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Montag, 6. April 2026
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Baum stürzt auf Gruppe: Drei Tote in Schleswig-Holstein

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5. April
ZDF heute

Baum stürzt auf Gruppe: Drei Tote in Schleswig-Holstein

Baby unter den Todesopfern:Baum stürzt auf Gruppe: Drei Tote in Schleswig-Holstein Nahe Flensburg ist ein Baum während einer Ostereiersuche auf eine Menschengruppe gestürzt. Drei Personen kamen ums Leben - unter den Toten sind auch eine junge Mutter und ihr Baby. Bei einem Unglück in einem Waldstück südöstlich von Flensburg in Schleswig-Holstein sind am Ostersonntag drei Menschen ums Leben gekommen, darunter eine Mutter und ihr Baby. Gegen 11:00 Uhr stürzte ein etwa 30 Meter hoher Baum in der Gemeinde Mittelangeln bei starken Windböen auf die Gruppe, wie die Polizei berichtete. Vier Menschen wurden unter dem Baum eingeklemmt. Umgestürzter Baum nahe Flensburg: Drei Tote, mehrere Verletzte Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starben noch am Unglücksort eine 16-Jährige und eine 21 Jahre alte Frau. Die zehn Monate alte Tochter der 21-Jährigen wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Kiel gebracht, wo sie später ihren Verletzungen erlag. Schwere Verletzungen zog sich eine 18-Jährige zu. Sie wurde in ein Krankenhaus nach Heide geflogen, wo sie nach Polizeiangaben operiert wurde. "Nach meinen Erkenntnissen ist die Person außer Lebensgefahr, wird aber weiterhin behandelt", sagte der Sprecher. Weitere Personen erlitten leichte Verletzungen. Zur genauen Zahl der Betroffenen konnte ein Polizeisprecher am Sonntag keine Angaben machen. Unklar, ob Baum Vorschäden oder Krankheit hatte Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielten sich rund 50 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreuungspersonen einer nahegelegenen Wohneinrichtung in dem Waldstück auf, um Ostereier zu suchen. Währenddessen sei vermutlich infolge der starken Windverhältnisse ein Baum auf die Gruppe gestürzt. "Zur Ursache können wir noch keine verlässlichen Angaben machen", sagte der Polizeisprecher. Zum Unfallzeitpunkt hätten starke Böen geherrscht. Dadurch ist vermutlich dieser Baum dann umgestürzt. Polizeisprecher Vor Ort war ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz. Quelle: dpaNoch ist unklar, ob der umgestürzte Baum Vorschäden oder eine Krankheit aufwies. Die Landesforsten seien über den Vorfall bereits informiert worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Baum war mit Farbe markiert. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreuungskräfte wurden vor Ort durch Notfallseelsorger betreut. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Ein Todesermittlungsverfahren sei aufgenommen worden, sagte der Sprecher. Fröhliches Ostereiersuchen wurde "fürchterlich beendet" Der private Träger der betroffenen Einrichtung sprach in einer Stellungnahme von einem tragischen Unglück während eines Ausflugs, das die gesamte Einrichtung zutiefst erschüttert habe. "Ein umstürzender Baum hat das fröhliche Ostereiersuchen fürchterlich beendet." Die Einrichtung dankte allen Einsatzkräften der Feuerwehren und Polizei, den Notfallseelsorgern und Mitarbeitern, die vor Ort alles Menschenmögliche unternommen hätten, um zu helfen, zu retten und im Schmerz beizustehen. Die Bewohner, Kinder, Jugendlichen, Angehörigen und Mitarbeitenden brauchen jetzt Zeit und unsere ganze Unterstützung, das furchtbare Unglück zu verarbeiten. Stellungnahme der betroffenen Einrichtung Mitglieder der Landesregierung sprachen den Angehörigen und Verletzten ihre Anteilnahme aus. "Das furchtbare Unglück bei Satrupholm am Ostersonntag erschüttert uns zutiefst", erklärten Ministerpräsident Daniel Günther, Innenministerin Magdalena Finke (beide CDU) sowie Jugend- und Familienministerin Aminata Touré (Grüne). Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Getöteten, bei den Verletzten und bei allen, die dieses furchtbare Geschehen miterleben mussten. Mitteilung von Günther, Finke und Touré Sie dankten den Einsatzkräften, die unter außerordentlich belastenden Umständen vor Ort geholfen und alles Menschenmögliche getan hätten. Mehr Nachrichten Diese Städte sind Spitzenreiter:Großstadt-Mieten in zehn Jahren um 44 Prozent gestiegen mit Video1:35- Liveblog Aktuelle Entwicklungen der Eskalation:Iran-Krieg: Alle Nachrichten im Liveblog Wachsende Kritik am US-Präsidenten:US-Superwahljahr: Wird der Spritpreis für Trump gefährlich? mit Video2:18Chance auf neuen Entfernungsrekord:"Artemis 2"-Crew erreicht Einflusssphäre des Mondes mit Video1:37

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5. April
Der Spiegel

Flensburg: Neue Details nach tödlichem Baumunglück bei Ostereiersuche

Tödliches Unglück bei Flensburg Sie suchten Ostereier, plötzlich stürzte ein Baum um Nach dem tödlichen Unfall bei einer Ostereiersuche im Wald in Satrupholm bei Flensburg sind weitere Hintergründe bekannt geworden. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt, als ein Baum umstürzte. Eine 18-Jährige, die bei dem Unfall schwer verletzt worden ist, wurde laut Polizei in ein Krankenhaus in Heide geflogen und dort operiert. Inzwischen befindet sie sich außer Lebensgefahr, wird jedoch weiterhin medizinisch behandelt. Einem Polizeisprecher zufolge waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, darunter auch ein Rettungshubschrauber. Insgesamt sollen sich mehr als 80 Einsatzkräfte vor Ort befunden haben, wie die »Bild«-Zeitung berichtet. Träger Sternipark spricht von einem »tragischen Unglück« Die Betroffenen gehörten teilweise zu einer Gruppe von etwa 50 Menschen aus einer nahe gelegenen Wohneinrichtung der Jugendhilfe. Diese wird vom Träger Sternipark betrieben. Der Träger äußerte sich inzwischen zu dem Vorfall und spricht von einem »tragischen Unglück«, das die gesamte Gemeinschaft zutiefst erschüttert habe. Der Träger dankte den Einsatzkräften und bittet darum, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden Zeit zur Verarbeitung zu geben. Sternipark ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe und betreibt verschiedene Einrichtungen, darunter Wohnangebote für Kinder und Jugendliche sowie Angebote für junge Familien. Auch Vertreter der Landesregierung zeigten sich betroffen. Ministerpräsident Daniel Günther und weitere Regierungsmitglieder erklärten, das Geschehen habe sie »zutiefst erschüttert«. Aus einem gemeinsamen Feiertag sei binnen kurzer Zeit eine Tragödie geworden. Sie sprachen den Angehörigen ihr Mitgefühl aus und dankten den Einsatzkräften für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen.

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