Presse und Pressesprecherin unter Karoline Leavitt im Weißen Haus. Als sie vor eineinhalb Jahren mit gerade mal 27 Jahren von Donald Trumps Wahlkampfmanagerin zu seiner Stimme wurde, behielt sie ihre angriffslustige Rhetorik einfach bei. Sie interpretierte die Rolle als Sprecherin des Weißen Hauses neu. Weil die Zielgruppe dieser Regierung ohnehin nicht mehr über Zeitungen und Kabelfernsehen zu erreichen ist, wird Leavitt selbst zur politischen Marke, die ständig viral geht und Aufmerksamkeit generiert - als oberste Influencerin für das Weiße Haus. "Ein Mundwerk wie ein Maschinengewehr und fies", sagte Präsident Trump ehrfürchtig über seine Sprecherin. "Sie war dauerhaft im Oval Office" Die täglichen Briefings im Weißen Haus verwandelt Leavitt in kuratiertes Content-Marketing. Das gelingt, weil sie unbeschränkten Zugang zum Präsidenten hat. Sie wird von praktisch keinem Thema jemals überrascht. Sie weiß genau, wie Trump tickt, kennt seine Rhetorik auswendig, müssen auch kritische Korrespondenten anerkennen, wie die Journalistin Jasmine Wright im Gespräch mit CNN. "Sie war dauerhaft im Oval Office." Hat Leavitt höhere Ambitionen? Gerade weil Leavitt so erfolgreich war, kommt ihr Abschied überraschend, findet auch Trumps Kommunikationsdirektor aus seiner ersten Amtszeit, Mike Dupke. Die Tatsache, dass mit dem Abschied kein unmittelbarer Nachfolger bekannt wurde, deute aber darauf hin, dass Leavitt auf eigenen Wunsch gehe. Mehr sei da vermutlich nicht dran, sagt der Politikberater. Ihre offizielle Begründung, mehr Zeit für die Familie haben zu wollen, gilt im politischen Washington als Chiffre für eigene, höhere Ambitionen. Denn anders als viele ihrer Vorgänger war Leavitt nie die Kommunikationsdirektorin im Weißen Haus, sie hatte keine strategische Autorität. Sie war das Gesicht und die Stimme des Präsidenten, und Gesichter sind austauschbar. Manche allerdings gar nicht so einfach.

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13. August
Wirtschaftswoche

Weißes Haus: Trump braucht ein neues Sprachrohr – Karoline Leavitt geht

Weißes Haus: Trump braucht ein neues Sprachrohr – Karoline Leavitt geht Sie ist das Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump. Mit nicht einmal 30 Jahren rückte Karoline Leavitt als jüngste Sprecherin überhaupt auf eine der wichtigsten Positionen im Weißen Haus – und prägte den Ton von Trumps teils erratischer Politik. Sie gilt als unerschütterliche Unterstützerin des Präsidenten. Überraschend hört Leavitt, die kürzlich ihr zweites Kind bekam, nun zum Monatsende auf. Trump muss jetzt eine neue Sprecherin oder einen neuen Sprecher finden, der oder die mit ihrer Schlagfertigkeit mithalten kann. Und das zu einer Zeit, in der ein erfolgreiches Vermitteln seiner politischen Standpunkte für ihn entscheidend ist: außenpolitisch etwa mit Blick auf den nach wie vor nicht dauerhaft beigelegten Iran-Krieg und innenpolitisch vor allem angesichts der bald anstehenden Kongresswahlen. Umgang mit Medien hat sich unter Leavitt geändert Leavitt erlangte mit ihrer Scharfzüngigkeit weltweit Bekanntheit. Wenn die 28-Jährige ihre Pressekonferenz im Weißen Haus abhält, kann die Stimmung schnell frostig werden. Sie verändert von einem Moment auf den anderen ihren Gesichtsausdruck und rügt fragende Journalisten heftig. Sie beschuldigt die Medien, Fake News zu verbreiten, also Falschinformationen. Öffentlich weicht Leavitt kaum von Trumps Seite. Er lobte sie immer wieder für ihre Arbeit. Eisern verteidigte sie seine rigide Politik und wischte Fragen etwa zum Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vom Tisch – sie versuchte geschickt, unangenehme Themen vom Präsidenten fernzuhalten. Auch, wenn es hinter den Kulissen heftig brodelte, sprach sie mantraartig nur von der erfolgreichen Arbeit ihres Chefs. Die gläubige Christin etablierte im Weißen Haus einen rigiden und konfrontativen Kommunikationsstil. In der Ära Trump sind die Medien dem Dauerfeuer einer Regierung ausgesetzt, die ihnen das Verbreiten falscher Nachrichten vorwirft und sich selbst meist als Opfer darstellt. Wohlwollende Berichterstattung wird dagegen ausdrücklich gelobt. So hat Leavitt etwa einen Platz für sogenannte neue Medien geschaffen – häufig handelt es sich dabei um rechte Influencer. Jedes Mal darf ein anderes vom Weißen Haus handverlesenes Medium bei den Pressekonferenzen die erste Frage stellen. Bei den vermeintlichen Fragen handelt es sich dann meist eher um wie bestellt wirkende Lobhudelei. Lob von Trump: War echte Führungspersönlichkeit im Weißen Haus Trump verkündete Leavitts Abgang auf Truth Social und begründete ihn damit, dass sie dann mehr Zeit für die Familie haben würde. Leavitt habe sich für diesen Schritt entschieden, den er „voll und ganz“ verstehe und respektiere, schrieb er. Ob das der einzige Grund ist, blieb zunächst unklar. Zumindest soll es offiziell weiter eine Verbindung zwischen Trump und Leavitt geben. Sie werde nun zu einer seiner „wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme“ innerhalb der republikanischen Partei, teilte Trump mit. Der Präsident lobte sie als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. „Karoline war eine echte Führungspersönlichkeit im Weißen Haus“, schrieb er. Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt, eine Tochter. Sie hat mit ihrem Ehemann – dem reichen und mehr als 30 Jahre älteren Immobilienunternehmer Nicholas Riccio – bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter kehrte Leavitt schnell als Sprecherin zurück ins Weiße Haus. Leavitt: Arbeit war „Ehre und das Abenteuer meines Lebens“ Leavitt selbst bedankte sich auf der Plattform X überschwänglich bei Trump für all die außergewöhnlichen Möglichkeiten, die er ihr geboten habe. „In den vergangenen anderthalb Jahren als Pressesprecherin des Weißen Hauses zu arbeiten, war für mich die Ehre und das Abenteuer meines Lebens.“ Mutter zu sein und ein weiteres Kind zu bekommen, während sie einen der anspruchsvollsten Jobs der Welt ausgeübt habe, sei erfüllend gewesen, schrieb sie, aber auch die herausforderndste Zeit ihres Lebens. „Die Wahrheit ist: Seit meiner Rückkehr ins Weiße Haus nach der Geburt meiner Tochter habe ich in meinem Herzen gespürt, dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen, wenn ich konstant die Zeit, Energie und Aufmerksamkeit aufwende, die das Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses erfordert“. Daher habe sie letztendlich die „bittersüße Entscheidung“ getroffen, das Weiße Haus zu verlassen. Eine der loyalsten Unterstützerinnen Trumps Der wohl eindrücklichste Beweis für Leavitts Loyalität zu Trump zeigte sich am Tag des Attentatsversuchs auf den Republikaner in Butler im Bundesstaat Pennsylvania im Sommer 2024. Leavitt arbeitete während des Wahlkampfs in Trumps Team, nur drei Tage vor dem Attentat brachte sie ihren Sohn zur Welt. Ihren kurzen Mutterschutz beendete sie daraufhin umgehend. Trump habe buchstäblich sein Leben aufs Spiel gesetzt, um diese Wahl zu gewinnen, sagte sie dem Online-Magazin „The Conservateur“. „Das Mindeste, was ich tun konnte, war, schnell wieder an die Arbeit zu gehen.“ Schneller Aufstieg in der Politik Leavitt wurde 1997 im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. Sie studierte an einer privaten katholischen Universität in ihrem Heimatbundesstaat Politik und Kommunikation. Obwohl sie einst Journalistin werden wollte, führte ihr Weg sie schnell in die Politik: Während Trumps erster Amtszeit beantwortete sie zunächst Bürgerbriefe im Weißen Haus, wechselte dann in die Presseabteilung und arbeitete unter Trumps damaliger Sprecherin Kayleigh McEnany. Nach Trumps Niederlage bei der Präsidentenwahl 2020 arbeitete Leavitt für das Büro der Abgeordneten Elise Stefanik. Schließlich versuchte sich Leavitt selbst als Politikerin und bewarb sich 2022 um einen Sitz im Repräsentantenhaus – allerdings ohne Erfolg. Nach ihrer Zeit als Pressesprecherin im Weißen Haus will sich Leavitt eigenen Angaben zufolge weiter für die Republikaner einsetzen. In ihrem Abschiedspost auf X bekräftigte sie die häufig von Republikanern vorgebrachte Darstellung, dass von den Demokraten eine „existenzielle Bedrohung“ für das Land ausgehe. „Mein Kampf tritt in eine neue Phase ein, aber er ist noch lange nicht vorbei.“ Lesen Sie auch: Trump, der Desaster-Dealer

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13. August
Handelsblatt

Karoline Leavitt: Trump-Sprecherin verlässt das Weiße Haus

Karoline Leavitt: Trump-Sprecherin verlässt das Weiße Haus Washington. Sie ist das Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump. Mit nicht einmal 30 Jahren rückte Karoline Leavitt als jüngste Sprecherin überhaupt auf eine der wichtigsten Positionen im Weißen Haus – und prägte den Ton von Trumps teils erratischer Politik. Sie gilt als unerschütterliche Unterstützerin des Präsidenten. Überraschend hört Leavitt, die kürzlich ihr zweites Kind bekam, nun zum Monatsende auf. Trump muss jetzt eine neue Sprecherin oder einen neuen Sprecher finden, der oder die mit ihrer Schlagfertigkeit mithalten kann. Und das zu einer Zeit, in der ein erfolgreiches Vermitteln seiner politischen Standpunkte für ihn entscheidend ist: außenpolitisch etwa mit Blick auf den nach wie vor nicht dauerhaft beigelegten Iran-Krieg und innenpolitisch vor allem angesichts der bald anstehenden Kongresswahlen. Leavitt erlangte mit ihrer Scharfzüngigkeit weltweit Bekanntheit. Wenn die 28-Jährige ihre Pressekonferenz im Weißen Haus abhält, kann die Stimmung schnell frostig werden. Sie verändert von einem Moment auf den anderen ihren Gesichtsausdruck und rügt fragende Journalisten heftig. Sie beschuldigt die Medien, Fake News zu verbreiten, also Falschinformationen. Öffentlich weicht Leavitt kaum von Trumps Seite. Er lobte sie immer wieder für ihre Arbeit. Eisern verteidigte sie seine rigide Politik und wischte Fragen etwa zum Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vom Tisch – sie versuchte geschickt, unangenehme Themen vom Präsidenten fernzuhalten. Auch, wenn es hinter den Kulissen heftig brodelte, sprach sie mantraartig nur von der erfolgreichen Arbeit ihres Chefs. Die gläubige Christin etablierte im Weißen Haus einen rigiden und konfrontativen Kommunikationsstil. In der Ära Trump sind die Medien dem Dauerfeuer einer Regierung ausgesetzt, die ihnen das Verbreiten falscher Nachrichten vorwirft und sich selbst meist als Opfer darstellt. Wohlwollende Berichterstattung wird dagegen ausdrücklich gelobt. So hat Leavitt etwa einen Platz für sogenannte neue Medien geschaffen – häufig handelt es sich dabei um rechte Influencer. Jedes Mal darf ein anderes vom Weißen Haus handverlesenes Medium bei den Pressekonferenzen die erste Frage stellen. Bei den vermeintlichen Fragen handelt es sich dann meist eher um wie bestellt wirkende Lobhudelei. Lob von Trump: War echte Führungspersönlichkeit im Weißen Haus Trump verkündete Leavitts Abgang auf Truth Social Zumindest soll es offiziell weiter eine Verbindung zwischen Trump und Leavitt geben. Sie werde nun zu einer seiner „wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme“ innerhalb der republikanischen Partei, teilte Trump mit. Der Präsident lobte sie als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. „Karoline war eine echte Führungspersönlichkeit im Weißen Haus“, schrieb er. Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt, eine Tochter. Sie hat mit ihrem Ehemann – dem reichen und mehr als 30 Jahre älteren Immobilienunternehmer Nicholas Riccio – bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter kehrte Leavitt schnell als Sprecherin zurück ins Weiße Haus. Leavitt: Arbeit war „Ehre und das Abenteuer meines Lebens“ Leavitt selbst bedankte sich auf der Plattform X überschwänglich bei Trump für all die außergewöhnlichen Möglichkeiten, die er ihr geboten habe. „In den vergangenen anderthalb Jahren als Pressesprecherin des Weißen Hauses zu arbeiten, war für mich die Ehre und das Abenteuer meines Lebens.“ Mutter zu sein und ein weiteres Kind zu bekommen, während sie einen der anspruchsvollsten Jobs der Welt ausgeübt habe, sei erfüllend gewesen, schrieb sie, aber auch die herausforderndste Zeit ihres Lebens. „Die Wahrheit ist: Seit meiner Rückkehr ins Weiße Haus nach der Geburt meiner Tochter habe ich in meinem Herzen gespürt, dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen, wenn ich konstant die Zeit, Energie und Aufmerksamkeit aufwende, die das Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses erfordert.“ Daher habe sie letztendlich die „bittersüße Entscheidung“ getroffen, das Weiße Haus zu verlassen. Der wohl eindrücklichste Beweis für Leavitts Loyalität zu Trump zeigte sich am Tag des Attentatsversuchs auf den Republikaner in Butler im Bundesstaat Pennsylvania im Sommer 2024. Leavitt arbeitete während des Wahlkampfs in Trumps Team, nur drei Tage vor dem Attentat brachte sie ihren Sohn zur Welt. Ihren kurzen Mutterschutz beendete sie daraufhin umgehend. Trump habe buchstäblich sein Leben aufs Spiel gesetzt, um diese Wahl zu gewinnen, sagte sie dem Online-Magazin „The Conservateur“. „Das Mindeste, was ich tun konnte, war, schnell wieder an die Arbeit zu gehen.“ Schneller Aufstieg in der Politik Leavitt wurde 1997 im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. Sie studierte an einer privaten katholischen Universität in ihrem Heimatbundesstaat Politik und Kommunikation. Obwohl sie einst Journalistin werden wollte, führte ihr Weg sie schnell in die Politik: Während Trumps erster Amtszeit beantwortete sie zunächst Bürgerbriefe im Weißen Haus, wechselte dann in die Presseabteilung und arbeitete unter Trumps damaliger Sprecherin Kayleigh McEnany. Verwandte Themen Nach Trumps Niederlage bei der Präsidentenwahl 2020 arbeitete Leavitt für das Büro der Abgeordneten Elise Stefanik. Schließlich versuchte sich Leavitt selbst als Politikerin und bewarb sich 2022 um einen Sitz im Repräsentantenhaus – allerdings ohne Erfolg. Nach ihrer Zeit als Pressesprecherin im Weißen Haus will sich Leavitt eigenen Angaben zufolge weiter für die Republikaner einsetzen. In ihrem Abschiedspost auf X bekräftigte sie die häufig von Republikanern vorgebrachte Darstellung, dass von den Demokraten eine „existenzielle Bedrohung“ für das Land ausgehe. „Mein Kampf tritt in eine neue Phase ein, aber er ist noch lange nicht vorbei.“

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13. August
FAZ (Politik)

USA unter Trump: White-House-Sprecherin Leavitt hört auf

USA unter Trump : White-House-Sprecherin Leavitt hört auf Lesezeit: White House press secretary Karoline Leavitt listens to a question from a reporter in the James Brady Press Briefing Room at the White House, Thursday, July 16, 2026, in Washington. (AP Photo/Julia Demaree Nikhinson)AP Trump: „Eine meiner engsten Vertrauten“ +++ US-Behörde ICE plant Kauf von Elektroschock-Handschuhen +++ USA wollen private Firmen für Cyber-Angriffe auf Kriminelle einsetzen +++ alle Neuigkeiten im Liveblog In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump. White-House-Sprecherin Karoline Leavitt hört auf Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, legt ihr Amt Ende August nieder. Das teilte Donald Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social mit. Der amerikanische Präsident schrieb, Leavitt wolle mehr Zeit mit ihren „wunderbaren kleinen Kindern“ und der Familie verbringen. Das sei eine Entscheidung, die er vollständig nachvollziehen könne. Sie habe als Sprecherin einen großartigen Job „im Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit“ gemacht. Leavitt werde künftig eine seiner „führenden außenstehenden Beraterinnen“ und eine einflussreiche Stimme in der republikanischen Partei sein, schrieb Trump weiter. Die Achtundzwanzigjährige hatte im Mai eine Tochter zur Welt gebracht. Leavitts Sohn war im Juli zwei Jahre alt geworden.  Leavitt schrieb in einem längeren Beitrag auf X, der Posten sei eine einmalige Ehre und ein unvergessliches Abenteuer gewesen. Es habe ihr große Freude gemacht, die „linksliberalen Medien zur Rechenschaft zu ziehen“ und sicherzustellen, dass das amerikanische Volk die Wahrheit über die Erfolge Trumps höre. Nach der Geburt ihrer Tochter habe sie allerdings gemerkt, sie könne in diesem Amt nicht die „beste Muttter“ sein, die ihre Kinder verdienten. Sie werde sich trotzdem weiterhin lautstark für MAGA und die Republikaner einsetzen. Weiter behauptete Leavitt, das Land werde durch eine „extremistische“ demokratische Partei bedroht, „die alles zerstören will, was an Amerika großartig ist“. Ihr Kampf sei deswegen noch lange nicht vorbei. Leavitt hatte sich 2024 dem Wahlkampfteam von Trump angeschlossen. Zudem verantwortete sie die Pressearbeit seines Übergangsteams, bevor Trump sie zur Sprecherin des Weißen Hauses ernannte. Sie ist die jüngste Person, die dieses Amt jemals innehatte. Leavitt schrieb in einem längeren Beitrag auf X, der Posten sei eine einmalige Ehre und ein unvergessliches Abenteuer gewesen. Es habe ihr große Freude gemacht, die „linksliberalen Medien zur Rechenschaft zu ziehen“ und sicherzustellen, dass das amerikanische Volk die Wahrheit über die Erfolge Trumps höre. Nach der Geburt ihrer Tochter habe sie allerdings gemerkt, sie könne in diesem Amt nicht die „beste Muttter“ sein, die ihre Kinder verdienten. Sie werde sich trotzdem weiterhin lautstark für MAGA und die Republikaner einsetzen. Weiter behauptete Leavitt, das Land werde durch eine „extremistische“ demokratische Partei bedroht, „die alles zerstören will, was an Amerika großartig ist“. Ihr Kampf sei deswegen noch lange nicht vorbei. Leavitt hatte sich 2024 dem Wahlkampfteam von Trump angeschlossen. Zudem verantwortete sie die Pressearbeit seines Übergangsteams, bevor Trump sie zur Sprecherin des Weißen Hauses ernannte. Sie ist die jüngste Person, die dieses Amt jemals innehatte. Sprecherin des Weißen Hauses Karoline Leavitt während eine Pressekonferenz im September 2025. (Photo by SAUL LOEB / AFP). AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos USA stellen Militärschläge gegen Drogenkartelle in Kolumbien in Aussicht US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am Mittwoch gemeinsame Militärschläge gegen bewaffnete Gruppen in Kolumbien in Aussicht gestellt. Auf einer Konferenz der von den USA geführten Koalition gegen Drogenkartelle in Panama sagte Hegseth, Kolumbien habe „gemeinsame Militäroperationen zur Zerstörung von Terroristen und Terrornetzwerken“ genehmigt. Als legitime Ziele nannte er von den USA als Terrororganisationen eingestufte Gruppen wie die Nationale Befreiungsarmee (ELN). Die neue konservative Regierung Kolumbiens unter Präsident Abelardo De La Espriella hat sich der von den USA geführten Koalition angeschlossen. Hegseth berief sich auf eine Neuauflage der Monroe-Doktrin aus dem 19. Jahrhundert, die er in Anlehnung an US-Präsident Donald Trump als „Donroe-Doktrin“ bezeichnete. Zudem kritisierte er den Internationalen Strafgerichtshof und rief die Verbündeten zum Austritt aus der Organisation auf.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Medien: USA zweifelten an iranischer Bedrohung für Trump Die USA haben Medienberichten zufolge Zweifel an einer iranischen Bedrohung für US-Präsident Donald Trump gehabt, sich aber dennoch für das Täuschungsmanöver auf seinem Heimweg vom NATO-Gipfel in der Türkei entschieden. Die „Washington Post“ und das „Wall Street Journal“ berichteten, Israel habe den USA Geheimdienstinformationen übermittelt, nach denen Iran Trumps Leben bedrohe.  Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes CIA hätten diese als nicht überzeugend einstuft, berichtet die „Washington Post“ und Berufung auf aktuelle und ehemalige US-Beamte, die mit den Geheimdienstinformationen vertraut sind. Laut „Wall Street Journal“ hatte Israel Informationen dazu gesammelt, dass iranische Stellvertreter darüber sprachen, Trump während seines Aufenthalts in der Türkei zu töten. Die Informationen seien vage gewesen und von vielen Mitarbeitern Trumps nicht als vollständig glaubwürdig eingestuft worden, zitiert die Zeitung Regierungsbeamte.  Einige vermuteten demnach, dass Israel versucht habe, Trump dazu zu bewegen, den Iran-Krieg zu eskalieren. Auch die „Washington Post“ zitiert einen aktuellen und einen ehemaligen US-Beamten mit der Aussage, manche US-Geheimdienstmitarbeiter hätten in der Warnung vor Bedrohungen für Trump weniger eine Informationsweitergabe Israels als vielmehr den Versuch gesehen, Einfluss auf die US-Politik in der Region zu nehmen.  Nach Informationen des „Wall Street Journal“ sammelten die USA kurz darauf ihre eigenen Geheimdienstinformationen über die mögliche Bedrohung. Konkret ging es dabei demnach um das Szenario, dass iranische Vertreter bei Trumps Abflug aus Ankara eine schultergestützte Rakete auf sein Flugzeug hätten abfeuern können. US-Beamte hätten jedoch Zweifel an der angeblichen Verschwörung gehegt. Letztlich habe der Secret Service aber kein Risiko eingehen wollen und sich daher für das Täuschungsmanöver entschieden, berichten beide US-Medien übereinstimmend.  Die „Washington Post“ hatte am Montag (Ortszeit) enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem NATO-Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der 80-Jährige betrat dort vor laufenden Kameras die Regierungsmaschine, stieg dann aber laut der Zeitung unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog.  Nach der Landung der Regierungsmaschine in Großbritannien wechselte der Tross des Präsidenten von der alten, hellblauen Boeing 747 in den neuen Jet, der Trump von Katar geschenkt worden war. Auch der Präsident stieg dort in die Air Force One um. Die Öffentlichkeit sollte den Eindruck bekommen, dass er die ganze Reise in den Regierungsmaschinen zurückgelegt habe. In den USA stieg er dann vor laufenden Kameras aus.  Trump selbst hatte am Dienstagabend bekanntgegeben, dass das Täuschungsmanöver auf Weisung seiner Personenschützer erfolgt sei. Er richte sich nach deren Vorgaben, sagte der Republikaner. „Das liegt allein beim Secret Service.“ Das gelte auch für das Militär. „Ich tue, was sie sagen.“ Der Secret Service ist unter anderem für die Sicherheit des Präsidenten zuständig.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos Klage gegen Trump wegen Premium-Zugang zu Truth-Social-Posts US-Präsident Donald Trump ist wegen des kostenpflichtigen Schnellzugangs zu seinen Beiträgen auf der Plattform Truth Social verklagt worden. Zwei Medienorganisationen werfen Trump vor, zahlenden Kunden bevorzugten Zugang zu offiziellen Regierungsinformationen zu verschaffen und damit gegen die US-Verfassung zu verstoßen, wie aus der Klageschrift hervorgeht. Die Truth-Social-Mutter TMTG bewarb das Produkt als B2B-Datenfeed, der Truth-Social-Beiträge innerhalb von „Millisekunden an unsere Kunden“ übermittelt. Kürzlich erst hatte der amtierende Chef der TMTG, Kevin McGurn, erklärt, Truth Social habe bereits mehr als zehn Kunden für den umstrittenen Schnellzugang gewonnen. Dabei soll es sich größtenteils um Firmen handeln, die auf superschnellen Handel an Börsen und Finanzmärkten spezialisiert sind. Sie zahlen dafür meist zwischen 60.000 und 100.000 US-Dollar pro Monat (rund 52.000 bis 86.600 Euro). Man sei in Gesprächen mit weiteren potenziellen Kunden etwa aus dem KI-Bereich.  Trump nutzt Truth Social routinemäßig für wichtige Ankündigungen  – etwa zu Zöllen oder militärischen Konflikten. Ein früherer Zugang zu solchen Beiträgen bei dem Online-Netzwerk kann für Investoren ein Marktvorteil sein. Der Plan, den Schnellzugang zu Posts von Trump und anderen wichtigen Nutzern unter dem Namen Truth API zu vermarkten, löste deswegen zum Teil heftige Kritik in den USA aus. Auch der bereits in Medienberichten genannte Preis von bis zu 100.000 Dollar monatlich trug dazu bei.  Das Modell sei zutiefst korrupt, verfassungswidrig und schade den Klägern etwa durch verzögerten Zugang, hieß es in dem Gerichtsdokument, das im Namen von „The Intercept Media“ und „Freedom of the Press Foundation“ eingereicht wurde.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos USA wollen private Firmen für Cyber-Angriffe auf Kriminelle einsetzen US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch einen Erlass unterzeichnet, der es privaten Firmen unter staatlicher Aufsicht erlauben soll, Cyber-Angriffe gegen kriminelle Organisationen im Ausland durchzuführen. Ziel sei es, die Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen transnationale kriminelle Organisationen zu stärken, die von ausländischen Standorten aus Amerikaner angreifen, teilte das Weiße Haus mit. Als Beispiele wurden Ransomware-Angriffe und Finanzbetrug genannt. Der Erlass schafft einen Rahmen, in dem private Unternehmen nach einer Überprüfung und unter Aufsicht der Regierung Cyber-Operationen durchführen können. Dazu zählen dem Dokument zufolge „Cyber-Überwachungsoperationen“ und „Cyber-Wirkungsoperationen“. Letztere könnten die Manipulation, Störung oder Zerstörung von Informationssystemen und Netzwerken umfassen. Das Programm soll vom Heimatschutzministerium (DHS) und dem Justizministerium (DOJ) beaufsichtigt werden. Teilnehmende Firmen müssen eine Sicherheit in Höhe von mindestens einer Million Dollar hinterlegen.  Die Idee, private Firmen an Cyber-Operationen zu beteiligen, ist nicht neu und gilt als umstritten. In der Vergangenheit wurden Bedenken hinsichtlich einer möglichen Eskalation, unbeabsichtigter Folgen und Koordinationsproblemen zwischen den Behörden geäußert. Das Heimatschutzministerium und das Weiße Haus reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach weiteren Einzelheiten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos US-Behörde ICE plant Kauf von Elektroschock-Handschuhen Die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE plant die Anschaffung von Elektroschock-Handschuhen. Diese sollten als „Deeskalation-Geräte“ eingesetzt werden, hieß es in einer entsprechenden Bekanntmachung des Heimatschutzministeriums. Für den Kauf seien 10 bis 20 Millionen US-Dollar (etwa 8,7 bis 17,3 Mio. Euro) eingeplant, bis Ende März 2027 solle die Anschaffung abgeschlossen sein. Mit der Neuanschaffung solle sichergestellt werden, dass die Einsatzkräfte „über die notwendigen Mittel und Ausrüstungen verfügen, um kriminelle, illegal eingereiste Ausländer sicher festzunehmen und aus unserem Land abzuschieben“, zitierten Medien einen Sprecher des Heimatschutzministeriums. Die Vorgehensweise von ICE-Mitarbeitern hat in der Vergangenheit immer wieder für Kritik gesorgt.  Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. ("Generated Low Output Voltage Emitter") werden nach Herstellerangaben über einen Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab. Die Bekanntmachung ließ zunächst offen, unter welchen konkreten Bedingungen sie eingesetzt werden sollen. Die New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul und die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates, Letitia James, beide Demokratinnen, kritisierten die Pläne. James sagte: „Wir prüfen die Ausschreibung noch, aber sie scheint willkürlich  –  und sachlich nicht gerechtfertigt zu sein. Sie scheint gegen eine Reihe von Gesetzen zu verstoßen, und auch gegen unsere Verfassung.“ Hochul gab zu bedenken: „Auf den ersten Blick erscheint es als Verletzung der Bürgerrechte, einer Person einen derartigen körperlichen Schaden zuzufügen – unabhängig davon, worin das Vergehen bestehen mag.“ Bereits Mitte Juli hatte ICE für Aufsehen gesorgt, als ein Plan zur Anschaffung von Bodycams bekanntgegeben wurde. Auch hierfür wurde ein Budget von 10 bis 20 Millionen US-Dollar eingeplant. Zwar sollen die Kameras, die am Körper der Einsatzkräfte befestigt werden, ihre Vorgehensweisen bei Einsätzen dokumentieren. Kritiker stellten allerdings infrage, ob das Heimatschutzministerium in für Bundesbeamte brisanten Fällen tatsächlich das Videomaterial veröffentlichen würde. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sabrina Frangos US-Militärhubschrauber stürzt in Texas ab – zwei Tote Ein Hubschrauber des US-Militärs ist in Texas abgestürzt. Die zwei Piloten an Bord kamen dabei ums Leben, wie der US-Sender CNN und lokale Nachrichtensender übereinstimmend unter Berufung auf die zuständige Polizeibehörde berichteten. Der Absturz des Apache-Hubschraubers ereignete sich demnach in der Nähe des Militärstützpunkts Fort Hood der US-Landstreitkräfte auf einem Feld bei der Ortschaft Salado, wo der Crash einen Flächenbrand auslöste. Warum der Hubschrauber verunglückte, ist noch unklar. Der Militärstützpunkt Fort Hood bestätigte den Absturz in einer Stellungnahme, ohne Bezug auf die Todesopfer zu nehmen. „Unsere Gedanken sind mit der Crew und ihren Familien, während wir auf weitere Informationen warten“, sagte der kommissarische kommandierende General, Ethan Diven, laut der Mitteilung. Das Pentagon äußerte sich zunächst nicht zu dem Absturz.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lena Spilger Leavitt auf X: Amt war „Ehre und Abenteuer" Der Post von Karoline Leavitt auf X zum Nachlesen:  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lena Spilger Weniger Impfempfehlungen: WHO kritisiert USA scharf Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert mit Sorge und scharfer Kritik auf die Kinderimpf-Politik der US-Regierung. Präsident Donald Trump verfügte zuletzt in einem Dekret, die Zahl der empfohlenen Impfungen zu reduzieren. Außerdem fordert er die Aufteilung von Kombi-Impfungen auf mehrere Arztbesuche. Dies stehe „nicht im Einklang mit dem Stand der Wissenschaft“, konterte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. „Impfpolitik sollte sich an einer fundierten, unabhängigen und transparenten Bewertung des besten verfügbaren Kenntnisstandes orientieren und nicht an politischer Einflussnahme“, forderte Tedros in einer Pressekonferenz. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Berichte: Bedrohung durch Rakete Grund für Trumps Täuschungsmanöver Die Bedrohung durch eine Rakete soll laut amerikanischen Medien der Grund für das Täuschungsmanöver auf dem Rückflug von US-Präsident Donald Trump vom NATO-Gipfel in der Türkei gewesen sein. Während CNN unter Berufung auf einen Informanten von einer konkreten Bedrohung durch eine schultergestützte Rakete berichtete, schrieb die „New York Times“ unter Hinweis auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen von einer konkreten Bedrohung durch eine Boden-Luft-Rakete gegen die Präsidentenmaschine Air Force One. Zudem sei in der Nähe des NATO-Gipfels eine Person mit einer schultergestützten Rakete gesichtet worden. Laut CNN befürchteten die Beamten, dass Trump in höchster Gefahr sei. So habe Iran „offenbar detaillierte Informationen über Trumps Aufenthalt in der Türkei“ gehabt. Den Informationen der „New York Times“ zufolge wusste Teheran zudem „genau, wo sich Herr Trump in Ankara aufhielt, einschließlich des Stockwerks.“ Die „Washington Post“ hatte am Montag enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem NATO-Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der Präsident stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut der Zeitung unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog. Laut CNN befürchteten die Beamten, dass Trump in höchster Gefahr sei. So habe Iran „offenbar detaillierte Informationen über Trumps Aufenthalt in der Türkei“ gehabt. Den Informationen der „New York Times“ zufolge wusste Teheran zudem „genau, wo sich Herr Trump in Ankara aufhielt, einschließlich des Stockwerks.“ Die „Washington Post“ hatte am Montag enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem NATO-Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der Präsident stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut der Zeitung unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump wegen Sanktionen gegen Weltstrafgerichtshof verklagt Vier Menschenrechtsorganisationen haben die US-Regierung wegen ihres Vorgehens gegen den Internationalen Strafgerichtshof verklagt. Die US-Sanktionen gegen Richter und Ankläger des Gerichts behinderten die Aufklärung und Verfolgung schwerster internationaler Verbrechen, argumentieren die Kläger. Sie reichten ihre Klage am Dienstag bei einem Bundesgericht in New York ein.   Die vier Organisationen, darunter Human Rights Watch, wenden sich gegen einen Präsidialerlass von Donald Trump vom Februar 2025. Er ermöglicht Sanktionen wie Reisebeschränkungen gegen Mitarbeiter des Gerichtshofs sowie das Einfrieren von Vermögenswerten in den USA. Anlass war damals vor allem der Haftbefehl des Strafgerichtshofs gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen dessen Vorgehens im Gazastreifen. Die Sanktionen seien ein „offenkundig rechtswidriger Angriff auf die internationale Justiz“, schreiben die Kläger. Sie fordern, das Sanktionsregime aufzuheben. Nach ihrer Darstellung hindern die Maßnahmen die Organisationen daran, ihre Menschenrechtsarbeit fortzusetzen – etwa Opfer von Kriegsverbrechen rechtlich zu vertreten oder Stellungnahmen beim Gericht einzureichen. Damit verletzten die Sanktionen ihre verfassungsmäßig geschützten Rechte, insbesondere die Meinungs- und Vereinigungsfreiheit. Zudem überschritten die Maßnahmen nach Auffassung der Kläger die Befugnisse des Präsidenten. Sie beruhten auf einem „nationalen Notstand“, für den es keine tatsächliche Grundlage gebe. Der Internationale Strafgerichtshof nahm 2002 seine Arbeit auf. Er verfolgt Einzelpersonen wegen Völkermords, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und des Verbrechens der Aggression. Seine Gründung gilt als Durchbruch der internationalen Strafjustiz. Mehr als 120 Länder sind dem Gericht inzwischen beigetreten. Die USA und Israel aber auch Länder wie Russland und China gehören nicht dazu. Im Juli kündigte US-Außenminister Marco Rubio in einem Gastbeitrag eine Kampagne gegen den Internationalen Strafgerichtshof an. Er wolle die Institution „Stein für Stein“ zerlegen und Druck auf andere Länder ausüben, aus dem Gericht auszutreten. Infolgedessen haben Venezuela und Tschad bereits ihren Austritt angekündigt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer US-Vorwahlen stellen Trumps Einfluss auf die Probe Bei Vorwahlen in mehreren US-Bundesstaaten haben sich am Dienstag teilweise Kandidaten vom linken und rechten Flügel ihrer Parteien durchgesetzt. Die Ergebnisse in South Carolina, Minnesota, Wisconsin und Alabama gelten als wichtiger Test für den Einfluss von Präsident Donald Trump auf die Republikanische Partei und zeigen zugleich die tiefen Gräben innerhalb der Demokraten. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand die Wahl in South Carolina um den Senatssitz des verstorbenen Lindsey Graham. Dessen Schwester, Darline Graham, zog Prognosen von Medien zufolge in die Stichwahl um die republikanische Nominierung ein. Sie tritt am 25. August gegen den Kongressabgeordneten Ralph Norman an. Keiner der zehn Kandidaten erreichte die nötige Mehrheit von 50 Prozent. Darline Graham, die politisch unerfahren ist, war nach dem unerwarteten Tod ihres Bruders zur Übergangssenatorin ernannt und von Präsident Trump unterstützt worden. Kritiker sprachen von dem Versuch einer „Krönung“ allein aufgrund des bekannten Namens. Mit rund 33 Prozent der Stimmen lag Graham zwar vorn, das Ergebnis deutet jedoch auf erhebliche Vorbehalte in der Partei hin. In Minnesota bewarb sich der von Trump unterstützte Unternehmer Mike Lindell um die Nominierung der Republikaner für das Gouverneursamt. Lindell ist ein prominenter Verfechter der unbelegten Behauptung, die Präsidentschaftswahl 2020 sei gestohlen worden. In Wisconsin wiederum kämpfte die selbsterklärte demokratische Sozialistin Francesca Hong um die Nominierung ihrer Partei für das Gouverneursamt. Umfragen sahen sie vor dem von der Parteiführung favorisierten Kandidaten. Dessen Schwester, Darline Graham, zog Prognosen von Medien zufolge in die Stichwahl um die republikanische Nominierung ein. Sie tritt am 25. August gegen den Kongressabgeordneten Ralph Norman an. Keiner der zehn Kandidaten erreichte die nötige Mehrheit von 50 Prozent. Darline Graham, die politisch unerfahren ist, war nach dem unerwarteten Tod ihres Bruders zur Übergangssenatorin ernannt und von Präsident Trump unterstützt worden. Kritiker sprachen von dem Versuch einer „Krönung“ allein aufgrund des bekannten Namens. Mit rund 33 Prozent der Stimmen lag Graham zwar vorn, das Ergebnis deutet jedoch auf erhebliche Vorbehalte in der Partei hin. In Minnesota bewarb sich der von Trump unterstützte Unternehmer Mike Lindell um die Nominierung der Republikaner für das Gouverneursamt. Lindell ist ein prominenter Verfechter der unbelegten Behauptung, die Präsidentschaftswahl 2020 sei gestohlen worden. In Wisconsin wiederum kämpfte die selbsterklärte demokratische Sozialistin Francesca Hong um die Nominierung ihrer Partei für das Gouverneursamt. Umfragen sahen sie vor dem von der Parteiführung favorisierten Kandidaten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Trump bestätigt heimlichen Flugzeugwechsel US-Präsident Donald Trump hat Berichte bestätigt, dass er kurz vor dem Abflug vom NATO-Gipfel in Ankara auf dem Flughafen der türkischen Hauptstadt heimlich die Maschine wechselte. „Sie wollten, dass ich einen anderen Flug nehme, ein anderes Flugzeug“, sagte Trump offensichtlich mit Blick auf seine Personenschützer. „Sie wollten es so, also habe ich es gemacht. Ich tue, was sie sagen.“ „Ich nehme an, es gab eine Bedrohung“, fügte Trump in einem kurzen Gespräch mit Journalisten hinzu. „Ich habe nicht wirklich viel dazu gefragt.“ Zuvor hatte die „Washington Post“ berichtet, dass Trump unmittelbar vor dem Abflug aus Ankara im vergangenen Monat heimlich das Flugzeug gewechselt habe. Grund dafür sei eine Morddrohung aus dem Iran gewesen. Für das Wechsel-Manöver sei der Präsident in den Container eines Catering-Fahrzeugs gestiegen, berichtete die Zeitung weiter. In diesem sei Trump von der Air Force One zu einer kleineren Militärmaschine gebracht worden, mit der er dann auch aus Ankara abgereist sei. Diese Angaben zum genauen Ablauf des heimlichen Flugzeug-Wechsels wurden von Trump nicht explizit bestätigt. Stattdessen versuchte der Präsident offenbar, die Geschichte herunterzuspielen. Er sei „nicht überrascht“ gewesen und habe sich „keine Sorgen“ gemacht, sagte er vor den Journalisten. „Ich bin Ziel vieler Bedrohungen, von denen Sie nichts wissen.“ „Ich nehme an, es gab eine Bedrohung“, fügte Trump in einem kurzen Gespräch mit Journalisten hinzu. „Ich habe nicht wirklich viel dazu gefragt.“ Zuvor hatte die „Washington Post“ berichtet, dass Trump unmittelbar vor dem Abflug aus Ankara im vergangenen Monat heimlich das Flugzeug gewechselt habe. Grund dafür sei eine Morddrohung aus dem Iran gewesen. Für das Wechsel-Manöver sei der Präsident in den Container eines Catering-Fahrzeugs gestiegen, berichtete die Zeitung weiter. In diesem sei Trump von der Air Force One zu einer kleineren Militärmaschine gebracht worden, mit der er dann auch aus Ankara abgereist sei. Diese Angaben zum genauen Ablauf des heimlichen Flugzeug-Wechsels wurden von Trump nicht explizit bestätigt. Stattdessen versuchte der Präsident offenbar, die Geschichte herunterzuspielen. Er sei „nicht überrascht“ gewesen und habe sich „keine Sorgen“ gemacht, sagte er vor den Journalisten. „Ich bin Ziel vieler Bedrohungen, von denen Sie nichts wissen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer US-Kampfjets fangen Flugzeug bei Trump-Besuch in Ohio ab Ein Flugzeug ist im US-Bundesstaat Ohio bei einem Besuch von US-Präsident Donald Trump in eine temporäre Flugverbotszone eingedrungen. Kampfflugzeuge vom Typ F-16 hätten das zivile Flugzeug abgefangen und es sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert, teilte das zuständige Militärkommando (Norad) mit. Dabei wurden auch Leuchtraketen eingesetzt, um die Aufmerksamkeit des Piloten zu erlangen. Trump besuchte am Dienstagabend in Ohio im Ort Geneva ein Sportevent.  Zum Schutz der US-Präsidenten werden an ihren Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Zwischenfällen, meist eher mit kleineren Flugzeugen. Zum Schutz der US-Präsidenten werden an ihren Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Zwischenfällen, meist eher mit kleineren Flugzeugen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Trump-Regierung kürzt Unterstützung für Transgender-Kinder Auf Anordnung von Präsident Donald Trump zahlt die staatliche Gesundheitsfürsorge der USA künftig nicht mehr für Operationen und Hormonbehandlungen von Transgender-Kindern und -Jugendlichen. Auch viele andere medizinische Behandlungen werden laut dem Leiter der staatlichen Gesundheitssysteme Medicare und Medicaid, Mehmet Oz, nicht länger unterstützt. Die Behandlung von psychischen Problemen sei davon ausgenommen. Die neuen Regeln sollen am 13. Oktober in Kraft treten. Trump und seine Republikaner haben das kontrovers diskutierte Thema mit Aufregerpotenzial schon häufig für ihre politischen Zwecke genutzt, nicht nur im Wahlkampf. Und auch diesmal appellierte der US-Präsident via Truth Social an die Wähler: „Bitte erinnert euch daran, wenn ihr bei den Zwischenwahlen im November eure Stimme abgebt.“ Die Demokraten hielten Kinder für zu jung, um zu wählen, aber offensichtlich für alt genug, „um sich ihre Geschlechtsorgane abzuhacken“, höhnte Trump. „Wir werden Amerikas Kinder beschützen.“ Trump und seine Republikaner haben das kontrovers diskutierte Thema mit Aufregerpotenzial schon häufig für ihre politischen Zwecke genutzt, nicht nur im Wahlkampf. Und auch diesmal appellierte der US-Präsident via Truth Social an die Wähler: „Bitte erinnert euch daran, wenn ihr bei den Zwischenwahlen im November eure Stimme abgebt.“ Die Demokraten hielten Kinder für zu jung, um zu wählen, aber offensichtlich für alt genug, „um sich ihre Geschlechtsorgane abzuhacken“, höhnte Trump. „Wir werden Amerikas Kinder beschützen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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13. August
Die Zeit (Politik)

Der US-Überblick am Morgen: Karoline Leavitt tritt zurück, Trump erlässt Dekret zu Cyberangriffen

US-Regierung will private Firmen für Cyberangriffe auf Kriminelle engagieren US-Präsident Donald Trump hat einen Erlass unterzeichnet, der privaten Firmen unter staatlicher Aufsicht Cyberangriffe gegen kriminelle Organisationen im Ausland erlauben soll. Ziel sei es, die Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen transnationale kriminelle Organisationen zu stärken, die von ausländischen Standorten aus Amerikaner angreifen, teilte die US-Regierung mit. Als Beispiele wurden Ransomware-Attacken und Finanzbetrug genannt. Das Programm soll vom Heimatschutzministerium und dem Justizministerium beaufsichtigt werden. Teilnehmende Firmen müssen eine Sicherheit in Höhe von mindestens einer Million Dollar hinterlegen. US-Pressesprecherin Karoline Leavitt verlässt das Weiße Haus Karoline Leavitt, die Pressesprecherin der US-Regierung, wird das Weiße Haus zum Ende des Monats verlassen. Das kündigte US-Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform an. Leavitt habe sich zu dem Schritt entschieden, um mehr Zeit mit ihren Kindern und ihrer Familie zu verbringen. Trump lobte die 28-Jährige als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. Wer auf sie folgt, gab der US-Präsident zunächst nicht bekannt. Leavitt hatte erst im Mai ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Mehr zu Leavitts Rücktritt lesen Sie hier. USA kündigen gemeinsame Militäreinsätze mit Kolumbien gegen Drogenhandel an Kolumbien hat sich einer US-geführten Allianz gegen den Drogenhandel angeschlossen. Das südamerikanische Land habe die USA gebeten, sich dem »Kampf gegen den Drogenterrorismus anzuschließen, und gemeinsame Militäreinsätze zur Zerschlagung terroristischer Netzwerke genehmigt«, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Der kolumbianische Verteidigungsminister Jorge Mora teilte mit, das bilaterale Abkommen mit den USA solle dazu beitragen, »die operative Wirksamkeit im Kampf gegen die terroristischen und kriminellen Organisationen zu steigern«. Mehr zu dem Abkommen zwischen Kolumbien und den USA lesen Sie hier. Medien verklagen Trump wegen kostenpflichtigen Schnellzugangs zu seinen Social-Media-Posts Zwei US-Medienorganisationen haben Klage gegen US-Präsident Donald Trump eingereicht wegen eines bezahlpflichtigen Premiumzugangs zu seinen Beiträgen auf der Plattform Truth Social. The Intercept Media und die Freedom of the Press Foundation werfen Trump vor, zahlenden Kunden bevorzugten Zugang zu offiziellen Regierungsinformationen zu verschaffen und damit gegen die US-Verfassung zu verstoßen, wie aus der Klageschrift hervorgeht. Der von Trump gegründete Truth-Social-Mutterkonzern TMTG bewarb das Produkt als B2B-Datenfeed, der Truth-Social-Beiträge innerhalb von Millisekunden an Kunden übermittle. Diese zahlen dafür meist zwischen 60.000 und 100.000 Dollar pro Monat.

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13. August
Der Spiegel

Karoline Leavitt geht – Donald Trump braucht ein neues Sprachrohr

Sprecherin des Weißen Hauses Karoline Leavitt geht – Donald Trump braucht ein neues Sprachrohr Sie ist das Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump. Mit nicht einmal 30 Jahren rückte Karoline Leavitt als jüngste Sprecherin überhaupt auf eine der wichtigsten Positionen im Weißen Haus – und prägte den Ton von Trumps teils erratischer Politik. Sie gilt als unerschütterliche Unterstützerin des Präsidenten. Überraschend hört Leavitt, die kürzlich ihr zweites Kind bekam, nun zum Monatsende auf. Trump muss jetzt eine neue Sprecherin oder einen neuen Sprecher finden, der oder die mit ihrer Schlagfertigkeit mithalten kann. Und das zu einer Zeit, in der ein erfolgreiches Vermitteln seiner politischen Standpunkte für ihn entscheidend ist: außenpolitisch etwa mit Blick auf den nach wie vor nicht dauerhaft beigelegten Irankrieg und innenpolitisch vor allem angesichts der Midterms im November. Bei den Zwischenwahlen könnten Trumps Republikaner die Mehrheit zumindest in einer Kammer des Kongresses verlieren, vielleicht auch in beiden. Neuer Umgang mit Medien unter Leavitt Leavitt erlangte mit ihrer Scharfzüngigkeit weltweit Bekanntheit. Wenn die 28-Jährige ihre Pressekonferenz im Weißen Haus abhält, kann die Stimmung schnell frostig werden. Sie verändert von einem Moment auf den anderen ihren Gesichtsausdruck und rügt fragende Journalisten heftig. Sie beschuldigt die Medien, Fake News zu verbreiten, also Falschinformationen (mehr hier). Pressesprecherin Leavitt: Attacken und Lobhudelei Foto: Alex Brandon / AP / dpaÖffentlich weicht Leavitt kaum von Trumps Seite. Er lobte sie immer wieder für ihre Arbeit. Eisern verteidigte sie seine rigide Politik und wischte Fragen etwa zum Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vom Tisch – sie versuchte geschickt, unangenehme Themen vom Präsidenten fernzuhalten. Auch, wenn es hinter den Kulissen heftig brodelte, sprach sie mantraartig nur von der erfolgreichen Arbeit ihres Chefs. Die gläubige Christin etablierte im Weißen Haus einen rigiden und konfrontativen Kommunikationsstil. In der Ära Trump sind die Medien dem Dauerfeuer einer Regierung ausgesetzt, die ihnen das Verbreiten falscher Nachrichten vorwirft und sich selbst meist als Opfer darstellt. Wohlwollende Berichterstattung wird dagegen ausdrücklich gelobt. So hat Leavitt etwa einen Platz für sogenannte neue Medien geschaffen. Häufig handelt es sich dabei um rechte Influencer. Jedes Mal darf ein anderes vom Weißen Haus handverlesenes Medium bei den Pressekonferenzen die erste Frage stellen. Bei den vermeintlichen Fragen handelt es sich dann meist eher um wie bestellt wirkende Lobhudelei. Lob von Trump Trump verkündete Leavitts Abgang auf Truth Social und begründete ihn damit, dass sie dann mehr Zeit für die Familie haben würde. Leavitt habe sich für diesen Schritt entschieden, den er »voll und ganz« verstehe und respektiere, schrieb er. Ob das der einzige Grund ist, blieb zunächst unklar. Zumindest soll es offiziell weiter eine Verbindung zwischen Trump und Leavitt geben. Sie werde nun zu einer seiner »wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme« innerhalb der republikanischen Partei, teilte Trump mit. Der Präsident lobte sie als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. »Karoline war eine echte Führungspersönlichkeit im Weißen Haus«, schrieb er. Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt, eine Tochter. Sie hat mit ihrem Ehemann – dem reichen und mehr als 30 Jahre älteren Immobilienunternehmer Nicholas Riccio – bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter kehrte Leavitt schnell als Sprecherin zurück ins Weiße Haus. Leavitt selbst bedankte sich auf der Plattform X überschwänglich bei Trump für all die außergewöhnlichen Möglichkeiten, die er ihr geboten habe. »In den vergangenen anderthalb Jahren als Pressesprecherin des Weißen Hauses zu arbeiten, war für mich die Ehre und das Abenteuer meines Lebens.« Serving as the White House Press Secretary over the past year and a half has been the honor and adventure of a lifetime. I am incredibly grateful to President Trump for granting me so many extraordinary opportunities, such as working in the West Wing and spending countless hours… https://t.co/4jyW61DGGh pic.twitter.com/xny1yccuBn — Karoline Leavitt (@karolineleavitt) August 12, 2026 Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Mutter zu sein und ein weiteres Kind zu bekommen, während sie einen der anspruchsvollsten Jobs der Welt ausgeübt habe, sei erfüllend gewesen, schrieb sie, aber auch die herausforderndste Zeit ihres Lebens. »Die Wahrheit ist: Seit meiner Rückkehr ins Weiße Haus nach der Geburt meiner Tochter habe ich in meinem Herzen gespürt, dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen, wenn ich konstant die Zeit, Energie und Aufmerksamkeit aufwende, die das Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses erfordert«. Daher habe sie letztendlich die »bittersüße Entscheidung« getroffen, das Weiße Haus zu verlassen. Der wohl eindrücklichste Beweis für Leavitts Loyalität zu Trump zeigte sich am Tag des Attentatsversuchs auf den Republikaner in Butler im Bundesstaat Pennsylvania im Sommer 2024. Leavitt arbeitete während des Wahlkampfs in Trumps Team, nur drei Tage vor dem Attentat brachte sie ihren Sohn zur Welt. Leavitt und Ehemann Nicholas Riccio: Das Paar hat zwei Kinder Foto: Mark Schiefelbein / APIhren kurzen Mutterschutz beendete sie daraufhin umgehend. Trump habe buchstäblich sein Leben aufs Spiel gesetzt, um diese Wahl zu gewinnen, sagte sie dem Onlinemagazin »The Conservateur«. »Das Mindeste, was ich tun konnte, war, schnell wieder an die Arbeit zu gehen.« Schneller Aufstieg in der Politik Leavitt wurde 1997 im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. Sie studierte an einer privaten katholischen Universität in ihrem Heimatbundesstaat Politik und Kommunikation. Obwohl sie einst Journalistin werden wollte, führte ihr Weg sie schnell in die Politik: Während Trumps erster Amtszeit beantwortete sie zunächst Bürgerbriefe im Weißen Haus, wechselte dann in die Presseabteilung und arbeitete unter Trumps damaliger Sprecherin Kayleigh McEnany. - Instagram-Post aus dem Kinderzimmer: Trump-Sprecherin Karoline Leavitt bringt Tochter zur Welt2 Min2 Min - 2 Min - 2 Min Nach Trumps Niederlage bei der Präsidentenwahl 2020 arbeitete Leavitt für das Büro der Abgeordneten Elise Stefanik. Schließlich versuchte sich Leavitt selbst als Politikerin und bewarb sich 2022 um einen Sitz im Repräsentantenhaus – allerdings ohne Erfolg. Nach ihrer Zeit als Pressesprecherin im Weißen Haus will sich Leavitt eigenen Angaben zufolge weiter für die Republikaner einsetzen. In ihrem Abschiedspost auf X bekräftigte sie die häufig von Republikanern vorgebrachte Darstellung, dass von den Demokraten eine »existenzielle Bedrohung« für das Land ausgehe. »Mein Kampf tritt in eine neue Phase ein, aber er ist noch lange nicht vorbei.« Zur Wahrheit hat die US-Regierungssprecherin ein ähnlich pinocchiohaftes Verhältnis wie ihr Chef. Wieso Leavitt mit erst 28 Jahren gerissener, professioneller und perfider als alle Trump-Sprachrohre vor ihr ist, lesen Sie hier .

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13. August
Handelsblatt

Weißes Haus: Trump braucht ein neues Sprachrohr: Karoline Leavitt geht

Weißes Haus: Trump braucht ein neues Sprachrohr: Karoline Leavitt geht Washington. Sie ist das Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump. Mit nicht einmal 30 Jahren rückte Karoline Leavitt als jüngste Sprecherin überhaupt auf eine der wichtigsten Positionen im Weißen Haus – und prägte den Ton von Trumps teils erratischer Politik. Sie gilt als unerschütterliche Unterstützerin des Präsidenten. Überraschend hört Leavitt, die kürzlich ihr zweites Kind bekam, nun zum Monatsende auf. Trump muss jetzt eine neue Sprecherin oder einen neuen Sprecher finden, der oder die mit ihrer Schlagfertigkeit mithalten kann. Und das zu einer Zeit, in der ein erfolgreiches Vermitteln seiner politischen Standpunkte für ihn entscheidend ist: außenpolitisch etwa mit Blick auf den nach wie vor nicht dauerhaft beigelegten Iran-Krieg und innenpolitisch vor allem angesichts der bald anstehenden Kongresswahlen. Umgang mit Medien hat sich unter Leavitt geändert Leavitt erlangte mit ihrer Scharfzüngigkeit weltweit Bekanntheit. Wenn die 28-Jährige ihre Pressekonferenz im Weißen Haus abhält, kann die Stimmung schnell frostig werden. Sie verändert von einem Moment auf den anderen ihren Gesichtsausdruck und rügt fragende Journalisten heftig. Sie beschuldigt die Medien, Fake News zu verbreiten, also Falschinformationen. Öffentlich weicht Leavitt kaum von Trumps Seite. Er lobte sie immer wieder für ihre Arbeit. Eisern verteidigte sie seine rigide Politik und wischte Fragen etwa zum Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vom Tisch - sie versuchte geschickt, unangenehme Themen vom Präsidenten fernzuhalten. Auch, wenn es hinter den Kulissen heftig brodelte, sprach sie mantraartig nur von der erfolgreichen Arbeit ihres Chefs. Die gläubige Christin etablierte im Weißen Haus einen rigiden und konfrontativen Kommunikationsstil. In der Ära Trump sind die Medien dem Dauerfeuer einer Regierung ausgesetzt, die ihnen das Verbreiten falscher Nachrichten vorwirft und sich selbst meist als Opfer darstellt. Wohlwollende Berichterstattung wird dagegen ausdrücklich gelobt. So hat Leavitt etwa einen Platz für sogenannte neue Medien geschaffen - häufig handelt es sich dabei um rechte Influencer. Jedes Mal darf ein anderes vom Weißen Haus handverlesenes Medium bei den Pressekonferenzen die erste Frage stellen. Bei den vermeintlichen Fragen handelt es sich dann meist eher um wie bestellt wirkende Lobhudelei. Lob von Trump: War echte Führungspersönlichkeit im Weißen Haus Trump verkündete Leavitts Abgang auf Truth Social und begründete ihn damit, dass sie dann mehr Zeit für die Familie haben würde. Leavitt habe sich für diesen Schritt entschieden, den er „voll und ganz“ verstehe und respektiere, schrieb er. Ob das der einzige Grund ist, blieb zunächst unklar. Zumindest soll es offiziell weiter eine Verbindung zwischen Trump und Leavitt geben. Sie werde nun zu einer seiner „wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme“ innerhalb der republikanischen Partei, teilte Trump mit. Der Präsident lobte sie als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. „Karoline war eine echte Führungspersönlichkeit im Weißen Haus“, schrieb er. Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt, eine Tochter. Sie hat mit ihrem Ehemann – dem reichen und mehr als 30 Jahre älteren Immobilienunternehmer Nicholas Riccio – bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter kehrte Leavitt schnell als Sprecherin zurück ins Weiße Haus. Leavitt: Arbeit war „Ehre und das Abenteuer meines Lebens“ Leavitt selbst bedankte sich auf der Plattform X überschwänglich bei Trump für all die außergewöhnlichen Möglichkeiten, die er ihr geboten habe. „In den vergangenen anderthalb Jahren als Pressesprecherin des Weißen Hauses zu arbeiten, war für mich die Ehre und das Abenteuer meines Lebens.“ Mutter zu sein und ein weiteres Kind zu bekommen, während sie einen der anspruchsvollsten Jobs der Welt ausgeübt habe, sei erfüllend gewesen, schrieb sie, aber auch die herausforderndste Zeit ihres Lebens. „Die Wahrheit ist: Seit meiner Rückkehr ins Weiße Haus nach der Geburt meiner Tochter habe ich in meinem Herzen gespürt, dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen, wenn ich konstant die Zeit, Energie und Aufmerksamkeit aufwende, die das Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses erfordert“. Daher habe sie letztendlich die „bittersüße Entscheidung“ getroffen, das Weiße Haus zu verlassen. Eine der loyalsten Unterstützerinnen Trumps Der wohl eindrücklichste Beweis für Leavitts Loyalität zu Trump zeigte sich am Tag des Attentatsversuchs auf den Republikaner in Butler im Bundesstaat Pennsylvania im Sommer 2024. Leavitt arbeitete während des Wahlkampfs in Trumps Team, nur drei Tage vor dem Attentat brachte sie ihren Sohn zur Welt. Ihren kurzen Mutterschutz beendete sie daraufhin umgehend. Trump habe buchstäblich sein Leben aufs Spiel gesetzt, um diese Wahl zu gewinnen, sagte sie dem Online-Magazin „The Conservateur“. „Das Mindeste, was ich tun konnte, war, schnell wieder an die Arbeit zu gehen.“ Verwandte Themen Schneller Aufstieg in der Politik Leavitt wurde 1997 im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. Sie studierte an einer privaten katholischen Universität in ihrem Heimatbundesstaat Politik und Kommunikation. Obwohl sie einst Journalistin werden wollte, führte ihr Weg sie schnell in die Politik: Während Trumps erster Amtszeit beantwortete sie zunächst Bürgerbriefe im Weißen Haus, wechselte dann in die Presseabteilung und arbeitete unter Trumps damaliger Sprecherin Kayleigh McEnany. Nach Trumps Niederlage bei der Präsidentenwahl 2020 arbeitete Leavitt für das Büro der Abgeordneten Elise Stefanik. Schließlich versuchte sich Leavitt selbst als Politikerin und bewarb sich 2022 um einen Sitz im Repräsentantenhaus - allerdings ohne Erfolg. Nach ihrer Zeit als Pressesprecherin im Weißen Haus will sich Leavitt eigenen Angaben zufolge weiter für die Republikaner einsetzen. In ihrem Abschiedspost auf X bekräftigte sie die häufig von Republikanern vorgebrachte Darstellung, dass von den Demokraten eine „existenzielle Bedrohung“ für das Land ausgehe. „Mein Kampf tritt in eine neue Phase ein, aber er ist noch lange nicht vorbei.“

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12. August
Tagesschau

Trumps Pressesprecherin Leavitt verlässt Weißes Haus

Statement auf Truth Social Trumps Pressesprecherin Leavitt verlässt Weißes Haus Ein weiterer prominenter Abgang im Weißen Haus: Pressesprecherin Leavitt wird ihren Posten aufgeben, schrieb US-Präsident Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die 28-Jährige wolle sich mehr um ihre Familie kümmern. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, gibt ihren Posten auf. Sie werde ihr Amt Ende des Monats niederlegen, um mehr Zeit mit ihren Kindern und ihrer Familie verbringen zu können, teilte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Er verstehe und respektiere diese Entscheidung. Die 28-jährige Leavitt war die jüngste Person, die je Pressesprecherin des Weißen Hauses war. Sie hatte im Mai ihr zweites Kind zur Welt gebracht und war erst Mitte Juli aus der Babypause zurückgekehrt. Leavitt selbst erklärte, das Amt der Pressesprecherin erlaube es nicht, "die beste Mutter zu sein, die meine beiden kleinen Kinder verdienen". Sie wolle nun ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen. Prominentes Gesicht der MAGA-Bewegung Trumps Pressesprecherin war eines der prominentesten Gesichter der "Make America Great Again"-Bewegung (MAGA) des Präsidenten und war immer wieder mit Medienvertretern aneinandergeraten. Sie werde weiterhin eine seiner wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme innerhalb der Republikanischen Partei sein, schrieb Trump. Wer Leavitt als Pressesprecherin nachfolgen soll, teilte Trump nicht mit.

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12. August
ZDF heute

Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt verlässt Posten

Nachfolge unklar:Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt verlässt Posten Die Sprecherin von Donald Trump, Karoline Leavitt, beendet zum Monatsende ihre Tätigkeit. Der US-Präsident erklärte, er verstehe und respektiere ihre Entscheidung. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, verlässt ihren Posten zum Ende des Monats. Sie wolle künftig mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, erklärte Leavitt auf dem Kurznachrichtendienst X. Sie werde US-Präsident Donald Trump jedoch auf dessen Bitte hin weiterhin als Beraterin zur Seite stehen. Post von Karoline Leavitt Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Trump bekräftigte dies auf seiner Plattform Truth Social: "Karoline wird nun zu meinen wichtigsten externen Beratern gehören und eine einflussreiche Stimme innerhalb der Republikanischen Partei sein." Gemeinsam wolle man die anstehenden Zwischenwahlen gewinnen. Trump: Respektiere Schritt "voll und ganz" Gleichzeitig erklärte der Präsident, er verstehe und respektiere den Schritt "voll und ganz". Leavitt werde nun mehr Zeit haben, sich um ihre kleinen Kinder und um ihre Familie zu kümmern. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, verlässt ihren Posten. (Archivbild) Quelle: 26-3640992Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt: eine Tochter. Mit ihrem Ehemann Nicholas Riccio hatte sie bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter kehrte sie zunächst wieder zu ihrer Arbeit als Trump-Sprecherin zurück. "Die Wahrheit ist: Seit meiner Rückkehr ins Weiße Haus nach der Geburt meiner Tochter habe ich tief in meinem Herzen gespürt, dass ich nicht die beste Mutter sein kann, die meine beiden kleinen Kinder verdienen, wenn ich gleichzeitig die Zeit, Energie und Aufmerksamkeit aufbringe, die das Amt der Pressesprecherin des Weißen Hauses erfordert - und deshalb habe ich letztendlich die bittersüße Entscheidung getroffen, das Weiße Haus zu verlassen und ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen", erklärte Leavitt nun. Für die USA war es ein ereignisreicher Sommer: 250-Jahrfeier, Fußball-WM, Iran-Krieg. Wie nutzt oder schadet Trump kurz vor den Mid-Terms die internationale Aufmerksamkeit? 22.07.2026 | 14:28 minLeavitt war jüngste Pressesprecherin des Weißen Hauses Leavitt hatte sich 2024 dem Wahlkampfteam von Trump angeschlossen. Zudem verantwortete sie die Pressearbeit seines Übergangsteams, bevor Trump sie zur Sprecherin des Weißen Hauses ernannte. Sie ist die jüngste Person, die dieses Amt jemals innehatte. Die gläubige Christin ist für ihre Scharfzüngigkeit und Schlagfertigkeit in Pressekonferenzen im Weißen Haus bekannt. Medien rügte und attackierte sie regelmäßig und beschuldigte Redaktionen, Falschnachrichten über den US-Präsidenten zu verbreiten. Wer Leavitt als Pressesprecherin nachfolgen soll, teilte der Präsident nicht mit. Lassen Sie sich Beiträge von ZDFheute bevorzugt bei Google anzeigen. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen. Mehr zu Trumps Team - Dritte Ministerin seit Anfang März:Trumps Regierung: Wer schon nicht mehr dabei istvon Torben Heinemit Video0:42 - Dritte Ministerin verlässt Regierung:US-Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer tritt zurückmit Video0:42 - Wegen Umgang mit Epstein-Files?:Trump entlässt Justizministerin Bondimit Video0:46 - FAQAufregung um Interna aus Weißem Haus:Stabschefin: Trump hat "Persönlichkeit eines Alkoholikers"Fränzi Meyer und Beatrice Steineke, Washington D.C.mit Video0:51

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12. August
Die Zeit (Politik)

USA: US-Pressesprecherin Karoline Leavitt verlässt Weißes Haus

Karoline Leavitt, die Pressesprecherin der US-Regierung, wird das Weiße Haus zum Ende des Monats verlassen. Das kündigte US-Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform an. Leavitt habe sich zu dem Schritt entschieden, um mehr Zeit mit ihren Kindern und ihrer Familie zu verbringen, schrieb Trump. Wer auf sie folgt, gab Trump zunächst nicht bekannt. Er könne ihre Entscheidung voll und ganz verstehen und respektiere sie, schrieb der US-Präsident. Leavitt werde nun zu einer seiner »wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme« innerhalb der republikanischen Partei. Trump lobte die 28-Jährige als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. Leavitt hatte erst im Mai ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Mit ihrem Ehemann Nicholas Riccio hat sie bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter im Mai kehrte sie zunächst wieder als Pressesprecherin zurück. Mehr Zeit für die Familie Mutter zu sein und ein neues Baby zu bekommen, während sie einen der anspruchsvollsten Jobs der Welt ausübe, sei die herausforderndste Zeit ihres Lebens gewesen, schrieb Leavitt auf X. Sie habe nach ihrer Rückkehr ins Weiße Haus gespürt, dass sie nicht die beste Mutter sein kann, die ihre Kinder verdienen. Sie sei Trump dankbar, schrieb sie weiter. Mit großem Stolz habe sie über die »vielen historischen Errungenschaften dieser Regierung gesprochen« und es habe ihr Freude bereitet, »die liberalen Medien zur Rechenschaft zu ziehen«. Leavitt attackierte regelmäßig Medienvertreter und warf Redaktionen und Journalisten vor, Falschnachrichten über den US-Präsidenten zu verbreiten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

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12. August
Der Spiegel

Karoline Leavitt: Trumps Pressesprecherin gibt Posten im Weißen Haus auf

Kurz nach ihrer Elternzeit Trumps Pressesprecherin Leavitt gibt ihren Posten auf Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, tritt zurück. Die 28-Jährige schrieb in einem Beitrag auf der Onlineplattform X, ihre Arbeit für US-Präsident Donald Trump sei »eine Ehre und ein Abenteuer« gewesen. Nach der Geburt ihrer Tochter im Mai habe sie jedoch gemerkt, dass sich ihre Rolle als Mutter nicht mit den Anforderungen des Weißen Hauses vereinbaren lasse. Daher habe sie sich entschieden, zu kündigen. Serving as the White House Press Secretary over the past year and a half has been the honor and adventure of a lifetime. I am incredibly grateful to President Trump for granting me so many extraordinary opportunities, such as working in the West Wing and spending countless hours… https://t.co/4jyW61DGGh pic.twitter.com/xny1yccuBn — Karoline Leavitt (@karolineleavitt) August 12, 2026 Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Trump bestätigte ihren Rücktritt auf seiner Onlineplattform »Truth Social«. Leavitt werde die Stelle am Ende des Monats verlassen, »um mehr Zeit mit ihren wunderschönen Kindern und ihrer Familie zu verbringen«. Die 28-Jährige werde weiterhin eine Beraterrolle einnehmen. Wer den Posten künftig übernehmen soll, ist noch nicht bekannt. Politisch zählt Leavitt zu den loyalen Unterstützerinnen des US-Präsidenten. Schon während dessen erster Amtszeit arbeitete sie im Weißen Haus, später verteidigte sie offensiv Trumps unbelegte Behauptungen über Wahlbetrug bei der Präsidentschaftswahl 2020. Heute gilt sie als eine der aggressivsten Stimmen der Regierung gegenüber kritischen Medien. - Instagram-Post aus dem Kinderzimmer: Trump-Sprecherin Karoline Leavitt bringt Tochter zur Welt2 Min2 Min - 2 Min - 2 Min Den X-Beitrag zu ihrem Rücktritt nutzte Leavitt nun auch, um ein weiteres Mal auszuteilen: Die USA stünden vor einer »existenziellen Bedrohung« durch eine »immer extremistischer werdende Demokratische Partei, die alles Gute an Amerika zerstören will«. Zur Wahrheit hat die US-Regierungssprecherin ein ähnlich pinocchiohaftes Verhältnis wie ihr Chef. Wieso Leavitt mit erst 28 Jahren gerissener, professioneller und perfider als alle Trump-Sprachrohre vor ihr ist, lesen Sie hier .

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12. August
Handelsblatt

Weißes Haus: Trump: Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf

Weißes Haus: Trump: Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf Washington. US-Präsident Donald Trump hat den Abgang seiner Sprecherin Karoline Leavitt zum Ende des Monats verkündet. Sie werde dann mehr Zeit haben, sich um ihre kleinen Kinder und um ihre Familie zu kümmern, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social zur Begründung. Nach Darstellung Trumps habe sich Leavitt für diesen Schritt entschieden, den er „voll und ganz“ verstehe und respektiere, hieß es weiter. Wer auf sie folgt, war zunächst unklar. Leavitt werde nun zu einer seiner „wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme“ innerhalb der republikanischen Partei, teilte Trump weiter mit. Der Präsident lobte die 28-Jährige als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. Sie war die bisher jüngste Präsidenten-Sprecherin in der US-Geschichte. Leavitt hat zwei kleine Kinder Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt: eine Tochter. Mit ihrem Ehemann Nicholas Riccio hatte sie bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter kehrte sie zunächst wieder zu ihrer Arbeit als Trump-Sprecherin zurück. Die gläubige Christin ist für ihre Scharfzüngigkeit und Schlagfertigkeit in Pressekonferenzen im Weißen Haus bekannt. Medien rügte und attackierte sie regelmäßig und beschuldigte Redaktionen, Falschnachrichten über den US-Präsidenten zu verbreiten. Öffentlich wich Leavitt kaum von Trumps Seite. Er lobte sie immer wieder für ihre Arbeit. Eisern verteidigte sie die Politik des Präsidenten.

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12. August
Die Welt (Politik)

Trump verkündet Abgang seiner Pressesprecherin – Nachfolge noch offen

Trump verkündet Abgang seiner Pressesprecherin – Nachfolge noch offen Karoline Leavitt gibt ihren Posten als Sprecherin von US-Präsident Donald Trump Ende des Monats auf. Die 28-Jährige will mehr Zeit mit ihren beiden kleinen Kindern verbringen. Trump kündigt für sie bereits eine neue Rolle an. US-Präsident Donald Trump hat den Abgang seiner Sprecherin Karoline Leavitt zum Ende des Monats verkündet. Sie werde dann mehr Zeit haben, sich um ihre kleinen Kinder und um ihre Familie zu kümmern, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social zur Begründung. Nach Darstellung Trumps habe sich Leavitt für diesen Schritt entschieden, den er „voll und ganz“ verstehe und respektiere, hieß es weiter. Wer auf sie folgt, war zunächst unklar. Leavitt werde nun zu einer seiner „wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme“ innerhalb der republikanischen Partei, teilte Trump weiter mit. Der Präsident lobte die 28-Jährige als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. Sie war die bisher jüngste Präsidenten-Sprecherin in der US-Geschichte. Leavitt hat zwei kleine Kinder Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt: eine Tochter. Mit ihrem Ehemann Nicholas Riccio hatte sie bereits einen kleinen Sohn, der 2024 zur Welt kam. Nach der Geburt der Tochter kehrte sie zunächst wieder zu ihrer Arbeit als Trump-Sprecherin zurück. Die gläubige Christin ist für ihre Scharfzüngigkeit und Schlagfertigkeit in Pressekonferenzen im Weißen Haus bekannt. Medien rügte und attackierte sie regelmäßig und beschuldigte Redaktionen, Falschnachrichten über den US-Präsidenten zu verbreiten. Öffentlich wich Leavitt kaum von Trumps Seite. Er lobte sie immer wieder für ihre Arbeit. Eisern verteidigte sie die Politik des Präsidenten.

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12. August
FAZ (Politik)

USA unter Trump: Trump: Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf

USA unter Trump : Trump: Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf Lesezeit: Die Sprecherin des Weißen Hauses Karoline Leavitt legt zum Ende des Monats ihr Amt nieder (Archivbild).AP Leavitt wolle sich mehr um Kinder und Familie kümmern, teilt der US-Präsident mit +++ Weniger Impfempfehlungen: WHO kritisiert USA scharf +++ alle Neuigkeiten im Liveblog In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump. White-House-Sprecherin Karoline Leavitt hört auf Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, legt ihr Amt Ende August nieder. Das teilte Donald Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social mit. Der amerikanische Präsident schrieb, Leavitt wolle mehr Zeit mit ihren „wunderbaren kleinen Kindern“ und der Familie verbringen. Das sei eine Entscheidung, die er vollständig nachvollziehen könne. Sie habe als Sprecherin einen großartigen Job „im Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit“ gemacht. Leavitt werde künftig eine seiner „führenden außenstehenden Beraterinnen“ und eine einflussreiche Stimme in der republikanischen Partei sein, schrieb Trump weiter. Die Achtundzwanzigjährige hatte im Mai eine Tochter zur Welt gebracht. Leavitts Sohn war im Juli zwei Jahre alt geworden.  Leavitt schrieb in einem längeren Beitrag auf X, der Posten sei eine einmalige Ehre und ein unvergessliches Abenteuer gewesen. Es habe ihr große Freude gemacht, die „linksliberalen Medien zur Rechenschaft zu ziehen“ und sicherzustellen, dass das amerikanische Volk die Wahrheit über die Erfolge Trumps höre. Nach der Geburt ihrer Tochter habe sie allerdings gemerkt, sie könne in diesem Amt nicht die „beste Muttter“ sein, die ihre Kinder verdienten. Sie werde sich trotzdem weiterhin lautstark für MAGA und die Republikaner einsetzen. Weiter behauptete Leavitt, das Land werde durch eine „extremistische“ demokratische Partei bedroht, „die alles zerstören will, was an Amerika großartig ist“. Ihr Kampf sei deswegen noch lange nicht vorbei. Leavitt schrieb in einem längeren Beitrag auf X, der Posten sei eine einmalige Ehre und ein unvergessliches Abenteuer gewesen. Es habe ihr große Freude gemacht, die „linksliberalen Medien zur Rechenschaft zu ziehen“ und sicherzustellen, dass das amerikanische Volk die Wahrheit über die Erfolge Trumps höre. Nach der Geburt ihrer Tochter habe sie allerdings gemerkt, sie könne in diesem Amt nicht die „beste Muttter“ sein, die ihre Kinder verdienten. Sie werde sich trotzdem weiterhin lautstark für MAGA und die Republikaner einsetzen. Weiter behauptete Leavitt, das Land werde durch eine „extremistische“ demokratische Partei bedroht, „die alles zerstören will, was an Amerika großartig ist“. Ihr Kampf sei deswegen noch lange nicht vorbei. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lena Spilger Leavitt auf X: Amt war „Ehre und Abenteuer" Der Post von Karoline Leavitt auf X zum Nachlesen:  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lena Spilger Weniger Impfempfehlungen: WHO kritisiert USA scharf Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert mit Sorge und scharfer Kritik auf die Kinderimpf-Politik der US-Regierung. Präsident Donald Trump verfügte zuletzt in einem Dekret, die Zahl der empfohlenen Impfungen zu reduzieren. Außerdem fordert er die Aufteilung von Kombi-Impfungen auf mehrere Arztbesuche. Dies stehe „nicht im Einklang mit dem Stand der Wissenschaft“, konterte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. „Impfpolitik sollte sich an einer fundierten, unabhängigen und transparenten Bewertung des besten verfügbaren Kenntnisstandes orientieren und nicht an politischer Einflussnahme“, forderte Tedros in einer Pressekonferenz. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Berichte: Bedrohung durch Rakete Grund für Trumps Täuschungsmanöver Die Bedrohung durch eine Rakete soll laut amerikanischen Medien der Grund für das Täuschungsmanöver auf dem Rückflug von US-Präsident Donald Trump vom NATO-Gipfel in der Türkei gewesen sein. Während CNN unter Berufung auf einen Informanten von einer konkreten Bedrohung durch eine schultergestützte Rakete berichtete, schrieb die „New York Times“ unter Hinweis auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen von einer konkreten Bedrohung durch eine Boden-Luft-Rakete gegen die Präsidentenmaschine Air Force One. Zudem sei in der Nähe des NATO-Gipfels eine Person mit einer schultergestützten Rakete gesichtet worden. Laut CNN befürchteten die Beamten, dass Trump in höchster Gefahr sei. So habe Iran „offenbar detaillierte Informationen über Trumps Aufenthalt in der Türkei“ gehabt. Den Informationen der „New York Times“ zufolge wusste Teheran zudem „genau, wo sich Herr Trump in Ankara aufhielt, einschließlich des Stockwerks.“ Die „Washington Post“ hatte am Montag enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem NATO-Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der Präsident stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut der Zeitung unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog. Laut CNN befürchteten die Beamten, dass Trump in höchster Gefahr sei. So habe Iran „offenbar detaillierte Informationen über Trumps Aufenthalt in der Türkei“ gehabt. Den Informationen der „New York Times“ zufolge wusste Teheran zudem „genau, wo sich Herr Trump in Ankara aufhielt, einschließlich des Stockwerks.“ Die „Washington Post“ hatte am Montag enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem NATO-Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der Präsident stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut der Zeitung unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump wegen Sanktionen gegen Weltstrafgerichtshof verklagt Vier Menschenrechtsorganisationen haben die US-Regierung wegen ihres Vorgehens gegen den Internationalen Strafgerichtshof verklagt. Die US-Sanktionen gegen Richter und Ankläger des Gerichts behinderten die Aufklärung und Verfolgung schwerster internationaler Verbrechen, argumentieren die Kläger. Sie reichten ihre Klage am Dienstag bei einem Bundesgericht in New York ein.   Die vier Organisationen, darunter Human Rights Watch, wenden sich gegen einen Präsidialerlass von Donald Trump vom Februar 2025. Er ermöglicht Sanktionen wie Reisebeschränkungen gegen Mitarbeiter des Gerichtshofs sowie das Einfrieren von Vermögenswerten in den USA. Anlass war damals vor allem der Haftbefehl des Strafgerichtshofs gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen dessen Vorgehens im Gazastreifen. Die Sanktionen seien ein „offenkundig rechtswidriger Angriff auf die internationale Justiz“, schreiben die Kläger. Sie fordern, das Sanktionsregime aufzuheben. Nach ihrer Darstellung hindern die Maßnahmen die Organisationen daran, ihre Menschenrechtsarbeit fortzusetzen – etwa Opfer von Kriegsverbrechen rechtlich zu vertreten oder Stellungnahmen beim Gericht einzureichen. Damit verletzten die Sanktionen ihre verfassungsmäßig geschützten Rechte, insbesondere die Meinungs- und Vereinigungsfreiheit. Zudem überschritten die Maßnahmen nach Auffassung der Kläger die Befugnisse des Präsidenten. Sie beruhten auf einem „nationalen Notstand“, für den es keine tatsächliche Grundlage gebe. Der Internationale Strafgerichtshof nahm 2002 seine Arbeit auf. Er verfolgt Einzelpersonen wegen Völkermords, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und des Verbrechens der Aggression. Seine Gründung gilt als Durchbruch der internationalen Strafjustiz. Mehr als 120 Länder sind dem Gericht inzwischen beigetreten. Die USA und Israel aber auch Länder wie Russland und China gehören nicht dazu. Im Juli kündigte US-Außenminister Marco Rubio in einem Gastbeitrag eine Kampagne gegen den Internationalen Strafgerichtshof an. Er wolle die Institution „Stein für Stein“ zerlegen und Druck auf andere Länder ausüben, aus dem Gericht auszutreten. Infolgedessen haben Venezuela und Tschad bereits ihren Austritt angekündigt.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer US-Vorwahlen stellen Trumps Einfluss auf die Probe Bei Vorwahlen in mehreren US-Bundesstaaten haben sich am Dienstag teilweise Kandidaten vom linken und rechten Flügel ihrer Parteien durchgesetzt. Die Ergebnisse in South Carolina, Minnesota, Wisconsin und Alabama gelten als wichtiger Test für den Einfluss von Präsident Donald Trump auf die Republikanische Partei und zeigen zugleich die tiefen Gräben innerhalb der Demokraten. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand die Wahl in South Carolina um den Senatssitz des verstorbenen Lindsey Graham. Dessen Schwester, Darline Graham, zog Prognosen von Medien zufolge in die Stichwahl um die republikanische Nominierung ein. Sie tritt am 25. August gegen den Kongressabgeordneten Ralph Norman an. Keiner der zehn Kandidaten erreichte die nötige Mehrheit von 50 Prozent. Darline Graham, die politisch unerfahren ist, war nach dem unerwarteten Tod ihres Bruders zur Übergangssenatorin ernannt und von Präsident Trump unterstützt worden. Kritiker sprachen von dem Versuch einer „Krönung“ allein aufgrund des bekannten Namens. Mit rund 33 Prozent der Stimmen lag Graham zwar vorn, das Ergebnis deutet jedoch auf erhebliche Vorbehalte in der Partei hin. In Minnesota bewarb sich der von Trump unterstützte Unternehmer Mike Lindell um die Nominierung der Republikaner für das Gouverneursamt. Lindell ist ein prominenter Verfechter der unbelegten Behauptung, die Präsidentschaftswahl 2020 sei gestohlen worden. In Wisconsin wiederum kämpfte die selbsterklärte demokratische Sozialistin Francesca Hong um die Nominierung ihrer Partei für das Gouverneursamt. Umfragen sahen sie vor dem von der Parteiführung favorisierten Kandidaten. Dessen Schwester, Darline Graham, zog Prognosen von Medien zufolge in die Stichwahl um die republikanische Nominierung ein. Sie tritt am 25. August gegen den Kongressabgeordneten Ralph Norman an. Keiner der zehn Kandidaten erreichte die nötige Mehrheit von 50 Prozent. Darline Graham, die politisch unerfahren ist, war nach dem unerwarteten Tod ihres Bruders zur Übergangssenatorin ernannt und von Präsident Trump unterstützt worden. Kritiker sprachen von dem Versuch einer „Krönung“ allein aufgrund des bekannten Namens. Mit rund 33 Prozent der Stimmen lag Graham zwar vorn, das Ergebnis deutet jedoch auf erhebliche Vorbehalte in der Partei hin. In Minnesota bewarb sich der von Trump unterstützte Unternehmer Mike Lindell um die Nominierung der Republikaner für das Gouverneursamt. Lindell ist ein prominenter Verfechter der unbelegten Behauptung, die Präsidentschaftswahl 2020 sei gestohlen worden. In Wisconsin wiederum kämpfte die selbsterklärte demokratische Sozialistin Francesca Hong um die Nominierung ihrer Partei für das Gouverneursamt. Umfragen sahen sie vor dem von der Parteiführung favorisierten Kandidaten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Trump bestätigt heimlichen Flugzeugwechsel US-Präsident Donald Trump hat Berichte bestätigt, dass er kurz vor dem Abflug vom NATO-Gipfel in Ankara auf dem Flughafen der türkischen Hauptstadt heimlich die Maschine wechselte. „Sie wollten, dass ich einen anderen Flug nehme, ein anderes Flugzeug“, sagte Trump offensichtlich mit Blick auf seine Personenschützer. „Sie wollten es so, also habe ich es gemacht. Ich tue, was sie sagen.“ „Ich nehme an, es gab eine Bedrohung“, fügte Trump in einem kurzen Gespräch mit Journalisten hinzu. „Ich habe nicht wirklich viel dazu gefragt.“ Zuvor hatte die „Washington Post“ berichtet, dass Trump unmittelbar vor dem Abflug aus Ankara im vergangenen Monat heimlich das Flugzeug gewechselt habe. Grund dafür sei eine Morddrohung aus dem Iran gewesen. Für das Wechsel-Manöver sei der Präsident in den Container eines Catering-Fahrzeugs gestiegen, berichtete die Zeitung weiter. In diesem sei Trump von der Air Force One zu einer kleineren Militärmaschine gebracht worden, mit der er dann auch aus Ankara abgereist sei. Diese Angaben zum genauen Ablauf des heimlichen Flugzeug-Wechsels wurden von Trump nicht explizit bestätigt. Stattdessen versuchte der Präsident offenbar, die Geschichte herunterzuspielen. Er sei „nicht überrascht“ gewesen und habe sich „keine Sorgen“ gemacht, sagte er vor den Journalisten. „Ich bin Ziel vieler Bedrohungen, von denen Sie nichts wissen.“ „Ich nehme an, es gab eine Bedrohung“, fügte Trump in einem kurzen Gespräch mit Journalisten hinzu. „Ich habe nicht wirklich viel dazu gefragt.“ Zuvor hatte die „Washington Post“ berichtet, dass Trump unmittelbar vor dem Abflug aus Ankara im vergangenen Monat heimlich das Flugzeug gewechselt habe. Grund dafür sei eine Morddrohung aus dem Iran gewesen. Für das Wechsel-Manöver sei der Präsident in den Container eines Catering-Fahrzeugs gestiegen, berichtete die Zeitung weiter. In diesem sei Trump von der Air Force One zu einer kleineren Militärmaschine gebracht worden, mit der er dann auch aus Ankara abgereist sei. Diese Angaben zum genauen Ablauf des heimlichen Flugzeug-Wechsels wurden von Trump nicht explizit bestätigt. Stattdessen versuchte der Präsident offenbar, die Geschichte herunterzuspielen. Er sei „nicht überrascht“ gewesen und habe sich „keine Sorgen“ gemacht, sagte er vor den Journalisten. „Ich bin Ziel vieler Bedrohungen, von denen Sie nichts wissen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer US-Kampfjets fangen Flugzeug bei Trump-Besuch in Ohio ab Ein Flugzeug ist im US-Bundesstaat Ohio bei einem Besuch von US-Präsident Donald Trump in eine temporäre Flugverbotszone eingedrungen. Kampfflugzeuge vom Typ F-16 hätten das zivile Flugzeug abgefangen und es sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert, teilte das zuständige Militärkommando (Norad) mit. Dabei wurden auch Leuchtraketen eingesetzt, um die Aufmerksamkeit des Piloten zu erlangen. Trump besuchte am Dienstagabend in Ohio im Ort Geneva ein Sportevent.  Zum Schutz der US-Präsidenten werden an ihren Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Zwischenfällen, meist eher mit kleineren Flugzeugen. Zum Schutz der US-Präsidenten werden an ihren Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Zwischenfällen, meist eher mit kleineren Flugzeugen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Trump-Regierung kürzt Unterstützung für Transgender-Kinder Auf Anordnung von Präsident Donald Trump zahlt die staatliche Gesundheitsfürsorge der USA künftig nicht mehr für Operationen und Hormonbehandlungen von Transgender-Kindern und -Jugendlichen. Auch viele andere medizinische Behandlungen werden laut dem Leiter der staatlichen Gesundheitssysteme Medicare und Medicaid, Mehmet Oz, nicht länger unterstützt. Die Behandlung von psychischen Problemen sei davon ausgenommen. Die neuen Regeln sollen am 13. Oktober in Kraft treten. Trump und seine Republikaner haben das kontrovers diskutierte Thema mit Aufregerpotenzial schon häufig für ihre politischen Zwecke genutzt, nicht nur im Wahlkampf. Und auch diesmal appellierte der US-Präsident via Truth Social an die Wähler: „Bitte erinnert euch daran, wenn ihr bei den Zwischenwahlen im November eure Stimme abgebt.“ Die Demokraten hielten Kinder für zu jung, um zu wählen, aber offensichtlich für alt genug, „um sich ihre Geschlechtsorgane abzuhacken“, höhnte Trump. „Wir werden Amerikas Kinder beschützen.“ Trump und seine Republikaner haben das kontrovers diskutierte Thema mit Aufregerpotenzial schon häufig für ihre politischen Zwecke genutzt, nicht nur im Wahlkampf. Und auch diesmal appellierte der US-Präsident via Truth Social an die Wähler: „Bitte erinnert euch daran, wenn ihr bei den Zwischenwahlen im November eure Stimme abgebt.“ Die Demokraten hielten Kinder für zu jung, um zu wählen, aber offensichtlich für alt genug, „um sich ihre Geschlechtsorgane abzuhacken“, höhnte Trump. „Wir werden Amerikas Kinder beschützen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer US-Gericht blockiert Trumps Pläne für strengere Briefwahlregeln Eine US-Bundesrichterin hat die US-Post daran gehindert, Teile einer Verfügung von Präsident Donald Trump umzusetzen. Die Verfügung zielt darauf ab, die Regeln für die Briefwahl vor den im November anstehenden Kongresswahlen zu verschärfen. Mit ihrer landesweit geltenden Entscheidung weitete die Richterin eine frühere Anordnung von Juni aus. Diese hatte die Umsetzung der Verfügung in 23 überwiegend von den Demokraten geführten Bundesstaaten verhindert. Mehrere Bürgerrechtsgruppen hatten eine Ausweitung des Verbots gefordert. In ihrer Begründung schrieb die Richterin, die Exekutive der Bundesregierung habe keine Befugnis, Wahlen zu regulieren. Diese Verantwortung weise die US-Verfassung den einzelnen Bundesstaaten zu. „Dass es nun weniger als 90 Tage bis zu den Kongresswahlen am 3. November 2026 sind, unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer einstweiligen Verfügung“, schrieb die Richterin. Die Verfügung hatte die Bundesstaaten aufgefordert, Listen mit wahlberechtigten Personen vorzulegen, die Briefwahlunterlagen erhalten könnten. Hätten sich die Bundesstaaten nicht daran gehalten, hätte die US-Post die Zustellung der Stimmzettel verweigert. Das Weiße Haus und das Justizministerium reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme. In ihrer Begründung schrieb die Richterin, die Exekutive der Bundesregierung habe keine Befugnis, Wahlen zu regulieren. Diese Verantwortung weise die US-Verfassung den einzelnen Bundesstaaten zu. „Dass es nun weniger als 90 Tage bis zu den Kongresswahlen am 3. November 2026 sind, unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer einstweiligen Verfügung“, schrieb die Richterin. Die Verfügung hatte die Bundesstaaten aufgefordert, Listen mit wahlberechtigten Personen vorzulegen, die Briefwahlunterlagen erhalten könnten. Hätten sich die Bundesstaaten nicht daran gehalten, hätte die US-Post die Zustellung der Stimmzettel verweigert. Das Weiße Haus und das Justizministerium reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump: US-Bürger Gilman aus Haft in Russland freigelassen Nach mehr als vier Jahren in russischer Haft ist der US-Amerikaner Robert Gilman nach Angaben von Präsident Donald Trump freigelassen worden. „Nach meinen Gesprächen mit Präsident Wladimir Putin hat Russland seiner Freilassung aus humanitären Gründen zugestimmt“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er betonte, dass es keinen Gefangenenaustausch gebe und Moskau keine Gegenleistung verlangt habe. Der frühere US-Soldat Gilman saß seit 2022 in russischer Haft; das amerikanische Außenministerium sprach von „mehr als vier Jahren“. Trump telefonierte nach eigenen Angaben mit Gilman, der sich für seine Rückkehr in die Vereinigten Staaten „einen guten Cheeseburger“ gewünscht habe. Gilman soll demnach noch am Dienstagabend (Ortszeit) auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe Washington landen. Gilman hat nach Angaben der gemeinnützigen Foley Foundation beim Marinekorps der Vereinigten Staaten (US Marine Corps) gedient und erkrankte während einer Zugreise durch Russland. Statt medizinische Hilfe zu bekommen, sei er auf eine Polizeiwache gebracht worden. Dort sei er dann mit mehreren Anklagen konfrontiert worden. Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war er damals wegen Trunkenheit und aggressiven Verhaltens am Bahnhof Woronesch festgenommen worden und habe auf der Wache einen Mitarbeiter geschlagen. Er wurde demnach erst zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt, die später um ein Jahr verkürzt wurde. Wegen weiterer Vorwürfe von Angriffen gegen Beamte während der Haftzeit wurde die Haftdauer demnach allerdings um mehrere Jahre verlängert. Trump telefonierte nach eigenen Angaben mit Gilman, der sich für seine Rückkehr in die Vereinigten Staaten „einen guten Cheeseburger“ gewünscht habe. Gilman soll demnach noch am Dienstagabend (Ortszeit) auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe Washington landen. Gilman hat nach Angaben der gemeinnützigen Foley Foundation beim Marinekorps der Vereinigten Staaten (US Marine Corps) gedient und erkrankte während einer Zugreise durch Russland. Statt medizinische Hilfe zu bekommen, sei er auf eine Polizeiwache gebracht worden. Dort sei er dann mit mehreren Anklagen konfrontiert worden. Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war er damals wegen Trunkenheit und aggressiven Verhaltens am Bahnhof Woronesch festgenommen worden und habe auf der Wache einen Mitarbeiter geschlagen. Er wurde demnach erst zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt, die später um ein Jahr verkürzt wurde. Wegen weiterer Vorwürfe von Angriffen gegen Beamte während der Haftzeit wurde die Haftdauer demnach allerdings um mehrere Jahre verlängert. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Trump: Entmachtung von Infantino wäre ein „schrecklicher Fehler“ US-Präsident Donald Trump hat Fifa-Boss Gianni Infantino demonstrativ den Rücken gestärkt. Eine Entmachtung des Chefs des Fußball-Weltverbandes wäre „ein schrecklicher Fehler“, erklärte Trump am Montag in seinem Online-Netzwerk Truth Social. Infantino sei „fantastisch“ und habe „die erfolgreichste Weltmeisterschaft aller Zeiten geleitet“. Trump und Infantino, der wegen einer Investoren-Affäre unter massiven Druck geraten ist, gelten als enge Vertraute. „Die Fifa würde einen riesigen Fehler begehen, wenn sie auch nur in Erwägung ziehen würde, Präsident Gianni Infantino aus irgendeinem Grund auszutauschen“, erklärte Trump. „Wenn er weg ist, wird es nie wieder so erfolgreich oder profitabel sein!“ Infantino steht seit seinem Plan, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft und anderen Turnieren an Investoren zu veräußern, massiv unter Druck. Zwar verzichtete Infantino jüngst angesichts eines Sturms der Entrüstung auf das Vorhaben. Dennoch entzog der europäische Fußballverband Uefa dem Fifa-Chef offiziell das Vertrauen.  Am Montag erhöhten die Fußballdachverbände der Regionen Europa, Nord- und Mittelamerika sowie Asien den Druck auf Infantino nochmals. Der Fußball gehöre „keinem Einzelnen“, schrieben die Präsidenten der Uefa, der Concacaf und der ACF „an die Fußballfamilie“. Auch wenn sie Infantino nicht namentlich nannten, war klar, wem ihre Vorwürfe galten.  Trump und Infantino stellen sich immer wieder als enge Vertraute dar. Im Dezember hatte Infantino dem US-Präsidenten einen eigens für diesen geschaffenen Fifa-Friedenspreis überreicht. Während der WM kam es dann zum Skandal, als die Fifa nach einem Anruf Trumps bei Infantino eine Spielsperre für den US-Stürmer Folarin Balogun aufhob. Die Fifa erklärte dazu später, die Entscheidung habe nichts mit Trump zu tun gehabt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uli Putz Zeitung: Trump wechselte nach NATO-Gipfel wegen Morddrohungen heimlich das Flugzeug US-Präsident Donald Trump hat einem Zeitungsbericht zufolge nach dem NATO-Gipfel in Ankara heimlich das Flugzeug gewechselt und ist mit einer kleineren Maschine abgereist als bisher gedacht. Grund dafür sei eine Morddrohung aus Iran gewesen, berichtete die „Washington Post“ am Montag. Für den heimlichen Maschinenwechsel habe sich Trump in den Container eines Catering-Fahrzeugs begeben müssen. Trump habe nach dem NATO-Gipfel in der Türkei zwar eine alte Air-Force-One-Präsidentenmaschine bestiegen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Er habe sich dann aber in einen an das Flugzeug angedockten Catering-Container begeben. In diesem sei er zu einer kleineren C-32A-Maschine gebracht worden und mit der Maschine auch abgereist, hieß es weiter. Medien- und auch einige Regierungsvertreter an Bord der Air Force One seien derweil in dem Glauben gelassen worden, dass Trump sich weiterhin an Bord befinde. Die Abreise von Trump vom NATO-Gipfel hatte schon zuvor für Schlagzeilen gesorgt: Der Präsident war in die Türkei an Bord seiner neuen Luxusmaschine geflogen, die er von Katar geschenkt bekommen hatte. Für die Rückreise nutzte er diese aber überraschenderweise nicht, laut Medienberichten wegen einer iranischen Drohung. Bisher hieß es allerdings immer, dass Trump mit einer alten Air-Force-One-Maschine von Ankara nach Großbritannien geflogen und dann dort in seinen von Katar geschenkten Flieger umgestiegen sei.  Laut „Washington Post“ stimmt aber auch dies nicht. Vielmehr sei Trump in der kleineren C-32A-Maschine aus Ankara abgereist. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Trump will weniger Kinderimpfungen empfehlen US-Präsident Donald Trump will die Impfempfehlungen für Kinder deutlich reduzieren und bisherige Kombi-Impfungen künftig auf mehrere Arztbesuche verteilen. Mit einer neuen Anordnung erklärte Trump, seine Regierung erkenne nur noch Impfungen gegen elf Krankheiten als zentrale Empfehlungen für alle Kinder an.  Ob die Anordnung unmittelbare Auswirkungen haben wird, war zunächst unklar. Ein ähnlicher Umbau war im März von einem Bundesgericht vorläufig gestoppt worden, zudem liegen viele Impfregeln bei den Bundesstaaten. Ob die Anordnung unmittelbare Auswirkungen haben wird, war zunächst unklar. Ein ähnlicher Umbau war im März von einem Bundesgericht vorläufig gestoppt worden, zudem liegen viele Impfregeln bei den Bundesstaaten. Impfungen etwa gegen Hepatitis B, Covid-19 und Grippe sollten demnach nicht mehr pauschal für alle Kinder empfohlen werden. Eltern könnten sich aber weiterhin für sämtliche Impfungen entscheiden, betonte Trump bei der Unterzeichnung der Anordnung im Weißen Haus. Die Impfungen sollten nach Angaben der Regierung auch weiterhin von Versicherungen übernommen werden. Trump forderte zudem, den kombinierten MMR-Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln künftig möglichst in drei einzelne Impfungen aufzuteilen und diese zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu verabreichen. Zusammen könnten die Impfstoffe möglicherweise „ziemlich tödlich“ sein, sagte Trump. Auf die Frage eines Journalisten, ob es dafür Belege gebe, antwortete er: „Nein.“ Er habe aber von Menschen gehört, die dies behaupteten. Trump brachte den neuen Kurs auch mit der Debatte über Autismus in Verbindung und sagte, weniger und zeitlich getrennte Impfungen könnten die Zahl der Autismus-Diagnosen möglicherweise senken. Für einen besonderen Nutzen einer Aufteilung des MMR-Impfstoffs gibt es nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC keine wissenschaftlichen Belege. Einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus belegen große wissenschaftliche Untersuchungen nicht. Einzelimpfstoffe gegen Masern, Mumps und Röteln sind in den USA derzeit nicht verfügbar. Gesundheitsexperten warnen, dass zusätzliche Arzttermine dazu führen könnten, dass Kinder länger ungeschützt bleiben oder spätere Impfungen ausfallen. Trump brachte den neuen Kurs auch mit der Debatte über Autismus in Verbindung und sagte, weniger und zeitlich getrennte Impfungen könnten die Zahl der Autismus-Diagnosen möglicherweise senken. Für einen besonderen Nutzen einer Aufteilung des MMR-Impfstoffs gibt es nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC keine wissenschaftlichen Belege. Einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus belegen große wissenschaftliche Untersuchungen nicht. Einzelimpfstoffe gegen Masern, Mumps und Röteln sind in den USA derzeit nicht verfügbar. Gesundheitsexperten warnen, dass zusätzliche Arzttermine dazu führen könnten, dass Kinder länger ungeschützt bleiben oder spätere Impfungen ausfallen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch USA widerrufen mehr als 175.000 Visa Die US-Regierung hat unter Präsident Donald Trump mehr als 175.000 Visa widerrufen. Das Außenministerium in Washington teilte am Montag mit, die Maßnahme richte sich gegen Personen, die gegen ihre Visabestimmungen verstoßen, Straftaten begangen oder die nationale Sicherheit gefährdet hätten. Die häufigsten Gründe waren nach Angaben der Behörde Körperverletzung, Trunkenheit am Steuer, Diebstahl und Drogendelikte. Zu den weiteren angeführten Straftaten zählten unter anderem Vergewaltigung, Entführung und der Besitz von Missbrauchsdarstellungen von Kindern. Eine US-Botschaft in Nordafrika habe zudem mehr als 100 Visa von sogenannten Geburtstouristen annulliert. Diese reisen in die USA, damit ihre Kinder dort zur Welt kommen und automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten. Die Annullierungen sind Teil eines harten Kurses gegen Einwanderer, den Trump nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus im vergangenen Jahr eingeleitet hat. Das Ministerium hatte die Zahl der widerrufenen Visa im Januar noch mit mehr als 100.000 angegeben. Die Regierung hat in den vergangenen Monaten eine beispiellose Zahl von Migranten abgeschoben, darunter auch Inhaber gültiger Visa. Zudem gelten strengere Vorgaben bei der Vergabe, etwa durch eine verstärkte Überprüfung von Aktivitäten in den sozialen Medien. Menschenrechtsorganisationen kritisieren dieses Vorgehen. Sie sehen darin eine Einschränkung der Meinungsfreiheit und eine gezielte Überwachung von Einwanderern. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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12. August
Süddeutsche Zeitung (Politik)

USA: Trump: Sprecherin Leavitt hört auf

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates US-Medien: Konkrete Bedrohung durch Rakete Grund für Trumps Täuschungsmanöver Trump zu Täuschungsmanöver: Habe auf Secret Service gehört Gericht stoppt Trumps Briefwahl-Pläne im ganzen Land Trump-Regierung kürzt Unterstützung für Transgender-Kinder Russland lässt inhaftierten ehemaligen US-Soldaten Robert Gilman frei Trump: Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf US-Präsident Donald Trump hat den Abgang seiner Sprecherin Karoline Leavitt zum Ende des Monats verkündet. Sie werde dann mehr Zeit haben, sich um ihre kleinen Kinder und um ihre Familie zu kümmern, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social zur Begründung.  Nach Darstellung Trumps habe sich Leavitt für diesen Schritt entschieden, den er „voll und ganz“ verstehe und respektiere, hieß es weiter. Wer auf sie folgt, ist bisher nicht bekannt. Leavitt werde nun zu einer seiner „wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme“ innerhalb der republikanischen Partei, schrieb Trump weiter. Die 28-Jährige war die bisher jüngste Präsidenten-Sprecherin in der US-Geschichte. Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt. Nach der Geburt ihrer Tochter kehrte sie zunächst wieder zu ihrer Arbeit als Trump-Sprecherin zurück. Die gläubige Christin ist für ihre Scharfzüngigkeit in Pressekonferenzen im Weißen Haus bekannt. Medien rügte und attackierte sie regelmäßig und beschuldigte Redaktionen, Falschnachrichten zu verbreiten. Die Politik des US-Präsidenten verteidigte sie eisern. Nach Darstellung Trumps habe sich Leavitt für diesen Schritt entschieden, den er „voll und ganz“ verstehe und respektiere, hieß es weiter. Wer auf sie folgt, ist bisher nicht bekannt. Leavitt werde nun zu einer seiner „wichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimme“ innerhalb der republikanischen Partei, schrieb Trump weiter. Die 28-Jährige war die bisher jüngste Präsidenten-Sprecherin in der US-Geschichte. Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt. Nach der Geburt ihrer Tochter kehrte sie zunächst wieder zu ihrer Arbeit als Trump-Sprecherin zurück. Die gläubige Christin ist für ihre Scharfzüngigkeit in Pressekonferenzen im Weißen Haus bekannt. Medien rügte und attackierte sie regelmäßig und beschuldigte Redaktionen, Falschnachrichten zu verbreiten. Die Politik des US-Präsidenten verteidigte sie eisern. (Text: Januar 2026) US-Medien: Konkrete Bedrohung durch Rakete Grund für Trumps Täuschungsmanöver Die Bedrohung durch eine Rakete soll laut US-Medien der Grund für das Täuschungsmanöver auf dem Rückflug von US-Präsident Donald Trump vom Nato-Gipfel in der Türkei gewesen sein. Der Fernsehsender CNN berichtete unter Berufung auf einen Informanten von einer konkreten Bedrohung durch eine schultergestützte Rakete, die New York Times berichtete unter Hinweis auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen von einer konkreten Bedrohung durch eine Boden-Luft-Rakete gegen die Präsidentenmaschine Air Force One. Zudem sei in der Nähe des Nato-Gipfels eine Person mit einer schultergestützten Rakete gesichtet worden. Laut CNN befürchteten die Beamten, dass der US-Präsident in höchster Gefahr sei. So habe Iran „offenbar detaillierte Informationen über Trumps Aufenthalt in der Türkei“ gehabt. Den Informationen der New York Times zufolge wusste Teheran zudem „genau, wo sich Trump in Ankara aufhielt, einschließlich des Stockwerks.“ Die Washington Post hatte am Montag (Ortszeit) enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem Nato-Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der 80-Jährige stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog. Laut CNN befürchteten die Beamten, dass der US-Präsident in höchster Gefahr sei. So habe Iran „offenbar detaillierte Informationen über Trumps Aufenthalt in der Türkei“ gehabt. Den Informationen der New York Times zufolge wusste Teheran zudem „genau, wo sich Trump in Ankara aufhielt, einschließlich des Stockwerks.“ Die Washington Post hatte am Montag (Ortszeit) enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem Nato-Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der 80-Jährige stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog. Schwester von verstorbenen Senator Lindsey Graham liegt bei republikanischer Vorwahl vorn Bei innerparteilichen Vorwahlen im US-Bundesstaat South Caroline ist die Schwester des verstorbenen Senators Lindsey Graham in die Stichwahl eingezogen. Darline Graham erreichte mit etwa 33 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis aller Kandidaten. Keiner der zehn Kandidaten bekam die nötige absolute Mehrheit von 50 Prozent.  Die 62-jährige Graham, die bis zum vergangenen Monat nie für ein Wahlamt kandidiert oder ein solches bekleidet hatte, war in den Senat berufen worden, nachdem ihr Bruder, der langjährige Senator Lindsey Graham, im letzten Monat verstorben war. Graham war von Präsident Trump unterstützt worden. Kritiker sprachen von dem Versuch einer „Krönung“ allein aufgrund des bekannten Namens. Als politische Quereinsteigerin versuchte Darline Graham rasch, sich den republikanischen Wählern sowohl als Verbündete Trumps als auch als Außenseiterin zu präsentieren, die mit den Sorgen der Wähler in South Carolina vertraut ist. „Ich bin keine Politikerin. Ich bin keine Millionärin. Ich verstehe die alltäglichen Nöte amerikanischer Familien“, sagte sie. Sie sprach sich für konservative Positionen in den Bereichen Einwanderung, Gender-Fragen, Iran-Konflikt und Waffenrechte aus. Die Siegerin oder der Sieger der Stichwahl wird bei der Kongresswahl am 3. November gegen die demokratische Kandidatin Annie Andrews um einen der Senatorensitze für den Bundesstaat konkurrieren. Die Ergebnisse in South Carolina, Minnesota, Wisconsin und Alabama gelten als wichtiger Test für den Einfluss von Präsident Donald Trump auf die Republikanische Partei und zeigen zugleich die tiefen Gräben innerhalb der Demokraten. Die 62-jährige Graham, die bis zum vergangenen Monat nie für ein Wahlamt kandidiert oder ein solches bekleidet hatte, war in den Senat berufen worden, nachdem ihr Bruder, der langjährige Senator Lindsey Graham, im letzten Monat verstorben war. Graham war von Präsident Trump unterstützt worden. Kritiker sprachen von dem Versuch einer „Krönung“ allein aufgrund des bekannten Namens. Als politische Quereinsteigerin versuchte Darline Graham rasch, sich den republikanischen Wählern sowohl als Verbündete Trumps als auch als Außenseiterin zu präsentieren, die mit den Sorgen der Wähler in South Carolina vertraut ist. „Ich bin keine Politikerin. Ich bin keine Millionärin. Ich verstehe die alltäglichen Nöte amerikanischer Familien“, sagte sie. Sie sprach sich für konservative Positionen in den Bereichen Einwanderung, Gender-Fragen, Iran-Konflikt und Waffenrechte aus. Die Siegerin oder der Sieger der Stichwahl wird bei der Kongresswahl am 3. November gegen die demokratische Kandidatin Annie Andrews um einen der Senatorensitze für den Bundesstaat konkurrieren. Die Ergebnisse in South Carolina, Minnesota, Wisconsin und Alabama gelten als wichtiger Test für den Einfluss von Präsident Donald Trump auf die Republikanische Partei und zeigen zugleich die tiefen Gräben innerhalb der Demokraten. Darline Graham, Schwester des kürzlich verstorbenen Senators Lindsey Graham, bekam am Dienstag bei innerparteilichen Vorwahlen im US-Bundesstaat South Carolina die meisten Stimmen. AP Photo/Meg Kinnard Trump zu Täuschungsmanöver: Habe auf Secret Service gehört Das Täuschungsmanöver auf dem Rückflug von US-Präsident Donald Trump aus der Türkei ist seinen Angaben zufolge auf Weisung seiner Personenschützer erfolgt. Er richte sich nach deren Vorgaben, sagte der Republikaner auf Nachfragen von Reportern. „Das liegt allein beim Secret Service.“ Das gelte auch für das Militär. „Ich tue, was sie sagen.“ Der Secret Service ist unter anderem für die Sicherheit des Präsidenten zuständig. Zum Hintergrund der Entscheidung machte Trump keine genauen Angaben. Er sagte: „Ich nehme an, dass es eine Bedrohung gab.“ Er habe nicht weiter nachgefragt. Zugleich schien der Präsident bemüht, dem Fall keine große Bedeutung beizumessen: „Ich bekomme viele Drohungen.“ Er ergänzte: „Jeder Präsident, der etwas bewirkt, ist mit zahlreichen Drohungen konfrontiert. Präsidenten, die nichts bewirken, bekommen keine Drohungen.“ Der Grund für das ungewöhnliche Täuschungsmanöver soll eine konkrete, von Iran ausgehende Bedrohung gewesen sein. Mehr zu Trumps Flucht im Catering-Container lesen Sie hier: Zum Hintergrund der Entscheidung machte Trump keine genauen Angaben. Er sagte: „Ich nehme an, dass es eine Bedrohung gab.“ Er habe nicht weiter nachgefragt. Zugleich schien der Präsident bemüht, dem Fall keine große Bedeutung beizumessen: „Ich bekomme viele Drohungen.“ Er ergänzte: „Jeder Präsident, der etwas bewirkt, ist mit zahlreichen Drohungen konfrontiert. Präsidenten, die nichts bewirken, bekommen keine Drohungen.“ Der Grund für das ungewöhnliche Täuschungsmanöver soll eine konkrete, von Iran ausgehende Bedrohung gewesen sein. Mehr zu Trumps Flucht im Catering-Container lesen Sie hier: US-Kampfjets fangen Flugzeug bei Trump-Besuch in Ohio ab Ein Flugzeug ist im US-Bundesstaat Ohio bei einem Besuch von US-Präsident Donald Trump in eine temporäre Flugverbotszone eingedrungen. Kampfflugzeuge vom Typ F-16 hätten das zivile Flugzeug abgefangen und es sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert, teilte das zuständige Militärkommando (Norad) mit. Dabei seien auch Leuchtraketen eingesetzt worden, um die Aufmerksamkeit des Piloten zu erlangen. Trump hatte am Dienstagabend in Ohio im Ort Geneva ein Sportevent besucht.  Zum Schutz des US-Präsidenten werden an seinen Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei gibt es gelegentlich auch Zwischenfälle, meist eher mit kleineren Flugzeugen. Zum Schutz des US-Präsidenten werden an seinen Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei gibt es gelegentlich auch Zwischenfälle, meist eher mit kleineren Flugzeugen. Gericht stoppt Trumps Briefwahl-Pläne im ganzen Land Weniger als drei Monate vor der Parlamentswahl in den USA hat eine Bundesrichterin die Pläne von Präsident Donald Trump zur Verschärfung der Briefwahlregeln vorläufig blockiert – mit bundesweiter Wirkung. Das Gericht in Boston weitete ein bisher vorläufiges Verbot der geplanten Regeln von bislang 23 auf alle 50 Bundesstaaten aus, wie aus der einstweiligen Verfügung hervorgeht. Außerdem sprach es der Regierung das Recht ab, Wahlen zu regulieren. Trump will sein Vorhaben noch vor den Kongresswahlen im November durchsetzen. Während er die geplanten Änderungen damit begründet, angeblichen Wahlbetrug verhindern zu wollen, vermuten Kritiker als Motiv eher eine gezielte Benachteiligung der demokratischen Wählerklientel. Das letzte Wort in der Sache wird der Supreme Court haben: Das Justizministerium hatte sich jüngst per Eilantrag an den Obersten Gerichtshof gewandt, um grünes Licht für die umfassenden Änderungen im Wahlrecht zu bekommen. Trump hatte Ende März verfügt, dass der US-Postdienst USPS Briefwahlunterlagen nur noch an Personen übermitteln soll, die auf einer von den Bundesstaaten erstellten Liste stehen. Der Postdienst würde damit vom reinen Zusteller der Wahlunterlagen zu einem Kontrolleur im Wahlverfahren. Genaue Regeln sollten noch ausgearbeitet werden. Das Gericht untersagte USPS in der einstweiligen Verfügung, Trumps Anordnung umzusetzen. Die Richterin in Boston betonte, dass der Status quo für die Wahl aufrechterhalten bleiben müsse. Es bliebe immer weniger Zeit, Wähler aufzuklären, wie sich die Regelverschärfung auf sie auswirken könnte, wenn sie per Briefwahl abstimmen wollen. Trumps Anordnung stifte Verwirrung, es drohe Chaos. Geklagt hatten überparteiliche Organisationen, die nach eigenen Angaben die Wahlbeteiligung steigern wollen. Trump will sein Vorhaben noch vor den Kongresswahlen im November durchsetzen. Während er die geplanten Änderungen damit begründet, angeblichen Wahlbetrug verhindern zu wollen, vermuten Kritiker als Motiv eher eine gezielte Benachteiligung der demokratischen Wählerklientel. Das letzte Wort in der Sache wird der Supreme Court haben: Das Justizministerium hatte sich jüngst per Eilantrag an den Obersten Gerichtshof gewandt, um grünes Licht für die umfassenden Änderungen im Wahlrecht zu bekommen. Trump hatte Ende März verfügt, dass der US-Postdienst USPS Briefwahlunterlagen nur noch an Personen übermitteln soll, die auf einer von den Bundesstaaten erstellten Liste stehen. Der Postdienst würde damit vom reinen Zusteller der Wahlunterlagen zu einem Kontrolleur im Wahlverfahren. Genaue Regeln sollten noch ausgearbeitet werden. Das Gericht untersagte USPS in der einstweiligen Verfügung, Trumps Anordnung umzusetzen. Die Richterin in Boston betonte, dass der Status quo für die Wahl aufrechterhalten bleiben müsse. Es bliebe immer weniger Zeit, Wähler aufzuklären, wie sich die Regelverschärfung auf sie auswirken könnte, wenn sie per Briefwahl abstimmen wollen. Trumps Anordnung stifte Verwirrung, es drohe Chaos. Geklagt hatten überparteiliche Organisationen, die nach eigenen Angaben die Wahlbeteiligung steigern wollen. Trump-Regierung kürzt Unterstützung für Transgender-Kinder Auf Anordnung von Präsident Donald Trump zahlt die staatliche Gesundheitsfürsorge der USA künftig nicht mehr für Operationen und Hormonbehandlungen von Transgender-Kindern und -Jugendlichen. Auch viele andere medizinische Behandlungen werden laut dem Leiter der staatlichen Gesundheitssysteme Medicare und Medicaid, Mehmet Oz, nicht länger unterstützt. Die Behandlung von psychischen Problemen sei davon ausgenommen. Die neuen Regeln sollen am 13. Oktober in Kraft treten. Während Medicaid als Gesundheitsprogramm für Menschen mit geringerem Einkommen geschaffen wurde, widmet sich Medicare Senioren und Menschen mit Behinderungen. Die Abrechnung von Leistungen über die Programme macht einen wesentlichen Teil der Einnahmen vieler Kliniken aus. Eine flächendeckende Krankenversicherung wie in Deutschland gibt es in den Vereinigten Staaten nicht. Die US-Regierung teilt sich mit den Bundesstaaten die Kosten für Medicaid. Bundesstaatliche Gelder sind von der neuen Regelung nicht betroffen, allerdings haben zahlreiche republikanisch dominierte Bundesstaaten derartige Behandlungen schon zuvor stark eingeschränkt. Wie viele Kinder und Jugendliche von der neuen Regelung betroffen sein werden, ist auch deswegen schwer zu beziffern. US-Medien gehen von relativ wenigen Fällen aus. Während Medicaid als Gesundheitsprogramm für Menschen mit geringerem Einkommen geschaffen wurde, widmet sich Medicare Senioren und Menschen mit Behinderungen. Die Abrechnung von Leistungen über die Programme macht einen wesentlichen Teil der Einnahmen vieler Kliniken aus. Eine flächendeckende Krankenversicherung wie in Deutschland gibt es in den Vereinigten Staaten nicht. Die US-Regierung teilt sich mit den Bundesstaaten die Kosten für Medicaid. Bundesstaatliche Gelder sind von der neuen Regelung nicht betroffen, allerdings haben zahlreiche republikanisch dominierte Bundesstaaten derartige Behandlungen schon zuvor stark eingeschränkt. Wie viele Kinder und Jugendliche von der neuen Regelung betroffen sein werden, ist auch deswegen schwer zu beziffern. US-Medien gehen von relativ wenigen Fällen aus. Russland lässt inhaftierten ehemaligen US-Soldaten Robert Gilman frei Nach mehr als vier Jahren in russischer Haft ist der US-Amerikaner Robert Gilman nach Angaben von Präsident Donald Trump freigelassen worden. „Nach meinen Gesprächen mit Präsident Wladimir Putin hat Russland seiner Freilassung aus humanitären Gründen zugestimmt“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er betonte, dass es keinen Gefangenenaustausch gebe und Moskau keine Gegenleistung verlangt habe. Der frühere US-Soldat Gilman saß seit 2022 in russischer Haft. Nach Angaben der gemeinnützigen Organisation Global Reach, die sich für die Freilassung eingesetzt hatte, war er am 17. Januar 2022 festgenommen worden. Während seiner Haft sei er misshandelt worden. „Am 30. Juni wurde Robert aus dem Gefängniskrankenhaus in ein ziviles Krankenhaus in Woronesch verlegt. Berichte von Krankenhausmitarbeitern schilderten Roberts Zustand als kritisch und lebensbedrohlich“, hieß es weiter. Trump telefonierte nach eigenen Angaben mit Gilman, der sich für seine Rückkehr in die Vereinigten Staaten „einen guten Cheeseburger“ gewünscht habe. Gilman soll demnach noch am Dienstagabend (Ortszeit) auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe Washington landen. Gilman hat nach Angaben der gemeinnützigen Foley Foundation beim Marinekorps der Vereinigten Staaten (US Marine Corps) gedient und erkrankte während einer Zugreise durch Russland. Statt medizinische Hilfe zu bekommen, sei er auf eine Polizeiwache gebracht worden. Dort sei er dann mit mehreren Anklagen konfrontiert worden. Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war er damals wegen Trunkenheit und aggressiven Verhaltens am Bahnhof Woronesch festgenommen worden und habe auf der Wache einen Mitarbeiter geschlagen. Er wurde demnach erst zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt, die später um ein Jahr verkürzt wurde. Wegen weiterer Vorwürfe von Angriffen gegen Beamte während der Haftzeit wurde die Haftdauer demnach allerdings um mehrere Jahre verlängert. Die Organisation Global Reach zitierte Gilmans Schwester Lexie Hudson mit den Worten: „Die Russen haben meinen Bruder so schlecht behandelt. Sie haben ihn grundlos verletzt, nur weil er Amerikaner und ein Marine war.“ Nach Angaben der gemeinnützigen Organisation Global Reach, die sich für die Freilassung eingesetzt hatte, war er am 17. Januar 2022 festgenommen worden. Während seiner Haft sei er misshandelt worden. „Am 30. Juni wurde Robert aus dem Gefängniskrankenhaus in ein ziviles Krankenhaus in Woronesch verlegt. Berichte von Krankenhausmitarbeitern schilderten Roberts Zustand als kritisch und lebensbedrohlich“, hieß es weiter. Trump telefonierte nach eigenen Angaben mit Gilman, der sich für seine Rückkehr in die Vereinigten Staaten „einen guten Cheeseburger“ gewünscht habe. Gilman soll demnach noch am Dienstagabend (Ortszeit) auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe Washington landen. Gilman hat nach Angaben der gemeinnützigen Foley Foundation beim Marinekorps der Vereinigten Staaten (US Marine Corps) gedient und erkrankte während einer Zugreise durch Russland. Statt medizinische Hilfe zu bekommen, sei er auf eine Polizeiwache gebracht worden. Dort sei er dann mit mehreren Anklagen konfrontiert worden. Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war er damals wegen Trunkenheit und aggressiven Verhaltens am Bahnhof Woronesch festgenommen worden und habe auf der Wache einen Mitarbeiter geschlagen. Er wurde demnach erst zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt, die später um ein Jahr verkürzt wurde. Wegen weiterer Vorwürfe von Angriffen gegen Beamte während der Haftzeit wurde die Haftdauer demnach allerdings um mehrere Jahre verlängert. Die Organisation Global Reach zitierte Gilmans Schwester Lexie Hudson mit den Worten: „Die Russen haben meinen Bruder so schlecht behandelt. Sie haben ihn grundlos verletzt, nur weil er Amerikaner und ein Marine war.“ US-Soldat Robert Gilman bei einer Anhörung in Woronesch (April 2026). REUTERS Bericht: Trump heimlich im Catering-Wagen aus Jet geschleust Für US-Präsident Donald Trumps Rückflug nach dem Nato-Gipfel in der Türkei hat das Weiße Haus wegen einer von Iran ausgehenden Bedrohung Berichten zufolge zu einer höchst ungewöhnlichen List gegriffen. Der 80-jährige Präsident stieg in Ankara vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut Washington Post unbemerkt in einen seitlich an dem Jet platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog. Auch die New York Times berichtete unter Berufung auf einen US-Beamten über das Täuschungsmanöver nach dem Nato-Gipfel im Juli. Solche Catering-Lastwagen werden auf Flughäfen eigentlich zum Verladen von Mahlzeiten für die Passagiere genutzt. Nach der Landung der Regierungsmaschine in Großbritannien wechselte der Tross des Präsidenten von der alten, hellblauen Boeing 747 in den neuen Jet, der Trump von Katar geschenkt worden war. Der Präsident stieg dort auch in die Maschine um. Die Öffentlichkeit sollte den Eindruck bekommen, dass er die ganze Reise in den Regierungsmaschinen zurückgelegt habe, berichtete die Washington Post. In den USA stieg er dann vor laufenden Kameras aus. Der Zeitung zufolge sollen selbst einige Mitarbeiter des Weißen Hauses, die ebenfalls in der Türkei in den Regierungsjet gestiegen waren, nicht gewusst haben, dass Trump gar nicht an Bord war. Auch eine Journalistengruppe, die den Präsidenten regelmäßig auf seinen Reisen begleitet, war an Bord der Maschine. Laut dem Bericht sollen sie nicht über die mögliche iranische Bedrohung in Kenntnis gesetzt worden sein. Auch die New York Times berichtete unter Berufung auf einen US-Beamten über das Täuschungsmanöver nach dem Nato-Gipfel im Juli. Solche Catering-Lastwagen werden auf Flughäfen eigentlich zum Verladen von Mahlzeiten für die Passagiere genutzt. Nach der Landung der Regierungsmaschine in Großbritannien wechselte der Tross des Präsidenten von der alten, hellblauen Boeing 747 in den neuen Jet, der Trump von Katar geschenkt worden war. Der Präsident stieg dort auch in die Maschine um. Die Öffentlichkeit sollte den Eindruck bekommen, dass er die ganze Reise in den Regierungsmaschinen zurückgelegt habe, berichtete die Washington Post. In den USA stieg er dann vor laufenden Kameras aus. Der Zeitung zufolge sollen selbst einige Mitarbeiter des Weißen Hauses, die ebenfalls in der Türkei in den Regierungsjet gestiegen waren, nicht gewusst haben, dass Trump gar nicht an Bord war. Auch eine Journalistengruppe, die den Präsidenten regelmäßig auf seinen Reisen begleitet, war an Bord der Maschine. Laut dem Bericht sollen sie nicht über die mögliche iranische Bedrohung in Kenntnis gesetzt worden sein. Mehr als zehn Kunden für früheren Zugang zu Trumps Online-Posts Donald Trumps Online-Netzwerk Truth Social hat bereits mehr als zehn Kunden für einen umstrittenen Schnellzugang zu Beiträgen des US-Präsidenten gewonnen. Dabei handelt es sich größtenteils um Firmen, die auf superschnellen Handel an Börsen und Finanzmärkten spezialisiert sind. Sie zahlen dafür meist zwischen 60 000 und 100 000 US-Dollar pro Monat (rund 52 000 bis 86 600 Euro), wie der amtierende Chef der Truth-Social-Mutter TMTG, Kevin McGurn, in einer Telefonkonferenz sagte. Man sei in Gesprächen mit weiteren potenziellen Kunden, etwa aus dem KI-Bereich. Trump nutzt Truth Social routinemäßig für wichtige Ankündigungen – etwa zu Zöllen oder militärischen Konflikten. Ein früherer Zugang zu solchen Beiträgen bei dem Online-Netzwerk kann für Investoren ein Marktvorteil sein. Der Plan, den Schnellzugang zu Posts von Trump und anderer wichtiger Nutzer unter dem Namen Truth API zu vermarkten, löste deswegen zum Teil heftige Kritik in den USA aus. Trump nutzt Truth Social routinemäßig für wichtige Ankündigungen – etwa zu Zöllen oder militärischen Konflikten. Ein früherer Zugang zu solchen Beiträgen bei dem Online-Netzwerk kann für Investoren ein Marktvorteil sein. Der Plan, den Schnellzugang zu Posts von Trump und anderer wichtiger Nutzer unter dem Namen Truth API zu vermarkten, löste deswegen zum Teil heftige Kritik in den USA aus. Trump will weniger Kinderimpfungen empfehlen US-Präsident Donald Trump will die Impfempfehlungen für Kinder deutlich reduzieren und bisherige Kombi-Impfungen künftig auf mehrere Arztbesuche verteilen. Mit einer neuen Anordnung erklärte Trump, seine Regierung erkenne nur noch Impfungen gegen elf Krankheiten als zentrale Empfehlungen für alle Kinder an.  Ob die Anordnung unmittelbare Auswirkungen haben wird, war bisher unklar. Ein ähnlicher Umbau war im März von einem Bundesgericht vorläufig gestoppt worden, zudem liegen viele Impfregeln bei den Bundesstaaten. Impfungen etwa gegen Hepatitis B, Covid-19 und Grippe sollten demnach nicht mehr pauschal für alle Kinder empfohlen werden. Eltern könnten sich aber weiterhin für sämtliche Impfungen entscheiden, betonte Trump bei der Unterzeichnung der Anordnung im Weißen Haus. Die Impfungen sollten nach Angaben der Regierung auch weiterhin von Versicherungen übernommen werden. Trump forderte zudem, den kombinierten MMR-Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln künftig möglichst in drei einzelne Impfungen aufzuteilen und diese zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu verabreichen. Zusammen könnten die Impfstoffe möglicherweise „ziemlich tödlich“ sein, sagte Trump. Auf die Frage eines Journalisten, ob es dafür Belege gebe, antwortete er: „Nein.“ Er habe aber von Menschen gehört, die dies behaupteten. Trump brachte den neuen Kurs auch mit der Debatte über Autismus in Verbindung und sagte, weniger und zeitlich getrennte Impfungen könnten die Zahl der Autismus-Diagnosen möglicherweise senken. Für einen besonderen Nutzen einer Aufteilung des MMR-Impfstoffs gibt es nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC keine wissenschaftlichen Belege. Einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus belegen große wissenschaftliche Untersuchungen nicht. Einzelimpfstoffe gegen Masern, Mumps und Röteln sind in den USA derzeit nicht verfügbar. Gesundheitsexperten warnen, dass zusätzliche Arzttermine dazu führen könnten, dass Kinder länger ungeschützt bleiben oder spätere Impfungen ausfallen. Ob die Anordnung unmittelbare Auswirkungen haben wird, war bisher unklar. Ein ähnlicher Umbau war im März von einem Bundesgericht vorläufig gestoppt worden, zudem liegen viele Impfregeln bei den Bundesstaaten. Impfungen etwa gegen Hepatitis B, Covid-19 und Grippe sollten demnach nicht mehr pauschal für alle Kinder empfohlen werden. Eltern könnten sich aber weiterhin für sämtliche Impfungen entscheiden, betonte Trump bei der Unterzeichnung der Anordnung im Weißen Haus. Die Impfungen sollten nach Angaben der Regierung auch weiterhin von Versicherungen übernommen werden. Trump forderte zudem, den kombinierten MMR-Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln künftig möglichst in drei einzelne Impfungen aufzuteilen und diese zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu verabreichen. Zusammen könnten die Impfstoffe möglicherweise „ziemlich tödlich“ sein, sagte Trump. Auf die Frage eines Journalisten, ob es dafür Belege gebe, antwortete er: „Nein.“ Er habe aber von Menschen gehört, die dies behaupteten. Trump brachte den neuen Kurs auch mit der Debatte über Autismus in Verbindung und sagte, weniger und zeitlich getrennte Impfungen könnten die Zahl der Autismus-Diagnosen möglicherweise senken. Für einen besonderen Nutzen einer Aufteilung des MMR-Impfstoffs gibt es nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC keine wissenschaftlichen Belege. Einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus belegen große wissenschaftliche Untersuchungen nicht. Einzelimpfstoffe gegen Masern, Mumps und Röteln sind in den USA derzeit nicht verfügbar. Gesundheitsexperten warnen, dass zusätzliche Arzttermine dazu führen könnten, dass Kinder länger ungeschützt bleiben oder spätere Impfungen ausfallen. Trump: USA haben Minen in der Straße von Hormus geräumt Die USA haben laut Präsident Donald Trump die gesamte Straße von Hormus von iranischen Minen geräumt. Die US-Marine sei derzeit die einzige Macht, die die strategisch wichtige Ölroute kontrolliere, sagt Trump vor Journalisten im Oval Office.  Pentagon ruft Industrie auf, schneller Waffen zu produzieren Das Pentagon hat Vertreter der US-Rüstungsindustrie dazu aufgefordert, die Produktion und Lieferung von Waffen rasch zu steigern. Das berichten die Washington Post und der US-Sender CNN unter Berufung auf eine Mitteilung eines Ministeriumsvertreters. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Steve Feinberg habe Vertretern der Rüstungsindustrie am Mittwoch eine Frist von drei Wochen übermittelt, um Pläne vorzulegen, die schnellere Liefertermine und eine gesteigerte Produktion für kritische Fähigkeiten vorsähen, zitieren CNN und Washington Post aus dem Dokument. Laut der Zeitung soll Feinberg darin eine klare Erwartung geäußert haben: „Jahrelange Entwicklungszyklen sind nicht akzeptabel.“ Man müsse die Pläne drastisch beschleunigen und die Produktionskapazitäten jetzt ausbauen. Pentagon-Sprecher Sean Parnell bestätigte der dpa die Echtheit des Dokuments. Es fällt in eine Zeit, in der Experten und Berichte von US-Medien zuletzt immer wieder auf schwindende Waffenreserven im US-Militär als Folge des Iran-Kriegs hingewiesen hatten. US-Präsident Donald Trump wies das zurück. Die Denkfabrik Center For Strategic & International Studies (CSIS) in Washington schätzte Stand Ende Juli, dass der USA noch bis zu knapp 830 Patriot-Abwehrraketen zur Verfügung stünden. Vor dem Iran-Krieg seien es geschätzt gut 2300 gewesen. Bei THAAD-Abwehrraketen ging die Denkfabrik von 452 vor dem Krieg aus. Ende Juli seien es geschätzt noch bis zu 278 Raketen gewesen. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Steve Feinberg habe Vertretern der Rüstungsindustrie am Mittwoch eine Frist von drei Wochen übermittelt, um Pläne vorzulegen, die schnellere Liefertermine und eine gesteigerte Produktion für kritische Fähigkeiten vorsähen, zitieren CNN und Washington Post aus dem Dokument. Laut der Zeitung soll Feinberg darin eine klare Erwartung geäußert haben: „Jahrelange Entwicklungszyklen sind nicht akzeptabel.“ Man müsse die Pläne drastisch beschleunigen und die Produktionskapazitäten jetzt ausbauen. Pentagon-Sprecher Sean Parnell bestätigte der dpa die Echtheit des Dokuments. Es fällt in eine Zeit, in der Experten und Berichte von US-Medien zuletzt immer wieder auf schwindende Waffenreserven im US-Militär als Folge des Iran-Kriegs hingewiesen hatten. US-Präsident Donald Trump wies das zurück. Die Denkfabrik Center For Strategic & International Studies (CSIS) in Washington schätzte Stand Ende Juli, dass der USA noch bis zu knapp 830 Patriot-Abwehrraketen zur Verfügung stünden. Vor dem Iran-Krieg seien es geschätzt gut 2300 gewesen. Bei THAAD-Abwehrraketen ging die Denkfabrik von 452 vor dem Krieg aus. Ende Juli seien es geschätzt noch bis zu 278 Raketen gewesen. US-Kampfjets fangen Flugzeuge nahe Trumps Golfplatz ab Zwei Flugzeuge sind in eine temporäre Flugverbotszone rund um US-Präsident Donald Trumps Golfplatz in Bedminster im Bundesstaat New Jersey eingedrungen. Kampfflugzeuge vom Typ F-16 hätten die beiden Flugzeuge dort am Sonntag abgefangen und sie sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert, teilte das zuständige Militärkommando (Norad) mit. Trump hielt sich am Wochenende in dem Golfclub in Bedminster auf. Der US-Sender Fox News und das Boulevardblatt New York Post berichteten, dass die Flugzeuge in der Nähe des Golfplatzes abgefangen worden seien.  Das US-Militär machte keine Angaben dazu, wie viele Kampfjets an dem Einsatz beteiligt waren. Offen blieb zunächst auch, welche Flugzeuge gegen die temporären Flugbeschränkungen verstoßen hatten. Trump verbringt gerade im Sommer oft Wochenenden auf seinem Golfplatz in Bedminster. Zum Schutz der US-Präsidenten werden an ihren Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Zwischenfällen, meist eher mit kleineren Flugzeugen. Das US-Militär ermahnte in seiner Mitteilung nochmals alle Piloten, vor jedem Flug alle relevanten Luftraumanweisungen zu überprüfen. Das US-Militär machte keine Angaben dazu, wie viele Kampfjets an dem Einsatz beteiligt waren. Offen blieb zunächst auch, welche Flugzeuge gegen die temporären Flugbeschränkungen verstoßen hatten. Trump verbringt gerade im Sommer oft Wochenenden auf seinem Golfplatz in Bedminster. Zum Schutz der US-Präsidenten werden an ihren Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Zwischenfällen, meist eher mit kleineren Flugzeugen. Das US-Militär ermahnte in seiner Mitteilung nochmals alle Piloten, vor jedem Flug alle relevanten Luftraumanweisungen zu überprüfen. Krebserkrankung von Ex-US-Präsident Biden weitet sich aus Der Prostatakrebs des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden hat sich nach Angaben seines Sohns Hunter ausgebreitet und verursacht Schmerzen. In einem Interview des britischen Senders BBC sagte er, der Krebs habe sich in die Knochen des 83-Jährigen ausgebreitet und auch darüber hinaus Metastasen gebildet. Für seinen Vater sei es „sehr schmerzhaft“ und „sehr kräftezehrend“, der Krebs mache es ihm wirklich schwer. „Das Einzige, was ich über meinen Vater und seinen aktuellen Gesundheitszustand sagen kann, ist: Ich wünschte, er würde sich öfter beschweren“, sagte Hunter Biden. „Mein Vater ist bis heute der Mittelpunkt unserer Familie“, sagte er. „Er ist der beste Vater, der beste Ehemann, der beste Großvater.“ Der demokratische Amtsvorgänger von Donald Trump hatte seine Krebserkrankung im Mai 2025 bekanntgemacht, nur wenige Monate nach dem Abschied aus dem Weißen Haus. Laut früheren Angaben seines Büros handelt es sich um eine besonders aggressive und weit fortgeschrittene, aber behandelbare Form der Krankheit. Im Oktober vergangenen Jahres wurde mitgeteilt, er unterziehe sich im Kampf gegen den Prostatakrebs einer Strahlentherapie und Hormonbehandlung. Biden war im Januar 2025 aus dem Amt geschieden. Seitdem tritt er nur noch selten öffentlich auf. Der demokratische Amtsvorgänger von Donald Trump hatte seine Krebserkrankung im Mai 2025 bekanntgemacht, nur wenige Monate nach dem Abschied aus dem Weißen Haus. Laut früheren Angaben seines Büros handelt es sich um eine besonders aggressive und weit fortgeschrittene, aber behandelbare Form der Krankheit. Im Oktober vergangenen Jahres wurde mitgeteilt, er unterziehe sich im Kampf gegen den Prostatakrebs einer Strahlentherapie und Hormonbehandlung. Biden war im Januar 2025 aus dem Amt geschieden. Seitdem tritt er nur noch selten öffentlich auf.

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