Themen
lage

Donnerstag, 30. Juli 2026
Zurück zur Übersicht

+++ Ukraine-Krieg +++: Russland nutzte bei Angriff offenbar nordkoreanische Rakete

Medienspektrum

Links Mitte Rechts
30. Juli
Handelsblatt

+++ Ukraine-Krieg +++: Russland nutzte bei Angriff offenbar nordkoreanische Rakete

Ukraine-Krieg: Russland nutzte bei Angriff offenbar nordkoreanische Rakete Insider: Russland nutzte wahrscheinlich nordkoreanische Rakete Bei dem nächtlichen russischen Angriff auf Krywyj Rih wurde zwei Insidern zufolge wahrscheinlich eine nordkoreanische Rakete eingesetzt. Das wäre das erste Mal seit fast einem Jahr, dass eine solche Waffe in diesem Krieg abgefeuert wurde. Bei dem Angriff kam eine Familie in der Nähe der ukrainischen Stadt ums Leben.EU erschwert ukrainischen Männern die Flucht vor dem Krieg Die EU erschwert ukrainischen Männern die Flucht vor dem Krieg gegen Russland. Wehrfähige Ukrainer profitieren in Deutschland und anderen Mitgliedsländern künftig nicht mehr von vereinfachten Aufnahmeregeln, wie ein Sprecher nach einem entsprechenden Beschluss des Rates der Mitgliedstaaten sagte.Von der Leyen: Raketeneinschlag in Polen inakzeptable Luftraum-Verletzung EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Einschlag einer mutmaßlich russischen Rakete in Polen während neuer Luftangriffe auf die Ukraine als inakzeptable Verletzung des Luftraums der Europäischen Union verurteilt. Um dem ein Ende zu setzen, helfe die EU der Ukraine auf jede erdenkliche Weise, diesen Krieg zu gewinnen, schreibt von der Leyen auf der Online-Plattform X. Zudem baue die EU eine robuste europäische Sicherheitsarchitektur an Land, auf See und in der Luft auf, erklärt sie weiter.Insider: Ukraine hat Terminal für Sonnenblumenöl in Taman beschossen Macron verurteilt russischen Angriff auf Ukraine Ukraine: Haben vier russische Tanker angegriffen Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben vier russische Tanker im Schwarzen und im Asowschen Meer angegriffen. Die Tanker seien getroffen worden, teilt der Kommandeur der Drohnen-Einheiten, Robert Browdi, auf Telegram mit. In den vergangenen drei Wochen seien insgesamt 205 Tanker getroffen wurden – 130 im Asowschen und 75 im Schwarzen Meer. Das Asowsche Meer ist ein Seitenmeer des Schwarzen Meeres und mit diesem über die Straße von Kertsch verbunden.Polens Führung: Flugobjekt war wahrscheinlich russische Rakete Russland: Haben 258 ukrainische Drohnen abgefangen Polen: Flugobjekt in polnischem Luftraum entdeckt Ukraine: Mindestens acht Tote bei russischer Angriffswelle Die Ukraine ist in der Nacht wieder zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden. Städte bis im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes seien mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern sowie Hunderten Drohnen attackiert worden, berichteten ukrainische Medien am Morgen. Es gebe mindestens acht Tote und mehr als ein Dutzend Verletzte. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des „Kyiv Independent“ das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von 5 und 12 Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet. Behörden: 15 Verletzte bei russischem Angriff auf Lwiw Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Lwiw sind nach Angaben der dortigen Behörden 15 Menschen verletzt worden. Menschen seien unter Trümmern von Gebäuden verschüttet. Lwiw liegt im Westen der Ukraine, die gleichnamige Region grenzt an den EU- und Nato-Staat Polen. Erneuter ukrainischer Angriff auf russischen Online-Händler Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe auf Wildberries verursachen große Schäden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft der Firma vor, mit Material zu handeln, das für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen sein Land verwendet werde. Der Kreml weist das kategorisch zurück. Selenskyj warnt vor neuem russischem Luftschlag Russland hat in den vergangenen Wochen die Ukraine mehrfach massiv mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen attackiert. Immer wieder war dabei auch die Hauptstadt Kiew Ziel der Angriffe, mit vielen Toten und Verletzten als Folge. Ukrainischer Kampfjet F-16 im Luftkampf abgestürzt Frankreich ordnet Ausweisung von russischer Journalistin Fedorowa an Frankreich erlässt nach Angaben des Innenministeriums eine Ausweisungsverfügung gegen die russische Journalistin Xenia Fedorowa. Der ehemaligen Chefin des in der EU mittlerweile verbotenen russischen Auslandssenders RT France wird unter anderem von Außenminister Jean-Noel Barrot vorgeworfen, russische Desinformation zu verbreiten. Fedorowa tritt inzwischen häufig in den Medien des französischen Milliardärs Vincent Bollore auf. Deren Muttergesellschaften Canal+ und Lagardere äußerten sich schockiert über die Entscheidung und sagen Fedorowa Unterstützung zu. Einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP zufolge will ihre Anwältin gegen die Anordnung vorgehen.Sberbank befürchtet Kreditausfälle nach ukrainischen Angriffen auf Online-Händler Selenskyj stellt Besuch von US-Sondergesandten in Kiew in Aussicht Insider: Russland bereitet Verlängerung von Diesel-Exportverbot vor Armeechef plant Ausweitung der ukrainischen Luftangriffe Neuer ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries Selenskyj: Ukraine hat mehrere Ziele in Russland angegriffen Moskau setzt Telegram-Gründer Durow auf internationale Fahndungsliste Russischer Online-Händler evakuiert Logistikzentrum Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter.

Artikel lesen
30. Juli
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Ukraine: Zehn Tote bei Angriffswelle - Brände in Russland

Ukraine-Krieg: Ukraine: Zehn Tote bei Angriffswelle - Brände in Russland Kiew. Bei neuen massiven Raketen- und Drohnenschlägen gegen ukrainische Städte hat Russland Tod und Zerstörung über das Land gebracht. Landesweit gab es in der Ukraine laut Behörden mindestens zehn Tote und Dutzende Verletzte. Auch die Stadt Lwiw (früher Lemberg) im Westen des Landes nahe der polnischen Grenze beklagte schwere Zerstörungen. Ein mutmaßlich von Russland abgefeuerter Marschflugkörper drang zudem in den polnischen Luftraum ein und stürzte in Polen ab, wie die Regierung in Warschau mitteilte. Damit verletzte Moskau den Angaben nach wie bei ähnlichen Fällen in der Vergangenheit einmal mehr den Luftraum eines Nato-Mitgliedstaates. Russland habe mehr als 70 Marschflugkörper und ballistische Raketen eingesetzt, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. „Hinzu kamen über 280 Angriffsdrohnen. Mehr als 260 Drohnen konnten zerstört werden“, sagte er. „Dutzende gewöhnlicher Wohnhäuser, zivile Unternehmen und Infrastruktureinrichtungen wurden zerstört und beschädigt.“ Selenskyj erhebt Vorwürfe gegen Verbündete Kampfflugzeuge konnten nach Selenskyjs Darstellung eine beträchtliche Anzahl von Marschflugkörpern abschießen. Zugleich verwies der Präsident erneut auf den „kritischen Mangel“ an Patriot-Raketen für die Luftabwehr. Er forderte die Verbündeten – wie zuletzt immer wieder – zur Lieferung der Waffen auf. „Verspätete Hilfe und Verzögerungen bei der Lieferung von Raketenabwehrsystemen führen genau zu solchen Zerstörungen und genau zu solchen Opfern, wie wir sie heute leider erleben.“ Überraschend kam die nächtliche Angriffswelle indes nicht: Selenskyj hatte am Mittwoch vor einer unmittelbar bevorstehenden schweren Attacke Russlands aus der Luft gewarnt. Er berief sich dabei auf einen Lagebericht des ukrainischen Luftwaffenchefs. Ausmaß der Schäden wird allmählich sichtbar Das Ausmaß der Schäden wurde erst bei Tagesanbruch langsam klar. In einem Vorort der südukrainischen Stadt Krywyj Rih wurde laut Behörden das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und zwölf Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei Todesopfer und ebenfalls zahlreiche Verletzte gemeldet. In Lwiw gebe es 30 Verletzte, teilte die Stadt mit. In Cherson im Süden der Ukraine traf laut Behörden eine Drohne ein Auto. Ein Mann und eine Frau starben demnach. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. In zwei großen Wohnblöcken in Lwiw unweit der polnischen Grenze seien nach Raketentreffern Brände ausgebrochen, hieß es in den Berichten. Fotos zeigten riesige Löcher, die in den Gebäuden klafften – und Rettungskräfte, die unter Trümmern nach Überlebenden suchen. Auch in Kiew wurden den Angaben zufolge mehrere Gebäude getroffen, teils wohl von herabstürzenden Drohnen- und Raketentrümmern. Reporter sprachen von mehreren Explosionswellen im Laufe der Nacht. Russland bestätigt Angriffe Umgekehrt nimmt das ukrainische Militär auch Ziele in Russland ins Visier, um den Krieg weiter in das Land des Angreifers zu tragen. Getroffen wurde in der Stadt Noworossijsk am Schwarzen Meer erneut ein Öltanker durch einen Drohnenangriff, wie das Kaspische Pipeline-Konsortium mitteilte. Bei einem Drohnenangriff im Hafen der Stadt Taman im Kreis Krasnodar gab es nach Behördenangaben Verletzte. Das russische Verteidigungsministerium meldete am Morgen den Abschuss von 258 ukrainischen Drohnen; die Flugabwehr sei in der Nacht in zahlreichen Regionen des Landes im Einsatz gewesen. Das Ministerium bestätigte auch die Angriffe auf die Ukraine. Ziele seien Militärflughäfen, Rüstungsbetriebe, militärische Telekommunikationsinfrastruktur und logistische Zentren gewesen. Zudem seien drei für den Transport von militärischen Gütern genutzte Frachtschiffe in der Schwarzmeerregion getroffen worden. Erneuter ukrainischer Angriff auf russischen Online-Händler Durch Beschuss mit 15 Drohnen wurde in der Nacht zudem ein weiteres großes Lager des russischen Online-Händlers Wildberries in der Region Pensa in Brand gesetzt, wie der Gouverneur der Region, Oleg Melnitschenko, mitteilte. Das Feuer lodere auf einer Fläche von 62.000 Quadratmetern, hieß es. Dabei habe es mindestens einen Verletzten gegeben. Rund 200 Mitarbeiter seien in Sicherheit gebracht worden. Auch in Sarapul in der Republik Udmurtien – rund 1.250 Kilometer östlich von Moskau – kam es in einem Lager von Wildberries zu einem Brand nach einem Drohnenangriff, wie das Unternehmen mitteilte. Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses. Selenskyj wirft Wildberries vor, mit Material zu handeln, das für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen sein Land verwendet werde. Der Kreml weist das kategorisch zurück. Verwandte Themen Polens Führung: Flugobjekt war wahrscheinlich russische Rakete Ein Flugobjekt stürzte während russischer Angriffe auf die Ukraine in Polen ab. „Alles deutet darauf hin, dass es sich um einen russischen Marschflugkörper vom Typ CH-101 handelt, aber wir wollen den Ergebnissen einer genauen Untersuchung nicht vorgreifen“, sagte Polens Regierungschef Donald Tusk in Lublin. „Wir waren bereit, die Rakete abzuschießen, wenn sie weitergeflogen wäre.“ Nach polnischen Militärangaben stieg ein Kampfjet vom Typ F-16 auf. Der Absturzort nahe dem Ort Tarnawa Kolonia liegt südlich von Lublin und 90 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Das polnische Fernsehen zeigte Bilder von einem riesigen Krater in einem Feld, Anwohner berichteten von einem lauten Knall. Verletzt wurde niemand. Bereits in der Vergangenheit hat Polen schon mehrfach eine Verletzung seines Luftraums durch russische Raketen und Drohnen beklagt.

Artikel lesen
30. Juli
Handelsblatt

+++ Ukraine-Krieg +++: Ukraine meldet Angriff auf vier russische Tanker

Ukraine-Krieg: Ukraine meldet Angriff auf vier russische Tanker Von der Leyen: Raketeneinschlag in Polen inakzeptable Luftraum-Verletzung EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Einschlag einer mutmaßlich russischen Rakete in Polen während neuer Luftangriffe auf die Ukraine als inakzeptable Verletzung des Luftraums der Europäischen Union verurteilt. Um dem ein Ende zu setzen, helfe die EU der Ukraine auf jede erdenkliche Weise, diesen Krieg zu gewinnen, schreibt von der Leyen auf der Online-Plattform X. Zudem baue die EU eine robuste europäische Sicherheitsarchitektur an Land, auf See und in der Luft auf, erklärt sie weiter.Insider: Ukraine hat Terminal für Sonnenblumenöl in Taman beschossen Macron verurteilt russischen Angriff auf Ukraine Ukraine: Haben vier russische Tanker angegriffen Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben vier russische Tanker im Schwarzen und im Asowschen Meer angegriffen. Die Tanker seien getroffen worden, teilt der Kommandeur der Drohnen-Einheiten, Robert Browdi, auf Telegram mit. In den vergangenen drei Wochen seien insgesamt 205 Tanker getroffen wurden – 130 im Asowschen und 75 im Schwarzen Meer. Das Asowsche Meer ist ein Seitenmeer des Schwarzen Meeres und mit diesem über die Straße von Kertsch verbunden.Polens Führung: Flugobjekt war wahrscheinlich russische Rakete Russland: Haben 258 ukrainische Drohnen abgefangen Polen: Flugobjekt in polnischem Luftraum entdeckt Ukraine: Mindestens acht Tote bei russischer Angriffswelle Die Ukraine ist in der Nacht wieder zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden. Städte bis im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes seien mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern sowie Hunderten Drohnen attackiert worden, berichteten ukrainische Medien am Morgen. Es gebe mindestens acht Tote und mehr als ein Dutzend Verletzte. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des „Kyiv Independent“ das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von 5 und 12 Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet. Behörden: 15 Verletzte bei russischem Angriff auf Lwiw Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Lwiw sind nach Angaben der dortigen Behörden 15 Menschen verletzt worden. Menschen seien unter Trümmern von Gebäuden verschüttet. Lwiw liegt im Westen der Ukraine, die gleichnamige Region grenzt an den EU- und Nato-Staat Polen. Erneuter ukrainischer Angriff auf russischen Online-Händler Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe auf Wildberries verursachen große Schäden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft der Firma vor, mit Material zu handeln, das für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen sein Land verwendet werde. Der Kreml weist das kategorisch zurück. Selenskyj warnt vor neuem russischem Luftschlag Russland hat in den vergangenen Wochen die Ukraine mehrfach massiv mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen attackiert. Immer wieder war dabei auch die Hauptstadt Kiew Ziel der Angriffe, mit vielen Toten und Verletzten als Folge. Ukrainischer Kampfjet F-16 im Luftkampf abgestürzt Frankreich ordnet Ausweisung von russischer Journalistin Fedorowa an Frankreich erlässt nach Angaben des Innenministeriums eine Ausweisungsverfügung gegen die russische Journalistin Xenia Fedorowa. Der ehemaligen Chefin des in der EU mittlerweile verbotenen russischen Auslandssenders RT France wird unter anderem von Außenminister Jean-Noel Barrot vorgeworfen, russische Desinformation zu verbreiten. Fedorowa tritt inzwischen häufig in den Medien des französischen Milliardärs Vincent Bollore auf. Deren Muttergesellschaften Canal+ und Lagardere äußerten sich schockiert über die Entscheidung und sagen Fedorowa Unterstützung zu. Einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP zufolge will ihre Anwältin gegen die Anordnung vorgehen.Sberbank befürchtet Kreditausfälle nach ukrainischen Angriffen auf Online-Händler Selenskyj stellt Besuch von US-Sondergesandten in Kiew in Aussicht Insider: Russland bereitet Verlängerung von Diesel-Exportverbot vor Armeechef plant Ausweitung der ukrainischen Luftangriffe Neuer ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries Selenskyj: Ukraine hat mehrere Ziele in Russland angegriffen Moskau setzt Telegram-Gründer Durow auf internationale Fahndungsliste Russischer Online-Händler evakuiert Logistikzentrum Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Moskau: 200.000 Freiwillige für Krieg – „Keine Mobilmachung“ In Russland sollen sich nach offiziellen Angaben im ersten Halbjahr erneut rund 200.000 Freiwillige für den Angriffskrieg gegen die Ukraine gemeldet haben. Diese nicht überprüfbare Zahl nannte der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, bei einer Sitzung. In einem bei Telegram veröffentlichten Video wies er zugleich Behauptungen der ukrainischen Führung zurück, wonach Moskau wie nach Kriegsbeginn 2022 eine Mobilmachung plane, um massive Verluste bei den Streitkräften auszugleichen. Es handele sich um Lügen, Provokationen und Gerüchte, die der Feind gezielt verbreite, um die Lage in Russland vor der Parlamentswahl im September zu destabilisieren, sagte Ex-Kremlchef Medwedew. Die Angst vor einer neuen Mobilmachung ist in Russland tatsächlich mit den Händen greifbar, viele Menschen glauben den offiziellen Beteuerungen nicht. Auch 2022 hatte der Kreml behauptet, es sei keine Zwangsrekrutierung geplant. Als sie doch kam, ergriffen Hunderttausende die Flucht. US-Senatoren einigen sich auf Gesetz zu mehr Russland-Sanktionen

Artikel lesen
30. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in der Ukraine: Mindestens zehn Tote bei russischer Angriffswelle

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Von der Leyen: Raketeneinschlag in Polen inakzeptable Luftraum-Verletzung  Macron verurteilt russischen Angriff auf Ukraine  Tusk: Offenbar russische Rakete in Polen niedergegangen Mutmaßlich neuer ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries  Selenskij: Trump hat uns "Patriot"-Lizenzen zugesagt Luzia Geier Ukraine: Mindestens zehn Tote bei russischer Angriffswelle Die Ukraine ist in der Nacht wieder zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden, die selbst Städte im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes getroffen hat. Dabei kamen laut Behörden zehn Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Russland habe mehr als 70 Marschflugkörper und ballistische Raketen eingesetzt, teilte Präsident Wolodimir Selenskij in den sozialen Netzwerken mit. „Hinzu kamen über 280 Angriffsdrohnen. Mehr als 260 Drohnen konnten zerstört werden“, sagte er. Mit der Angriffswelle wollte Russland laut ukrainischen Medien die Flugabwehr überlasten. Selenskij verwies erneut auf den Mangel an Patriot-Raketen. Laut den Medien wurde praktisch im ganzen Land Luftalarm ausgelöst. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des Kyiv Independent das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und zwölf Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei Todesopfer und ebenfalls zahlreiche Verletzte gemeldet. In Kiew wurden den Angaben zufolge mehrere Gebäude getroffen, teils wohl von herabstürzenden Trümmern. Reporter sprachen von mehreren Explosionswellen im Laufe der Nacht. In Cherson im Süden der Ukraine traf laut Behörden eine Drohne ein Auto. Ein Mann und eine Frau starben demnach. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. In zwei großen Wohnblöcken in Lwiw unweit der polnischen Grenze seien nach Raketentreffern Brände ausgebrochen, hieß es in Berichten. Fotos zeigten riesige Löcher, die in den Gebäuden klafften – und Rettungskräfte, die unter Trümmern nach Überlebenden suchen. Nach Angaben der Stadt gab es in Lwiw 30 Verletzte. Das benachbarte Polen ließ als Reaktion auf die Angriffswelle Kampfjets aufsteigen, um seinen Luftraum zu sichern. Die polnischen Streitkräfte sprachen von einer Vorsichtsmaßnahme. Russland habe mehr als 70 Marschflugkörper und ballistische Raketen eingesetzt, teilte Präsident Wolodimir Selenskij in den sozialen Netzwerken mit. „Hinzu kamen über 280 Angriffsdrohnen. Mehr als 260 Drohnen konnten zerstört werden“, sagte er. Mit der Angriffswelle wollte Russland laut ukrainischen Medien die Flugabwehr überlasten. Selenskij verwies erneut auf den Mangel an Patriot-Raketen. Laut den Medien wurde praktisch im ganzen Land Luftalarm ausgelöst. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des Kyiv Independent das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und zwölf Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei Todesopfer und ebenfalls zahlreiche Verletzte gemeldet. In Kiew wurden den Angaben zufolge mehrere Gebäude getroffen, teils wohl von herabstürzenden Trümmern. Reporter sprachen von mehreren Explosionswellen im Laufe der Nacht. In Cherson im Süden der Ukraine traf laut Behörden eine Drohne ein Auto. Ein Mann und eine Frau starben demnach. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. In zwei großen Wohnblöcken in Lwiw unweit der polnischen Grenze seien nach Raketentreffern Brände ausgebrochen, hieß es in Berichten. Fotos zeigten riesige Löcher, die in den Gebäuden klafften – und Rettungskräfte, die unter Trümmern nach Überlebenden suchen. Nach Angaben der Stadt gab es in Lwiw 30 Verletzte. Das benachbarte Polen ließ als Reaktion auf die Angriffswelle Kampfjets aufsteigen, um seinen Luftraum zu sichern. Die polnischen Streitkräfte sprachen von einer Vorsichtsmaßnahme. Von der Leyen: Raketeneinschlag in Polen inakzeptable Luftraum-Verletzung EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Einschlag einer mutmaßlich russischen Rakete in Polen während neuer Luftangriffe auf die Ukraine als inakzeptable Verletzung des Luftraums der Europäischen Union verurteilt. Um dem ein Ende zu setzen, helfe die EU der Ukraine auf jede erdenkliche Weise, diesen Krieg zu gewinnen, schrieb von der Leyen auf der Online-Plattform X. Zudem baue die EU eine robuste europäische Sicherheitsarchitektur an Land, auf See und in der Luft auf. Macron verurteilt russischen Angriff auf Ukraine Der französische Präsident Emmanuel Macron verurteilt die massiven Angriffe Russlands auf die Ukraine und die Verletzung des polnischen Luftraums auf das Schärfste. „Unsere Unterstützung für die Ukraine und unsere Verbündeten ist unerschütterlich“, erklärte er zudem auf der Online-Plattform X. Sein Beitrag ist auch an den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskyi und den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk gerichtet. In Polen ist Tusk zufolge vermutlich eine russische ballistische Rakete vom Typ Kh-101 niedergegangen.  Lorenz Zeck Tusk: Offenbar russische Rakete in Polen niedergegangen Während schwerer russischer Luftangriffe auf die Ukraine ist ein Flugobjekt in Polens Luftraum eingedrungen und abgestürzt. Laut dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk handelte es sich dabei um eine russische Rakete. "Alles deutet darauf hin, dass es sich um eine russische ballistische Rakete vom Typ Kh-101 handelte", sagt Tusk. "Aber wir wollen hundertprozentig sicher sein, um welchen Raketentyp es sich handelt und wer sie abgefeuert hat." In einer Mitteilung des Oberkommandos heißt es, gegen 3.40 Uhr morgens sei im polnischen Luftraum ein nicht identifiziertes Objekt entdeckt worden, das sich in westliche Richtung bewegte. Ein Kampfjet vom Typ F-16 sei zur Erkennung aufgestiegen. Das Flugobjekt sei danach wieder vom Radar verschwunden. Die Besatzung eines Hubschraubers habe später den Absturzort identifiziert. Der mutmaßliche Einschlagsort liege auf unbewohntem Gebiet nahe dem Ort Tarnawa Kolonia südlich von Lublin, teilte das Oberkommando der polnischen Streitkräfte mit. In der Stadt im Osten des Landes war in den frühen Morgenstunden Luftalarm ausgelöst worden. In einer Mitteilung des Oberkommandos heißt es, gegen 3.40 Uhr morgens sei im polnischen Luftraum ein nicht identifiziertes Objekt entdeckt worden, das sich in westliche Richtung bewegte. Ein Kampfjet vom Typ F-16 sei zur Erkennung aufgestiegen. Das Flugobjekt sei danach wieder vom Radar verschwunden. Die Besatzung eines Hubschraubers habe später den Absturzort identifiziert. Der mutmaßliche Einschlagsort liege auf unbewohntem Gebiet nahe dem Ort Tarnawa Kolonia südlich von Lublin, teilte das Oberkommando der polnischen Streitkräfte mit. In der Stadt im Osten des Landes war in den frühen Morgenstunden Luftalarm ausgelöst worden. Luzia Geier Erneuter ukrainischer Angriff auf russischen Online-Händler Erneut hat das ukrainische Militär den russischen Online-Händler Wildberries angegriffen. Durch Drohnenbeschuss wurde in der Nacht ein großes Lager des Unternehmens in der russischen Region Pensa in Brand gesetzt, wie der Gouverneur der Region, Oleg Melnitschenko, nach Angaben der staatlichen Agentur Tass mitteilte. Dabei habe es mindestens einen Verletzten gegeben. Rund 200 Mitarbeiter seien in Sicherheit gebracht worden.  Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe auf Wildberries verursachen große Schäden. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij wirft der Firma vor, mit Material zu handeln, das für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen sein Land verwendet werde. Der Kreml weist das kategorisch zurück. Ein Ziel der ukrainischen Führung scheint aber auch zu sein, Unruhe in der Mittelschicht russischer Städte zu schüren, die gern online einkauft. Infolge der Angriffe und dadurch gestörten Lieferketten bekommt sie die Kriegsfolgen nun stärker zu spüren als zuvor. In der Nacht zu Mittwoch hatte die Ukraine in der russischen Stadt Rjasan ein großes Logistikzentrum von Wildberries und eine Raffinerie angegriffen. Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe auf Wildberries verursachen große Schäden. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij wirft der Firma vor, mit Material zu handeln, das für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen sein Land verwendet werde. Der Kreml weist das kategorisch zurück. Ein Ziel der ukrainischen Führung scheint aber auch zu sein, Unruhe in der Mittelschicht russischer Städte zu schüren, die gern online einkauft. Infolge der Angriffe und dadurch gestörten Lieferketten bekommt sie die Kriegsfolgen nun stärker zu spüren als zuvor. In der Nacht zu Mittwoch hatte die Ukraine in der russischen Stadt Rjasan ein großes Logistikzentrum von Wildberries und eine Raffinerie angegriffen. Ukrainischer F-16-Kampfjet im Luftkampf abgestürzt Die Ukraine hat einen der für sie wertvollen westlichen Kampfjets vom Typ F-16 bei der Verteidigung des eigenen Luftraums verloren. Die Maschine sei abgestürzt, als sie feindliche Flugobjekte abfing, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. „Vorläufigen Informationen nach gab es eine Notfallsituation an Bord, der Pilot musste sich per Schleudersitz retten“, heißt es in der Mitteilung. Der Pilot ist demnach wohlauf, am Boden gab es keine Schäden und Opfer. Die Ukraine hat nach langem Werben bei westlichen Partnern 2024 die ersten Kampfjets des Typs F-16 erhalten. Die Flugzeuge werden vor allem bei der Abwehr russischer Drohnen- und Raketenangriffe eingesetzt. Mehrere Maschinen sind bei den riskanten Manövern bereits abgestürzt, die erste kurz nach Beginn der Lieferungen. Der Verlust jeder einzelnen F-16 wiegt für Kiew schwer, da sie sie nicht selbst produzieren kann und bis heute noch nicht alle der rund 80 versprochenen Maschinen in der Ukraine eingetroffen sind. Die Ukraine hat nach langem Werben bei westlichen Partnern 2024 die ersten Kampfjets des Typs F-16 erhalten. Die Flugzeuge werden vor allem bei der Abwehr russischer Drohnen- und Raketenangriffe eingesetzt. Mehrere Maschinen sind bei den riskanten Manövern bereits abgestürzt, die erste kurz nach Beginn der Lieferungen. Der Verlust jeder einzelnen F-16 wiegt für Kiew schwer, da sie sie nicht selbst produzieren kann und bis heute noch nicht alle der rund 80 versprochenen Maschinen in der Ukraine eingetroffen sind. Ein F-16-Kampfjet der ukrainischen Luftwaffe. Efrem Lukatsky/AP/dpa Lorenz Zeck Russland erlässt Haftbefehl gegen Telegram-Gründer Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat Telegram-Gründer Pawel Durow wegen Terrorunterstützung angeklagt. Zudem sei ein internationaler Haftbefehl gegen ihn erlassen worden, teilte der FSB am Mittwoch in Moskau mit. Dem Messengerdienst Telegram wird vorgeworfen, Material nicht entfernt zu haben, das von ukrainischen Spezialdiensten sowie von terroristischen und extremistischen Organisationen genutzt werde. Damit würden Sabotage- und Terrorakte, Massentötungen und Cyberbetrug in der Russischen Föderation vorbereitet und koordiniert. Kurz nach Bekanntwerden des Haftbefehls wurde auf dem offiziellen Konto von Telegram auf dem Kurznachrichtendienst X ein Bild veröffentlicht. Es zeigt Durow, der den Mittelfinger zeigt. Eine weitere Stellungnahme von Durow oder Telegram lag zunächst nicht vor. Der 2013 gegründete verschlüsselte Messengerdienst Telegram hat nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde Nutzer und wird im Krieg zwischen Russland und der Ukraine von beiden Seiten intensiv genutzt. Obwohl Russland seit Langem versucht, die Nutzung von Telegram einzuschränken und einen eigenen Dienst fördert, veröffentlichen dort staatliche Stellen wie der Kreml und das Verteidigungsministerium täglich Beiträge. Auch die französischen Behörden ermitteln gegen Durow. Dabei wird Telegram vorgeworfen, nicht ausreichend gegen kriminelle Aktivitäten auf der Plattform vorzugehen und unzureichend mit den Strafverfolgungsbehörden zu kooperieren. Durow weist die Vorwürfe zurück. Kurz nach Bekanntwerden des Haftbefehls wurde auf dem offiziellen Konto von Telegram auf dem Kurznachrichtendienst X ein Bild veröffentlicht. Es zeigt Durow, der den Mittelfinger zeigt. Eine weitere Stellungnahme von Durow oder Telegram lag zunächst nicht vor. Der 2013 gegründete verschlüsselte Messengerdienst Telegram hat nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde Nutzer und wird im Krieg zwischen Russland und der Ukraine von beiden Seiten intensiv genutzt. Obwohl Russland seit Langem versucht, die Nutzung von Telegram einzuschränken und einen eigenen Dienst fördert, veröffentlichen dort staatliche Stellen wie der Kreml und das Verteidigungsministerium täglich Beiträge. Auch die französischen Behörden ermitteln gegen Durow. Dabei wird Telegram vorgeworfen, nicht ausreichend gegen kriminelle Aktivitäten auf der Plattform vorzugehen und unzureichend mit den Strafverfolgungsbehörden zu kooperieren. Durow weist die Vorwürfe zurück. Mutmaßlich neuer ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries In der russischen Stadt Rjasan gibt es Berichte über ukrainische Drohnenangriffe auf ein großes Logistikzentrum des Online-Händlers Wildberries und eine Raffinerie. Der Gouverneur der Region südöstlich von Moskau, Pawel Malkow, bestätigte einen Massenangriff mit Drohnen. In Industriebetrieben seien Brände durch abstürzende Drohnentrümmer ausgelöst worden, teilte er in sozialen Netzwerken mit. Er nannte die Unternehmen aber nicht. Es habe sechs Verletzte gegeben. Über dem Gebiet Rjasan seien 45 feindliche Drohnen abgewehrt worden, schrieb Malkow. Telegramkanäle veröffentlichten Videos und Fotos, auf denen Feuer in einer riesigen Lagerhalle und Rauchwolken zu sehen sind. Die Lagerhalle wurde Wildberries zugeschrieben. Die Authentizität der Aufnahmen war aber nicht sofort zu klären. Seit Anfang Juli attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses Wildberries. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe verursachen Milliardenschäden. Ein Ziel dürfte aber auch sein, Unruhe in der städtischen russischen Mittelschicht zu schüren, die häufig Waren online bestellt. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, dass in der Nacht 295 feindliche Kampfdrohnen über russischem Gebiet abgeschossen worden seien. Die ukrainische Luftwaffe zählte in der Nacht 80 angreifende russische Drohnen, von denen 65 abgefangen worden seien. An zehn Stellen im Land habe es Einschläge gegeben. Lesen Sie hier mehr zu den ukrainischen Angriffen auf den größten russischen Online-Händler Wildberries: Telegramkanäle veröffentlichten Videos und Fotos, auf denen Feuer in einer riesigen Lagerhalle und Rauchwolken zu sehen sind. Die Lagerhalle wurde Wildberries zugeschrieben. Die Authentizität der Aufnahmen war aber nicht sofort zu klären. Seit Anfang Juli attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses Wildberries. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe verursachen Milliardenschäden. Ein Ziel dürfte aber auch sein, Unruhe in der städtischen russischen Mittelschicht zu schüren, die häufig Waren online bestellt. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, dass in der Nacht 295 feindliche Kampfdrohnen über russischem Gebiet abgeschossen worden seien. Die ukrainische Luftwaffe zählte in der Nacht 80 angreifende russische Drohnen, von denen 65 abgefangen worden seien. An zehn Stellen im Land habe es Einschläge gegeben. Lesen Sie hier mehr zu den ukrainischen Angriffen auf den größten russischen Online-Händler Wildberries: Selenskij: Trump hat uns "Patriot"-Lizenzen zugesagt US-Präsident Donald Trump soll laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij der Ukraine die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesichert haben. „Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen“, sagte Selenskij im Interview des Fox-News-Moderators Sean Hannity. Er hofft dadurch, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können. Das Weiße Haus reagierte bisher nicht auf eine dpa-Anfrage. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskij beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskij beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Medwedew: Russland plant keine Mobilmachung – Zweifel in der Bevölkerung In Russland sollen sich nach offiziellen Angaben im ersten Halbjahr erneut rund 200 000 Freiwillige für den Angriffskrieg gegen die Ukraine gemeldet haben. Diese nicht überprüfbare Zahl nannte der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, bei einer Sitzung. In einem bei Telegram veröffentlichten Video wies er zugleich Behauptungen der ukrainischen Führung zurück, wonach Moskau wie nach Kriegsbeginn 2022 eine Mobilmachung plane, um massive Verluste bei den Streitkräften auszugleichen. Es handele sich um Lügen, Provokationen und Gerüchte, die der Feind gezielt verbreite, um die Lage in Russland vor der Parlamentswahl im September zu destabilisieren, sagte Ex-Kremlchef Medwedew. Die Angst vor einer neuen Mobilmachung ist in Russland tatsächlich mit den Händen greifbar, viele Menschen glauben den offiziellen Beteuerungen nicht. Auch 2022 hatte der Kreml behauptet, es sei keine Zwangsrekrutierung geplant. Als sie doch kam, ergriffen Hunderttausende die Flucht. „Ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen: Es besteht keinerlei Notwendigkeit für eine Mobilmachung. Das ist eine Lüge des Feindes, der selbst unter einem Mangel an Personal leidet“, sagte Medwedew. Die personellen Erfordernisse der russischen Streitkräfte seien im ersten Halbjahr „vollkommen“ erfüllt worden, sagte er. Russland lockt die Freiwilligen mit hohen Prämien und Einkommen. Viele Männer, die ihren Wehrdienst abgeleistet haben, berichten aber auch von Druck, sich für den Kriegsdienst zu verpflichten. Es handele sich um Lügen, Provokationen und Gerüchte, die der Feind gezielt verbreite, um die Lage in Russland vor der Parlamentswahl im September zu destabilisieren, sagte Ex-Kremlchef Medwedew. Die Angst vor einer neuen Mobilmachung ist in Russland tatsächlich mit den Händen greifbar, viele Menschen glauben den offiziellen Beteuerungen nicht. Auch 2022 hatte der Kreml behauptet, es sei keine Zwangsrekrutierung geplant. Als sie doch kam, ergriffen Hunderttausende die Flucht. „Ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen: Es besteht keinerlei Notwendigkeit für eine Mobilmachung. Das ist eine Lüge des Feindes, der selbst unter einem Mangel an Personal leidet“, sagte Medwedew. Die personellen Erfordernisse der russischen Streitkräfte seien im ersten Halbjahr „vollkommen“ erfüllt worden, sagte er. Russland lockt die Freiwilligen mit hohen Prämien und Einkommen. Viele Männer, die ihren Wehrdienst abgeleistet haben, berichten aber auch von Druck, sich für den Kriegsdienst zu verpflichten. Ukraine warnt Iran nach Angriff auf Schiff vor Eskalation Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat seinen iranischen Amtskollegen Abbas Aragtschi nach dem Angriff auf ein iranisches Schiff vor einer Eskalation gewarnt. In einem Telefonat forderte Sybiha zudem ein Ende der Unterstützung Teherans für Russland im Krieg gegen die Ukraine, wie er auf der Plattform X mitteilte. Der Minister räumte ein, dass die Ukraine im Kaspischen Meer ein ziviles Schiff angegriffen und dabei einen iranischen Staatsangehörigen getötet hat. „Dieser Krieg ist illegal, und er muss enden“, sagte der Minister. Der Ukraine gehe es bei ihren Angriffen nur darum, sich selbst vor der russischen Aggression zu verteidigen. Der Minister räumte ein, dass die Ukraine im Kaspischen Meer ein ziviles Schiff angegriffen und dabei einen iranischen Staatsangehörigen getötet hat. „Dieser Krieg ist illegal, und er muss enden“, sagte der Minister. Der Ukraine gehe es bei ihren Angriffen nur darum, sich selbst vor der russischen Aggression zu verteidigen. US-Senat einigt sich auf Gesetz zu neuen Russland-Sanktionen US-Senatoren der Republikaner und Demokraten haben sich auf ein Gesetz geeinigt, dass Russland durch neue Sanktionen stärker unter Druck setzen soll. Das Gesetz soll laut neu veröffentlichten Ergänzungen den Namen des jüngst verstorbenen Senators Lindsey Graham tragen, der es seit Monaten vorangetrieben hatte. Medienberichten zufolge könnte das Gesetz noch diese Woche im Senat verabschiedet werden. Allerdings ist die zweite Kongresskammer, das Repräsentantenhaus, bereits in den Ferien, so dass es nicht vor September in Kraft treten dürfte.  Die Einigung auf den Text fiel mit dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in Washington und den Trauerfeierlichkeiten für Graham zusammen. Grahams Senatssitz wurde inzwischen mit seiner Schwester Darline Graham besetzt, die sich zusammen mit den demokratischen Senatoren Richard Blumenthal und Sheldon Whitehouse weiter für das Gesetz starkmachte. Trump hatte bereits angekündigt, es unterzeichnen zu wollen. Das Gesetz setzt vor allem bei Erdgas- und Ölexporten an - einer zentralen Geldquelle für den russischen Staat auch zur Finanzierung des Angriffskrieges in der Ukraine. Es berechtigt den US-Präsidenten, die fünf größten Käufer russischer Energieträger mit Sanktionen zu belegen - sowie die fünf Länder, die Russland am stärksten helfen, Energiesanktionen zu umgehen. Damit könnte es die US-Handelsbeziehungen zu China und Indien weiter strapazieren, die wichtige Käufer von russischem Erdöl sind. Die Einigung auf den Text fiel mit dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in Washington und den Trauerfeierlichkeiten für Graham zusammen. Grahams Senatssitz wurde inzwischen mit seiner Schwester Darline Graham besetzt, die sich zusammen mit den demokratischen Senatoren Richard Blumenthal und Sheldon Whitehouse weiter für das Gesetz starkmachte. Trump hatte bereits angekündigt, es unterzeichnen zu wollen. Das Gesetz setzt vor allem bei Erdgas- und Ölexporten an - einer zentralen Geldquelle für den russischen Staat auch zur Finanzierung des Angriffskrieges in der Ukraine. Es berechtigt den US-Präsidenten, die fünf größten Käufer russischer Energieträger mit Sanktionen zu belegen - sowie die fünf Länder, die Russland am stärksten helfen, Energiesanktionen zu umgehen. Damit könnte es die US-Handelsbeziehungen zu China und Indien weiter strapazieren, die wichtige Käufer von russischem Erdöl sind. Selenskij: Habe mit Trump über Patriot-Lizenzen gesprochen US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij haben nach ukrainischen Angaben über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Bei dem Treffen im Weißen Haus sei es um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskij auf der Plattform X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er. Außerdem sei es um eine Wiederbelebung der diplomatischen Bemühungen um ein Kriegsende gegangen. „Ich bin den Vereinigten Staaten dankbar für ihre feste Unterstützung“, erklärte Selenskij. Die USA sehen sich in dem Krieg als Vermittler - ihre Bemühungen für ein Kriegsende sind zuletzt aber auch infolge des eigenen Kriegs gegen Iran in den Hintergrund geraten. Das Gespräch zwischen Trump und Selenskij fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Nach Selenskij empfängt Trump heute auch noch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Washington. Es wird erwartet, dass alle drei im Anschluss an einer Gedenkveranstaltung für den kürzlich gestorbenen US-Senator Lindsey Graham teilnehmen. Dieser galt sowohl als wichtiger Unterstützer der Ukraine als auch Israels im US-Kongress. Außerdem sei es um eine Wiederbelebung der diplomatischen Bemühungen um ein Kriegsende gegangen. „Ich bin den Vereinigten Staaten dankbar für ihre feste Unterstützung“, erklärte Selenskij. Die USA sehen sich in dem Krieg als Vermittler - ihre Bemühungen für ein Kriegsende sind zuletzt aber auch infolge des eigenen Kriegs gegen Iran in den Hintergrund geraten. Das Gespräch zwischen Trump und Selenskij fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Nach Selenskij empfängt Trump heute auch noch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Washington. Es wird erwartet, dass alle drei im Anschluss an einer Gedenkveranstaltung für den kürzlich gestorbenen US-Senator Lindsey Graham teilnehmen. Dieser galt sowohl als wichtiger Unterstützer der Ukraine als auch Israels im US-Kongress. Lorenz Zeck Russland: Viele Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Busse Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf zwei Busse sind nach russischen Angaben insgesamt 25 Menschen verletzt worden. In der Grenzstadt Schebekino sei eine Drohne in einen Linienbus eingeschlagen, teilte der amtierende Gouverneur der westrussischen Region Belgorod, Alexander Schuwajew, mit. 19 Menschen seien verletzt worden, sechs davon schwer. Eine zweite Attacke wird aus den von russischen Truppen besetzten Gebieten in der Ukraine gemeldet. In der Stadt Horliwka unweit von Donezk habe eine ukrainische Drohne fünf Personen verletzt, als sie in einen Bus eingeschlagen sei, teilte Horliwkas Bürgermeister Iwan Prichodjko mit. Die Ukraine hat ihre Drohnenangriffe gegen den Aggressor Russland zuletzt massiv ausgeweitet. Ziel ist es, die russischen Truppen an der Front vom Nachschub abzuschneiden. Dabei werden aber auch immer wieder zivile Ziele getroffen. Das verstößt gegen das Kriegsrecht. Die Unterscheidung zwischen zivilen und militärischen Zielen ist freilich schwierig, weil das russische Militär eigene Fahrzeuge teilweise als zivil tarnt – auch dies ist ein Verstoß gegen das Kriegsrecht. Eine zweite Attacke wird aus den von russischen Truppen besetzten Gebieten in der Ukraine gemeldet. In der Stadt Horliwka unweit von Donezk habe eine ukrainische Drohne fünf Personen verletzt, als sie in einen Bus eingeschlagen sei, teilte Horliwkas Bürgermeister Iwan Prichodjko mit. Die Ukraine hat ihre Drohnenangriffe gegen den Aggressor Russland zuletzt massiv ausgeweitet. Ziel ist es, die russischen Truppen an der Front vom Nachschub abzuschneiden. Dabei werden aber auch immer wieder zivile Ziele getroffen. Das verstößt gegen das Kriegsrecht. Die Unterscheidung zwischen zivilen und militärischen Zielen ist freilich schwierig, weil das russische Militär eigene Fahrzeuge teilweise als zivil tarnt – auch dies ist ein Verstoß gegen das Kriegsrecht. Selenskij als erster ausländischer Staatschef bei Burnham Großbritanniens neuer Premier Andy Burnham empfängt den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij im Schatten eines Flugzeugträgers. Er setzt damit ein deutliches Zeichen. Die Wahl des Besuchers sei kein Zufall gewesen, sagte Burnham bei dem Treffen in der südenglischen Hafenstadt Portsmouth, wo er den Ukrainer auf einem Marinestützpunkt im Schatten des Flugzeugträgers HMS Queen Elizabeth begrüßte. Man wolle die klare Botschaft senden, dass Großbritannien zu 100 Prozent an der Seite der Ukraine stehe. Er werde jede einzelne Zusage seines Landes vollständig einhalten, versprach der sozialdemokratische Politiker. Burnham setzt damit die Linie seiner Vorgänger fort, die sich unabhängig von der Parteizugehörigkeit jeweils als engste westliche Verbündete des ukrainischen Präsidenten positioniert hatten. Selenskij betonte, die Beziehung beider Länder sei „stärker denn je“. Burnham setzt damit die Linie seiner Vorgänger fort, die sich unabhängig von der Parteizugehörigkeit jeweils als engste westliche Verbündete des ukrainischen Präsidenten positioniert hatten. Selenskij betonte, die Beziehung beider Länder sei „stärker denn je“. Burnham und Selenskij bei einem gemeinsamen Besuch in Portsmouth. via REUTERS Der britische Premier verkündete zudem, man räume der Ukraine das Recht ein, ein in Großbritannien entwickeltes System zum Schutz von Drohnen vor Störsendern im eigenen Land zu produzieren. Das als „Stone Cloak“ bezeichnete System sei von der Größe eines Tablet-Computers und verhindere, dass Drohnen abgefangen werden, sagte Burnham. Tausende Geräte wurden nach Angaben der britischen Regierung bereits an die Ukraine geliefert. Anschließend geht es für Selenskij zu einem weiteren Verbündeten, mit dem die Beziehung bisweilen nicht ganz so herzlich und harmonisch ist. Er reist nach Washington zur Trauerfeier des kürzlich gestorbenen US-Senators Lindsey Graham. Kurz vor dessen Tod hatte Selenskij in Kiew noch mit ihm über ein neues Sanktionspaket gegen Russland gesprochen. Die Initiative richtet sich unter anderem gegen Länder, die russische Energieträger importieren und damit helfen, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Das Paket steckt schon lange im Senat fest. Neben den Sanktionen sind für Selenskij vor dem kommenden Winter vor allem neue Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen relevant. Anschließend geht es für Selenskij zu einem weiteren Verbündeten, mit dem die Beziehung bisweilen nicht ganz so herzlich und harmonisch ist. Er reist nach Washington zur Trauerfeier des kürzlich gestorbenen US-Senators Lindsey Graham. Kurz vor dessen Tod hatte Selenskij in Kiew noch mit ihm über ein neues Sanktionspaket gegen Russland gesprochen. Die Initiative richtet sich unter anderem gegen Länder, die russische Energieträger importieren und damit helfen, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Das Paket steckt schon lange im Senat fest. Neben den Sanktionen sind für Selenskij vor dem kommenden Winter vor allem neue Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen relevant.

Artikel lesen
30. Juli
Die Zeit (Politik)

Ukrainekrieg: Ukraine meldet Tote und viele Verletzte nach russischen Angriffen

Russland hat erneut mehrere Regionen in der Ukraine attackiert. Dabei wurden mindestens acht Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Die meisten Opfer wurden aus den Regionen Dnipropetrowsk im Osten und Lwiw im Westen des Landes gemeldet. In der Region Dnipropetrowsk wurden nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung, Oleksandr Hanscha, sechs Menschen getötet und zehn weitere verletzt. Zivile Infrastruktur sei beschädigt oder zerstört worden. Unter den Toten seien ein sechsjähriges Mädchen sowie Jungen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren, teilte er mit. Zahl der Toten könnte noch steigen Die Behörden in der östlichen Region Poltawa teilten derweil mit, dass bei einem Angriff auf ein Lagerhaus ein Mensch getötet worden sei. Die Behörden warnten zudem, die Zahl der Toten könne noch steigen. In Lwiw, der Hauptstadt der gleichnamigen Region im Westen des Landes, stieg die Zahl der Verletzten nach einem russischen Raketenangriff auf 30. Die Rettungsarbeiten dauerten an, sagte der Chef der regionalen Militärverwaltung, Maksym Kosyzkyj. Bürgermeister Andrij Sadowyj teilte mit, es seien mehr als 20 Wohngebäude, eine Schule und zwei Kindergärten beschädigt worden. Unter den Verletzten seien auch Kinder. Auch Kyjiw meldet Toten durch Angriffe Die Hauptstadt Kyjiw wurde nach Angaben der Pressestelle der Nationalpolizei erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Ein 31-jähriger Mann sei getötet worden, zwei weitere Menschen seien verletzt worden. In der Region Kyjiw habe es mindestens fünf weitere Verletzte gegeben, darunter ein Kind und zwei Frauen, teilte Ruslan Olijnyk, der geschäftsführende regionale Verwaltungschef, mit. Zuvor war von zwei Toten in der ukrainischen Hauptstadt gesprochen worden. Insgesamt griffen die russischen Streitkräfte die Ukraine nach Angaben aus Kyjiw in der Nacht mit 74 Raketen und 284 Drohnen an. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem drohenden russischen Großangriff gewarnt. »Die Russen haben vor einigen Tagen einen massiven Angriff vorbereitet, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Angriff heute Nacht ausgeführt wird«, schrieb Selenskyj am Mittwochabend auf X. Er rief die Bevölkerung im ganzen Land auf, auf einen möglichen Raketenalarm zu achten.

Artikel lesen
30. Juli
Die Zeit (Politik)

Ukrainekrieg: Ukraine meldet Tote und viele Verletzte nach russischen Angriffen

Russland hat erneut mehrere Regionen in der Ukraine attackiert. Dabei wurden mindestens acht Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Die meisten Opfer wurden aus den Regionen Dnipropetrowsk im Osten und Lwiw im Westen des Landes gemeldet. In der Region Dnipropetrowsk wurden nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung, Oleksandr Hanscha, sechs Menschen getötet und zehn weitere verletzt. Zivile Infrastruktur sei beschädigt oder zerstört worden. Unter den Toten seien ein sechsjähriges Mädchen sowie Jungen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren, teilte er mit. Zahl der Toten könnte noch steigen Die Behörden in der östlichen Region Poltawa teilten derweil mit, dass bei einem Angriff auf ein Lagerhaus ein Mensch getötet worden sei. Die Behörden warnten zudem, die Zahl der Toten könne noch steigen. In Lwiw, der Hauptstadt der gleichnamigen Region im Westen des Landes, stieg die Zahl der Verletzten nach einem russischen Raketenangriff auf 30. Die Rettungsarbeiten dauerten an, sagte der Chef der regionalen Militärverwaltung, Maksym Kosyzkyj. Bürgermeister Andrij Sadowyj teilte mit, es seien mehr als 20 Wohngebäude, eine Schule und zwei Kindergärten beschädigt worden. Unter den Verletzten seien auch Kinder. Auch Kyjiw meldet Toten durch Angriffe Die Hauptstadt Kyjiw wurde nach Angaben der Pressestelle der Nationalpolizei erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Ein 31-jähriger Mann sei getötet worden, zwei weitere Menschen seien verletzt worden. In der Region Kyjiw habe es mindestens fünf weitere Verletzte gegeben, darunter ein Kind und zwei Frauen, teilte Ruslan Olijnyk, der geschäftsführende regionale Verwaltungschef, mit. Zuvor war von zwei Toten in der ukrainischen Hauptstadt gesprochen worden. Insgesamt griffen die russischen Streitkräfte die Ukraine nach Angaben aus Kyjiw in der Nacht mit 74 Raketen und 284 Drohnen an. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem drohenden russischen Großangriff gewarnt. »Die Russen haben vor einigen Tagen einen massiven Angriff vorbereitet, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Angriff heute Nacht ausgeführt wird«, schrieb Selenskyj am Mittwochabend auf X. Er rief die Bevölkerung im ganzen Land auf, auf einen möglichen Raketenalarm zu achten.

Artikel lesen
30. Juli
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Ukraine: Acht Tote bei neuer russischer Angriffswelle

Ukraine-Krieg: Ukraine: Acht Tote bei neuer russischer Angriffswelle Kiew. Die Ukraine ist in der Nacht wieder zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden, die selbst Städte im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes getroffen hat. Um die Flugabwehr zu überlasten, hätten die Angreifer Dutzende Raketen und Marschflugkörper sowie Hunderte Drohnen eingesetzt, berichteten ukrainische Medien am Morgen. Demnach wurde praktisch im ganzen Land Luftalarm ausgelöst. In ersten Meldungen war die Rede von mindestens 8 Toten und mehr als 30 Verletzten. „Dutzende gewöhnlicher Wohnhäuser, zivile Unternehmen und Infrastruktureinrichtungen wurden zerstört und beschädigt“, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. Russland habe mehr als 70 Marschflugkörper und Raketen, darunter ballistische, eingesetzt. „Hinzu kamen über 280 Angriffsdrohnen. Mehr als 260 Drohnen konnten zerstört werden“, sagte Selenskyj. Selenskyj erhebt Vorwürfe gegen Verbündete Kampfflugzeuge konnten nach seiner Darstellung eine beträchtliche Anzahl von Marschflugkörpern abschießen. Zugleich verwies Selenskyj erneut auf den „kritischen Mangel“ an Raketen für die Luftabwehr und forderte die Verbündeten – wie zuletzt immer wieder – zur Lieferung der Waffen auf. „Alle Partner wissen, wie und womit sie helfen können“, sagte Selenskyj. „Verspätete Hilfe und Verzögerungen bei der Lieferung von Raketenabwehrsystemen führen genau zu solchen Zerstörungen und genau zu solchen Opfern, wie wir sie heute leider erleben.“ Überraschend kam die nächtliche Angriffswelle indes nicht: Selenskyj hatte am Mittwoch vor einer unmittelbar bevorstehenden schweren Attacke Russlands aus der Luft gewarnt. Erst vor wenigen Tagen hätten die Angreifer die Ukraine wieder massiv beschossen und die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Schlag in der Nacht sei hoch, schrieb Selenskyj in sozialen Netzwerken. Er berief sich dabei auf einen Lagebericht des ukrainischen Luftwaffenchefs. Ukraine hofft auf Patriot-Raketen Die ukrainischen Streitkräfte beklagen, dass ihnen Flugabwehrraketen fehlten, um feindliche Geschosse vom Himmel holen zu können – insbesondere ballistische Raketen, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit besonders schwierig abzuwehren sind. Zur Hilfe aufgerufen sind die USA und andere Länder, die über moderne Patriot-Systeme verfügten – das einzige wirklich wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Die Stärkung der ukrainischen Flugabwehr war auch Thema bei Selenskyjs jüngstem Besuch in Washington. Dabei habe ihm US-Präsident Donald Trump die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen in der Ukraine zugesagt, sagte er danach – was aber so vom Weißen Haus nicht bestätigt wurde. Selenskyj hofft darauf, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen so schneller steigern zu können. Schon im Frühjahr beklagte er, dass den Ukrainern die Munition ausgehe. Der Krieg der USA gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Ausmaß der Schäden wird allmählich sichtbar Das Ausmaß der Schäden wurde erst bei Tagesanbruch langsam klar. In einem Vorort der südlichen Stadt Krywyj Rih wurde nach Berichten des „Kyiv Independent“ und der Nachrichtenagentur Ukrinform das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und zwölf Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei Todesopfer und ebenfalls zahlreiche Verletzte gemeldet. In Lwiw (früher Lemberg) gebe es 15 Verletzte, hieß es unter Verweis auf Behördenangaben. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. In zwei großen Wohnblöcken in Lwiw unweit der polnischen Grenze seien nach Raketentreffern Brände ausgebrochen, hieß es in den Berichten. Fotos zeigten riesige Löcher, die in den Gebäuden klafften – und Rettungskräfte, die unter Trümmern nach Überlebenden suchen. Auch in Kiew wurden den Angaben zufolge mehrere Gebäude getroffen, teils wohl von herabstürzenden Trümmern. Reporter sprachen von mehreren Explosionswellen im Laufe der Nacht. Russland bestätigt Angriffe Umgekehrt nimmt das ukrainische Militär auch Ziele in Russland ins Visier, um den Krieg weiter in das Land des Angreifers zu tragen. Getroffen wurde in der Stadt Noworossijsk am Schwarzen Meer erneut ein Öltanker durch einen Drohnenangriff, wie das Kaspische Pipeline-Konsortium mitteilte. Das russische Verteidigungsministerium meldete am Morgen den Abschuss von 258 ukrainischen Drohnen; die Flugabwehr sei in der Nacht in zahlreichen Regionen des Landes im Einsatz gewesen seien. Das russische Ministerium bestätigte auch die Angriffe auf die Ukraine. Ziele seien Militärflughäfen, Rüstungsbetriebe, militärische Telekommunikationsinfrastruktur und logistische Zentren gewesen. Zudem seien drei für den Transport von militärischen Gütern genutzte Frachtschiffe in der Schwarzmeerregion getroffen worden. Erneuter ukrainischer Angriff auf russischen Online-Händler Durch Drohnenbeschuss wurde in der Nacht auch ein weiteres großes Lager des russischen Online-Händlers Wildberries in der Region Pensa in Brand gesetzt, wie der Gouverneur der Region, Oleg Melnitschenko, mitteilte. Dabei habe es mindestens einen Verletzten gegeben. Rund 200 Mitarbeiter seien in Sicherheit gebracht worden. Auch in Sarapul in der Republik Udmurtien – rund 1.250 Kilometer östlich von Moskau – kam es in einem Lager von Wildberries zu einem Brand nach einem Drohnenangriff, wie das Unternehmen mitteilte. Verwandte Themen Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe auf Wildberries verursachen nicht nur große Schäden. Sie dienen offenkundig auch dazu, Unruhe in der russischen Mittelschicht zu schüren. Gerade Städter kaufen gern online ein – und infolge der Angriffe und dadurch gestörten Lieferketten bekommen sie die Kriegsfolgen stärker zu spüren als zuvor. Selenskyj wirft Wildberries vor, mit Material zu handeln, das für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen sein Land verwendet werde. Der Kreml weist das kategorisch zurück.

Artikel lesen
30. Juli
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Mindestens acht Tote bei russischer Angriffswelle

Liveblog Ukrainekrieg : Mindestens acht Tote bei russischer Angriffswelle Lesezeit: Angriff auf ein Wohnhaus in der UkraineReuters Explosionen erschüttern Kiew +++ Flugobjekt in polnischem Luftraum +++ Ukrainische Angriffe auf russischen Online-Händler +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Mathias Peer Mindestens acht Tote bei russischer Angriffswelle Bei russischen Angriffen mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern sowie Hunderten Drohnen sind in der Nacht ukrainischen Medienberichten zufolge mindestens acht Menschen getötet worden. Es gebe zudem mehr als ein Dutzend Verletzte. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des „Kyiv Independent“ das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und zwölf Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet. In Lwiw gebe es fünf Verletzte, hieß es unter Verweis auf Behördenangaben. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Das genaue Ausmaß der Schäden war bei Tagesanbruch noch unklar. In zwei großen Wohnblöcken in Lwiw nahe der polnischen Grenze seien nach Raketentreffern Brände ausgebrochen, hieß es in den Berichten. Auch in Kiew seien mehrere Gebäude getroffen worden, allerdings wohl von herabstürzenden Trümmern. Reporter sprachen von mehreren Explosionswellen im Laufe der Nacht. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des „Kyiv Independent“ das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und zwölf Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet. In Lwiw gebe es fünf Verletzte, hieß es unter Verweis auf Behördenangaben. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Das genaue Ausmaß der Schäden war bei Tagesanbruch noch unklar. In zwei großen Wohnblöcken in Lwiw nahe der polnischen Grenze seien nach Raketentreffern Brände ausgebrochen, hieß es in den Berichten. Auch in Kiew seien mehrere Gebäude getroffen worden, allerdings wohl von herabstürzenden Trümmern. Reporter sprachen von mehreren Explosionswellen im Laufe der Nacht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Flugobjekt in polnischem Luftraum entdeckt Im polnischen Luftraum ist nach Armeeangaben in der Nacht ein unbekanntes Objekt entdeckt worden, das Richtung Westen geflogen ist. Später sei die mutmaßliche Absturzstelle des Objekts in der Nähe des Dorfes Tarnawa-Kolonia in der Woiwodschaft Lublin gefunden worden, teilt das operative Kommando der polnischen Streitkräfte auf X mit. Zuvor hatte Polen wegen massiver russischer Angriffe auf die Ukraine Kampfflugzeuge aufsteigen lassen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Neuer ukrainischer Angriff auf russischen Online-Händler Abermals hat das ukrainische Militär den russischen Online-Händler Wildberries angegriffen. Durch Drohnenbeschuss wurde in der Nacht ein großes Lager des Unternehmens in der russischen Region Pensa in Brand gesetzt, wie der Gouverneur der Region, Oleg Melnitschenko, nach Angaben der staatlichen Agentur Tass mitteilte. Dabei habe es mindestens einen Verletzten gegeben. Rund 200 Mitarbeiter seien evakuiert worden.  Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe auf Wildberries verursachen große Schäden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft der Firma vor, mit Material zu handeln, das für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen sein Land verwendet werde. Der Kreml weist das kategorisch zurück. Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe auf Wildberries verursachen große Schäden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft der Firma vor, mit Material zu handeln, das für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen sein Land verwendet werde. Der Kreml weist das kategorisch zurück. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Mehrere Explosionen erschüttern Kiew Nur wenige Stunden nach der Warnung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor einem drohenden „massiven“ russischen Angriff ist in Kiew Luftalarm ausgelöst worden. Offiziellen Angaben zufolge wurde mindestens ein Mensch getötet. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete in der Nacht von mehreren Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt.  „Luftalarm in Kiew wegen der Gefahr des Einsatzes ballistischer Waffen“, warnte zugleich die Militärverwaltung. Sie appellierte an die Bewohner der Hauptstadt: „Suchen Sie unverzüglich die nächstgelegenen Schutzräume auf und bleiben Sie dort, bis die Gefahr vorüber ist.“ „Luftalarm in Kiew wegen der Gefahr des Einsatzes ballistischer Waffen“, warnte zugleich die Militärverwaltung. Sie appellierte an die Bewohner der Hauptstadt: „Suchen Sie unverzüglich die nächstgelegenen Schutzräume auf und bleiben Sie dort, bis die Gefahr vorüber ist.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Philipp von Reinersdorff Ukrainisches F-16-Kampfflugzeug abgestürzt Die Ukraine hat eines der für sie wertvollen westlichen Kampfflugzeuge vom Typ F-16 bei der Verteidigung des eigenen Luftraums verloren. Die Maschine sei abgestürzt, als sie feindliche Flugobjekte abfing, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. „Vorläufigen Informationen nach gab es eine Notfallsituation an Bord, der Pilot musste sich per Schleudersitz retten“, heißt es in der Mitteilung. Der Pilot ist demnach wohlauf, am Boden gab es keine Schäden und Opfer. Die Ukraine hat nach langem Werben bei westlichen Partnern 2024 die ersten Kampfflugzeuge des Typs F-16 erhalten. Die Flugzeuge werden vor allem bei der Abwehr russischer Drohnen- und Raketenangriffe eingesetzt. Mehrere Maschinen sind bei den riskanten Manövern bereits abgestürzt, die erste kurz nach Beginn der Lieferungen. Der Verlust jeder einzelnen F-16 wiegt für Kiew schwer, da sie sie nicht selbst produzieren kann und bis heute noch nicht alle der rund 80 versprochenen Maschinen in der Ukraine eingetroffen sind.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Philipp von Reinersdorff Selenskyj warnt vor massivem russischen Luftangriff in der Nacht Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor einem drohenden „massiven“ russischen Luftangriff in der Nacht auf Donnerstag gewarnt. „Die Russen haben vor einigen Tagen einen massiven Angriff vorbereitet, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Angriff heute Nacht ausgeführt wird“, schrieb Selenskyj am Mittwochabend im Kurzbotschaftendienst X. Er rief die Bevölkerung im ganzen Land auf, auf einen möglichen Luftalarm zu achten. Selenskyj rief zudem die USA und weitere westliche Verbündete der Ukraine dazu auf, Patriot-Luftabwehrraketen zu liefern. Kiew benötigt diese zur Abwehr von russischen Angriffen mit ballistischen Raketen. Am Dienstag hatte Selenskyj in Washington mit US-Präsident Donald Trump über das Patriot-Abwehrsystem gesprochen.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Chef von russischem Drohnenhersteller bei Schusswaffenangriff verletzt Der Geschäftsführer eines russischen Drohnenherstellers ist bei einem Schusswaffenangriff verletzt worden. Andrej Tscheresow sei in der Nacht zum Mittwoch auf dem Heimweg von der Arbeit von einem unbekannten Angreifer attackiert worden, berichtete die russische Zeitung „Iswestija“. Die Staatsanwaltschaft nahm nach dem Vorfall in Tula rund 200 Kilomeer südlich von Moskau Ermittlungen wegen versuchten Mordes auf. Informationen über Tscheresows Zustand wurden nicht veröffentlicht. Nach Angaben des örtlichen Ermittlungskomitees wurde er ins Krankenhaus gebracht. Es liefen Ermittlungen, um die Täter zu Identifizieren und die Umstände des Vorfalls aufzuklären, erklärte das Komitee. „Iswestija“ berichtete, dass Tscheresows Frau drei Schüsse gehört habe. Sie habe jedoch nicht gesehen, wer auf ihren Mann geschossen habe. Das von Tscheresow geleitete und gegründete Unternehmen Russian Air Transport Laboratory ist vor allem für die Entwicklung von Owod-Kampfdrohnen bekannt. Die russische Armee setzt diese Drohnen in ihrem Krieg gegen die Ukraine ein.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Früherer schwedischer Armeeberater wegen versuchter Weitergabe von Dokumenten an Moskau verurteilt Ein Gericht in Stockholm hat einen ehemaligen Berater der schwedischen Armee wegen der versuchten Weitergabe von Geheiminformation an Russland verurteilt. Laut dem am Mittwoch verkündeten Urteil hatte der Mann bei einem Besuch in Russland im vergangenen Jahr Kontakt zu den Geheimdiensten FSB und GRU aufgenommen und ihnen Dokumente angeboten. Das Gericht ordnete eine psychiatrische Behandlung des 34-Jährigen an, der an einer schweren psychischen Störung leiden soll. Die geheimen Informationen hatte der Mann im Rahmen seiner Tätigkeit als IT-Berater für die schwedische Armee zwischen 2018 bis 2022 erlangt. Im Gegenzug für die den russischen Geheimdiensten angebotenen Dokumente verlangte er nach den Gerichtsangaben Schutz durch die russischen Behörden und die russische Staatsbürgerschaft. Der in Schweden geborene Sohn iranischer Einwanderer wies die Vorwürfe während des Prozesses zurück. Gegen ihn wird nach Angaben des schwedischen Geheimdienstes Säpo zudem wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Begehung eines Mordes ermittelt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russische Journalistin in Moskau verurteilt Die russische Journalistin Darja Schipatschewa ist am Mittwoch von einem Moskauer Gericht wegen Hochverrats zu zwölf Jahren Haft in einer Strafkolonie verurteilt worden. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, es wurden keine Details des Falls offiziell bekannt gegeben. Interfax berichtete unter Berufung auf andere Medien, dass es bei der Anklage um einen mutmaßlichen Geldtransfer in die Ukraine ging. Schipatschewa habe sich schuldig bekannt und die Mindeststrafe für das Vergehen erhalten, hieß es. In einem kurzen Video, das vom unabhängigen Nachrichtenportal Mediazona aus dem Gerichtssaal veröffentlicht wurde, wirkte sie schockiert, als das Urteil verkündet wurde. Laut Mediazona war Schipatschewa auf Wissenschafts- und Medizinjournalismus spezialisiert und arbeitete für mehrere namhafte russische Medien. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine vor mehr als vier Jahren hat Russland die Zensurgesetze verschärft und den Druck auf unabhängige Medien erhöht. Nach den Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten, einer unabhängigen Non-Profit-Organisation, sitzen 29 Journalisten in Russland im Zusammenhang mit ihrer Arbeit in Haft.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Frankreich weist russische Propagandistin aus Frankreich weist die umstrittene russische Propagandistin Xenija Fjodorowa aus. Einen entsprechenden Erlass gab das Innenministerium in Paris am Mittwoch heraus. Die in Frankreich lebende  Fjodorowa gilt seit Jahren als das Sprachrohr des Putin-Regimes in Frankreich und ist in rechtspopulistischen Sendern wie CNews sehr präsent.  Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte Fjodorowa im Juni als „Propaganda-Agentin“ bezeichnet. Außenminister Jean-Noël Barrot sagte kürzlich, die gut vernetzte Fjodorowa sei eine „ausgewiesene Propagandistin, die die Desinformationen des Kremls weiterverbreitet“. Fjodorowa leitete früher das Büro des russischen Senders Russia Today in Paris. Der Milliardär Vincent Bolloré, der von einer rechten Restauration träumt, öffnete ihr die Türen zu seinem Medienimperium. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte Fjodorowa im Juni als „Propaganda-Agentin“ bezeichnet. Außenminister Jean-Noël Barrot sagte kürzlich, die gut vernetzte Fjodorowa sei eine „ausgewiesene Propagandistin, die die Desinformationen des Kremls weiterverbreitet“. Fjodorowa leitete früher das Büro des russischen Senders Russia Today in Paris. Der Milliardär Vincent Bolloré, der von einer rechten Restauration träumt, öffnete ihr die Türen zu seinem Medienimperium. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj stellt Besuch von US-Sondergesandten in Kiew in Aussicht Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellt baldige Beratungen mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Aussicht. Es sei möglich, dass Witkoff und Kushner in den kommenden zwei Wochen zu Beratungen nach Kiew kommen, sagt Selenskyj dem US-Nachrichtenportal „Axios“. Er bemühe sich zudem vor dem Winter um 300 Patriot-Luftabwehrraketen. Denn er erwarte, dass Russland seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur im Winter wieder verstärken werde. Selenskyj hatte sich am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump in Washington getroffen. Dabei ging es um die Wiederbelebung der Friedensverhandlungen mit Russland und eine Stärkung der ukrainischen Luftabwehr. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj: Ukraine hat mehrere Ziele in Russland angegriffen Die Ukraine hat Präsident Selenskyj zufolge mehrere Ziele in Russland angegriffen. Es habe sich um Einrichtungen gehandelt, die dazu dienten, den Krieg zu unterstützen und zu verlängern. Es seien ein Logistikzentrum in der Stadt Rjasan, eine Ölraffinerie in der Region Perm sowie ein Exportterminal und ein Militärbetrieb in der Region Rostow angegriffen worden, erklärt Selenskyj in einem Post auf X. Er berichtet außerdem von einem Angriff auf einen Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte auf der von Russland besetzten Krim, an dem deren Schnellboote stationiert sind.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sebastian Gubernator Russland erlässt Haftbefehl gegen Telegram-Gründer Russland hat den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Dem Leiter des Unternehmens hinter dem Messengerdienst werde im Rahmen eines Strafverfahrens „Beihilfe zum Terrorismus“ vorgeworfen, berichten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf den Geheimdienst FSB. Der Telegram-Gründer wurde in Russland geboren. Er ist Staatsbürger Frankreichs und der Vereinigten Arabischen Emirate. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt US-Präsident Donald Trump soll laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj der Ukraine die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesichert haben. „Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen“, sagte Selenskyj im Interview des Fox-News-Moderators Sean Hannity. Er hofft dadurch, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine dpa-Anfrage. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Stunden zuvor hatte Selenskyj sich noch vorsichtiger ausgedrückt. Bei dem Treffen im Weißen Haus hätten er und Trump über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Es sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er. Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Der Republikaner ließ auf seiner Plattform Truth Social lediglich wissen, dass das Treffen mit Selenskyj „sehr gut“ gelaufen sei. Auch Selenskyj bezeichnete das Treffen in dem Interview bei Hannity als „sehr gut“. Trump und Selenskyj haben sich zuletzt häufiger gesehen: Anfang des Monats beim NATO-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G-7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukrainekrieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Kollegen habe. Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter. Stunden zuvor hatte Selenskyj sich noch vorsichtiger ausgedrückt. Bei dem Treffen im Weißen Haus hätten er und Trump über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Es sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. „Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können“, schrieb er. Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Der Republikaner ließ auf seiner Plattform Truth Social lediglich wissen, dass das Treffen mit Selenskyj „sehr gut“ gelaufen sei. Auch Selenskyj bezeichnete das Treffen in dem Interview bei Hannity als „sehr gut“. Trump und Selenskyj haben sich zuletzt häufiger gesehen: Anfang des Monats beim NATO-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G-7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukrainekrieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Kollegen habe. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Moskau: 200.000 Freiwillige für Krieg — „Keine Mobilmachung“ In Russland sollen sich nach offiziellen Angaben im ersten Halbjahr erneut rund 200.000 Freiwillige für den Angriffskrieg gegen die Ukraine gemeldet haben. Diese nicht überprüfbare Zahl nannte der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, bei einer Sitzung. In einem bei Telegram veröffentlichten Video wies er zugleich Behauptungen der ukrainischen Führung zurück, wonach Moskau wie nach Kriegsbeginn 2022 eine Mobilmachung plane, um massive Verluste bei den Streitkräften auszugleichen. Es handele sich um Lügen, Provokationen und Gerüchte, die der Feind gezielt verbreite, um die Lage in Russland vor der Parlamentswahl im September zu destabilisieren, sagte Ex-Kremlchef Medwedew. Die Angst vor einer neuen Mobilmachung ist in Russland tatsächlich mit den Händen greifbar, viele Menschen glauben den offiziellen Beteuerungen nicht. Auch 2022 hatte der Kreml behauptet, es sei keine Zwangsrekrutierung geplant. Als sie doch kam, ergriffen Hunderttausende die Flucht. „Ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen: Es besteht keinerlei Notwendigkeit für eine Mobilmachung. Das ist eine Lüge des Feindes, der selbst unter einem Mangel an Personal leidet“, sagte Medwedew. Die personellen Erfordernisse der russischen Streitkräfte seien im ersten Halbjahr „vollkommen“ erfüllt worden, sagte er. Russland lockt die Freiwilligen mit hohen Prämien und Einkommen. Viele Männer, die ihren Wehrdienst abgeleistet haben, berichten aber auch von Druck, sich für den Kriegsdienst zu verpflichten. Unabhängige Beobachter in Kiew sehen in der Ukraine ebenfalls massive Personalprobleme an der Front. Dort fehlen Soldaten. Verbreitet sind zudem Desertationen, Widerstand gegen die teils gewaltsamen Rekrutierungen und Versuche, sich durch Bestechung vom Kriegsdienst freizukaufen. Über die Lage im Krieg sprach der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj auch bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Selenskyj bezeichnete das Gespräch als gut; später teilte sein Präsidialamtschef Kyrylo Budanow mit, dass vereinbart worden sei, den Verhandlungsprozess auf allen Ebenen zu intensivieren, um einen gerechten Frieden zu erreichen. Details nannte er nicht. Die Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau unter US-Vermittlung waren nach dem Beginn von Trumps Krieg gegen Iran zum Erliegen gekommen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

Artikel lesen
30. Juli
Der Spiegel

Ukraine-Krieg: Mindestens acht Tote nach russischer Angriffswelle

Schwere Raketenschläge Mindestens acht Tote nach russischer Angriffswelle in der Ukraine Die Ukraine ist in der Nacht wieder zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden. Städte bis im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes seien mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern sowie Hunderten Drohnen attackiert worden, berichteten ukrainische Medien am Morgen. Es gebe mindestens acht Tote und mehr als ein Dutzend Verletzte. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des »Kyiv Independent« das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und zwölf Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kyjiw und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet. In Lwiw gebe es fünf Verletzte, hieß es unter Verweis auf Behördenangaben. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. In zwei großen Wohnblöcken in Lwiw nahe der polnischen Grenze seien nach Raketentreffern Brände ausgebrochen, hieß es in den Berichten. Auch in Kyjiw seien mehrere Gebäude getroffen worden, allerdings wohl von herabstürzenden Trümmern. Reporter sprachen von mehreren Explosionswellen im Laufe der Nacht. Selenskyj hatte vorab vor Angriffen gewarnt Dem Bericht zufolge hatte die Luftwaffe Warnungen für die ganze Ukraine ausgegeben und landesweit Alarmsirenen ausgelöst. Überraschend kam der Angriff indes nicht: Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Mittwoch vor einem unmittelbar bevorstehenden schweren Angriff Russlands aus der Luft gewarnt. Erst vor wenigen Tagen hätten die Angreifer die Ukraine attackiert, »und die Wahrscheinlichkeit ist hoch«, dass ein solcher Schlag auch heute Nacht ausgeführt werde, schrieb Selenskyj in sozialen Netzwerken. Er berief sich dabei auf einen Lagebericht des ukrainischen Luftwaffenchefs. Zuvor hatte die Luftwaffe mitgeteilt, man habe einen Kampfjet vom Typ F-16 bei der Verteidigung des eigenen Luftraums verloren. Die Maschine sei abgestürzt, als sie feindliche Flugobjekte abfing. Die ukrainischen Streitkräfte beklagen, dass ihnen Flugabwehrraketen fehlten, um feindliche Geschosse vom Himmel holen zu können – insbesondere ballistische Raketen, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit besonders schwierig abzuwehren sind. In seiner Warnung rief Selenskyj die westlichen Partner daher erneut dazu auf, der Ukraine zu helfen. Das betreffe speziell die USA und andere Länder, die über moderne Patriot-Systeme verfügten. Lesen Sie hier mehr darüber, wie der ukrainische Präsident in den USA auf weitere Unterstützung hofft .

Artikel lesen
30. Juli
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Ukraine: Mindestens acht Tote bei russischer Angriffswelle

Ukraine-Krieg: Ukraine: Mindestens acht Tote bei russischer Angriffswelle Kiew. Die Ukraine ist in der Nacht wieder zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden. Städte bis im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes seien mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern sowie Hunderten Drohnen attackiert worden, berichteten ukrainische Medien am Morgen. Es gebe mindestens acht Tote und mehr als ein Dutzend Verletzte. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des „Kyiv Independent“ das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von 5 und 12 Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet. In Lwiw gebe es fünf Verletzte, hieß es unter Verweis auf Behördenangaben. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Das genaue Ausmaß der Schäden war bei Tagesanbruch noch unklar. In zwei großen Wohnblöcken in Lwiw nahe der polnischen Grenze seien nach Raketentreffern Brände ausgebrochen, hieß es in den Berichten. Auch in Kiew seien mehrere Gebäude getroffen worden, allerdings wohl von herabstürzenden Trümmern. Reporter sprachen von mehreren Explosionswellen im Laufe der Nacht. Selenskyj hatte vorab vor Angriffen gewarnt Dem Bericht zufolge hatte die Luftwaffe Warnungen für die ganze Ukraine ausgegeben und landesweit Alarmsirenen ausgelöst. Überraschend kam der Angriff indes nicht: Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Mittwoch vor einem unmittelbar bevorstehenden schweren Angriff Russlands aus der Luft gewarnt. Erst vor wenigen Tagen hätten die Angreifer die Ukraine attackiert „und die Wahrscheinlichkeit ist hoch“, dass ein solcher Schlag auch heute Nacht ausgeführt werde, schrieb Selenskyj in sozialen Netzwerken. Er berief sich dabei auf einen Lagebericht des ukrainischen Luftwaffenchefs. Die ukrainischen Streitkräfte beklagen, dass ihnen Flugabwehrraketen fehlten, um feindliche Geschosse vom Himmel holen zu können - insbesondere ballistische Raketen, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit besonders schwierig abzuwehren sind. In seiner Warnung rief Selenskyj die westlichen Partner daher erneut dazu auf, der Ukraine zu helfen. Das betreffe speziell die USA und andere Länder, die über moderne Patriot-Systeme verfügten.

Artikel lesen
29. Juli
Die Welt (Politik)

Mindestens acht Tote bei heftigen russischen Angriffen – Polen lässt Kampfjets aufsteigen

Mindestens acht Tote bei heftigen russischen Angriffen – Polen lässt Kampfjets aufsteigen Bis tief in den Westen des Landes wurde die Ukraine mit Dutzenden Raketen und Hunderten Drohnen attackiert. Mindestens acht Menschen wurden getötet, darunter zwei Kinder. Präsident Selenskyj hatte zuvor eindringlich gewarnt. Nur wenige Stunden nach der Warnung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist die Ukraine in der Nacht zur Zielscheibe einer massiven Angriffswelle des russischen Militärs geworden. Städte bis im weit von der Grenze entfernten Westen des Landes seien mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern sowie Hunderten Drohnen attackiert worden, berichteten ukrainische Medien am Morgen. Es gebe mindestens acht Tote und mehr als ein Dutzend Verletzte. In der Stadt Krywyj Rih wurde nach einem Bericht des „Kyiv Independent“ das Wohnhaus einer Großfamilie von einer Rakete getroffen. Allein dort habe es sechs Tote gegeben, darunter zwei Kinder im Alter von 5 und 12 Jahren, sowie acht Verletzte. Aus der Hauptstadt Kiew und dem Gebiet Poltawa wurden zwei weitere Todesopfer gemeldet. In Lwiw gebe es laut Behördenangaben 15 Verletzte. Menschen seien unter Trümmern von Gebäuden verschüttet. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Das genaue Ausmaß der Schäden war bei Tagesanbruch noch unklar. In zwei großen Wohnblöcken in Lwiw nahe der polnischen Grenze seien nach Raketentreffern Brände ausgebrochen, hieß es in den Berichten. Auch in Kiew seien mehrere Gebäude getroffen worden, allerdings wohl von herabstürzenden Trümmern. Reporter sprachen von mehreren Explosionswellen im Laufe der Nacht. Dem Bericht zufolge Luftwaffe hatte Warnungen für die ganze Ukraine ausgegeben und landesweit Alarmsirenen ausgelöst. Das benachbarte Polen ließ als Reaktion auf die Angriffe Kampfjets aufsteigen, um seinen Luftraum zu sichern. Die polnischen Streitkräfte sprachen von einer Vorsichtsmaßnahme. Überraschend kam der Angriff nicht: Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Mittwoch vor einem unmittelbar bevorstehenden schweren Angriff Russlands aus der Luft gewarnt. Erst vor wenigen Tagen hätten die Angreifer die Ukraine attackiert „und die Wahrscheinlichkeit ist hoch“, dass ein solcher Schlag auch heute Nacht ausgeführt werde, schrieb Selenskyj in sozialen Netzwerken. Er berief sich dabei auf einen Lagebericht des ukrainischen Luftwaffenchefs. Die ukrainischen Streitkräfte beklagen, dass ihnen Flugabwehrraketen fehlten, um feindliche Geschosse vom Himmel holen zu können – insbesondere ballistische Raketen, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit besonders schwierig abzuwehren sind. In seiner Warnung rief Selenskyj die westlichen Partner daher erneut dazu auf, der Ukraine zu helfen. Das betreffe speziell die USA und andere Länder, die über moderne Patriot-Systeme verfügten. Ukraine greift russischen Online-Händler an Unterdessen hat das ukrainische Militär den russischen Online-Händler Wildberries angegriffen. Durch Drohnenbeschuss wurde in der Nacht ein großes Lager des Unternehmens in der russischen Region Pensa in Brand gesetzt, wie der Gouverneur der Region, Oleg Melnitschenko, nach Angaben der staatlichen Agentur Tass mitteilte. Dabei habe es mindestens einen Verletzten gegeben. Rund 200 Mitarbeiter seien evakuiert worden. Seit diesem Monat attackiert die Ukraine immer wieder Logistikzentren des größten russischen Versandhauses. Die symbolträchtigen und weithin sichtbaren Angriffe auf Wildberries verursachen große Schäden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft der Firma vor, mit Material zu handeln, das für den 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen sein Land verwendet werde. Der Kreml weist das kategorisch zurück. In der Nacht zu Mittwoch hatte die Ukraine in der russischen Stadt Rjasan ein großes Logistikzentrum von Wildberries und eine Raffinerie angegriffen.

Artikel lesen
© 2026 Themenlage