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Sonntag, 19. Juli 2026
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Die Lage im Überblick: USA und Iran schwören sich Rache - neue US-Luftangriffe

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19. Juli
Handelsblatt

Die Lage im Überblick: USA und Iran schwören sich Rache - neue US-Luftangriffe

Die Lage im Überblick: USA und Iran schwören sich Rache - neue US-Luftangriffe Washington/Teheran. Nach dem Tod zweier US-Soldaten infolge iranischen Beschusses und der nächtelangen US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache - womit eine gefährliche Eskalationsspirale droht. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando Centcom auf X mitteilte. Es zielte unter anderem darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden, die in der vorherigen Nacht Angriffe auf amerikanische Soldaten in Jordanien verübt hätten, „schnell zu bestrafen“. Irans oberster Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei drohte zuvor seinerseits mit Racheakten. Chamenei, der sich bisher noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ in einer Erklärung mitteilen: „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten“, hieß es. Bisher 16 tote US-Soldaten Es war das erste Mal seit den Anfangstagen des Iran-Krieges, den die USA und Israel am 28. Februar gemeinsam begonnen hatten, dass das US-Militär wieder Tote durch iranischen Beschuss meldete. Die beiden Soldaten seien am Freitag in Jordanien ums Leben gekommen, als sich die US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom mit. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst. Die offiziell bekannte Zahl der im Krieg gegen den Iran gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16. Der Iran habe sich auf die US-Abwehrsysteme eingestellt und feuere Raketen ab, die mit extrem hoher Geschwindigkeit fliegen und während ihres Sturzflugs manövrieren könnten, zitierte das „Wall Street Journal“ US-Beamte. Die Fähigkeit des Irans, empfindliche Ziele zu treffen, schüre Befürchtungen, dass Teheran bei der Zielerfassung Unterstützung aus China oder Russland erhält. Trump: „sehr traurige Sache“ Der Druck auf US-Präsident Donald Trump, der sich im eigenen Land angesichts des dort unpopulären Krieges ohnehin mit Unzufriedenheit konfrontiert sieht, dürfte mit dem Tod der US-Soldaten weiter steigen. Der US-Sender NewsNation zitierte ihn nach einem Gespräch über die Todesfälle mit der Aussage, dass das „eine sehr traurige Sache“ sei. „Wir sehen das ungern“, sagte er und bekräftigte einmal mehr, der Iran dürfe keine Atomwaffen haben. Im Iran starben nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums seit der neuen Eskalation mit den USA mindestens 50 Menschen. Mehr als 500 weitere Menschen wurden demnach bei den jüngsten Angriffen des US-Militärs verletzt. Die Regierung in Teheran berichtet in der Regel nur über zivile Opfer. Über Verluste unter den eigenen Streitkräften gibt es keine offiziellen Daten. Berichte im Iran über US-Raketenangriff nahe Gheschm Wie Centcom am Morgen nach Abschluss der neuen Angriffswelle mitteilte, seien „erfolgreich“ militärische Küstenüberwachungs- und Flugabwehranlagen sowie Raketen- und Drohnenlagerstätten angegriffen worden. Das US-Militär will nach eigenen Angaben mit den Luftangriffen auch die Fähigkeit des Irans, die Handelsschifffahrt in der für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Straße von Hormus zu bedrohen, weiter schwächen. Die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am frühen Morgen Ortszeit, dass mindestens sechs Raketen in Gebieten am Rande der Insel Gheschm im Persischen Golf eingeschlagen seien. Nähere Einzelheiten dazu wurden zunächst nicht gemeldet. Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars, man habe das Mitte Juni mit den USA vereinbarte Rahmenabkommen ausgesetzt und fühle sich nicht mehr daran gebunden. Trump sagte dazu nach Angaben von NewsNation, das sei ihm „völlig egal“. Vereinbart im Abkommen war, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal zur Beendigung des Krieges auszuhandeln. Auch sollte die Straße von Hormus geöffnet werden. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe, die Trump jedoch selbst kürzlich für beendet erklärte. Seit Anfang Juli eskaliert es wieder. Emirate fordern „sofortigen Stopp der Eskalation“ Die Vereinigten Arabischen Emirate fordern „ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten sowie eine rasche Rückkehr an den Verhandlungstisch“. Ohne die USA und den Iran namentlich zu erwähnen, mahnte das Außenministerium der Emirate auf der Plattform X einen „sofortigen Stopp der Eskalation“ und äußerste Zurückhaltung an, „um gefährliche Auswirkungen und ein Abgleiten der Region in ein neues Ausmaß an Gewalt und Instabilität zu verhindern“. Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz schrieb auf X, es werde immer deutlicher, „dass die Ereignisse allmählich außer Kontrolle geraten“. Angesichts des praktisch nicht vorhandenen Vertrauens zwischen Washington und Teheran, der zunehmend erschöpften Vermittler und eines Dialogs, der vor allem über Militärschläge geführt werde, „ist das Risiko einer weiteren Eskalation mittlerweile größer als die Aussichten auf eine Deeskalation“. Verwandte Themen Experte warnt vor Ausweitung des Konflikts Die Kombination aus Trumps Vorgehen und der Machtdemonstration Teherans während der Beerdigung des getöteten Staatsoberhauptes Ali Chamenei scheine die Überzeugung bei Schlüsselpersonen der Revolutionsgarden bestärkt zu haben, dass sie nicht nur über ausreichend innenpolitische Rückendeckung verfügen, sondern auch kaum eine andere Wahl haben, als ihre Reaktion auf die US-Angriffe zu verschärfen, schrieb Citrinowicz. Unter diesen Umständen werde es äußert schwierig, „die Eskalationsspirale unter Kontrolle zu halten“, schrieb der Experte und warnte vor einer Ausweitung des Konflikts, in den die mit Washington verbündeten Golfstaaten noch direkter hineingezogen werden könnten. Sofern sich nicht bald etwas Wesentliches ändere, steuere der Konflikt auf eine „weitaus gefährlichere Phase“ zu, die für beide Seiten immer schwerer einzudämmen sein könnte.

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19. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in Nahost: USA und Iran schwören sich Rache – neue US-Luftangriffe

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates USA starten nach Tod von Soldaten Angriffe auf Iran US-Militär meldet Tod von zwei Soldaten Iran droht USA mit „unvergesslichen Lektionen" Sorge vor neuer Eskalation im Nahen Osten Neue US-Angriffe gegen Iran USA und Iran schwören sich Rache – neue US-Luftangriffe Nach dem Tod zweier US-Soldaten infolge iranischen Beschusses und der nächtelangen US-Bombardements in Iran schwören beide Seiten Rache – womit eine gefährliche Eskalationsspirale droht. Das US-Militär begann in der Nacht mit neuen Luftangriffen, wie das Regionalkommando Centcom auf X mitteilte. Sie zielten unter anderem darauf ab, die iranische Revolutionsgarde, die in der vorherigen Nacht Angriffe auf amerikanische Soldaten in Jordanien verübt hätten, „schnell zu bestrafen". Irans oberster Führer Ayatollah Modschtaba Chamenei drohte zuvor seinerseits mit Racheakten. Chamenei, der sich bisher noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ in einer Erklärung mitteilen: „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten", hieß es. Es war das erste Mal seit den Anfangstagen des Iran-Krieges, den die USA und Israel am 28. Februar gemeinsam begonnen hatten, dass das US-Militär wieder Tote durch iranischen Beschuss meldete. Die beiden Soldaten seien am Freitag in Jordanien ums Leben gekommen, als sich die US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom mit. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst. Die offiziell bekannte Zahl der im Krieg gegen Iran gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16. Irans oberster Führer Ayatollah Modschtaba Chamenei drohte zuvor seinerseits mit Racheakten. Chamenei, der sich bisher noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ in einer Erklärung mitteilen: „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten", hieß es. Es war das erste Mal seit den Anfangstagen des Iran-Krieges, den die USA und Israel am 28. Februar gemeinsam begonnen hatten, dass das US-Militär wieder Tote durch iranischen Beschuss meldete. Die beiden Soldaten seien am Freitag in Jordanien ums Leben gekommen, als sich die US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom mit. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst. Die offiziell bekannte Zahl der im Krieg gegen Iran gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16. Bericht: US-Angriff nahe iranischer Insel Gheschm Im Zuge der neuen Luftangriffe des US-Militärs in Iran werden dort Raketenschläge nahe der Insel Gheschm im Persischen Golf gemeldet. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am frühen Morgen Ortszeit von mindestens sechs Raketen, die in Gebieten am Rande der Insel eingeschlagen seien. Nähere Einzelheiten gab es demnach zunächst nicht. Das US-Militär hatte zuvor nach dem Tod von zwei seiner Soldaten Vergeltungsschläge gegen Irans Revolutionsgarde angekündigt und mit neuen Luftangriffen begonnen. USA starten nach Tod von Soldaten Angriffe auf Iran Die USA haben nach Angaben des US-Zentralkommandos neue Angriffe auf Iran gestartet. Zuvor waren bei einem iranischen Angriff in Jordanien zwei US-Soldaten getötet worden, ein weiterer wird vermisst. Trump über Tod von US-Soldaten: „sehr traurige Sache" US-Präsident Donald Trump hat den Tod von zwei weiteren US-Soldaten im Iran-Krieg als „sehr traurig" bezeichnet. Der US-Sender News Nation zitierte ihn nach einem Gespräch über die Todesfälle mit der Aussage, dass das „eine sehr traurige Sache" sei. „Wir sehen das ungern", sagte Trump demnach. Die Soldaten seien im Dienst für ihr Land gestorben. Nach Angaben des Senders bekräftigte Trump auch seine im Zuge des Krieges vielfach vorgebrachte Botschaft, dass Iran keine Atomwaffen haben dürfe.  Das US-Militär meldete am Samstag erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder tote Soldaten in den eigenen Reihen nach iranischem Beschuss. Das US-Militär meldete am Samstag erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder tote Soldaten in den eigenen Reihen nach iranischem Beschuss. US-Militär meldet Tod von zwei Soldaten Erstmals seit der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg sind zwei US-Soldaten getötet worden. Sie seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Iran droht USA mit „unvergesslichen Lektionen" Das Rahmenabkommen, auf das sich die USA und Iran Mitte Juni geeinigt hatten, sollte einmal den Weg zu einem dauerhaften Ende des Kriegs weisen. Doch das rückt eine Woche nach dem erneuten Aufflammen der Angriffe in weite Ferne. Iran habe das Abkommen ausgesetzt, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars. Die iranische Führung hat den USA nun zudem mit „unvergesslichen Lektionen“ gedroht. „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten“, hieß es in einer Erklärung des obersten Führers Ayatollah Modschtaba Chamenei. „Heute hat der große Satan erneut sein wahres, unmaskiertes Gesicht gezeigt, damit diese dunkle Erfahrung von Verbrechen und Vertragsbruch zu einem weiteren festen Beleg für die Verlogenheit, Unvernunft, Unzuverlässigkeit und Niederträchtigkeit der Vereinigten Staaten wird“, hieß es in der Mitteilung weiter. Seit dem Tod seines Vaters bei einem US-Luftangriff ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Über seinen Gesundheitszustand wird spekuliert, Irans Staatsfernsehen bezeichnete ihn bereits vor Monaten als „Kriegsversehrten“, nannte jedoch keine Einzelheiten. Videoaufnahmen oder Audiobotschaften seiner regelmäßigen Mitteilungen gibt es weiterhin nicht. Die iranische Führung hat den USA nun zudem mit „unvergesslichen Lektionen“ gedroht. „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten“, hieß es in einer Erklärung des obersten Führers Ayatollah Modschtaba Chamenei. „Heute hat der große Satan erneut sein wahres, unmaskiertes Gesicht gezeigt, damit diese dunkle Erfahrung von Verbrechen und Vertragsbruch zu einem weiteren festen Beleg für die Verlogenheit, Unvernunft, Unzuverlässigkeit und Niederträchtigkeit der Vereinigten Staaten wird“, hieß es in der Mitteilung weiter. Seit dem Tod seines Vaters bei einem US-Luftangriff ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Über seinen Gesundheitszustand wird spekuliert, Irans Staatsfernsehen bezeichnete ihn bereits vor Monaten als „Kriegsversehrten“, nannte jedoch keine Einzelheiten. Videoaufnahmen oder Audiobotschaften seiner regelmäßigen Mitteilungen gibt es weiterhin nicht. US-Verbündeter Kuwait meldet Angriff auf Elektrizitätswerk Nach iranischen Angriffen auf mit den USA verbündete Golfstaaten hat Kuwait einen Schaden an einer Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung gemeldet. Diese sei Ziel eines feindlichen Angriffs geworden, teilte das Ministerium für Elektrizität mit. In einem Teil der Einrichtung sei ein Feuer ausgebrochen, mehrere Generatoren seien daher vorsorglich abgeschaltet worden. Es handele sich bereits um das zweite Werk dieser Art, das binnen zwei Tagen in Kuwait attackiert worden sei. Das Ministerium rief die Bevölkerung dazu auf, in dieser „außergewöhnlichen Phase“ sparsam mit Strom umzugehen. Die Angriffe fallen mitten in den Sommer, wenn Klimaanlagen in Kuwait unverzichtbar sind. Zuvor hatte die kuwaitische Armee gemeldet, mehrere aus Iran kommende Raketen und Drohnen abgefangen zu haben. Das Ministerium rief die Bevölkerung dazu auf, in dieser „außergewöhnlichen Phase“ sparsam mit Strom umzugehen. Die Angriffe fallen mitten in den Sommer, wenn Klimaanlagen in Kuwait unverzichtbar sind. Zuvor hatte die kuwaitische Armee gemeldet, mehrere aus Iran kommende Raketen und Drohnen abgefangen zu haben. Sorge vor neuer Eskalation im Nahen Osten Der Konflikt zwischen den USA und Iran um die Straße von Hormus droht wieder zu eskalieren. In der nunmehr siebten Angriffsnacht in Folge bombardierten die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben iranische Überwachungsanlagen, unterirdische Waffenlager und andere militärische Infrastruktur. Iranische Medien sprachen dagegen erneut von Angriffen auf zivile Infrastruktur. Dem regierungstreuen Sender Press TV zufolge wurden mehrere Zivilisten getötet und weitere verletzt. Das Wall Street Journal berichtete, das US-Militär greife inzwischen eine größere Bandbreite an Zielen in Iran an und verlege Kampfflugzeuge aus Europa in den Nahen Osten. Die USA wollten durch Angriffe auf Brücken sowie andere Ziele im Landesinneren den Druck im ganzen Land erhöhen und ein Ende der iranischen Angriffe auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus erzwingen. Iran reagiere darauf mit umfassenderen Gegenangriffen. So gerieten die Golfstaaten Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss. Es gab zudem Berichte über Explosionen in Saudi-Arabien sowie in Jordanien. Die Länder beherbergen US-Militärstützpunkte. Derweil wächst die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts. Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz in Jemen warnte das mit Washington verbündete Nachbarland Saudi-Arabien vor einer „Belagerung“ und drohte mit Gegenangriffen. Das Wall Street Journal berichtete, das US-Militär greife inzwischen eine größere Bandbreite an Zielen in Iran an und verlege Kampfflugzeuge aus Europa in den Nahen Osten. Die USA wollten durch Angriffe auf Brücken sowie andere Ziele im Landesinneren den Druck im ganzen Land erhöhen und ein Ende der iranischen Angriffe auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus erzwingen. Iran reagiere darauf mit umfassenderen Gegenangriffen. So gerieten die Golfstaaten Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss. Es gab zudem Berichte über Explosionen in Saudi-Arabien sowie in Jordanien. Die Länder beherbergen US-Militärstützpunkte. Derweil wächst die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts. Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz in Jemen warnte das mit Washington verbündete Nachbarland Saudi-Arabien vor einer „Belagerung“ und drohte mit Gegenangriffen. Die Straße von Hormus sollte eigentlich im Zuge eines vor einem Monat unterzeichnete Rahmenabkommens wieder für die internationale Schifffahrt geöffnet werden. Iran vertritt die Ansicht, dass ihm die Vereinbarung das Recht einräumt, den Verkehr durch die Meerenge zu kontrollieren. Teheran fordert, dass Schiffe eine nördliche Route entlang der iranischen Küste nutzen. Mit erneuten Angriffen auf Schiffe will Teheran unterbinden, dass die USA den Schiffsverkehr entlang der Küste Omans durch die Meerenge geleiten. Nach den nun wieder aufgenommenen gegenseitigen Attacken zwischen den USA und Iran ist der Schiffsverkehr in der Meerenge fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler vom Freitag zufolge passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Straße von Hormus. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf X. Nach den nun wieder aufgenommenen gegenseitigen Attacken zwischen den USA und Iran ist der Schiffsverkehr in der Meerenge fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler vom Freitag zufolge passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Straße von Hormus. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf X. Ulrike Putz Huthi-Miliz warnt Saudi-Arabien vor „Belagerung“ Die mit Iran verbündete jemenitische Huthi-Miliz hat das benachbarte Saudi-Arabien vor einer „Belagerung“ gewarnt. Man sei bereit, das Prinzip „Belagerung gegen Belagerung, Flughafen gegen Flughafen und Hafen gegen Hafen“ anzuwenden, zitierte die jemenitische Nachrichtenagentur Saba den Verteidigungsminister der Miliz, Mohammed al-Atafi. Damit dürfte gemeint sein, dass die Miliz bei saudischen Angriffen in Jemen ähnliche Ziele in Saudi-Arabien angreifen will. Die Miliz gilt als einer der wichtigsten nicht staatlichen Verbündeten Irans. Sollte es zu einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg zwischen Washington und Teheran kommen, könnte die Huthi-Miliz wieder mit Drohungen und Angriffen am Eingang zum Roten Meer den Schiffsverkehr durch den Suezkanal zum Erliegen bringen. Das hätte nicht nur Folgen für den internationalen Handel. Sollten sich Saudi-Arabien und die Huthi-Miliz weiter bekämpfen und sich der Iran-Krieg damit auf das saudische Königreich ausweiten, könnte dies nach Angaben pakistanischer Diplomatenkreise zu Problemen bei den Vermittlungsbemühungen Pakistans im Iran-Krieg führen. Pakistan, das seit vergangenem Jahr mit Saudi-Arabien ein Militärbündnis unterhält, könnte in dem Fall „gezwungen sein in den Konflikt einzusteigen“, sagte ein pakistanischer Diplomat der Nachrichtenagentur dpa. Die Miliz gilt als einer der wichtigsten nicht staatlichen Verbündeten Irans. Sollte es zu einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg zwischen Washington und Teheran kommen, könnte die Huthi-Miliz wieder mit Drohungen und Angriffen am Eingang zum Roten Meer den Schiffsverkehr durch den Suezkanal zum Erliegen bringen. Das hätte nicht nur Folgen für den internationalen Handel. Sollten sich Saudi-Arabien und die Huthi-Miliz weiter bekämpfen und sich der Iran-Krieg damit auf das saudische Königreich ausweiten, könnte dies nach Angaben pakistanischer Diplomatenkreise zu Problemen bei den Vermittlungsbemühungen Pakistans im Iran-Krieg führen. Pakistan, das seit vergangenem Jahr mit Saudi-Arabien ein Militärbündnis unterhält, könnte in dem Fall „gezwungen sein in den Konflikt einzusteigen“, sagte ein pakistanischer Diplomat der Nachrichtenagentur dpa. Ulrike Putz Revolutionsgarden halten vier Tanker in Straße von Hormus auf Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben vier Tanker in der Straße von Hormus aufgehalten. Die Schiffe hätten versucht, die Meerenge zu passieren, und seien unter Einsatz von Raketen und Drohnen gestoppt worden, teilten die Revolutionsgarden mit. Zuvor waren zwei Öltanker nach Explosionen südlich der Straße von Hormus in Brand geraten. Die Schiffe hätten zuvor ein vermintes Seegebiet durchquert, berichtete das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Erklärung der Revolutionsgarden. Neue US-Angriffe gegen Iran Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in Iran attackiert. Die Angriffe seien um 15.00 Uhr US-Ostküstenzeit (22.30 Uhr Ortszeit in Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen, hieß es. Das iranische Staatsfernsehen berichtete von drei Explosionen in der südiranischen Stadt Sirik. Bei feindlichen Angriffen in der iranischen Provinz Hormozgan wurden nach Angaben eines örtlichen Behördenvertreters drei Menschen getötet und acht weitere verletzt, wie iranische Medien berichten. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, sie hätten mit ballistischen Raketen und Drohnen ein Depot für unbemannte US-Fluggeräte sowie ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in Bahrain zerstört. Zudem gab das US-Militär bekannt, in den ersten drei Tagen der neuen Blockade iranischer Häfen vier Handelsschiffe umgeleitet, eines fahruntüchtig gemacht und ein weiteres geentert zu haben. Das iranische Staatsfernsehen berichtete von drei Explosionen in der südiranischen Stadt Sirik. Bei feindlichen Angriffen in der iranischen Provinz Hormozgan wurden nach Angaben eines örtlichen Behördenvertreters drei Menschen getötet und acht weitere verletzt, wie iranische Medien berichten. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, sie hätten mit ballistischen Raketen und Drohnen ein Depot für unbemannte US-Fluggeräte sowie ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in Bahrain zerstört. Zudem gab das US-Militär bekannt, in den ersten drei Tagen der neuen Blockade iranischer Häfen vier Handelsschiffe umgeleitet, eines fahruntüchtig gemacht und ein weiteres geentert zu haben. Erneut Beschuss in irakischer Kurdenregion gemeldet Im Norden des Irak hat es erneut Angriffe gegeben. Iranische Drohnen hätten am Freitagabend Ziele in der Stadt Sulaimaniyya in der autonomen kurdischen Region angegriffen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Dabei seien Waffendepots der als Peschmerga bekannten kurdischen Milizen beschädigt worden. Durch explodierende Munition seien auch Zivilisten verletzt worden. Nach Angaben eines Anwohners gab es auch auf die Provinzhauptstadt Erbil erneut Angriffe – die dritte Nacht in Folge. Am späteren Abend seien mindestens vier Explosionen zu hören gewesen. Nach den Angriffen seien in Gebieten im Norden und Osten der Stadt Feuer zu sehen gewesen. Offizielle Bestätigungen zu den Angriffen lagen zunächst nicht vor. Auch Iran äußerte sich bislang nicht dazu. Davor war am Freitag bekannt geworden, dass bei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff nahe der Stadt Sulaimaniyya neun Menschen getötet wurden, alle Mitglieder einer iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe. Nach Angaben der Anti-Terror-Behörde in der autonomen irakischen Kurdenregion wurden zudem acht Drohnen über der Provinzhauptstadt Erbil abgefangen. Verletzte oder Tote soll es dabei aber nicht gegeben haben. Nach Angaben eines Anwohners gab es auch auf die Provinzhauptstadt Erbil erneut Angriffe – die dritte Nacht in Folge. Am späteren Abend seien mindestens vier Explosionen zu hören gewesen. Nach den Angriffen seien in Gebieten im Norden und Osten der Stadt Feuer zu sehen gewesen. Offizielle Bestätigungen zu den Angriffen lagen zunächst nicht vor. Auch Iran äußerte sich bislang nicht dazu. Davor war am Freitag bekannt geworden, dass bei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff nahe der Stadt Sulaimaniyya neun Menschen getötet wurden, alle Mitglieder einer iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe. Nach Angaben der Anti-Terror-Behörde in der autonomen irakischen Kurdenregion wurden zudem acht Drohnen über der Provinzhauptstadt Erbil abgefangen. Verletzte oder Tote soll es dabei aber nicht gegeben haben. Durchfahrten durch Straße von Hormus auf Dreiwochentief Nach den wieder aufgenommenen gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und Iran ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler zufolge vom Freitag passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Meerenge. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf der Plattform X. Am Mittwoch seien es noch 15 Durchfahrten gewesen. Vor zwei Wochen lag der Zähler noch bei 48. Vor Kriegsbeginn Ende Februar durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Straße von Hormus.  Ein Containerschiff liegt vor der iranischen Hafenstadt Bandar Abbas an der Straße von Hormus vor Anker (Archivbild). Amirhosein Khorgooi/dpa Kuwait: Iranischer Angriff auf Strom- und Meerwasserentsalzungsanlage Kuwait meldet Schäden nach einem iranischen Luftangriff auf eine Strom- und Meerwasserentsalzungsanlage. Bei dem Angriff sei ein Brand ausgebrochen und die Stromversorgung beeinträchtigt worden, teilt das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energien mit. Es seien Schäden entstanden und zahlreiche Stromerzeugungseinheiten ausgefallen. Die Feuerwehr habe den Brand unter Kontrolle gebracht. Technische Teams würden nun die Schäden bewerten und an einer schnellen Wiederinbetriebnahme der betroffenen Anlagen arbeiten. US-Militär: Haben iranischen Überwachungsturm zerstört Das US-Militär hat bei seinen Angriffen gegen Iran nach eigenen Angaben einen Überwachungsturm für die Seefahrt zerstört. Dieser sei Teil eines maritimen Überwachungsnetzwerks entlang der iranischen Küste am Golf von Oman gewesen, teilte das zuständige Regionalkommando auf der Plattform X mit.  Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hätten den Turm jahrzehntelang genutzt, um Handelsschiffe auf ihrer Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verfolgen und ins Visier zu nehmen, hieß es. „Die Zerstörung des Turms schwächt unmittelbar die Fähigkeit der IRGC, Angriffe auf unschuldige zivile Besatzungsmitglieder zu koordinieren.“ Außerdem schütze der Angriff die Freiheit der Schifffahrt für alle Schiffe, mit Ausnahme jener, die versuchten, die US-Seeblockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Auch iranische Medien berichteten unter anderem über einen Angriff auf einen Überwachungsturm für die Seefahrt. Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hätten den Turm jahrzehntelang genutzt, um Handelsschiffe auf ihrer Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verfolgen und ins Visier zu nehmen, hieß es. „Die Zerstörung des Turms schwächt unmittelbar die Fähigkeit der IRGC, Angriffe auf unschuldige zivile Besatzungsmitglieder zu koordinieren.“ Außerdem schütze der Angriff die Freiheit der Schifffahrt für alle Schiffe, mit Ausnahme jener, die versuchten, die US-Seeblockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Auch iranische Medien berichteten unter anderem über einen Angriff auf einen Überwachungsturm für die Seefahrt.

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19. Juli
Tagesschau

Neue Angriffe zwischen USA und Iran

Nach Tod zweier US-Soldaten Neue Angriffe zwischen USA und Iran Die USA haben erneut Luftangriffe auf Iran gemeldet - Iran reagierte mit Attacken auf zwei US-Militärstützpunkte in Kuwait. Zuvor waren bei iranischem Beschuss in Jordanien zwei US-Soldaten getötet worden. Nach dem Tod zweier seiner Soldaten hat das US-Militär neue Luftangriffe gegen Iran gemeldet. Das zuständige Regionalkommando CENTCOM teilte auf X mit, dass die Angriffe darauf abzielten, die iranische Revolutionsgarde "umgehend zu bestrafen". Zudem sollten die Fähigkeiten Irans weiter geschwächt werden, "die kommerzielle Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen". Raketenschläge wurden etwa nahe der Insel Gheschm im Persischen Golf gemeldet. Die iranische Armee reagierte mit Drohnenangriffen auf zwei US-Militärstützpunkte in Kuwait. Dies sei eine Reaktion auf die US-Attacken, so die Streitkräfte. Soldaten in Jordanien getötet Zuvor hatten die USA erstmals seit den Anfangstagen des Kriegs wieder tote Soldaten nach iranischem Beschuss gemeldet. Sie waren demnach am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16. Damit dürfte der Druck auf US-Präsident Donald Trump weiter steigen. Iran hatte zudem am Samstag erklärt, das Rahmenabkommen mit den USA habe keinen Bestand mehr. "Leider haben die Amerikaner mit ihren aggressiven Maßnahmen gegen ihre Verpflichtungen aus der Absichtserklärung von Islamabad verstoßen", zitierte Fars Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi. Das sei der Grund gewesen, warum auch Iran sich nicht mehr an die Vereinbarung gebunden fühle.

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19. Juli
ZDF heute

Nach Tod zweier US-Soldaten: Vergeltungsangriffe auf Iran

Trump: "Sehr traurige Sache":Nach Tod zweier US-Soldaten: Vergeltungsangriffe auf Iran Bei einem iranischen Angriff auf Jordanien sind zwei US-Soldaten getötet worden. Neue Angriffe der USA zielten nun darauf ab, die Revolutionsgarden "schnell zu bestrafen". Das US-Militär hat nach dem Tod von zwei seiner Soldaten Vergeltungsschläge gegen die iranischen Revolutionsgarden angekündigt. Um 18:00 Uhr US-Ostküstenzeit (1:30 Uhr Ortszeit in Iran) habe man neue Luftangriffe auf Iran begonnen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ziel sei es, die Fähigkeit Irans, die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen, weiter zu schwächen. Zudem zielten die Angriffe darauf ab, die Revolutionsgarden, die in der vergangenen Nacht Angriffe auf amerikanische Soldaten in Jordanien verübt hätten, "schnell zu bestrafen". Centcom auf X Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Die USA hatten am Samstag erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder tote Soldaten in den eigenen Reihen nach iranischem Beschuss gemeldet. Die beiden Soldaten seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten, teilte Centcom auf X mit. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst. Trump über Tod von US-Soldaten: "Wir sehen das ungern" US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Tod der zwei US-Soldaten als "sehr traurig". Der US-Sender NewsNation zitierte ihn nach einem Gespräch über die Todesfälle mit der Aussage, dass das auch "eine sehr traurige Sache" sei. "Wir sehen das ungern", sagte Trump demnach. Die Soldaten seien im Dienst für ihr Land gestorben. Nach Angaben des Senders bekräftigte Trump auch seine im Zuge des Krieges vielfach vorgebrachte Botschaft, dass Iran keine Atomwaffen haben dürfe. Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte unterdessen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, man habe das Rahmenabkommen ausgesetzt und fühle sich nicht mehr an die Vereinbarung gebunden. Trump sagte dazu nach Angaben von NewsNation, dass ihm das "völlig egal" sei. Der Krieg ist in den vergangenen Tagen mit gegenseitigen Angriffen wieder eskaliert. Hintergrund war der Streit rund um die für den weltweiten Ölhandel wichtige Straße von Hormus. Das US-Militär griff zuletzt die siebte Nacht in Folge Ziele in Iran an. Iran hat erneut mehrere Golfstaaten attackiert – Bahrain und Kuwait meldeten Angriffswellen seitens Irans. Zuvor hatte das US-Militär nach eigenen Angaben Ziele in Iran bombardiert. 18.07.2026 | 0:22 minVAE fordern "sofortiges Ende der Feindseligkeiten" Die Vereinigten Arabischen Emirate fordern angesichts der Eskalation der vergangenen Tage "ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten sowie eine rasche Rückkehr an den Verhandlungstisch". X-Post des Ministeriums Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen. Ohne die Kriegsparteien USA und Iran namentlich zu erwähnen, mahnte das Außenministerium auf der Plattform X einen "sofortigen Stopp der Eskalation" und äußerste Zurückhaltung an, "um gefährliche Auswirkungen und ein Abgleiten der Region in ein neues Ausmaß an Gewalt und Instabilität zu verhindern". Der Iran-Krieg begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen der USA und Israels auf die islamische Republik. Es ist das erste Mal seit den Anfangstagen des Kriegs, dass das US-Militär wieder Tote durch iranischen Beschuss meldet. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16. Wichtiger Hinweis in eigener Sache Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt. Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick. → Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen.

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18. Juli
Die Welt (Politik)

„Schnell bestrafen“ – USA starten Vergeltungsschläge nach Tod von zwei Soldaten

„Schnell bestrafen“ – USA starten Vergeltungsschläge nach Tod von zwei Soldaten Die USA fliegen neue Luftangriffe auf den Iran. Diese seien auch eine Reaktion auf die Attacken auf das amerikanische Militär in Jordanien. Zwei Soldaten waren dabei getötet worden. Das US-Militär hat nach dem Tod von zwei seiner Soldaten Vergeltungsschläge gegen die iranischen Revolutionsgarden angekündigt. Um 18 Uhr US-Ostküstenzeit (1.30 Uhr Ortszeit im Iran) habe man neue Luftangriffe auf den Iran begonnen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ziel sei es, die Fähigkeit des Irans, die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen, weiter zu schwächen. Zudem zielten die Angriffe darauf ab, die Revolutionsgarden, die in der vergangenen Nacht Angriffe auf amerikanische Soldaten in Jordanien verübt hätten, „schnell zu bestrafen“. Das US-Militär hatte am Samstag erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder tote Soldaten in den eigenen Reihen nach iranischem Beschuss gemeldet. Die beiden Soldaten seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom auf X mit. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Tod der Soldaten als „sehr traurig“ bezeichnet. Der US-Sender NewsNation zitierte ihn nach einem Gespräch über die Todesfälle mit der Aussage, dass das auch „eine sehr traurige Sache“ sei. „Wir sehen das ungern“, sagte Trump demnach. Die Soldaten seien im Dienst für ihr Land gestorben. Rahmenabkommen laut Iran hinfällig Der Iran hatte inzwischen erklärt, dass das Rahmenabkommen mit den USA nach der jüngsten Eskalation hinfällig sei. Der oberste Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei drohte in einer Erklärung mit Racheakten. Modschataba, der sich bisher noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ mitteilen: „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten.“ Auch Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, man habe das Rahmenabkommen ausgesetzt. „Wir sind mit der Verteidigung des Landes beschäftigt“, zitierte die Agentur den Minister aus einem TV-Interview. Trump sagte dazu nach Angaben von NewsNation, dass ihm das „völlig egal“ sei. Der Iran-Krieg begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen der USA und Israel auf die islamische Republik.

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18. Juli
Die Welt (Politik)

„Schnell bestrafen“ – USA mit Vergeltungsschlägen nach Tod von zwei Soldaten

„Schnell bestrafen“ – USA mit Vergeltungsschlägen nach Tod von zwei Soldaten Die USA haben neue Luftangriffe auf den Iran durchgeführt. Diese seien auch eine Reaktion auf die Attacken auf das amerikanische Militär in Jordanien gewesen. Zwei Soldaten waren dabei getötet worden. Das US-Militär hat nach dem Tod von zwei seiner Soldaten Vergeltungsschläge gegen die iranischen Revolutionsgarden durchgeführt. Von 18 bis 23.30 Uhr US-Ostküstenzeit (1.30 bis 7 Uhr Ortszeit im Iran) sei man neue Luftangriffe auf den Iran geflogen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Es war bereits die achte Nacht in Folge mit US-Angriffen. Als Ziel gab Centcom an, die Fähigkeit des Irans, die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen, weiter zu schwächen. Zudem zielten die Angriffe darauf ab, die Revolutionsgarden, die in der vergangenen Nacht Angriffe auf amerikanische Soldaten in Jordanien verübt hätten, „schnell zu bestrafen“. Durch die Luftangriffe seien Küstenüberwachungs- und Luftabwehranlagen, maritime Kapazitäten sowie Raketen- und Drohnenlagerstätten getroffen worden. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von Raketenschlägen nahe der Insel Gheschm im Persischen Golf. Am frühen Morgen Ortszeit sollen mindestens sechs Raketen in Gebieten am Rande der Insel eingeschlagen seien. Nähere Einzelheiten gab es demnach zunächst nicht. Als Reaktion auf die US-Angriffe hat die iranische Armee nach eigenen Angaben zwei US-Militärstützpunkte in Kuwait mit Drohnen angegriffen. Die Streitkräfte erklärten laut dem staatlichen Rundfunk, dass sie ein Munitionslager der US-Armee im Wüstenlager Udairi und Radarsysteme auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem angegriffen haben. Das US-Militär hatte am Samstag erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder tote Soldaten in den eigenen Reihen nach iranischem Beschuss gemeldet. Die beiden Soldaten seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte Centcom auf X mit. Ein weiterer Soldat werde noch vermisst. Die offiziell bekannte Zahl der im Krieg gegen den Iran gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Tod der Soldaten als „sehr traurig“. Der US-Sender NewsNation zitierte ihn nach einem Gespräch über die Todesfälle mit der Aussage, dass das auch „eine sehr traurige Sache“ sei. „Wir sehen das ungern“, sagte Trump demnach. Die Soldaten seien im Dienst für ihr Land gestorben. Rahmenabkommen laut Iran hinfällig Der Iran hatte inzwischen erklärt, dass das Rahmenabkommen mit den USA nach der jüngsten Eskalation hinfällig sei. Der oberste Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei drohte in einer Erklärung mit Racheakten. Modschataba, der sich bisher noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ mitteilen: „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten.“ Auch Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, man habe das Rahmenabkommen ausgesetzt. „Wir sind mit der Verteidigung des Landes beschäftigt“, zitierte die Agentur den Minister aus einem TV-Interview. Trump sagte dazu nach Angaben von NewsNation, dass ihm das „völlig egal“ sei. Der Iran-Krieg begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen der USA und Israel auf die islamische Republik.

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18. Juli
Handelsblatt

Eskalation im Iran-Krieg: US-Militär: Zwei weitere US-Soldaten im Iran-Krieg getötet

Eskalation im Iran-Krieg: US-Militär: Zwei weitere US-Soldaten im Iran-Krieg getötet Tampa. Erstmals seit der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg sind nach Angaben des US-Militärs zwei US-Soldaten getötet worden. Sie seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohenangriffe verteidigten, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ein weiterer Soldat werde zudem noch vermisst. Vier US-Soldaten wurden demnach zur medizinischen Versorgung in jordanische Krankenhäuser gebracht und inzwischen entlassen. Andere Soldaten erlitten dem US-Militär zufolge zudem leichte Verletzungen und haben ihren Dienst bereits wieder aufgenommen. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16. Der Druck auf US-Präsident Donald Trump, der sich im eigenen Land angesichts des dort unpopulären Kriegs ohnehin mit Unzufriedenheit konfrontiert sieht, dürfte damit weiter steigen. Trump reagierte auf die Nachricht der gefallenen Soldaten zunächst nicht öffentlich. Sein Verteidigungsminister Pete Hegseth teilte die Mitteilung des US-Militärs auf der Plattform X und schrieb: „Gott sei mit euch, Helden.“ Zugleich signalisierte er, dass die USA an ihren Angriffen festhalten wollen: „Ihr Opfer stärkt nur unsere Entschlossenheit.“ Bericht: Angriff ereignete sich auf Luftwaffenstützpunkt in al-Asrak Das „Wall Street Journal“ berichtet unter Berufung auf US-Beamte, dass es auf einem Luftwaffenstützpunkt in al-Asrak zu dem iranischen Angriff gekommen sei, den die USA für Einsätze mit Kriegsflugzeugen gegen den Iran genutzt hätten. Irans Revolutionsgarden reklamierten jüngst unter anderem Raketenangriffe auf einen von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt in Jordanien. Dabei sei unter anderem auf Schutzbunker für US-Kampfflugzeuge gezielt worden. Unverifizierte Videos in den sozialen Medien, die auch Militärexperten verbreiteten, zeigten mutmaßliche Einschläge iranischer ballistischer Raketen in Jordanien. Das Land hatte zuletzt mehrfach Beschuss aus dem Iran gemeldet. Die jüngste Eskalation im Krieg Der Krieg ist in den vergangenen Tagen mit gegenseitigen Angriffen wieder eskaliert. Hintergrund war der Streit rund um die für den weltweiten Ölhandel wichtige Straße von Hormus. Das US-Militär griff zuletzt die siebte Nacht in Folge Ziele im Iran an. Nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums starben dort allein seit der neuen Eskalation mindestens 50 Menschen. Mehr als 500 Menschen sind demnach zudem bei den US-Angriffen verletzt worden. Die Regierung berichtet in der Regel nur über zivile Opfer. Über Verluste unter den Streitkräften gibt es keine offiziellen Daten. Iran hält Rahmenabkommen für hinfällig und droht Der Iran hat inzwischen erklärt, dass das Rahmenabkommen mit den USA nach der jüngsten Eskalation hinfällig sei. Der oberste Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei drohte in einer Erklärung mit Racheakten. Modschataba, der sich bisher noch nie öffentlich gezeigt hat, ließ mitteilen: „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten.“ Verwandte Themen Diese iranische Erklärung unterstreiche ein grundlegendes Problem des aktuellen Vorgehens der USA, schrieb der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz auf X. „Während die Regierung davon auszugehen scheint, dass zusätzlicher militärischer Druck den Iran letztendlich in einer schwächeren Position an den Verhandlungstisch zurückbringen könnte, zieht die Führung in Teheran möglicherweise genau die gegenteilige Schlussfolgerung.“ Die Botschaft aus Teheran deute darauf hin, dass wichtige Entscheidungsträger zunehmend wenig strategischen Wert in einer Rückkehr zu einem Abkommen mit den USA sähen. Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, man habe das Rahmenabkommen ausgesetzt. „Wir sind mit der Verteidigung des Landes beschäftigt“, zitierte die Agentur den Minister aus einem TV-Interview. Die Amerikaner hätten mit ihren „aggressiven Maßnahmen“ gegen Verpflichtungen aus der Absichtserklärung verstoßen. Das sei der Grund gewesen, warum auch der Iran sich nicht mehr an die Vereinbarung gebunden fühlt. Die USA und der Iran hatten sich Mitte Juni eigentlich auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen soll. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der Straße von Hormus. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe, die allerdings auch vor der jüngsten Eskalation mehrfach gebrochen wurde. Trump erklärte diese Waffenruhe vergangene Woche für beendet.

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18. Juli
Der Spiegel

Iran-Krieg: Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet, Mojtaba Khameneidroht mit »unvergesslichen Lektionen«

Eskalation in Nahost Zwei US-Soldaten bei iranischen Angriffen in Jordanien getötet Bei iranischen Angriffen auf Ziele in Jordanien sind nach Angaben des Pentagon zwei US-Soldaten getötet worden. Ein weiterer Militärangehöriger werde vermisst, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Das Regionalkommando Centcom erklärte, vier US-Soldaten seien zudem verletzt worden, als sich die US-Armee und verbündete Truppen in Jordanien »gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten«. Die offiziell bekannte Zahl der im Irankrieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16. Die USA und Iran hatten sich Mitte Juni eigentlich auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das den Weg für ein dauerhaftes Ende des Kriegs ebnen sollte. Zuletzt war der Krieg zwischen den USA und Iran wieder eskaliert. Die USA haben Iran von Freitag auf Samstag die siebte Nacht in Folge mit einer Angriffswelle überzogen. Laut iranischen Staatsmedien wurden dabei in der südlichen Provinz Hormusgan drei Menschen getötet. Iran attackierte seinerseits erneut Ziele in mehreren Golfstaaten: Irans Revolutionswächter reklamierten Angriffe auf US-Einrichtungen in Kuwait, Bahrain und Jordanien als Vergeltung. Auch in den Tagen zuvor meldete Jordanien, das einen US-Stützpunkt beherbergt, bereits Beschuss aus Iran. CENTCOM Statement on Recently Fallen, Missing U.S. Service Members — U.S. Central Command (@CENTCOM) July 18, 2026 TAMPA, Fla. — On July 17, two U.S. service members in Jordan were killed in action as U.S. Central Command (CENTCOM) and partner forces defended against Iranian ballistic missile and drone attacks. Additionally,… Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Rahmenabkommen für ausgesetzt erklärt In einer Erklärung drohte die Führung Irans zudem mit einer weiteren Eskalation des Kriegs. Iran werde »unvergessliche Lektionen« erteilen, hieß es in der Mitteilung des obersten Führers Mojtaba Khamenei. Der »große Satan« habe »erneut sein wahres, unmaskiertes Gesicht gezeigt, damit diese dunkle Erfahrung von Verbrechen und Vertragsbruch zu einem weiteren festen Beleg für die Verlogenheit, Unvernunft, Unzuverlässigkeit und Niederträchtigkeit der Vereinigten Staaten wird.« Die Verstöße der USA gegen das mit Teheran vereinbarte Rahmenabkommen hätten »einmal mehr allen die Wertlosigkeit der Unterschrift des amerikanischen Präsidenten vor Augen geführt«. Khameneis Erklärung wurde im Staatsfernsehen verbreitet, allerdings nicht von Khamenei selbst. Seit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Khamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi hatte das Rahmenabkommen zuvor für ausgesetzt erklärt. Die Amerikaner hätten mit ihren »aggressiven Maßnahmen« gegen Verpflichtungen aus der Absichtserklärung verstoßen. Das sei der Grund gewesen, warum auch Iran sich nicht mehr an die Vereinbarung gebunden fühlt. Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Es beinhaltet auch die Forderung nach einer Öffnung der Straße von Hormus. Seit Anfang April galt zudem eine Waffenruhe, die allerdings auch vor der jüngsten Eskalation mehrfach gebrochen wurde. Trump erklärte diese Waffenruhe vergangene Woche für beendet.

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18. Juli
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in Nahost: US-Militär meldet Tod von zwei Soldaten in Jordanien

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Iran droht USA mit "unvergesslichen Lektionen" Neue US-Angriffe gegen Iran Durchfahrten durch Straße von Hormus auf Dreiwochentief Iran verkündet Angriffe auf US-Stützpunkte in Nahost Iran meldet US-Angriffe auf Brücken US-Militär meldet Tod von zwei Soldaten Erstmals seit der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg sind zwei US-Soldaten getötet worden. Sie seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Sorge vor neuer Eskalation im Nahen Osten Der Konflikt zwischen den USA und Iran um die Straße von Hormus droht wieder zu eskalieren. In der nunmehr siebten Angriffsnacht in Folge bombardierten die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben iranische Überwachungsanlagen, unterirdische Waffenlager und andere militärische Infrastruktur. Iranische Medien sprachen dagegen erneut von Angriffen auf zivile Infrastruktur. Dem regierungstreuen Sender Press TV zufolge wurden mehrere Zivilisten getötet und weitere verletzt. Das Wall Street Journal berichtete, das US-Militär greife inzwischen eine größere Bandbreite an Zielen in Iran an und verlege Kampfflugzeuge aus Europa in den Nahen Osten. Die USA wollten durch Angriffe auf Brücken sowie andere Ziele im Landesinneren den Druck im ganzen Land erhöhen und ein Ende der iranischen Angriffe auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus erzwingen. Iran reagiere darauf mit umfassenderen Gegenangriffen. So gerieten die Golfstaaten Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss. Es gab zudem Berichte über Explosionen in Saudi-Arabien sowie in Jordanien. Die Länder beherbergen US-Militärstützpunkte. Derweil wächst die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts. Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz in Jemen warnte das mit Washington verbündete Nachbarland Saudi-Arabien vor einer „Belagerung“ und drohte mit Gegenangriffen. Das Wall Street Journal berichtete, das US-Militär greife inzwischen eine größere Bandbreite an Zielen in Iran an und verlege Kampfflugzeuge aus Europa in den Nahen Osten. Die USA wollten durch Angriffe auf Brücken sowie andere Ziele im Landesinneren den Druck im ganzen Land erhöhen und ein Ende der iranischen Angriffe auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus erzwingen. Iran reagiere darauf mit umfassenderen Gegenangriffen. So gerieten die Golfstaaten Kuwait und Bahrain erneut unter Beschuss. Es gab zudem Berichte über Explosionen in Saudi-Arabien sowie in Jordanien. Die Länder beherbergen US-Militärstützpunkte. Derweil wächst die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts. Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz in Jemen warnte das mit Washington verbündete Nachbarland Saudi-Arabien vor einer „Belagerung“ und drohte mit Gegenangriffen. Die Straße von Hormus sollte eigentlich im Zuge eines vor einem Monat unterzeichnete Rahmenabkommens wieder für die internationale Schifffahrt geöffnet werden. Iran vertritt die Ansicht, dass ihm die Vereinbarung das Recht einräumt, den Verkehr durch die Meerenge zu kontrollieren. Teheran fordert, dass Schiffe eine nördliche Route entlang der iranischen Küste nutzen. Mit erneuten Angriffen auf Schiffe will Teheran unterbinden, dass die USA den Schiffsverkehr entlang der Küste Omans durch die Meerenge geleiten. Nach den nun wieder aufgenommenen gegenseitigen Attacken zwischen den USA und Iran ist der Schiffsverkehr in der Meerenge fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler vom Freitag zufolge passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Straße von Hormus. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf X. Nach den nun wieder aufgenommenen gegenseitigen Attacken zwischen den USA und Iran ist der Schiffsverkehr in der Meerenge fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler vom Freitag zufolge passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Straße von Hormus. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf X. Iran droht USA mit "unvergesslichen Lektionen" Das Rahmenabkommen, auf das sich die USA und Iran Mitte Juni geeinigt hatten, sollte einmal den Weg zu einem dauerhaften Ende des Kriegs weisen. Doch das rückt eine Woche nach dem erneuten Aufflammen der Angriffe in weite Ferne. Iran habe das Abkommen ausgesetzt, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars. Die iranische Führung hat den USA nun zudem mit „unvergesslichen Lektionen“ gedroht. „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten“, hieß es in einer Erklärung des obersten Führers Ayatollah Modschtaba Chamenei. „Heute hat der große Satan erneut sein wahres, unmaskiertes Gesicht gezeigt, damit diese dunkle Erfahrung von Verbrechen und Vertragsbruch zu einem weiteren festen Beleg für die Verlogenheit, Unvernunft, Unzuverlässigkeit und Niederträchtigkeit der Vereinigten Staaten wird“, hieß es in der Mitteilung weiter. Seit dem Tod seines Vaters bei einem US-Luftangriff ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Über seinen Gesundheitszustand wird spekuliert, Irans Staatsfernsehen bezeichnete ihn bereits vor Monaten als „Kriegsversehrten“, nannte jedoch keine Einzelheiten. Videoaufnahmen oder Audiobotschaften seiner regelmäßigen Mitteilungen gibt es weiterhin nicht. Die iranische Führung hat den USA nun zudem mit „unvergesslichen Lektionen“ gedroht. „Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten“, hieß es in einer Erklärung des obersten Führers Ayatollah Modschtaba Chamenei. „Heute hat der große Satan erneut sein wahres, unmaskiertes Gesicht gezeigt, damit diese dunkle Erfahrung von Verbrechen und Vertragsbruch zu einem weiteren festen Beleg für die Verlogenheit, Unvernunft, Unzuverlässigkeit und Niederträchtigkeit der Vereinigten Staaten wird“, hieß es in der Mitteilung weiter. Seit dem Tod seines Vaters bei einem US-Luftangriff ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Über seinen Gesundheitszustand wird spekuliert, Irans Staatsfernsehen bezeichnete ihn bereits vor Monaten als „Kriegsversehrten“, nannte jedoch keine Einzelheiten. Videoaufnahmen oder Audiobotschaften seiner regelmäßigen Mitteilungen gibt es weiterhin nicht. US-Verbündeter Kuwait meldet Angriff auf Elektrizitätswerk Nach iranischen Angriffen auf mit den USA verbündete Golfstaaten hat Kuwait einen Schaden an einer Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung gemeldet. Diese sei Ziel eines feindlichen Angriffs geworden, teilte das Ministerium für Elektrizität mit. In einem Teil der Einrichtung sei ein Feuer ausgebrochen, mehrere Generatoren seien daher vorsorglich abgeschaltet worden. Es handele sich bereits um das zweite Werk dieser Art, das binnen zwei Tagen in Kuwait attackiert worden sei. Das Ministerium rief die Bevölkerung dazu auf, in dieser „außergewöhnlichen Phase“ sparsam mit Strom umzugehen. Die Angriffe fallen mitten in den Sommer, wenn Klimaanlagen in Kuwait unverzichtbar sind. Zuvor hatte die kuwaitische Armee gemeldet, mehrere aus Iran kommende Raketen und Drohnen abgefangen zu haben. Das Ministerium rief die Bevölkerung dazu auf, in dieser „außergewöhnlichen Phase“ sparsam mit Strom umzugehen. Die Angriffe fallen mitten in den Sommer, wenn Klimaanlagen in Kuwait unverzichtbar sind. Zuvor hatte die kuwaitische Armee gemeldet, mehrere aus Iran kommende Raketen und Drohnen abgefangen zu haben. Ulrike Putz Huthi-Miliz warnt Saudi-Arabien vor „Belagerung“ Die mit Iran verbündete jemenitische Huthi-Miliz hat das benachbarte Saudi-Arabien vor einer „Belagerung“ gewarnt. Man sei bereit, das Prinzip „Belagerung gegen Belagerung, Flughafen gegen Flughafen und Hafen gegen Hafen“ anzuwenden, zitierte die jemenitische Nachrichtenagentur Saba den Verteidigungsminister der Miliz, Mohammed al-Atafi. Damit dürfte gemeint sein, dass die Miliz bei saudischen Angriffen in Jemen ähnliche Ziele in Saudi-Arabien angreifen will. Die Miliz gilt als einer der wichtigsten nicht staatlichen Verbündeten Irans. Sollte es zu einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg zwischen Washington und Teheran kommen, könnte die Huthi-Miliz wieder mit Drohungen und Angriffen am Eingang zum Roten Meer den Schiffsverkehr durch den Suezkanal zum Erliegen bringen. Das hätte nicht nur Folgen für den internationalen Handel. Sollten sich Saudi-Arabien und die Huthi-Miliz weiter bekämpfen und sich der Iran-Krieg damit auf das saudische Königreich ausweiten, könnte dies nach Angaben pakistanischer Diplomatenkreise zu Problemen bei den Vermittlungsbemühungen Pakistans im Iran-Krieg führen. Pakistan, das seit vergangenem Jahr mit Saudi-Arabien ein Militärbündnis unterhält, könnte in dem Fall „gezwungen sein in den Konflikt einzusteigen“, sagte ein pakistanischer Diplomat der Nachrichtenagentur dpa. Die Miliz gilt als einer der wichtigsten nicht staatlichen Verbündeten Irans. Sollte es zu einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg zwischen Washington und Teheran kommen, könnte die Huthi-Miliz wieder mit Drohungen und Angriffen am Eingang zum Roten Meer den Schiffsverkehr durch den Suezkanal zum Erliegen bringen. Das hätte nicht nur Folgen für den internationalen Handel. Sollten sich Saudi-Arabien und die Huthi-Miliz weiter bekämpfen und sich der Iran-Krieg damit auf das saudische Königreich ausweiten, könnte dies nach Angaben pakistanischer Diplomatenkreise zu Problemen bei den Vermittlungsbemühungen Pakistans im Iran-Krieg führen. Pakistan, das seit vergangenem Jahr mit Saudi-Arabien ein Militärbündnis unterhält, könnte in dem Fall „gezwungen sein in den Konflikt einzusteigen“, sagte ein pakistanischer Diplomat der Nachrichtenagentur dpa. Ulrike Putz Revolutionsgarden halten vier Tanker in Straße von Hormus auf Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben vier Tanker in der Straße von Hormus aufgehalten. Die Schiffe hätten versucht, die Meerenge zu passieren, und seien unter Einsatz von Raketen und Drohnen gestoppt worden, teilten die Revolutionsgarden mit. Zuvor waren zwei Öltanker nach Explosionen südlich der Straße von Hormus in Brand geraten. Die Schiffe hätten zuvor ein vermintes Seegebiet durchquert, berichtete das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Erklärung der Revolutionsgarden. Neue US-Angriffe gegen Iran Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in Iran attackiert. Die Angriffe seien um 15.00 Uhr US-Ostküstenzeit (22.30 Uhr Ortszeit in Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, die militärischen Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen, hieß es. Das iranische Staatsfernsehen berichtete von drei Explosionen in der südiranischen Stadt Sirik. Bei feindlichen Angriffen in der iranischen Provinz Hormozgan wurden nach Angaben eines örtlichen Behördenvertreters drei Menschen getötet und acht weitere verletzt, wie iranische Medien berichten. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, sie hätten mit ballistischen Raketen und Drohnen ein Depot für unbemannte US-Fluggeräte sowie ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in Bahrain zerstört. Zudem gab das US-Militär bekannt, in den ersten drei Tagen der neuen Blockade iranischer Häfen vier Handelsschiffe umgeleitet, eines fahruntüchtig gemacht und ein weiteres geentert zu haben. Das iranische Staatsfernsehen berichtete von drei Explosionen in der südiranischen Stadt Sirik. Bei feindlichen Angriffen in der iranischen Provinz Hormozgan wurden nach Angaben eines örtlichen Behördenvertreters drei Menschen getötet und acht weitere verletzt, wie iranische Medien berichten. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, sie hätten mit ballistischen Raketen und Drohnen ein Depot für unbemannte US-Fluggeräte sowie ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in Bahrain zerstört. Zudem gab das US-Militär bekannt, in den ersten drei Tagen der neuen Blockade iranischer Häfen vier Handelsschiffe umgeleitet, eines fahruntüchtig gemacht und ein weiteres geentert zu haben. Erneut Beschuss in irakischer Kurdenregion gemeldet Im Norden des Irak hat es erneut Angriffe gegeben. Iranische Drohnen hätten am Freitagabend Ziele in der Stadt Sulaimaniyya in der autonomen kurdischen Region angegriffen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Dabei seien Waffendepots der als Peschmerga bekannten kurdischen Milizen beschädigt worden. Durch explodierende Munition seien auch Zivilisten verletzt worden. Nach Angaben eines Anwohners gab es auch auf die Provinzhauptstadt Erbil erneut Angriffe – die dritte Nacht in Folge. Am späteren Abend seien mindestens vier Explosionen zu hören gewesen. Nach den Angriffen seien in Gebieten im Norden und Osten der Stadt Feuer zu sehen gewesen. Offizielle Bestätigungen zu den Angriffen lagen zunächst nicht vor. Auch Iran äußerte sich bislang nicht dazu. Davor war am Freitag bekannt geworden, dass bei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff nahe der Stadt Sulaimaniyya neun Menschen getötet wurden, alle Mitglieder einer iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe. Nach Angaben der Anti-Terror-Behörde in der autonomen irakischen Kurdenregion wurden zudem acht Drohnen über der Provinzhauptstadt Erbil abgefangen. Verletzte oder Tote soll es dabei aber nicht gegeben haben. Nach Angaben eines Anwohners gab es auch auf die Provinzhauptstadt Erbil erneut Angriffe – die dritte Nacht in Folge. Am späteren Abend seien mindestens vier Explosionen zu hören gewesen. Nach den Angriffen seien in Gebieten im Norden und Osten der Stadt Feuer zu sehen gewesen. Offizielle Bestätigungen zu den Angriffen lagen zunächst nicht vor. Auch Iran äußerte sich bislang nicht dazu. Davor war am Freitag bekannt geworden, dass bei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff nahe der Stadt Sulaimaniyya neun Menschen getötet wurden, alle Mitglieder einer iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe. Nach Angaben der Anti-Terror-Behörde in der autonomen irakischen Kurdenregion wurden zudem acht Drohnen über der Provinzhauptstadt Erbil abgefangen. Verletzte oder Tote soll es dabei aber nicht gegeben haben. Durchfahrten durch Straße von Hormus auf Dreiwochentief Nach den wieder aufgenommenen gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und Iran ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus fast wieder zum Erliegen gekommen. Daten des Anbieters Kpler zufolge vom Freitag passierten am Donnerstag lediglich acht Schiffe die Meerenge. Dies stelle den niedrigsten Wert seit drei Wochen dar, hieß es in einem Post von Kpler auf der Plattform X. Am Mittwoch seien es noch 15 Durchfahrten gewesen. Vor zwei Wochen lag der Zähler noch bei 48. Vor Kriegsbeginn Ende Februar durchquerten im Schnitt mehr als 100 Schiffe täglich die Straße von Hormus.  Ein Containerschiff liegt vor der iranischen Hafenstadt Bandar Abbas an der Straße von Hormus vor Anker (Archivbild). Amirhosein Khorgooi/dpa Kuwait: Iranischer Angriff auf Strom- und Meerwasserentsalzungsanlage Kuwait meldet Schäden nach einem iranischen Luftangriff auf eine Strom- und Meerwasserentsalzungsanlage. Bei dem Angriff sei ein Brand ausgebrochen und die Stromversorgung beeinträchtigt worden, teilt das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energien mit. Es seien Schäden entstanden und zahlreiche Stromerzeugungseinheiten ausgefallen. Die Feuerwehr habe den Brand unter Kontrolle gebracht. Technische Teams würden nun die Schäden bewerten und an einer schnellen Wiederinbetriebnahme der betroffenen Anlagen arbeiten. US-Militär: Haben iranischen Überwachungsturm zerstört Das US-Militär hat bei seinen Angriffen gegen Iran nach eigenen Angaben einen Überwachungsturm für die Seefahrt zerstört. Dieser sei Teil eines maritimen Überwachungsnetzwerks entlang der iranischen Küste am Golf von Oman gewesen, teilte das zuständige Regionalkommando auf der Plattform X mit.  Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hätten den Turm jahrzehntelang genutzt, um Handelsschiffe auf ihrer Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verfolgen und ins Visier zu nehmen, hieß es. „Die Zerstörung des Turms schwächt unmittelbar die Fähigkeit der IRGC, Angriffe auf unschuldige zivile Besatzungsmitglieder zu koordinieren.“ Außerdem schütze der Angriff die Freiheit der Schifffahrt für alle Schiffe, mit Ausnahme jener, die versuchten, die US-Seeblockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Auch iranische Medien berichteten unter anderem über einen Angriff auf einen Überwachungsturm für die Seefahrt. Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hätten den Turm jahrzehntelang genutzt, um Handelsschiffe auf ihrer Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verfolgen und ins Visier zu nehmen, hieß es. „Die Zerstörung des Turms schwächt unmittelbar die Fähigkeit der IRGC, Angriffe auf unschuldige zivile Besatzungsmitglieder zu koordinieren.“ Außerdem schütze der Angriff die Freiheit der Schifffahrt für alle Schiffe, mit Ausnahme jener, die versuchten, die US-Seeblockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Auch iranische Medien berichteten unter anderem über einen Angriff auf einen Überwachungsturm für die Seefahrt. Irans Nachrichtenagentur verbreitet Propagandavideo zu möglicher Tötung Trumps Die iranische Nachrichtenagentur Fars verbreitet in sozialen Medien ein Video mit dem Titel „Wo kann Trump getötet werden?“. Es wurde unter anderem auf dem Telegram-Kanal der Agentur, die der mächtigen Revolutionsgarde nahesteht, veröffentlicht. Eine Version des Videos auf der Plattform X, die dem US-Milliardär Elon Musk gehört, wurde mittlerweile gelöscht. Das Video soll etwa die Route der Autokolonne von US-Präsident Donald Trump zu seinem Wohnsitz in Mar-a-Lago in Florida zeigen. Eine Brücke stelle einen sicherheitskritischen Punkt dar. Die visuelle Darstellung der Route korrespondiert nicht direkt mit öffentlich zugänglichem Kartenmaterial der Lage. Die Route des US-Präsidenten in Florida wurde erst im Januar 2026 wegen eines verdächtigen Objekts am Flughafen verändert. Hintergrund sind Vergeltungsrufe der iranischen Staatsführung für den im Februar getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei. Chamenei kam am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz ums Leben. Ein Großteil der Iranerinnen und Iraner steht nicht hinter den Rachefantasien der Staatsspitze. Viele Menschen im Land sind müde vom Krieg und den wirtschaftlichen Folgen, die Irans Gesellschaft massiv unter Druck gesetzt haben. Das Video soll etwa die Route der Autokolonne von US-Präsident Donald Trump zu seinem Wohnsitz in Mar-a-Lago in Florida zeigen. Eine Brücke stelle einen sicherheitskritischen Punkt dar. Die visuelle Darstellung der Route korrespondiert nicht direkt mit öffentlich zugänglichem Kartenmaterial der Lage. Die Route des US-Präsidenten in Florida wurde erst im Januar 2026 wegen eines verdächtigen Objekts am Flughafen verändert. Hintergrund sind Vergeltungsrufe der iranischen Staatsführung für den im Februar getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei. Chamenei kam am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz ums Leben. Ein Großteil der Iranerinnen und Iraner steht nicht hinter den Rachefantasien der Staatsspitze. Viele Menschen im Land sind müde vom Krieg und den wirtschaftlichen Folgen, die Irans Gesellschaft massiv unter Druck gesetzt haben. Iran verkündet Angriffe auf US-Stützpunkte in Nahost Nach der sechsten Nacht mit US-Luftangriffen auf iranische Militäreinrichtungen in Folge hat Iran nach eigenen Angaben seinerseits US-Stützpunkte in der Region angegriffen, darunter erstmals auch direkt in Syrien. Als Vergeltung für die Tötung iranischer Soldaten in Iranschahr griffen die Revolutionsgarden nach eigenen Angaben einen Stützpunkt von US-Spezialkräften im syrischen Al-Tanf an. Dies wäre der erste direkte iranische Angriff auf ein Ziel in Syrien, das sich bislang aus dem Konflikt heraushalten wollte.  Zudem feuerte Iran Raketen und Drohnen auf US-Militärstützpunkte in Nachbarstaaten ab, darunter einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien sowie Einrichtungen in Bahrain und Kuwait. In der katarischen Hauptstadt Doha waren Augenzeugen zufolge mehrere Explosionen zu hören. Dem katarischen Innenministerium zufolge wurde ein Kind durch Splitter verletzt. Die Revolutionsgarden erklärten zudem, sie hätten ein Marine-Radarsystem auf den Salameh-Klippen und ein US-Luftraumüberwachungsradar im omanischen Gebiet Ghannem zerstört. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte diese Angaben zunächst nicht unabhängig überprüfen. Zudem feuerte Iran Raketen und Drohnen auf US-Militärstützpunkte in Nachbarstaaten ab, darunter einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien sowie Einrichtungen in Bahrain und Kuwait. In der katarischen Hauptstadt Doha waren Augenzeugen zufolge mehrere Explosionen zu hören. Dem katarischen Innenministerium zufolge wurde ein Kind durch Splitter verletzt. Die Revolutionsgarden erklärten zudem, sie hätten ein Marine-Radarsystem auf den Salameh-Klippen und ein US-Luftraumüberwachungsradar im omanischen Gebiet Ghannem zerstört. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte diese Angaben zunächst nicht unabhängig überprüfen. Helle Lichter am Nachthimmel über Katar: Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden iranische Raketen abgefangen. Stringer/dpa Iran meldet US-Angriffe auf Brücken Das US-Militär hat in der sechsten Angriffsnacht in Folge laut Medienberichten mehrere Brücken und einen Flughafen in Iran bombardiert. Mit den Angriffen auf Brücken sollten Nachschubwege zu einem iranischen Marinestützpunkt an der Straße von Hormus unterbrochen werden, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf einen US-Beamten. Iran holte als Reaktion darauf erneut zu Vergeltungsschlägen gegen Ziele in den mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait, Bahrain und Katar aus. Bei den US-amerikanischen Attacken auf Straßen und Brücken im Raum der Hafenstadt Bandar Chamir am Persischen Golf sind laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mindestens sieben Menschen getötet worden. Die Agentur beruft sich dabei auf Informationen der Universität für medizinische Wissenschaften in Hormozgan, die in Iran auch regionale Gesundheitsbehörde ist. Mindestens neun Menschen sind Irans regierungstreuem Sender Press TV zufolge bei den Angriffen in der Provinz Hormusgan verletzt worden. Irans UN-Botschafter erklärt demnach, die US-Angriffe auf zivile Infrastruktur stellten Kriegsverbrechen dar. Das US-Militär erklärte dagegen, man habe Dutzende „militärische Ziele“ mit Präzisionsmunition getroffen, darunter Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung. Das Ziel der Angriffe sei gewesen, „die militärischen Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen“, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Sie seien nun beendet, hieß es am frühen Morgen deutscher Zeit. Die iranische Nachrichtenagentur Fars hatte unter Berufung auf amtliche Angaben gemeldet, dass unter anderem die Kahurestan- und die Gariveh-Brücke in Hormusgan getroffen worden seien. Die Straße zwischen der Hafenstadt Bandar Abbas und den Städten Chamir und Lar sei vollständig gesperrt ebenso wie eine zweite Verbindung in der Region, hieß es. Die Kahurestan-Brücke liegt an der Route, die die Hafenstadt Bandar Abbas mit der Stadt Schiras weiter nordwestlich verbindet und gilt laut der US-Zeitung New York Times als eine wichtige Route zwischen der Küste des Persischen Golfs und dem südlichen Landesinneren Irans. Bei den US-amerikanischen Attacken auf Straßen und Brücken im Raum der Hafenstadt Bandar Chamir am Persischen Golf sind laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mindestens sieben Menschen getötet worden. Die Agentur beruft sich dabei auf Informationen der Universität für medizinische Wissenschaften in Hormozgan, die in Iran auch regionale Gesundheitsbehörde ist. Mindestens neun Menschen sind Irans regierungstreuem Sender Press TV zufolge bei den Angriffen in der Provinz Hormusgan verletzt worden. Irans UN-Botschafter erklärt demnach, die US-Angriffe auf zivile Infrastruktur stellten Kriegsverbrechen dar. Das US-Militär erklärte dagegen, man habe Dutzende „militärische Ziele“ mit Präzisionsmunition getroffen, darunter Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung. Das Ziel der Angriffe sei gewesen, „die militärischen Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen“, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Sie seien nun beendet, hieß es am frühen Morgen deutscher Zeit. Die iranische Nachrichtenagentur Fars hatte unter Berufung auf amtliche Angaben gemeldet, dass unter anderem die Kahurestan- und die Gariveh-Brücke in Hormusgan getroffen worden seien. Die Straße zwischen der Hafenstadt Bandar Abbas und den Städten Chamir und Lar sei vollständig gesperrt ebenso wie eine zweite Verbindung in der Region, hieß es. Die Kahurestan-Brücke liegt an der Route, die die Hafenstadt Bandar Abbas mit der Stadt Schiras weiter nordwestlich verbindet und gilt laut der US-Zeitung New York Times als eine wichtige Route zwischen der Küste des Persischen Golfs und dem südlichen Landesinneren Irans. Eine beschädigte Brücke in Bandar Khamir im Süden Irans. Social Media/Reuters Golfstaaten erneut unter Beschuss Die Golfstaaten Kuwait und Bahrain haben nach Beginn der neuen US-Angriffe in Iran abermals unter Beschuss gestanden. Die kuwaitische Luftabwehr sei gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe im Einsatz, teilte das Militär des US-Verbündeten in der Nacht auf X mit. Details gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten die Sirenen, wie das Innenministerium auf X mitteilte. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu bringen. Zuvor hatte das US-Militär damit begonnen, in der nunmehr sechsten Nacht in Folge Ziele in Iran anzugreifen.

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