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Montag, 6. April 2026
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Kampfjet-Abschuss: Was über die Rettung des US-Soldaten bekannt ist

Medienspektrum

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5. April
Tagesschau

Kampfjet-Abschuss: Was über die Rettung des US-Soldaten bekannt ist

Abgeschossener US-Kampfjet Was über die Rettung des US-Soldaten bekannt ist Laut US-Medien war es ein "Wettlauf auf Leben und Tod": Mehr als 24 Stunden lang soll sich ein US-Soldat nach dem Kampfjet-Abschuss in den iranischen Bergen versteckt haben, nun ist er in Sicherheit. Was ist über die Rettungsaktion bekannt? Was ist passiert? Am Freitag war ein US-amerikanischer F-15-Kampfjet mit zwei Soldaten über Iran abgeschossen worden. Beide Besatzungsmitglieder konnten nach dem Beschuss per Schleudersitz die Maschine verlassen. Der Pilot wurde kurz darauf von den USA gerettet, nach dem zweiten Mann wurde gesucht. Wie wurde der zweite Soldat gerettet? Die Rettung folgte auf einen "Wettlauf auf Leben und Tod" zwischen US-amerikanischen und iranischen Streitkräften, zitierte die New York Times US-Beamte. US-Präsident Donald Trump schrieb in seinem Onlinedienst Truth Social, der Soldat sei von den "Feinden gejagt worden", sie seien ihm stündlich nähergekommen. Dutzende US-Militärflugzeuge seien im Einsatz gewesen. An der Lokalisierung des Offiziers soll der Auslandsgeheimdienst CIA maßgeblich beteiligt gewesen sein. Der BBC zufolge verbreitete dieser zur Ablenkung auch Falschinformationen in Iran. Die US-Militärführung habe den Standort des Mannes in den Bergen "rund um die Uhr" überwacht, schrieb Trump. Es sei eine "der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen des US-Militärs in der Geschichte der USA" gewesen. Berichten zufolge gelang es dem Soldaten, seinen iranischen Verfolgern in den Bergen mehr als 24 Stunden lang zu entkommen. Demnach verbarg er sich in felsigem Gelände und entging so der Gefangennahme. Laut New York Times war er mit einer Pistole, einem Leuchtsignal und einem abhörsicheren Kommunikationsgerät ausgestattet. Der Mann sei für Ausnahmesituationen dieser Art geschult, so die Pentagon-Korrespondentin Jennifer Griffin vom Sender Fox News. "Er versteckte sich auf einem erhöhten Bergrücken, nachdem er sich vom Wrack entfernt hatte, und setzte ein Notfallsignal ab", schrieb sie auf der Plattform X. Was weiß man über den Ablauf des Einsatzes? Die Rettung wurde im Verbund von mehreren Einheiten des US-Militärs durchgeführt. Die Spezialkräfte, darunter Fallschirmjäger, nutzten laut Medien eine provisorisch errichtete Landezone tief in iranischem Gebiet, um dem Vermissten nahezukommen. Die Aktion wurde Medien zufolge von iranischen Kräften gestört. Der arabische Sender Al Jazeera zitierte einen US-Beamten, wonach es im Verlauf der Rettung zu einem "heftigen Feuergefecht" kam. Dem Vernehmen nach sorgten US-Luftschläge dafür, dass die Iraner nicht näher an die Soldaten herankommen konnten. Laut Trump verlief die Aktion ohne Verletzte oder Tote auf US-Seite. US-Medien berichteten, zwei beschädigte Transportflugzeuge hätten zurückgelassen und zerstört werden müssen. Damit sei verhindert worden, dass sie in iranische Hände fielen, so die New York Times. Die US-Streitkräfte hätten daraufhin drei weitere Transportflugzeuge eingesetzt, um den Soldaten und seine Retter aus dem Iran zu bringen. Was sagt Iran dazu? Die iranische Darstellung widerspricht der US-amerikanischen. Nach Trumps Bekanntgabe der Rettung berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die Revolutionsgarde habe am Morgen zwei Black-Hawk-Hubschrauber der Amerikaner, ein C-130-Militärtransportflugzeug und mehrere Drohnen getroffen und zerstört. Tasnim veröffentlichte dazu Aufnahmen, auf denen brennende Wrackteile zu sehen sind. Der Militärsprecher Ebrahim Solfaghari teilte mit, der Rettungseinsatz des US-Militärs sei "vollständig vereitelt" worden. Was weiß man über den Geretteten? Der Mann war in der abgeschossenen F-15E als Waffensystemoffizier im Einsatz. Dieser sitzt im Cockpit des Kampfflugzeugs hinter dem Piloten und ist dafür verantwortlich, dass die Bomben ins Ziel treffen. Laut Trump handelt es sich um einen "hochgeachteten Colonel", also einen erfahrenen Offizier mit langjähriger Karriere. Wie ist sein Zustand? Laut der Nachrichtenseite Axios war der Mann nach dem Abschuss des Kampfjets verletzt worden, konnte aber noch laufen. Nach seiner Rettung wurde er laut New York Times zur medizinischen Behandlung nach Kuwait geflogen. Trump erklärte später, der Soldat sei schwer verwundet. Zuvor hatte er ihn lediglich als "verletzt", aber "wohlauf" bezeichnet. Trump äußerte sich optimistisch, dass er wieder vollständig genesen werde. Was bedeutet die Rettung für Trump? Eine Gefangennahme des Soldaten durch Iran hätte für Trump zu einem großen Problem werden können. Hätte Iran den Mann zuerst gefunden, hätte die Führung in Teheran dies nach Einschätzung von Experten wohl als Druckmittel genutzt. Iranische Medien hatten von hohen Geldsummen berichtet, die für die Ergreifung des US-Soldaten versprochen worden sein sollen. Die amerikanische Öffentlichkeit steht dem Krieg ohnehin zu großen Teilen kritisch gegenüber. Wäre das Crew-Mitglied in Gefangenschaft geraten und wären Bilder davon veröffentlicht worden, hätte dies die Haltung in der Bevölkerung wohl weiter negativ beeinflusst, sagte Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, der BBC. Was ist noch nicht bekannt? Bisher offen ist, wie und mit welcher Waffe es den iranischen Kräften gelungen ist, den Kampfjet abzuschießen. Trump hatte immer wieder behauptet, die USA hätten in dem Krieg die absolute Lufthoheit. Auch der Verbleib der Trümmer der Maschine ist unklar - ebenso, wo genau die Rettung erfolgte.

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5. April
Tagesschau

USA retten zweites Besatzungsmitglieds des abgestürzten Jets

Abgestürzter US-Kampfjet in Iran Trump meldet Rettung des zweiten Besatzungsmitglieds Das zweite Besatzungsmitglied eines im Iran abgestürzten F-15-Kampfjets ist gerettet worden. Das teilte Präsident Trump mit. Die Rettungsmission gestaltete sich offenbar kompliziert. Weitere Ausrüstung soll verloren gegangen sein. Nach dem Absturz oder Abschuss eines F-15-Kampfjets in Iran haben US-Streitkräfte auch das zweite Besatzungsmitglied gerettet. "Wir haben ihn", schrieb Präsident Donald Trump in sozialen Medien. Das US-Militär habe den Offizier in "einer der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen in der Geschichte der Vereinigten Staaten" gerettet, er könne "voller Freude mitteilen", dass der Soldat zwar verletzt, aber "wohlauf" sei. Die den Revolutionsgarden nahestehende iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte von Luftangriffen in dem Gebiet berichtet, in dem sich der Vermisste befunden habe. Die iranische Armee behauptet, den F-15E-Jet abgeschossen zu haben. Die US-Streitkräfte machen dazu keine Angaben. Trümmer und Rauch in der Wüste Das Flugzeug war laut iranischen Angaben am Freitag durch ein neues Verteidigungssystem abgeschossen worden. Den Piloten hatten US-Spezialkräfte bereits kurz danach retten können. Danach suchten sowohl iranische, als auch US-Streitkräfte nach dem zweiten Soldaten. In sozialen Netzwerken wurde eine Reihe von Videos veröffentlicht, die tief fliegende US-Hubschrauber über Iran zeigen sollen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete am Sonntag unter Berufung auf das Militär, bei der US-Rettungsmission ein Transportflugzeug und zwei Hubschrauber abgeschossen zu haben. Die Abschüsse seien im Süden der Stadt Isfahan erfolgt, hieß es. Die TV-Bilder zeigten mutmaßliche Trümmerteile und dunklen Rauch über einem Wüstenareal. Der Rettungseinsatz soll in der Region Isfahan stattgefunden haben. Komplizierte Rettungsmission Das US-Militär äußerte sich dazu zunächst nicht offiziell. Ein regionaler Geheimdienstoffizier erklärte jedoch laut Medienberichten, man habe zwei Transportmaschinen - vermutlich Hubschrauber - wegen technischer Defekte in Iran sprengen müssen. Demnach war das Militär gezwungen, zum Abschluss der Rettungsmission zusätzliche Luftfahrzeuge heranzuschaffen. Die Soldaten hätten die defekten Maschinen dann gesprengt, damit diese nicht in iranische Hände fielen. Am Ende konnten die US-Kommandos den verletzten Offizier begleitet von Hunderten Spezialeinsatzkräften bergen. Er soll nun laut New York Times zur medizinischen Versorgung in Kuwait sein. Iran versprach Belohnung bei Gefangennahme Eine Gefangennahme des US-Soldaten durch Iran wäre für das Regime in Teheran nach Einschätzung von Experten ein großer Gewinn und ein Druckmittel gegen die USA gewesen. Iranische Medien hatten von hohen Geldsummen berichte, die für die Ergreifung des Soldaten versprochen worden sein sollen. Die US-Armee hatte bei dem seit gut einem Monat andauernden Einsatz in Iran bereits einige Flugzeuge verloren - allerdings zuvor nicht durch feindlichen Beschuss über Iran. So war ein Tankflugzeug im Irak abgestürzt, drei Jets wurden versehentlich von Kuwait abgeschossen. Mehrere Flugzeuge wurden zudem auf Basen in der Region durch Raketen- oder Drohnenbeschuss beschädigt. Vorfall setzt US-Präsident Trump unter Druck Der Abschuss setzt Präsident Trump unter Druck. Trump und sein Team hatten zuletzt den Eindruck erweckt, dass israelische und US-Flugzeuge in Irans Luftraum keine Angriffe mehr fürchten müssten. Immer wieder suggerierte der Präsident, dass die militärischen Fähigkeiten des iranischen Regimes nahezu vernichtet seien. Der jüngste Vorfall zeigte jedoch, dass Iran seinen Gegnern immer noch gefährlich werden kann.

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5. April
ZDF heute

Abgestürzter US-Kampfjet in Iran: Auch zweiter Pilot gerettet

Trump unter Druck:Abgestürzter US-Kampfjet in Iran: Auch zweiter Pilot gerettet Nach dem Abschuss eines US-Kampfjets am Karfreitag hat das US-Militär nun auch das zweite vermisste Crewmitglied gefunden. US-Präsident Trump steht weiter unter Druck. Die Behauptung von US-Präsident Donald Trump, die USA hätten die Lufthoheit in Iran errungen, steht auf wackeligen Füßen. Teheran ist offenbar immer noch dazu in der Lage, den USA gefährlich zu werden. Am Karfreitag schoß Iran ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-15E ab. US-Spezialeinheiten retteten einen der beiden Besatzungsmitglieder, während die Suche nach dem zweiten bis Samstag andauerte. "Wir haben ihn", schrieb Trump schließlich am Sonntag im Onlinedienst Truth Social an die Bürger der USA gerichtet. Das US-Militär habe den Offizier in "einer der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen in der Geschichte der Vereinigten Staaten" gerettet, er könne "voller Freude mitteilen", dass der Soldat zwar verletzt, aber "wohlauf" sei. In einem späteren Post schrieb Trump dann, der Soldat sei "schwer verwundet und wirklich mutig". Zudem kündigte er eine Pressekonferenz mit Vertretern der US-Armee im Oval Office in Washington an. Diese werde am Montag um 13:00 Uhr (Ortszeit, 19 Uhr MESZ) stattfinden. Innerhalb weniger Stunden sind zwei US-Kampfjets in der Golfregion abgestürzt. Die Regierung von US-Präsident Trump gerät wegen ihrer Kriegsführung immer mehr unter Druck. 04.04.2026 | 2:00 minZDF-Korrespondent: Abschuss lässt Zweifel an Trumps Aussagen aufkommen Der US-Präsident bleibe nach dem Vorfall in Erklärungsnot, ordnete ZDF-Korrespondent David Sauer am Samstag ein. "Das ist ja nicht nur ein PR-Problem. Das kratzt einerseits natürlich am Selbstverständnis der amerikanischen Luftwaffe." Die haben seit über 20 Jahren so einen Abschuss durch den Feind nicht hinnehmen müssen. David Sauer, ZDF-Korrespondent in Washington Es lasse aber auch Zweifel an Trumps Aussagen aufkommen, wonach Iran schon längst militärisch geschlagen sei. In Tel-Aviv haben Hunderte gegen den Iran-Krieg sowie den Einsatz der israelischen Armee im Südlibanon demonstriert. Dabei kam es auch zu Konflikten mit der Polizei. 05.04.2026 | 0:17 minNahost-Experte: Abschuss war Pech für USA Nahost-Experte Hans Jakob Schindler geht davon aus, dass das US-Kampfflugzeug vom Typ F-15E mit schultergestützten Luftabwehrraketen abgeschossen wurde. Im ZDF-Interview sagt er: Der Flieger war offensichtlich in sehr niedriger Höhe, möglicherweise, um irgendwelche Bomben abzuwerfen auf ein bestimmtes Ziel. Hans Jakob Schindler, Nahost-Experte Man müsse den Abschuss des Kampfjets in dem Kontext sehen, "dass wir hier seit vier Wochen eine Luftoperation haben, bei denen Tausende von Angriffen durch die US- und israelische Luftwaffe auf Iran geflogen wurden". Schindler spricht von "sehr viel Glück auf iranischer Seite und sehr viel Pech auf US-Seite", um diesen Abschuss zu ermöglichen. Laut iranischen Medien wurden bei israelischen Luftangriffen auf ein Chemiewerk in Iran mindestens fünf Menschen getötet. Israels Ministerpräsident Netanjahu bestätigte die Bombardements. 05.04.2026 | 0:22 minIran betreibe hybride Kriegsführung. Diese lasse sich "nicht alleine mit konventioneller Kriegsführung gewinnen oder beantworten". Es braucht auch hybride Elemente auf der israelischen oder der US-Seite, wie zum Beispiel, den finanziellen Druck auf das Regime wesentlich zu erhöhen, und hierzu könnten die Europäer einen wesentlichen Beitrag leisten. Hans Jakob Schindler, Nahost-Experte Iran setzt Belohnung für gefangen genommene oder getötete "Feinde" aus Die iranischen Revolutionsgarden gaben an, das Gebiet um die Absturzstelle zu durchkämmen. Der Gouverneur der Region versprach jedem eine Belohnung, der Feinde gefangen nehme oder töte. Bei der Such- und Rettungsaktion der Amerikaner am Vortag stürzte offenbar ein weiteres Kampfflugzeug vom Typ A10 ins Meer. Ein US-Vertreter, der anonym bleiben wollte, sagte der Nachrichtenagentur AP, es sei unklar, ob die A-10 - wie von iranischen Staatsmedien behauptet - von der Luftabwehr der Islamischen Republik abgeschossen worden sei oder aus anderen Gründen abstürzte. Der A-10-Pilot schaffte es mehreren US-Medien zufolge, seine beschädigte Maschine in den Luftraum Kuwaits zu steuern und sich in Sicherheit zu bringen. Der Jet sei in den Persischen Golf gestürzt. Eine A-10 Thunderbolt stürzte am Karfreitag in den Persischen Golf. Quelle: AFP PHOTO / Senior Airman Danielle Carmichael / US Air ForceIran trifft zwei Black-Hawk-Hubschrauber Zudem seien Zwei Black-Hawk-Hubschrauber getroffen sowie deren Besatzung verletzt worden, meldeten US-Medien. Die Soldaten hätten sich aber in Sicherheit bringen können. US-Präsident Donald Trump und sein Team hatten zuletzt den Eindruck erweckt, dass US-Flugzeuge in Irans Luftraum keine Angriffe mehr fürchten mussten. Die USA hätten die Lufthoheit erlangt, hieß es. Immer wieder suggerierte der Präsident: Die militärischen Fähigkeiten Teherans seien bereits nahezu vernichtet. Die US-Armee hat bei dem seit gut einem Monat andauernden Einsatz in Iran bereits mehrere Flugzeuge verloren, darunter ein Tankflugzeug, das im Irak abgestürzt war, sowie drei F-15-Jets, die versehentlich von Kuwait abgeschossen wurden. Zudem zerstörte Iran auch einen amerikanischen Radar-Jet bei einem Angriff in Saudi-Arabien. Mehr zu Iran - Liveblog Aktuelle Entwicklungen der Eskalation:Iran-Krieg: Alle Nachrichten im Liveblog US-Präsident verlängert wohl Ultimatum:Trump droht Iran: "Öffnet die verdammte Meerenge" mit Video2:04Trump unter Druck:Abgestürzter US-Kampfjet in Iran: Auch zweiter Pilot gerettet mit Video2:04Nachrichten | heute journal:"Trump bleiben keine attraktiven Optionen" Video1:42Mitten im Iran-Krieg:US-Verteidigungsminister drängt Heereschef zum Rücktritt mit Video0:20- Interview Massenflucht nach Angriffen aus Israel:Lage im Libanon "zum Zerreißen angespannt" mit Video15:13 Infrastruktur als Ziel:USA zerstören höchste Brücke in Iran Video1:33Pendlerbrücke bei Teheran bombardiert:Trump droht Iran: Erst Brücken, dann Kraftwerke mit Video1:33Börsen weltweit geben nach:Steigende Ölpreise nach Trump-Rede - Dax erholt sich mit Video3:12Offener Brief:Irans Präsident sendet Botschaft an Amerikaner Video0:24Wenig Neues, dafür viel Eigenlob:Trumps Rede an die Nation: Drei Beobachtungen Katharina Schuster, Washington D.C.mit Video1:43Rede zur Lage der Nation:Trump: "Auf dem besten Weg" Ziele in Iran zu erreichen mit Video18:56Nachrichten | heute journal update:Ökonomin: "Wir haben strukturelle Schwächen" Video4:05Nachrichten | heute journal:Start der neuen Preisregel für Tankstellen von M. Neuss / Petra NeubauerVideo2:33Nachrichten | heute journal:Trump-Drohungen: "Panik" bei der Nato Video2:48Nachrichten | heute journal:Warnungen vor "schwerster Energiekrise" Video2:59Ansprache an die Nation angekündigt:Trump stellt Ende der US-Angriffe auf Iran in Aussicht mit Video0:20

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6. April
Die Zeit (Politik)

Irankrieg: Details der Rettung des im Iran vermissten US-Soldaten werden bekannt

Ob die Rettung des US-Soldaten, der nach dem Abschuss seines Kampfjets über dem Iran vermisst worden war, erfolgreich sein würde, ist Medienberichten zufolge bis zuletzt ungewiss gewesen. Zwei Tage lang versteckte sich der Waffenoffizier demnach im bergigen Gelände. Mit dem Absturz begann zwischen dem iranischen Militär und den US-Streitkräften ein Wettrennen um die Bergung des verletzten Soldaten. Auch mithilfe eines Täuschungsmanövers des US-Auslandsgeheimdienstes CIA konnte der Offizier am Ende gerettet werden. Doch kurz vor Schluss drohte die Mission den Berichten zufolge doch noch zu scheitern. Am Freitag wurde der F-15-Kampfjet über einer bergigen Region im Südwesten des Iran abgeschossen. Die beiden Insassen retteten sich per Schleudersitz. Der Pilot habe in "ständiger Kommunikation" mit seiner Einheit gestanden, wie die New York Times (NYT) berichtete, und sei rund sechs Stunden nach dem Abschuss gefunden und in Sicherheit gebracht worden. Doch von dem zweiten Mann an Bord, einem Waffenoffizier, fehlte demnach trotz intensiver Suche durch Aufklärungsflugzeuge und Drohnen zunächst jede Spur. US-Soldat versteckte sich in Felsvorsprung auf 2.000 Metern Höhe Der Soldat ist laut den Berichten auf eine mehr als 2.000 Meter hohe Bergkette gestiegen und hat sich dort in einem Felsvorsprung versteckt. Immer wieder versuchte er, mithilfe eines Ortungsgeräts auf sich aufmerksam zu machen. Etwa 14 Stunden dauerte es, bis das US-Militär das Signal orten konnte. Nach Angaben der NYT sind US-Soldaten darauf trainiert, nur spärlichen Gebrauch des Ortungsgeräts zu machen, weil die Signale auch von der gegnerischen Seite aufgefangen werden könnten. Auch auf iranischer Seite hatte unterdessen die Suche nach dem vermissten Waffenoffizier begonnen. Der Bevölkerung war im iranischen Staatsfernsehen eine Belohnung versprochen worden, falls jemand den Mann den Behörden lebend übergibt. Ein gefangener US-Soldat wäre für den Iran ein wichtiges Druckmittel in Verhandlungen mit den USA über den Fortgang des Krieges gewesen. Erster Rettungsversuch wurde abgebrochen Auf US‑Seite seien viele Flugzeuge von ihren eigentlichen Missionen abgezogen worden, um bei der Suche zu helfen, berichtete das Wall Street Journal. Dadurch hätten viele Ziele nicht angegriffen werden können, und der Iran habe seinerseits mehr Waffen abgefeuert als in den Tagen zuvor. Der erste Versuch, den Soldaten zu retten, musste nach Informationen des WSJ abgebrochen werden, als die zwei eingesetzten Hubschrauber vom Boden aus beschossen wurden. Das war nicht das einzige Hindernis bei der Rettungsmission. CIA soll an der Rettung beteiligt gewesen sein Iranische Einheiten, unter anderem auch Kämpfer der Revolutionsgarde, hätten den US-Soldaten mit Hubschraubern und Drohnen gesucht. Mitunter sollen sich iranische Suchtrupps dem Soldaten bis auf wenige Kilometer genähert haben, berichtete das WSJ. Vier US-B1-Bomber sollen fast 100 Bomben mit jeweils einem Gewicht von rund 900 Kilogramm abgeworfen haben, um die Verfolger von dem Versteck des Soldaten fernzuhalten. Auch bewaffnete MQ9-Reaper-Drohnen seien auf US-Seite im Einsatz gewesen. Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hat nach Angaben verschiedener US-Medien ein Ablenkungsmanöver gestartet, um die iranischen Verfolger auf eine falsche Spur zu führen. Im Iran wurde nach Berichten der NYT die Information verbreitet, der abgeschossene Waffenoffizier sei gefunden worden und werde mit einem Fahrzeugkonvoi außer Landes gebracht. Das sollte den Rettern Zeit erkaufen. Die Täuschungsaktion habe im Iran für Verwirrung gesorgt, berichtete die NYT unter Berufung auf einen Regierungsvertreter. Flugzeuge blieben im sandigen Boden stecken Unterdessen brachten sich den Berichten zufolge rund 100 Soldaten verschiedener US-Spezialkräfte für die Rettungsaktion in Stellung, um dann im Schutz der Dunkelheit mit Flugzeugen und Hubschraubern in den iranischen Luftraum einzudringen. Die Helikopter der Spezialeinheiten sollen den Soldaten aus seinem Versteck gerettet haben, während US- und israelische Kampfflugzeuge die Gegend bombardierten, um mögliche Angreifer fernzuhalten. Der Gerettete war zu einer improvisierten Landebahn gebracht worden, wo zwei C-130-Transportflugzeuge warteten, um ihn und die Spezialkräfte in Sicherheit zu bringen. Doch die schweren Maschinen sollen bei der Landung im weichen, sandigen Boden stecken geblieben sein und seien auch nach stundenlangen Versuchen nicht freizubekommen gewesen, berichten mehrere Medien übereinstimmend. Donald Trump spricht von "Osterwunder" Schlussendlich hätten kleinere Ersatzflugzeuge den verwundeten Soldaten und die Spezialkräfte aus dem Einsatzgebiet gebracht. Die zwei zurückgelassenen C-130-Transportmaschinen im Wert von je 100 Millionen US-Dollar und zwei Hubschrauber seien vor dem Abflug der US-Einsatzkräfte vernichtet worden. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Rettungsaktion am Sonntagmorgen im US-Fernsehen als "Osterwunder". Auch Finanzminister Scott Bessent brachte die Rettung in Zusammenhang mit der Auferstehung Jesu Christi zu Ostern. Es sei passend, dass an "diesem heiligsten aller christlichen Feiertage ein tapferer amerikanischer Krieger" in einer der "großartigsten Rettungsmissionen der Militärgeschichte" aus feindlichem Gebiet in Sicherheit gebracht wurde, schrieb Bessent auf X. Verteidigungsminister Pete Hegseth teilte auf der Plattform einen Post von Trump zu der Rettung und kommentierte sie mit den Worten "Gott ist gut".

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5. April
Die Welt (Politik)

Was über die Rettung des US-Piloten bekannt ist – und was nicht

Was über die Rettung des US-Piloten bekannt ist – und was nicht Nach dem Abschuss eines amerikanischen F15-Kampfjets über dem Iran konnte der Pilot schnell gerettet werden. Die Suche nach dem zweiten Besatzungsmitglied hingegen dauerte viele Stunden. Inzwischen ergibt sich ein etwas klareres Bild, wie die heikle Mission ablief. US-Präsident Donald Trump beschreibt die Rettung des im Iran nach dem Abschuss eines Kampfjets vermissten US-Soldaten wie Szenen aus einem Hollywoodfilm. Immer mehr Details kommen ans Licht. Am Montag (19.00 Uhr MESZ) will Trump mit dem Militär eine Pressekonferenz im Weißen Haus dazu geben. Was zum jetzigen Zeitpunkt bekannt ist – und was nicht. Der gerettete Soldat befindet sich aktuell in medizinischer Behandlung, der „New York Times“ zufolge in Kuwait. Nach Trumps Angaben ist er schwer verletzt. Trump äußerte sich optimistisch, dass er wieder vollständig genesen werde. Er war in der abgeschossenen F-15E als Waffensystemoffizier im Einsatz. Dieser sitzt im Cockpit des Kampfflugzeugs hinter dem Piloten und ist dafür verantwortlich, dass die Bomben ins Ziel treffen. Laut Trump ist er ein „hochgeachteter Colonel“, also ein erfahrener Offizier mit langjähriger Karriere. Er konnte sich – wie der Pilot – bei dem feindlichen Beschuss per Schleudersitz aus dem abstürzenden Kampfjet retten. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge verbarg er sich über 24 Stunden im Südwesten Irans in felsigem Gelände und entging so der Gefangennahme. Laut dem Sender Fox News ist er für solche Krisenfälle ausgebildet. Sein Flugzeug wurde laut dem Portal „Axios“ von einem tragbaren Raketenwerfer getroffen. „Sie hatten Glück“, sagte Trump demnach. Die Rettungsoperation Die Suche wurde im Verbund von mehreren Einheiten des US-Militärs durchgeführt. Eine „unglaubliche Demonstration von Mut und Können von allen Beteiligten“, schrieb Trump. Dutzende Flugzeuge sind dem US-Präsidenten zufolge im Einsatz gewesen. Er verlief laut Trump auf US-Seite ohne Verletzte oder Tote und wurde vom Auslandsgeheimdienst CIA unterstützt. Dieser soll der BBC zufolge für die Lokalisierung des Soldaten zuständig gewesen sein und zur Ablenkung Falschinformationen im Iran verbreitet haben. Der Einsatz wurde übereinstimmenden Medienberichten zufolge von iranischen Kräften gestört. Der arabische Sender Al Jazeera zitierte einen US-Beamten, wonach es im Verlauf der Rettung zu einem „heftigen Feuergefecht“ kam. Dem Vernehmen nach sorgten US-Luftschläge dafür, dass die Iraner nicht näher an den Soldaten herankommen konnten. Trump stellte es so dar, dass die iranischen „Feinde“ dem US-Soldaten Stunde für Stunde näherkamen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurde die Operation in der Endphase von einem tief in iranischem Gebiet provisorisch errichteten Landefeld ausgeführt. Zwei dort beschädigte Transportflugzeuge – mutmaßlich verursacht durch die Bodenverhältnisse – mussten zurückgelassen und zerstört werden. Damit wurde verhindert, dass sie in iranische Hände fielen, wie die „New York Times“ berichtete. Der Einsatz wurde vom Iran als „Fehlschlag“ beschrieben, was der US-Darstellung komplett widerspricht. Teheran behauptet, zwei Black-Hawk-Hubschrauber, ein C-130-Transportflugzeug sowie Drohnen beschossen und zerstört zu haben. Die Mission wurde durchgeführt, obwohl die USA laut dem Portal „Axios“ zunächst eine Falle befürchteten. „Was er am Funkgerät sagte, klang wie etwas, das ein Muslim sagen würde“, sagte Trump dem Portal. Noch unklar oder völlig offen ist der Verbleib der Trümmer der Maschine. Die F-15E ist ein hoch entwickeltes Kampfflugzeug, speziell für präzise Luftangriffe. Ebenso offen ist, wie viele US-Flugzeuge und Helikopter bei der Operation beschädigt wurden, wo genau die Rettung erfolgte und wo die Landezone errichtet wurde. Außerdem ist bislang nicht klar, welche Auswirkungen der Abschuss und die beiden Rettungsaktionen auf das weitere Kriegsgeschehen haben werden.

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5. April
Handelsblatt

Iran-Krieg: Rettung im Iran: Was bekannt ist - und was nicht

Iran-Krieg: Rettung im Iran: Was bekannt ist - und was nicht US-Präsident Trump macte die erfolgreiche Rettung des im Iran vermissten US-Offiziers bekannt. (Archivbild) Foto: Alex Brandon/AP/dpa Washington. US-Präsident Donald Trump beschreibt die Rettung des im Iran nach dem Abschuss eines Kampfjets vermissten US-Soldaten wie Szenen aus einem Hollywoodfilm. Immer mehr Details kommen ans Licht. Am Montag (19.00 Uhr MESZ) will Trump mit dem Militär eine Pressekonferenz im Weißen Haus dazu geben. Was zum jetzigen Zeitpunkt bekannt ist - und was nicht. Der gerettete Soldat - befindet sich aktuell in medizinischer Behandlung, der „New York Times“ zufolge in Kuwait. Nach Trumps Angaben ist er schwer verletzt. Trump äußerte sich optimistisch, dass er wieder vollständig genesen werde. - war in der abgeschossenen F-15E als Waffensystemoffizier im Einsatz. Dieser sitzt im Cockpit des Kampfflugzeugs hinter dem Piloten und ist dafür verantwortlich, dass die Bomben ins Ziel treffen. - ist laut Trump ein „hochgeachteter Colonel“, also ein erfahrener Offizier mit langjähriger Karriere. - konnte sich - wie der Pilot - bei dem feindlichen Beschuss per Schleudersitz aus dem abstürzenden Kampfjet retten. - verbarg sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge über 24 Stunden im Südwesten Irans in felsigem Gelände und entging so der Gefangennahme. Laut dem Sender Fox News ist er für solche Krisenfälle ausgebildet. - und sein Flugzeug wurden laut dem Portal „Axios“ von einem tragbaren Raketenwerfer getroffen. „Sie hatten Glück“, sagte Trump demnach. Die Rettungsoperation - wurde im Verbund von mehreren Einheiten des US-Militärs durchgeführt. Eine „unglaubliche Demonstration von Mut und Können von allen Beteiligten“, schrieb Trump. Dutzende Flugzeuge sind dem US-Präsidenten zufolge im Einsatz gewesen. - verlief laut Trump auf US-Seite ohne Verletzte oder Tote. - wurde vom Auslandsgeheimdienst CIA unterstützt. Dieser soll der BBC zufolge für die Lokalisierung des Soldaten zuständig gewesen sein und zur Ablenkung Falschinformationen im Iran verbreitet haben. - wurde übereinstimmenden Medienberichten zufolge von iranischen Kräften gestört. Der arabische Sender Al Jazeera zitierte einen US-Beamten, wonach es im Verlauf der Rettung zu einem „heftigen Feuergefecht“ kam. Dem Vernehmen nach sorgten US-Luftschläge dafür, dass die Iraner nicht näher an den Soldaten herankommen konnten. Trump stellte es so dar, dass die iranischen „Feinde“ dem US-Soldaten Stunde für Stunde näherkamen. - wurde übereinstimmenden Medienberichten zufolge in der Endphase von einem tief in iranischem Gebiet provisorisch errichteten Landefeld ausgeführt. Zwei dort beschädigte Transportflugzeuge - mutmaßlich verursacht durch die Bodenverhältnisse - mussten zurückgelassen und zerstört werden. Damit wurde verhindert, dass sie in iranische Hände fielen, wie die „New York Times“ berichtete. - wurde vom Iran als „Fehlschlag“ beschrieben, was der US-Darstellung komplett widerspricht. Teheran behauptet, zwei Black-Hawk-Hubschrauber, ein C-130-Transportflugzeug sowie Drohnen beschossen und zerstört zu haben. - wurde durchgeführt, obwohl die USA laut dem Portal „Axios“ zunächst eine Falle befürchteten. „Was er am Funkgerät sagte, klang wie etwas, das ein Muslim sagen würde“, sagte Trump dem Portal. Noch unklar oder völlig offen ist - der Verbleib der Trümmer der Maschine. Die F-15E ist ein hoch entwickeltes Kampfflugzeug speziell für präzise Luftangriffe. - wie viele US-Flugzeuge und Helikopter bei der Operation beschädigt wurden. - wo genau die Rettung erfolgte und wo die Landezone errichtet wurde. - welche Auswirkungen der Abschuss und die beiden Rettungsaktionen auf das weitere Kriegsgeschehen haben werden.

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5. April
Handelsblatt

Lage im Überblick: „Wir haben ihn“: Vermisster US-Soldat im Iran gerettet

Lage im Überblick: „Wir haben ihn“: Vermisster US-Soldat im Iran gerettet Washington/Teheran. Mit einem hochriskanten Kommandoeinsatz haben Spezialkräfte den nach dem Abschuss eines Kampfjets im Iran vermissten US-Soldaten gerettet. „Wir haben ihn“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social „Er erlitt Verletzungen, aber es wird ihm gut gehen“, schrieb Trump und würdigte den Offizier als „mutigen Krieger“. Der Pilot der am Freitag abgeschossenen F-15E war bereits zuvor gerettet worden, wie der US-Präsident bestätigte. „Wir werden niemals einen amerikanischen Soldaten zurücklassen“, äußerte Trump. So spielte sich der „Wettlauf auf Leben und Tod“ ab Die Rettung des zweiten Besatzungsmitglieds folgte auf einen „Wettlauf auf Leben und Tod“ zwischen US-amerikanischen und iranischen Streitkräften, zitierte die „New York Times“ US-Beamte. Der Soldat sei von „unseren Feinden gejagt worden“, sie seien ihm stündlich nähergekommen, schrieb Trump. „Dutzende Flugzeuge, ausgestattet mit den tödlichsten Waffen der Welt“ seien geschickt worden. An der Lokalisierung des Offiziers soll der Auslandsgeheimdienst CIA maßgeblich beteiligt gewesen sein. Der Soldat sei „nie wirklich allein“ gewesen, schrieb Trump. Die US-Militärführung habe seinen Standort in den Bergen „rund um die Uhr“ überwacht. Trump schrieb von einer „der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen des US-Militärs in der Geschichte der USA“. Der Waffensystemoffizier sei für Ausnahmesituationen dieser Art geschult, schrieb die Pentagon-Korrespondentin und in Sicherheitsfragen gut vernetzte Journalistin vom Sender Fox News, Jennifer Griffin. Er habe sich - wie der Pilot - nach dem feindlichen Beschuss per Schleudersitz retten können. „Er versteckte sich auf einem erhöhten Bergrücken, nachdem er sich vom Wrack entfernt hatte, und setzte ein Notfallsignal ab“, schrieb Griffin auf der Plattform X. Die US-Spezialkräfte, darunter Fallschirmjäger, nutzten den Berichten zufolge eine provisorisch errichtete Landezone tief in iranischem Gebiet, um dem Vermissten nahezukommen. Der arabische Sender Al Jazeera zitierte einen US-Beamten, wonach es im Verlauf der Rettung zu einem „heftigen Feuergefecht“ kam. Rettungsflugzeuge flogen den Waffensystemoffizier nach Angaben der „New York Times“ zur medizinischen Behandlung nach Kuwait. Es habe jedoch ein letztes Hindernis gegeben, das die Rettung des Mannes verzögert habe. Zwei Transportflugzeuge hätten im Iran festgesteckt, wurde ein US-Militärbeamter zitiert - mutmaßlich aufgrund von Beschädigungen, verursacht durch die Bodenverhältnisse der improvisierten Landezone. Drei Ersatzflugzeuge seien eingesetzt worden. Die beiden zurückgelassenen Flugzeuge seien gesprengt worden, um zu verhindern, dass sie in iranische Hände fielen, hieß es. Die Version des Iran: „Völliger Fehlschlag“ der Rettung Nach Bekanntgabe der Rettung des US-Offiziers berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die Revolutionsgarden hätten am Morgen angeblich zwei Black-Hawk-Hubschrauber der Amerikaner, ein C-130-Militärtransportflugzeug und mehrere Drohnen getroffen und zerstört. Tasnim veröffentlichte dazu Aufnahmen, auf denen brennende Wrackteile zu sehen sind. Der staatliche englischsprachige Sender PressTV schrieb auf X, eine „sogenannte Rettungsaktion“ des US-Militärs auf einem verlassenen Flugplatz im Süden von Isfahan sei in einem „völligen Fehlschlag“ geendet, weil iranische Streitkräfte rechtzeitig eingetroffen seien. Iranische Medien hatten von hohen Geldsummen berichtet, die für die Ergreifung des US-Soldaten versprochen worden sein sollen. Hätte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst gefunden, hätte die Führung in Teheran dies nach Einschätzung von Experten als Druckmittel nutzen können. Wäre das Crew-Mitglied in Gefangenschaft geraten und wären Bilder davon veröffentlicht worden, hätte dies zudem die ohnehin schon kritische Haltung der amerikanischen Öffentlichkeit zum Krieg weiter negativ beeinflusst, hatte Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, der BBC gesagt. Trump behauptet erneut: Haben die Lufthoheit im Iran Die US-Regierung und besonders Trump hatten in den vergangenen Wochen immer wieder suggeriert, dass US-Flugzeuge im iranischen Luftraum keine Angriffe mehr fürchten müssten. Die USA hätten die Lufthoheit erlangt. „Trump sagte, der Iran sei "vernichtet" worden. Dann wurde ein amerikanischer Kampfjet vom Typ F-15E abgeschossen“, schrieb der US-Fernsehsender NBC. Nach der Rettung des zweiten Besatzungsmitglieds der F-15E schrieb Trump, die Tatsache, dass beide Operationen durchgeführt werden konnten „ohne einen einzigen getöteten oder auch nur verletzten Amerikaner“, beweise erneut eine „überwältigende Luftherrschaft“. Zuvor hatte der US-Präsident dem Iran erneut mit schweren Angriffen gedroht, sollte Teheran sich nicht seinem Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus beugen. „Die Zeit läuft davon - 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht“, schrieb er am Samstag auf Truth Social. Die Bedingungen seien erfüllt, wenn der Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, Irans Kraftwerke zerstören zu lassen, sollte der Iran die für den globalen Öl- und Gashandel wichtige Meerenge nicht vollständig und „ohne Drohungen“ für den Schiffsverkehr öffnen. Das Ultimatum dafür läuft am 6. April (US-Ortszeit, Nacht zum 7. April deutscher Zeit) ab. Die gegenseitigen Angriffe dauerten auch am Sonntag an.

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5. April
Handelsblatt

Iran-Krieg – Die Lage: Trump verkündet Rettung von zweitem Besatzungsmitglied

Iran-Krieg: Trump verkündet Rettung von zweitem Besatzungsmitglied Die USA haben auch das zweite Besatzungsmitglied eines über dem Iran abgeschossenen Kampfjets gerettet. Das US-Militär habe in den vergangenen Stunden eine der kühnsten Such- und Rettungsaktionen in der Geschichte des Landes erfolgreich abgeschlossen, erklärte US-Präsident Donald Trump am frühen Sonntagmorgen in einer von seiner Sprecherin Karoline Leavitt auf der Plattform X veröffentlichten Mitteilung. Trump selbst schrieb auf Truth Social US-Spezialkräfte hätten den Waffenoffizier gerettet, berichtete das US-Nachrichtenportal „Axios“ am frühen Morgen Der arabische Sender zitierte einen namentlich nicht genannten US-Regierungsbeamten, wonach der vermisste Waffenoffizier nach einem „heftigen Feuergefecht“ geborgen worden sei. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Die den Revolutionsgarden nahestehende iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor von Luftangriffen in einem Gebiet berichtet, in dem sich der Vermisste befunden habe. Zwei an den Rettungsmaßnahmen beteiligte Black-Hawk-Hubschrauber wurden laut Medienberichten ebenfalls vom Iran getroffen. Teheran reklamierte zudem den Abschuss eines weiteren Kampfflugzeugs in der Region des Persischen Golfs nahe der Straße von Hormus für sich. Der Soldat gehörte zur zweiköpfigen Besatzung eines F-15-Kampfjets, der nach iranischen Angaben am Freitag von der dortigen Luftabwehr abgeschossen worden war. Das erste Besatzungsmitglied war bereits kurz darauf gerettet worden. Nach dem zweiten Crewmitglied wurde fieberhaft gesucht. Iran: Haben bei US-Rettungseinsatz zwei Tankflugzeuge und zwei Helikopter abgeschossen Das iranische Militär hat nach eigenen Angaben bei dem amerikanischen Rettungseinsatz für den am Freitag abgeschossenen Piloten mehrere US-Flugzeuge abgeschossen. „Untersuchungen von Experten vor Ort haben ergeben, dass zwei militärische Transportflugzeuge vom Typ C-130 und zwei Black-Hawk-Hubschrauber der US-Armee von unseren Streitkräften zerstört wurden“, teilte das vereinigte Kommando der iranischen Streitkräfte am Sonntag mit. Die Angaben ließen sich von der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht überprüfen. Iranische Medien melden nach Rettungsaktion für Piloten zehn Tote Bei Angriffen auf den Südwesten des Irans sind Medienangaben zufolge zehn Menschen getötet und sieben verletzt worden. Unter den Opfern seien auch zwei Touristen gewesen, berichtete die Seite Nurnews, die den iranischen Sicherheitskräften nahestehen soll, am Sonntag. Ob es sich um Iraner handelte oder andere Staatsangehörige, ging aus der Meldung nicht hervor, ebenso wenig wie der Grund für ihren Aufenthalt in der angegriffenen Gegend rund 580 Kilometer südlich von Teheran. In der gleichen Gegend war auch der nach dem Abschuss eines Kampfjets vermisste und am Wochenende von Spezialkräften geborgene US-Offizier vermutet worden. Angriffe dauern an Dass der Iran auch fünf Wochen nach Beginn des Krieges immer noch angreifen und in der Region Schäden anrichten kann, zeigte sich auch im Verlauf des Samstags. Wegen neuerlicher Raketenangriffe mussten sich in Israels Küstenmetropole Tel Aviv zur Mittagszeit sowie am Nachmittag etliche Menschen in Schutzräume begeben. Die Polizei meldete mehrere Einschläge. Dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom zufolge wurden insgesamt fünf Menschen verletzt. Israelischen Medien zufolge setzte der Iran bei den Raketenangriffen erneut international weitgehend geächtete Streumunition ein. Wieder Einschlag in der Nähe von iranischem AKW Die Internationale Energieagentur (IAEA) teilte unterdessen auf der Plattform X mit, sie sei vom Iran über den Angriff auf das Atomkraftwerk Buschehr informiert worden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun des Kraftwerks ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter des Sicherheitspersonals getötet und ein Nebengebäude beschädigt worden. Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks habe es nicht gegeben, der Betrieb sei nicht beeinträchtigt. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete zudem unter Berufung auf das Gouverneursamt von Luftangriffen auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr. Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Tote und Verletzte gegeben habe. Auch ein für Waren und Reisende wichtiger Grenzübergang zum Irak sei Ziel eines amerikanisch-israelischen Luftangriffs gewesen, berichtete Tasnim. Die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA

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4. April
Neues Deutschland

Iran-Krieg | Abgeschossener US-Jet im Iran setzt Trump unter Druck

- Politik - Iran-Krieg Abgeschossener US-Jet im Iran setzt Trump unter Druck Ein US-Kampfjet stürzt nach feindlichem Beschuss über dem Iran ab. Eine Rettungsmission läuft. Die US-Lufthoheit über Iran steht aus. Washington. Nach dem ersten feindlichen Abschuss eines US-Kampfjets im Iran seit Kriegsbeginn ist der Verbleib eines Besatzungsmitglieds ungewiss. Nach fünf Wochen Kampfhandlungen war es laut iranischen Angaben und US-Medienberichten nicht der einzige Rückschlag, den die Vereinigten Staaten am Freitag erlitten: Demnach traf der Iran auch ein US-Kampfflugzeug vom Typ A-10 in der Region des Persischen Golfs nahe der Straße von Hormus. Wie die Sender NBC News und CBS News unter Berufung auf US-Beamte berichteten, unterstützte die Maschine eine Such- und Rettungsmission, nachdem der Iran zuvor den Kampfjet vom Typ F-15E über seinem Territorium abgeschossen hatte. Der Pilot des Flugzeugs vom Typ A-10 schaffte es mehreren US-Medien zufolge, seine beschädigte Maschine in den Luftraum Kuwaits zu steuern und sich in Sicherheit zu bringen. Der Iran traf nach Informationen von NBC News und der »Washington Post« auch zwei Black-Hawk-Hubschrauber, die demnach ebenfalls an den Such- und Rettungsmaßnahmen beteiligt waren. Soldaten seien verletzt worden, konnten sich aber in Sicherheit bringen, hieß es. Die Vorfälle stellen eine weitere Eskalation des von den USA und Israel begonnenen Krieges dar und zeigen: Der Iran ist immer noch dazu in der Lage, den Angreifern gefährlich zu werden. Präsident Donald Trump setzt das unter Druck. Er und sein Team hatten zuletzt den Eindruck erweckt, dass US-Flugzeuge in Irans Luftraum keine Angriffe mehr fürchten mussten. Die USA hätten die Lufthoheit erlangt, hieß es. Immer wieder suggerierte der Präsident: Die militärischen Fähigkeiten Teherans seien bereits nahezu vernichtet. Wie Trump darauf reagiert Die USA hielten sich nach den Rückschlägen zunächst sehr bedeckt. Eines der beiden Besatzungsmitglieder der Maschine vom Typ F-15E konnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge nach dem Absturz gerettet werden. Auf die Frage, was er tun würde, falls das noch gesuchte andere Crew-Mitglied von Iranern gefangengenommen oder verletzt werden sollte, sagte Trump laut der britischen Zeitung »The Independent« in einem Telefoninterview: »Nun, das kann ich nicht kommentieren, weil – wir hoffen, dass das nicht passieren wird.« Etwaige Gespräche mit dem Iran sieht Trump durch den Absturz des Kampfjets NBC News zufolge nicht beeinflusst. Der Präsident, der die US-Hauptstadt sonst freitags oft verlässt, um das Wochenende etwa in seinem Club Mar-a-Lago in Florida zu verbringen, bleibt laut seinem offiziellen Terminplan an diesem Samstag in Washington. Schwere Angriffe auf Teheran In der iranischen Hauptstadt Teheran kam es unterdessen am späten Freitagabend zu neuen schweren Angriffen. Anwohner im Norden der Stadt berichteten von massiven Explosionen, die ganze Gebäude zum Zittern gebracht hätten. Menschen seien in Panik auf die Straße gelaufen. Einem örtlichen Medienbericht zufolge wurden Ziele im wohlhabenden Stadtteil Niawaran angegriffen. Auch Bewohner des Westens der Stadt hätten einander nach den umfangreichen Angriffen angerufen, um sich gegenseitig zu versichern, dass sie noch am Leben seien, hieß es weiter. Augenzeugen sagten, es seien mehrere Einsatzwagen auf den Straßen gewesen und »überall Rauch«. Am Freitag war der letzte Tag der zweiwöchigen persischen Neujahrsferien, weswegen viele Menschen wieder in die Hauptstadt zurückgekehrt waren. »Nun aber packen sie und wollen wieder raus«, sagte ein Bewohner Teherans. Als Vergeltung für die US-amerikanisch-israelischen Angriffe nimmt der Iran immer wieder Ziele in den Staaten am Persischen Golf ins Visier, die Teheran für US-Verbündete hält. In der Nacht heulten etwa in Bahrain die Sirenen, die Bürger wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. In Dubai stürzten nach einem Einsatz der Luftabwehr Trümmer auf die Fassade eines Gebäudes im Stadtteil Dubai Marina. Es habe kein Feuer gegeben, niemand sei verletzt worden, hieß es. In Israel meldeten die Behörden nach einem Raketenbeschuss ebenfalls Schäden. dpa/nd Wir haben einen Preis. Aber keinen Gewinn. Die »nd.Genossenschaft« gehört den Menschen, die sie ermöglichen: unseren Leser*innen und Autor*innen. Sie sind es, die mit ihrem Beitrag linken Journalismus für alle sichern: ohne Gewinnmaximierung, Medienkonzern oder Tech-Milliardär. Dank Ihrer Unterstützung können wir: → unabhängig und kritisch berichten → Themen sichtbar machen, die sonst untergehen → Stimmen Gehör verschaffen, die oft überhört werden → Desinformation Fakten entgegensetzen → linke Debatten anstoßen und vertiefen Jetzt »Freiwillig zahlen« und die Finanzierung unserer solidarischen Zeitung unterstützen. Damit nd.bleibt.

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