Liveblog Ukrainekrieg: Russische Oppositionspartei Jabloko von Wahl ausgeschlossen
Liveblog Ukrainekrieg : Russische Oppositionspartei Jabloko von Wahl ausgeschlossen
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Nikolai Rybakow, Vorsitzender der Partei Jabloko, am Montag bei einer Anhörung im Obersten Gerichtshof Russlands in Moskaudpa
Oberster Gerichtshof begründet Entscheidung mit angeblichen Gesetzesverstößen ++++ Russland meldet 13 Tote bei ukrainischem Drohnenangriff +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.
Liberale russische Oppositionspartei von Wahl ausgeschlossen
Russlands Oberstes Gericht hat die gegen Moskaus Angriffskrieg in der Ukraine auftretende liberale Oppositionspartei Jabloko von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Richter Wjatscheslaw Kirillow gab in Moskau einer Klage der kremltreuen nationalistischen Partei Rodina statt, die eine Vielzahl von Verstößen gegen russische Gesetze bei der Zulassung der Oppositionspartei beklagt hatte. Der als Erfüllungsgehilfe des Kreml kritisierte Kirillow folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die Rodinas Beschwerde gegen die Wahlleitung als gerechtfertigt ansah.
Vor dem Gericht versammelten sich Hunderte Unterstützer der Partei. Die Partei will das Urteil anfechten. Kirillow ließ eine Berufung ausdrücklich zu. Jabloko fordert eine Beendigung des russischen Kriegs gegen die Ukraine. Die landesweite Parlamentswahl und die Kommunalwahlen sind vom 18. bis 20. September angesetzt.
Die Partei wehrte sich in einer stundenlangen Verhandlung gegen den Ausschluss von der Parlamentswahl. Jabloko habe keine Rechtsverstöße begangen, sagte Partei-Chef Nikolai Rybakow in seinem Schlusswort. Die Partei trete für Frieden und Freiheit ein und ein Leben ohne Angst. Millionen Russen seien bereit, ihre Stimme seiner Partei zu geben, sagte Rybakow. „Politische Konkurrenz ist das Wesen von Wahlen“, betonte er. Ziel der Kläger sei es, den Menschen eine freie Wahl zu nehmen.
Vor dem Gericht versammelten sich Hunderte Unterstützer der Partei. Die Partei will das Urteil anfechten. Kirillow ließ eine Berufung ausdrücklich zu. Jabloko fordert eine Beendigung des russischen Kriegs gegen die Ukraine. Die landesweite Parlamentswahl und die Kommunalwahlen sind vom 18. bis 20. September angesetzt.
Die Partei wehrte sich in einer stundenlangen Verhandlung gegen den Ausschluss von der Parlamentswahl. Jabloko habe keine Rechtsverstöße begangen, sagte Partei-Chef Nikolai Rybakow in seinem Schlusswort. Die Partei trete für Frieden und Freiheit ein und ein Leben ohne Angst. Millionen Russen seien bereit, ihre Stimme seiner Partei zu geben, sagte Rybakow. „Politische Konkurrenz ist das Wesen von Wahlen“, betonte er. Ziel der Kläger sei es, den Menschen eine freie Wahl zu nehmen.
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Ian Liesch
Nawalnaja: Im Kreml haben sie Angst vor der Wahl
Die russische Oppositionspolitikerin Julia Nawalnaja hat den Ausschluss der liberalen Partei Jabloko von der Parlamentswahl im September als ein Zeichen von Angst im Kreml vor den Kriegsgegnern bezeichnet. Der Kreml habe erkannt, dass die Menschen in Russland angefangen hätten, sich zusammenzuschließen, sagte die Witwe des im Straflager zu Tode gequälten russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny, der zu den schärfsten Kritikern von Kremlchef Wladimir Putin gehörte.
Es gehe nicht so sehr nur um die Partei Jabloko, die einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen fordert in dem russischen Angriffskrieg, sagte Nawalnaja in ihrem Exil im Ausland. „Es geht darum, dass Millionen von Russen die Möglichkeit bekommen, das zu sagen, was sie wirklich über Putin und den Krieg denken“, sagte sie bei X mit Blick auf die Dumawahl in gut einem Monat.
Das Nawalny-Team ruft die Menschen in Russland zu einer von ihm so bezeichneten intelligenten Abstimmung auf: für irgendeine Partei zu stimmen vom 18. bis 20. September — nur nicht für die Kremlpartei Geeintes Russland. „Man kann im Fernsehen noch so oft erzählen, dass der Machtapparat alles unter Kontrolle hat und dass die Menschen angeblich nichts beeinflussen können“, sagte Nawalnaja. Der Plan des Kreml, Jabloko zulassen und der Partei am Ende zwei Prozent zuzusprechen, sei nicht aufgegangen.
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Ukraine verliert Kampfflugzeug
Die ukrainischen Luftstreitkräfte haben auf Telegram den Verlust eines Kampfflugzeugs vom Typ MiG-29 bekanntgegeben. Demnach sei das Flugzeug nach dem Abschuss einer Luft-Luft-Rakete über dem Gebiet Odessa in Brand geraten. Der Pilot konnte sich demnach über durch den Schleudersitz retten und überlebte den Absturz.
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Schweden stoppt russische Spionageoperation
Der schwedische Inlandsgeheimdienst Sapo hat nach eigenen Angaben eine russische Spionageoperation gestoppt. Diese habe das Ziel gehabt, politische Entscheidungen zu beeinflussen und das Land sowie seine EU- und NATO-Verbündeten zu diskreditieren, teilt die Behörde am Montag mit. Gesteuert worden sei die Aktion vom russischen Auslandsgeheimdienst SVR unter Beteiligung von drei Personen, die im Schutz der diplomatischen Immunität agiert hätten. Die Verdächtigen befänden sich nicht mehr in Schweden, sagte ein Sapo-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Die russische Botschaft in Stockholm äußert sich zunächst nicht zu den Vorwürfen.
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Antikorruptionsbehörden in der Ukraine weiter unter Druck
Das Nationale Antikorruptionsbüro (NABU) und die Sonderstaatsanwaltschaft in der Ukraine sehen sich weiterhin großem Druck ausgesetzt. Die Leiter beider Behörden äußerten am Montag bei einer Pressekonferenz in Kiew, aus dem Versuch die Behörden im vergangenen Sommer zu entmachten, seien keine Lehren gezogen worden.
Den Angaben zufolge dauert auch das Verfahren gegen den NABU-Ermittler Ruslan Magamedrasulow an. Er wurde im Winter zwar aus der Untersuchungshaft entlassen, muss sich aber weiterhin vor Gericht verantworten. In dem Verfahren werde auch weiterhin Druck auf die Richter ausgeübt, sagte NABU-Chef Semjen Krywonos.
Aus Sicht von NABU und SAP dient dieses Vorgehen der Einschüchterung. Im Sommer 2025 hatte das Parlament überraschend die Entmachtung beider Behörden beschlossen. Die Entscheidung sorgte für Straßenproteste und wurde von westlichen Partnern deutlich kritisiert. Kurz darauf machten die Abgeordneten die Entscheidung rückgängig. Einige Zeit später veröffentlichten NABU und SAP die Ergebnisse einer umfassenden Korruptionsermittlung im Energiebereich. Mehrere Minister verloren im Zuge dessen ihre Posten.
Den Angaben zufolge dauert auch das Verfahren gegen den NABU-Ermittler Ruslan Magamedrasulow an. Er wurde im Winter zwar aus der Untersuchungshaft entlassen, muss sich aber weiterhin vor Gericht verantworten. In dem Verfahren werde auch weiterhin Druck auf die Richter ausgeübt, sagte NABU-Chef Semjen Krywonos.
Aus Sicht von NABU und SAP dient dieses Vorgehen der Einschüchterung. Im Sommer 2025 hatte das Parlament überraschend die Entmachtung beider Behörden beschlossen. Die Entscheidung sorgte für Straßenproteste und wurde von westlichen Partnern deutlich kritisiert. Kurz darauf machten die Abgeordneten die Entscheidung rückgängig. Einige Zeit später veröffentlichten NABU und SAP die Ergebnisse einer umfassenden Korruptionsermittlung im Energiebereich. Mehrere Minister verloren im Zuge dessen ihre Posten.
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Ukraine trifft russische Anlage 2000 Kilometer von Grenze entfernt
Ukrainische Spezialkräfte haben nach eigenen Angaben die petrochemische Anlage SapSibNeftechim im russischen Gebiet Tjumen mit Drohnen angegriffen. Der Angriff löste laut einer Telegram-Mitteilung einen Brand aus. Der dortige Gouverneur berichtete ebenfalls von einem Feuer in einer Industrieanlage nach einer Drohnenattacke. Tjumen liegt gut 2000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.
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Sebastian Gubernator
Jabloko-Chef pocht vor Gericht auf Wahlteilnahme
Die liberale russische Oppositionspartei Jabloko hat sich vor dem Obersten Gericht in Moskau gegen ihren drohenden Ausschluss von der Parlamentswahl im September gewehrt. Millionen Russen seien bereit, ihre Stimme der Partei, die den Angriffskrieg gegen die Ukraine kritisiert, bei der Duma-Wahl zu geben, sagte Jabloko-Chef Nikolai Rybakow: „Politische Konkurrenz ist das Wesen von Wahlen.“ Die von der kremltreuen Partei Rodina eingereichte Klage auf Ausschluss sei darauf gerichtet, den Menschen eine freie Wahl zu nehmen.
Der Prozess unter Vorsitz von Richter Wjatscheslaw Kirillow wird live im Internet übertragen. Wann ein Urteil gesprochen wird, ist nicht klar. Die zentrale Wahlkommission hatte Jablokos Teilnahme im Juli einstimmig beschlossen. Rodina wirft Jabloko vor, in ihrem Wahlkampfmaterial Urheberrechte – etwa bei Darstellungen von Friedenstauben – verletzt und für Wahlwerbung im Internet unzulässig viel Geld ausgegeben zu haben. Juristen von Jabloko widersprachen den Punkten in der 40-seitigen Klageschrift.
Der Prozess unter Vorsitz von Richter Wjatscheslaw Kirillow wird live im Internet übertragen. Wann ein Urteil gesprochen wird, ist nicht klar. Die zentrale Wahlkommission hatte Jablokos Teilnahme im Juli einstimmig beschlossen. Rodina wirft Jabloko vor, in ihrem Wahlkampfmaterial Urheberrechte – etwa bei Darstellungen von Friedenstauben – verletzt und für Wahlwerbung im Internet unzulässig viel Geld ausgegeben zu haben. Juristen von Jabloko widersprachen den Punkten in der 40-seitigen Klageschrift.
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Russland meldet 13 Tote bei ukrainischem Drohnenangriff
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff sind nach Angaben russischer Behörden in Nischnekamensk in der Republik Tatarstan 13 Menschen getötet und 39 verletzt worden. Zuvor war von zwölf Toten die Rede. In der Stadt befinden sich mehrere große Betriebe, in denen Erdöl verarbeitet wird. Der ukrainische Telegramkanal Exilenova+ veröffentlichte Videos, die einen Brand in einer der größten Raffinerien der Region zeigen sollen. Die russischen Behörden gaben an, die ukrainischen Drohnen hätten industrielle und zivile Ziele angegriffen. Laut Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 456 ukrainische Drohnen abgeschossen. Nischnkekamensk liegt an der Kama, einem östlichen Zufluss der Wolga etwa 1500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Schon im Juni war eine Raffinerie in Nischnekamensk bei einem ukrainischen Drohnenangriff beschädigt worden.
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Uli Putz
Selenskyj: Erwarten bis zu 50.000 nordkoreanische Soldaten in Russland
Die ukrainische Staatsführung rechnet nach eigenen Angaben damit, dass Russland weit mehr Truppen aus Nordkorea zur Unterstützung seines Angriffskriegs bekommen könnte als bisher angenommen. „Nun wurde die Entscheidung getroffen, 30.000 bis 50.000 Nordkoreaner auf russischem Territorium einzusetzen“, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntag auf der Online-Plattform X.
Im Juli hatte er unter Berufung auf Geheimdienstberichte noch von 30.000 weiteren nordkoreanischen Soldaten gesprochen, nun nannte er statt dieser Zahl die deutlich größere Spanne. Selenskyjs Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen, die Quelle für seine Darstellung ließ er offen.
Laut dem Präsidenten stellt Nordkoreas Engagement im Ukraine-Krieg auch eine Gefahr für asiatische Staaten dar. „Es ist völlig klar, dass Nordkorea seine Erfahrungen in der modernen Kriegsführung weiter ausbauen, von Russland Lizenzen und alle möglichen militärischen Mittel bekommen wird“, schrieb der ukrainische Präsident weiter.
Die Ukraine hoffe insbesondere auf eine engere Zusammenarbeit mit Südkorea. Konkret wünscht sich Selenskyj von der Regierung in Seoul Unterstützung bei Luftverteidigungssystemen. Im Gegenzug sei man dazu bereit, im Bereich Drohnen zusammenzuarbeiten, wo die Ukraine im Zuge des viereinhalbjährigen Kampfes gegen die russischen Invasoren viele Erfahrungen gesammelt hat.
Zwar hat Südkorea die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 politisch unterstützt und sich auch den internationalen Sanktionen gegen Russland weitgehend angeschlossen. Doch während das Land Waffensysteme an Polen und andere Nato-Mitglieder exportiert, verkauft es diese nicht direkt an die Ukraine. Südkoreas amtierender Präsident Lee Jae Myung befindet sich in einem Dilemma: Er sucht einerseits eine nähere Anbindung an die Europäische Union sowie die Nato. Gleichzeitig möchte er die Beziehungen seines Landes mit Nordkorea verbessern.
Nordkorea hatte sich bereits im Vorjahr mit schätzungsweise bis zu 15.000 Soldaten am Krieg Russlands gegen die Ukraine beteiligt. Die Soldaten unterstützten die russische Armee dabei, von der Ukraine in einer Überraschungsoffensive bei Kursk kontrollierte Gebiete zurückzuerobern. Dabei wurden nach offiziell unbestätigten Schätzungen mindestens 2.000 Nordkoreaner getötet.
Moskau und Pjöngjang verbindet ein Vertrag über strategische Partnerschaft. Die Außenminister beider Länder bekräftigten die enge Kooperation ihrer Länder erst vor wenigen Wochen.
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Uli Putz
Fünf Verletzte bei russischem Angriff auf Sumy
Bei russischen Bombenangriffen auf die nordukrainische Stadt Sumy wurden örtlichen Behörden zufolge in der Nacht mindestens fünf Menschen verletzt. Zudem gebe es Schäden in mehreren Wohngebieten, teilt der regionale Gouverneur Oleh Hryhorow über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.
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Uli Putz
Russland meldet Einnahme von zwei Dörfern in Region Donezk
Russische Truppen haben nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau zwei Dörfer in der ostukrainischen Region Donezk unter ihre Kontrolle gebracht. In einer Mitteilung des Ministeriums auf Telegram heißt es, die Streitkräfte hätten Wasjutynske und Torezk eingenommen. Das ukrainische Militär bestätigte dies zunächst nicht. Der Generalstab in Kiew berichtete am späten Abend, ukrainische Truppen hätten 24 Angriffe um Kostjantyniwka, Illiniwka und andere Orte abgewehrt. Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich in seiner Videoansprache nicht zu Veränderungen des Frontverlaufs.
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Russland: Haben 285 ukrainische Drohnen abgefangen
Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, die Luftverteidigung habe innerhalb von zwölf Stunden 285 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Die Vorfälle hätten sich vor allem in Zentral- und Westrussland ereignet, aber auch in der Republik Baschkortostan zwischen der Wolga und dem Ural. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärt auf dem Kurznachrichtendienst Telegram, fünf auf die Hauptstadt zusteuernde Drohnen seien abgeschossen worden.
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Hanna Masa
Selenskyj: Massiver Stromausfall in Odessa
Der jüngste russische Großangriff auf die Region um die ukrainische Küstenstadt Odessa hat in der Nacht zum Sonntag für einen massiven Stromausfall gesorgt. „Am Morgen waren mehr als 300.000 Haushalte in Odessa und der Region ohne Strom; mittlerweile ist ein Drittel wieder mit Strom versorgt“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Versorgung und zur Beseitigung der Schäden dauerten an. Bei dem Angriff mit ballistischen Raketen und Drohnen waren mindestens sechs Menschen verletzt worden.
Selenskyj kündigte Vergeltung an. Die Ukraine habe „angemessene Antworten“ für jeden russischen Angriff parat. Der Krieg werde „für alle Russen zu Hause“ immer spürbarer werden. Die Ukraine werde weiterhin die russische Erdölindustrie und andere Infrastruktur angreifen. „Der einzige Grund, warum dies immer noch andauert, ist die mangelnde Bereitschaft Russlands, diesen Krieg zu beenden.“
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Die bulgarische Außenministerin hat angekündigt, die ukrainische Botschafterin am Montag einzubestellen. Erfahren Sie hier mehr über die Hintergründe.
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Ukraine kauft US-Artillerieraketen in der Türkei
Die Ukraine kauft in der Türkei ein größeres Paket mit in Amerika produzierten Artilleriewaffen, das auch 70 Raketen des Typs ATACMS umfasst. Zu dem Geschäft gehören weiter 12 Mehrfachraketenwerfer M270, mehr als 2500 Artillerieraketen vom Kaliber 227 Millimeter mit Streumunition sowie 47.000 Artilleriegranaten 203 Millimeter mit Streumunition, wie das ukrainische Militärportal „Militarnyj“ berichtet.
Es stützt sich dabei auf die offizielle Mitteilung des US-Außenministeriums an den Kongress zu dem geplanten Weiterverkauf. Demnach befürwortet Washington das Geschäft im Umfang von 283 Millionen US-Dollar. Es gilt als genehmigt, wenn die Parlamentskammern Senat und Repräsentantenhaus nicht binnen 30 Tagen widersprechen.
Es stützt sich dabei auf die offizielle Mitteilung des US-Außenministeriums an den Kongress zu dem geplanten Weiterverkauf. Demnach befürwortet Washington das Geschäft im Umfang von 283 Millionen US-Dollar. Es gilt als genehmigt, wenn die Parlamentskammern Senat und Repräsentantenhaus nicht binnen 30 Tagen widersprechen.
Die Türkei wolle Waffen älterer Bauart verkaufen, hieß es. Die Ukraine wiederum könne ihre Feuerkraft bei der Abwehr des russischen Angriffskrieges damit verstärken. Die verkauften ATACMS-Raketen der Modifikation M39 haben eine Reichweite von 165 Kilometern. Die USA haben der Ukraine solche Kurzstreckenraketen bereits geliefert; die amerikanische Regierung unter Joe Biden hatte aber lange gezögert, den Einsatz auch gegen Ziele auf russischem Gebiet zuzulassen. Mit solchen Raketen kann die ukrainische Armee Truppenansammlungen und Kommandostellen der Russen im Rückraum der Front angreifen.
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