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Dienstag, 21. Juli 2026
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Gericht setzt Paramount-Übernahme von Warner vorerst aus

Medienspektrum

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21. Juli
Tagesschau

Gericht setzt Paramount-Übernahme von Warner vorerst aus

Hollywood-Fusion Gericht setzt Paramount-Übernahme von Warner aus Ein US-Gericht hat die milliardenschwere Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount für zunächst zwei Wochen gestoppt. Zwölf Bundesstaaten sehen in dem Zusammenschluss eine Gefahr für den Wettbewerb. Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch den Medienkonzern Paramount ist vorerst gestoppt. Eine Bundesrichterin in Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien ordnete an, den Vollzug der rund 111 Milliarden US-Dollar schweren Transaktion für zunächst zwei Wochen auszusetzen. In dieser Zeit soll über den Antrag von zwölf US-Bundesstaaten auf eine einstweilige Verfügung verhandelt werden. Die Kläger wollen verhindern, dass der Zusammenschluss vollzogen wird, bevor über mögliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht entschieden ist. Bundesstaaten warnen vor Marktmacht Nach Auffassung der klagenden Bundesstaaten würde die Fusion den Wettbewerb auf dem Filmmarkt erheblich einschränken. Besonders kritisch sehen sie den Markt für große Kinoproduktionen mit erwarteten Einnahmen von mehr als 100 Millionen US-Dollar. Solche Blockbuster seien für viele Kinos wirtschaftlich entscheidend. Richterin Araceli Martínez-Olguín erklärte, die Kläger hätten zunächst plausibel dargelegt, dass Paramount und Warner in diesem Segment gemeinsam einen erheblichen Marktanteil erreichen würden. Damit sei es wahrscheinlich, dass der Zusammenschluss als wettbewerbswidrig eingestuft werden könnte. Dies rechtfertige eine vorläufige Aussetzung der Übernahme. Verzögerung könnte teuer werden Paramount weist die Argumentation zurück. Der Konzern hält die von den Bundesstaaten vorgenommene Abgrenzung eines eigenen Marktes für Blockbuster-Filme für nicht realitätsnah. Für Paramount könnte der gerichtliche Aufschub erhebliche finanzielle Folgen haben. Um die Zustimmung der Warner-Aktionäre zu sichern, hatte der Konzern zugesagt, für jedes Quartal nach dem 30. September bis zum Abschluss der Übernahme zusätzliche Zahlungen zu leisten. Nach Unternehmensangaben könnten dadurch Kosten von rund 650 Millionen US-Dollar je Quartal entstehen. Regierung hatte Deal genehmigt Die US-Regierung hatte die Übernahme zuvor ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss weder den Wettbewerb noch Verbraucherinnen und Verbraucher im Fernseh-, Streaming- oder Filmgeschäft beeinträchtigen werde. Nach einem Bericht des Wall Street Journal soll die Führung des Ministeriums die Transaktion gebilligt haben, bevor die zuständigen Fachjuristen ihre Empfehlung abgegeben hatten. Politische Debatte um CNN Die geplante Übernahme sorgt auch politisch für Diskussionen. Hinter Paramount steht die Familie des Software-Unternehmers Larry Ellison, der als Unterstützer von US-Präsident Donald Trump gilt. Kritiker befürchten, dass der Nachrichtensender CNN unter einem neuen Eigentümer an redaktioneller Unabhängigkeit verlieren könnte. Trump hatte mehrfach erklärt, ihm sei ein Eigentümerwechsel des Senders wichtig, da CNN häufig kritisch über ihn berichte. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix mit Warner auf einen Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts der Branchengröße verständigt. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar schwer.

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21. Juli
Handelsblatt

Paramount: US-Richterin legt Warner-Übernahme für zwei Wochen auf Eis

Paramount: US-Richterin legt Warner-Übernahme für zwei Wochen auf Eis San Jose. Nach der Klage von zwölf US-Bundesstaaten wird die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin Araceli Martínez-Olguín in Oakland bei San Francisco konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten. Dadurch sei es wahrscheinlich, dass die Übernahme als wettbewerbswidrig eingestuft werde. Dies rechtfertige eine zeitweise Aussetzung der Fusion. Für Paramount könnte eine Verzögerung teuer werden. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, versprach Paramount ihnen zusätzliche Zahlungen für jedes Quartal nach dem 30. September dieses Jahres bis zum Abschluss der Übernahme. Das dürfte den Konzern etwa 650 Millionen Dollar pro Vierteljahr kosten. Sind Blockbuster ein eigener Markt? Ein entscheidender Faktor für den letztlichen Erfolg der Bundesstaaten wie unter anderem Kalifornien wird sein, ob sie sich vor Gericht mit einer besonderen Marktdefinition durchsetzen können. Sie betrachten vor allem den Wettbewerb bei erwartbaren Kassenschlagern, die mehr als 100 Millionen Dollar einspielen. Diese seien für die Filmtheater besonders wichtig, um die Existenz zu sichern, argumentieren sie. Entsprechend wäre eine größere Marktmacht eines einzelnen Players in diesem Bereich wettbewerbsfeindlich und schädlich für die Kinos und am Ende auch die Zuschauer, folgt daraus. Von Paramount heißt es, diese Marktsegmentierung entspreche nicht der Realität. Die US-Regierung hatte den Milliardendeal bereits ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde – sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Dem „Wall Street Journal“ zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte – wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.

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21. Juli
FAZ (Wirtschaft)

US-Bundesstaaten klagten: Warner-Übernahme durch Paramount vorerst auf Eis

US-Bundesstaaten klagten : Warner-Übernahme durch Paramount vorerst auf Eis Die Übernahme von Warner Bros. durch Paramount ist ein Mega-Deal, der nicht nur Hollywood umkrempeln könnte. US-Bundesstaaten, die ihn kippen wollen, erzielen einen ersten Erfolg vor Gericht. Nach der Klage von zwölf US-Bundesstaaten wird die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers durch den Konkurrenten Paramount für zunächst zwei Wochen per Gerichtsbeschluss ausgesetzt. In dieser Zeit soll über die von den Bundesstaaten angestrebte längerfristige einstweilige Verfügung gegen den Vollzug des mehr als 100 Milliarden Dollar schweren Deals verhandelt werden. Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin Araceli Martínez-Olguín in Oakland bei San Francisco konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten. Dadurch sei es wahrscheinlich, dass die Übernahme als wettbewerbswidrig eingestuft werde. Dies rechtfertige eine zeitweise Aussetzung der Fusion. Für Paramount könnte eine Verzögerung teuer werden. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, versprach Paramount ihnen zusätzliche Zahlungen für jedes Quartal nach dem 30. September dieses Jahres bis zum Abschluss der Übernahme. Das dürfte den Konzern etwa 650 Millionen Dollar pro Vierteljahr kosten. Blockbuster für die Branche existenzsichernd Ein entscheidender Faktor für den letztlichen Erfolg der Bundesstaaten wie unter anderem Kalifornien wird sein, ob sie sich vor Gericht mit einer besonderen Marktdefinition durchsetzen können. Sie betrachten vor allem den Wettbewerb bei erwartbaren Kassenschlagern, die mehr als 100 Millionen Dollar einspielen. Diese seien für die Filmtheater besonders wichtig, um die Existenz zu sichern, argumentieren sie. Entsprechend wäre eine größere Marktmacht eines einzelnen Players in diesem Bereich wettbewerbsfeindlich und schädlich für die Kinos und am Ende auch die Zuschauer, folgt daraus. Von Paramount heißt es, diese Markt-Segmentierung entspreche nicht der Realität. Die US-Regierung hatte den Milliardendeal bereits ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Dem „Wall Street Journal“ zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix mit Warner auf einen Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts der Branchengröße verständigt. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar schwer. Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte – wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.

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20. Juli
Handelsblatt

Hollywood-Deal: US-Richterin legt Warner-Übernahme für zwei Wochen auf Eis

Hollywood-Deal: US-Richterin legt Warner-Übernahme für zwei Wochen auf Eis Oakland. Nach der Klage von zwölf US-Bundesstaaten wird die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin Araceli Martínez-Olguín in Oakland bei San Francisco konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten. Dadurch sei es wahrscheinlich, dass die Übernahme als wettbewerbswidrig eingestuft werde. Dies rechtfertige eine zeitweise Aussetzung der Fusion. Für Paramount könnte eine Verzögerung teuer werden. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, versprach Paramount ihnen zusätzliche Zahlungen für jedes Quartal nach dem 30. September dieses Jahres bis zum Abschluss der Übernahme. Das dürfte den Konzern etwa 650 Millionen Dollar pro Vierteljahr kosten. Sind Blockbuster ein eigener Markt? Ein entscheidender Faktor für den letztlichen Erfolg der Bundesstaaten wie unter anderem Kalifornien wird sein, ob sie sich vor Gericht mit einer besonderen Marktdefinition durchsetzen können. Sie betrachten vor allem den Wettbewerb bei erwartbaren Kassenschlagern, die mehr als 100 Millionen Dollar einspielen. Diese seien für die Filmtheater besonders wichtig, um die Existenz zu sichern, argumentieren sie. Entsprechend wäre eine größere Marktmacht eines einzelnen Players in diesem Bereich wettbewerbsfeindlich und schädlich für die Kinos und am Ende auch die Zuschauer, folgt daraus. Von Paramount heißt es, diese Markt-Segmentierung entspreche nicht der Realität. Die US-Regierung hatte den Milliardendeal bereits ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Dem „Wall Street Journal“ zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte - wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.

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20. Juli
Der Spiegel

Warner und Paramount: US-Gericht stoppt geplante Milliardenfusion vorläufig

Milliardenfusion auf Eis US-Richterin stoppt Warner-Übernahme durch Paramount vorläufig Der milliardenschwere Zusammenschluss von Paramount und Warner Bros. Discovery gerät ins Stocken: Eine US-Bundesrichterin hat die geplante Übernahme des Konzerns Warner Bros. Discovery durch Paramount vorerst gestoppt. Nach einer Klage von zwölf Bundesstaaten darf der mehr als 100 Milliarden US-Dollar schwere Deal zunächst für zwei Wochen nicht vollzogen werden. In dieser Zeit will das Gericht über eine einstweilige Verfügung entscheiden, die den Zusammenschluss bis zu einer endgültigen Klärung verhindern könnte. Die klagenden Bundesstaaten sehen erhebliche Risiken für den Wettbewerb. Sie argumentieren, dass ein gemeinsames Unternehmen eine dominante Stellung bei erfolgreichen Kinofilmen einnehmen und damit den Wettbewerb zulasten anderer Studios und Kinos verzerren könnte. Nach Einschätzung der zuständigen Richterin haben die Kläger zumindest glaubhaft gemacht, dass Paramount und Warner zusammen über einen erheblichen Marktanteil verfügen würden. Das reiche aus, um den Vollzug der Fusion vorläufig auszusetzen. Übernahme von der US-Regierung bereits freigegeben Dabei hatte die US-Regierung die Übernahme zuvor ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss weder den Wettbewerb noch Verbraucherinnen und Verbraucher im Streaming-, Fernseh- oder Filmgeschäft erheblich beeinträchtigen werde. Dem »Wall Street Journal« zufolge soll die politische Führung des Ministeriums die Freigabe allerdings erteilt haben, bevor die zuständigen Wettbewerbsexperten ihre Empfehlung abgegeben hatten. Sorge um Unabhängigkeit von CNN Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält der Fall wegen der Eigentümerstruktur von Paramount. Hinter dem Unternehmen steht die Familie des Softwaremilliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von US-Präsident Donald Trump gilt. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr Netflix mit Warner auf den Kauf des Streaming- und Studiogeschäfts verständigt. Paramount setzte sich jedoch mit einem höheren Angebot für den gesamten Konzern, Warner Bros.-Discovery, durch – einschließlich Fernsehsendern wie CNN. Das Übernahmevolumen beläuft sich inzwischen auf rund 111 Milliarden US-Dollar. Kritiker befürchten, dass insbesondere der Nachrichtensender CNN unter einem neuen Eigentümer an redaktioneller Unabhängigkeit verlieren könnte. Sie verweisen auf frühere Übernahmen von Medienunternehmen durch politisch einflussreiche Milliardäre. Trump hatte sich wiederholt kritisch über CNN geäußert und erklärt, ein Eigentümerwechsel des Senders sei aus seiner Sicht wünschenswert.

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20. Juli
Handelsblatt

Medienkonzerne: US-Richterin legt Warner-Übernahme für zwei Wochen auf Eis

Medienkonzerne: US-Richterin legt Warner-Übernahme für zwei Wochen auf Eis San Jose. Nach der Klage von zwölf US-Bundesstaaten wird die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten – was eine zeitweise Aussetzung der Fusion rechtfertige. Die US-Regierung hatte zuvor den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde – sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Dem „Wall Street Journal“ zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte – wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.

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20. Juli
Wirtschaftswoche

Hollywood-Deal: US-Richterin legt Warner-Übernahme für zwei Wochen auf Eis

Hollywood-Deal: US-Richterin legt Warner-Übernahme für zwei Wochen auf Eis Nach der Klage von zwölf US-Bundesstaaten wird die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten – was eine zeitweise Aussetzung der Fusion rechtfertige. Die US-Regierung hatte zuvor den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde – sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Dem „Wall Street Journal“ zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN. Der Deal ist nun rund 111 Milliarden Dollar schwer. Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte – wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt. Lesen Sie auch: Die reichsten Menschen der Welt 2025

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20. Juli
Handelsblatt

Hollywood-Deal: US-Richterin legt Warner-Übernahme für zwei Wochen auf Eis

Hollywood-Deal: US-Richterin legt Warner-Übernahme für zwei Wochen auf Eis Oakland. Nach der Klage von zwölf US-Bundesstaaten wird die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Aus Sicht der Richterin konnten sie zumindest demonstrieren, dass Paramount und Warner zusammen einen erheblichen Marktanteil in dem Geschäft hätten - was eine zeitweise Aussetzung der Fusion rechtfertige. Die US-Regierung hatte zuvor den Milliardendeal ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Dem „Wall Street Journal“ zufolge wurde die Übernahme von der Führung des Ministeriums durchgewinkt, bevor die zuständigen Juristen der Behörde eine Empfehlung dazu abgeben konnten. Trump-Unterstützer stach Netflix aus Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer von Präsident Donald Trump bekannt ist. Ursprünglich hatte sich im vergangenen Jahr schon Netflix Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte - wie dies schon in anderen Fällen geschah, wo Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.

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