Liveblog Ukrainekrieg: Viele Tote und Verletzte bei russischem Raketenangriff auf Kiew
Liveblog Ukrainekrieg : Viele Tote und Verletzte bei russischem Raketenangriff auf Kiew
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Schon am Wochenende griff Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew massiv mit Raketen andpa
Behörden sprechen von mindestens 15 Todesopfern und dutzenden Verletzten +++ Ukraine attackiert abermals Wildberries-Lager in Russland +++ Selenskyj entlässt ukrainische Botschafterin in den USA +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.
Vanessa Angermann
Mindestens 15 Tote bei russischem Raketenangriff auf Kiew und Umland
Durch einen russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und deren Umland sind nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen getötet worden. 14 Zivilisten kamen im Kiewer Gebiet ums Leben, wie der Katastrophenschutz mitteilte. In der Hauptstadt war zunächst von einem Toten die Rede. Außerdem habe es Dutzende Verletzte gegeben.
In Kiew brachen mehrere große Brände aus, es gab Berichte über Schäden in mindestens sieben Bezirken der Stadt. Unter anderem wurden Lagerhäuser zerstört, auch ein 20-stöckiges Wohnhaus wurde nach Medienberichten getroffen. In den angrenzenden Landkreisen Browary, Fastiw und Butscha wurden nach Angaben des Zivilschutzes ebenfalls Lagerhäuser attackiert.
Das russische Verteidigungsministerium in Moskau sprach von einem Massenangriff mit Präzisionswaffen, der sich gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter gerichtet habe.
Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit ballistischen Raketen beschossen. Dabei wurden mindestens 9 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um ballistische Raketen abzuwehren.
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Ukraine konnte keine einzige Rakete abwehren
Bei dem russischen Angriff auf die Region Kiew in der Nacht zu Mittwoch mit mindestens 15 Toten konnte die ukrainische Armee nach eigenen Angaben keine einzige Rakete abschießen. Die russische Armee habe die Ukraine mit 98 Drohnen und 28 Raketen angegriffen, nur die Drohnen seien abgefangen worden, erklärte die Luftwaffe am Mittwoch.
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Ukrainischer Geheimdienst: Nordkorea schickt Raketeneinheit
Eine nordkoreanische Raketeneinheit hat dem ukrainischen Geheimdienst zufolge mit der Verlegung in den Westen Russlands begonnen. Sie könnte für Angriffe auf die Ukraine eingesetzt werden. Die Einheit könne mit 120 ballistischen Raketen und sechs Startrampen ausgerüstet werden, erklärt Andrij Tschernjak vom Militärgeheimdienst. Demnach plant Russland, die rund 90 nordkoreanischen Soldaten in der westrussischen Region Woronesch zu stationieren.
Russland hat seit Ende 2023 bereits zahlreiche nordkoreanische Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die Entsendung einer eigenen Einheit wäre eine Ausweitung der ohnehin umfassenden militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Sie hatten 2024 einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichnet. Ukrainischen Angaben zufolge hat Nordkorea zudem Millionen Artilleriegranaten geliefert und 14.000 Soldaten in die russische Region Kursk entsandt.
Russland hat seit Ende 2023 bereits zahlreiche nordkoreanische Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die Entsendung einer eigenen Einheit wäre eine Ausweitung der ohnehin umfassenden militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Sie hatten 2024 einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichnet. Ukrainischen Angaben zufolge hat Nordkorea zudem Millionen Artilleriegranaten geliefert und 14.000 Soldaten in die russische Region Kursk entsandt.
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Vanessa Angermann
Gouverneur: Lager des Online-Händlers Wildberries brennt in Tula
In der russischen Region Tula ist nach Angaben des Gouverneurs bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Logistikzentrum des Online-Händlers Wildberries in Brand geraten. Ein Mensch sei verletzt worden, teilt Dmitri Miljajew auf Telegram mit. Der russische Marktführer Wildberries bestätigt den Angriff auf Telegram. Die Beschäftigten seien in Sicherheit gebracht worden, die Lieferströme würden umgeleitet. Die ukrainischen Streitkräfte haben seit Mitte Juli mehr als ein Dutzend Anlagen von Wildberries mit Drohnen angegriffen und zum Teil erheblich beschädigt.
Miljajew zufolge wurden zudem zwei Industrieanlagen in der Stadt Nowomoskowsk und im Gebiet Uslowaja sowie zwei Wohnhäuser in einem anderen Teil der Region Tula beschädigt.
Miljajew zufolge wurden zudem zwei Industrieanlagen in der Stadt Nowomoskowsk und im Gebiet Uslowaja sowie zwei Wohnhäuser in einem anderen Teil der Region Tula beschädigt.
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Ian Liesch
Ukraine warnt vor Einbruch der Getreideexporte durch russische Angriffe
Wegen der massiven russischen Angriffe auf ukrainische Schwarzmeerhäfen muss die Ukraine verstärkt auf alternative Exportrouten für ihr Getreide ausweichen. Diese dürften jedoch frühestens Ende August die erforderliche Kapazität erreichen und lediglich rund die Hälfte der bisherigen Ausfuhrmengen bewältigen, sagte der ukrainische Landwirtschaftsminister Taras Wyssozkyj der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Seit fast zwei Wochen seien keine Schiffe mehr in die Häfen rund um Odessa eingelaufen. Die direkten Verluste für den ukrainischen Agrarsektor könnten sich in diesem Jahr auf 1,5 bis drei Milliarden Dollar belaufen.
Russland hat den Beschuss von zivilen Schiffen und der Hafeninfrastruktur mit Raketen und Drohnen zuletzt deutlich verschärft. Allein im Juli verzeichnete das ukrainische Infrastrukturministerium 35 Angriffe auf Schiffe in Häfen und 22 auf offener See. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 waren es 14 Attacken. Die Regierung in Moskau spricht von Angriffen auf militärische Ziele.
Als wichtigste Ausweichroute für die Ukraine gilt nun der Schienenverkehr, da die Schifffahrt auf der Donau wegen historisch niedriger Wasserstände infolge einer Dürre vorerst stark eingeschränkt ist. Für die ukrainischen Landwirte bedeuten die alternativen Wege zusätzliche Kosten von 45 bis 50 Dollar pro Tonne. Zudem seien die Preise für Getreide und Ölsaaten im Inland bereits um durchschnittlich 30 Prozent eingebrochen, erklärte Wyssozkyj.
Die Entwicklung bedroht auch die globale Ernährungssicherheit. Die Ukraine ist einer der wichtigsten Agrarexporteure und hatte in den vergangenen Erntejahren einen Anteil von etwa sechs Prozent an den weltweiten Weizen- und elf Prozent an den Maisausfuhren. Wyssozkyj warnte davor, dass die Lebensmittelpreise weltweit in die Höhe schnellen könnten, wenn Russland den Schiffsverkehr im Schwarzen Meer weiterhin blockiere. „Nahrungsmittel werden teurer, und für die Ärmsten könnten sie schlicht unerschwinglich werden“, sagte der Minister. Er rief die Verbündeten der Ukraine auf, bei der Sicherung des Schwarzen Meeres zu helfen. Nur ein starkes ukrainisches Militär in der Region könne die Exporte aufrechterhalten.
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Russland meldet Angriffe auf Schiffe in ukrainischen Häfen
Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau drei Schiffe im ukrainischen Hafen Mykolajiw sowie ein weiteres im Schwarzen Meer vor Odessa angegriffen. Diese würden „im Interesse des ukrainischen Militärs“ genutzt, teilte das Ministerium mit. Im Hafen von Tschornomorsk attackierten russische Truppen demnach zudem ein Containerterminal und eine Lagerhalle für Drohnen und Drohnenteile.
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Gemüsehändler in Cherson attackiert – Selenskyj spricht von Drohnen-„Safari“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland eine gezielte Jagd mit Drohnen auf Zivilisten in der Stadt Cherson vorgeworfen. Anlass ist ein Video aus sozialen Netzwerken, das zeigt, wie eine Kleindrohne einen Straßenhändler angreift. „Heute hat ein weiteres Video der Drohnen-„Safari“, die die Russen gegen Zivilisten in Cherson führen, viele schockiert“, schrieb Selenskyj in sozialen Medien. Er warf Russland vor, so etwas täglich zu tun.
Dazu stellte er ein Video, auf dem zu sehen ist, wie eine Drohne sich einem Mann nähert, der an einem Transporter steht. Ein grüner Schirm ist aufgebaut, Pappkisten stehen auf dem Boden. Zu sehen ist, wie der Mann nach einem Versteck sucht. Die Drohne verfolgt ihn und explodiert schließlich neben ihm. Das Video erschien unter anderem bei einem Telegram-Kanal in Cherson, danach bei der örtlichen Polizei, wobei der eigentliche Ursprung unklar ist.
Nach Angaben ukrainischer Behörden überlebte der Mann den Angriff leicht verletzt. Der Chef der Militärverwaltung des Gebiets Cherson, Olexander Prokudin, veröffentlichte bei Telegram ein weiteres Video. Auf einem Krankenhausbett sitzend, erzählt der Mann, wie er um seinen Transporter herumgelaufen sei. Er habe versucht, dem Drohnenpiloten zu signalisieren, dass er tatsächlich nur Tomaten und Auberginen verkaufe.
Dazu stellte er ein Video, auf dem zu sehen ist, wie eine Drohne sich einem Mann nähert, der an einem Transporter steht. Ein grüner Schirm ist aufgebaut, Pappkisten stehen auf dem Boden. Zu sehen ist, wie der Mann nach einem Versteck sucht. Die Drohne verfolgt ihn und explodiert schließlich neben ihm. Das Video erschien unter anderem bei einem Telegram-Kanal in Cherson, danach bei der örtlichen Polizei, wobei der eigentliche Ursprung unklar ist.
Nach Angaben ukrainischer Behörden überlebte der Mann den Angriff leicht verletzt. Der Chef der Militärverwaltung des Gebiets Cherson, Olexander Prokudin, veröffentlichte bei Telegram ein weiteres Video. Auf einem Krankenhausbett sitzend, erzählt der Mann, wie er um seinen Transporter herumgelaufen sei. Er habe versucht, dem Drohnenpiloten zu signalisieren, dass er tatsächlich nur Tomaten und Auberginen verkaufe.
Im Gebiet Cherson stehen sich ukrainische und russische Truppen am Strom Dnipro gegenüber. Die Gebietshauptstadt Cherson liegt in Reichweite ferngesteuerter Kleindrohnen. Deshalb gibt es vor allem aus Cherson immer wieder Berichte über eine gezielte Jagd auf Zivilisten. Selenskyj forderte Druck auf Moskau, den Krieg zu beenden. Es gehe nicht nur um die Ukraine, schrieb er. Die Nachbarstaaten Russlands sollten zusammenarbeiten für echte Sicherheitsgarantien und ein Ende des Kriegs.
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Polnische Luftwaffe fängt russisches Aufklärungsflugzeug ab
Die polnische Luftwaffe hat nach Regierungsangaben bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ein russisches Aufklärungsflugzeug über der Ostsee abgefangen. Der russische Aufklärer vom Typ Il-20 sei 56 Kilometer nordöstlich von Koszalin unterwegs gewesen, schrieb Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz auf der Plattform X. Dort hätten ihn zwei polnische Kampfflugzeuge abgefangen. Der polnische Luftraum sei nicht verletzt worden, hieß es aus dem Verteidigungsministerium.
„Russland führt erneut provokative Aktionen in der Nähe der Grenzen der NATO-Staaten durch und testet damit die Wachsamkeit und Einsatzbereitschaft der Verteidigungssysteme des Bündnisses“, schrieb Kosiniak-Kamysz weiter. Bereits am Montag und am vergangenen Freitag war es zu ähnlichen Vorfällen mit russischen Aufklärern über der Ostsee gekommen.
Die russischen Erkundungsflüge vor der Küste des NATO-Mitglieds Polen hatten laut Warschauer Angaben zuletzt wieder zugenommen. Schon Mitte Juli fing die polnische Luftwaffe an drei Tagen in Folge russische Kampfflugzeuge ab. Beim sogenannten Abfangen in der Luft nehmen die Piloten Sichtkontakt zur gegnerischen Besatzung auf und signalisieren, dass deren Flugzeug sich entfernen soll.
In Polen und den baltischen Staaten gibt es Befürchtungen, dass Russland wegen seiner Probleme im Ukrainekrieg vermehrt NATO-Staaten unter anderem mit Aufklärungsflügen provozieren könnte.
„Russland führt erneut provokative Aktionen in der Nähe der Grenzen der NATO-Staaten durch und testet damit die Wachsamkeit und Einsatzbereitschaft der Verteidigungssysteme des Bündnisses“, schrieb Kosiniak-Kamysz weiter. Bereits am Montag und am vergangenen Freitag war es zu ähnlichen Vorfällen mit russischen Aufklärern über der Ostsee gekommen.
Die russischen Erkundungsflüge vor der Küste des NATO-Mitglieds Polen hatten laut Warschauer Angaben zuletzt wieder zugenommen. Schon Mitte Juli fing die polnische Luftwaffe an drei Tagen in Folge russische Kampfflugzeuge ab. Beim sogenannten Abfangen in der Luft nehmen die Piloten Sichtkontakt zur gegnerischen Besatzung auf und signalisieren, dass deren Flugzeug sich entfernen soll.
In Polen und den baltischen Staaten gibt es Befürchtungen, dass Russland wegen seiner Probleme im Ukrainekrieg vermehrt NATO-Staaten unter anderem mit Aufklärungsflügen provozieren könnte.
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Wildberries-Lager in Russland vollständig ausgebrannt
Die Ukraine hat abermals an mehreren Stellen den größten russischen Versandhändler Wildberries angegriffen. In der russischen Region Samara soll ein Lager vollständig ausgebrannt sein. Alle dort gelagerten Waren seien zerstört worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Vertreter der Regionalregierung. Ukrainische Drohnen hatten das Lagerhaus am Sonntag angegriffen, wie der Gouverneur der Region mitgeteilt hatte. Der Standort liegt rund 800 Kilometer von den vordersten ukrainischen Militärstellungen entfernt.
Nach einer Attacke auf ein Lagerhaus in der Siedlung Krasny Bor im Gebiet Leningrad um die Metropole St. Petersburg brach nach Angaben von Gouverneur Alexander Drosdenko ein Feuer aus. Das Unternehmen bestätigte einen Brand an einem Logistikzentrum in Krasny Bor. Die Mitarbeiter seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden, Verletzte gebe es nicht.
Im Moskauer Gebiet kamen nach Angaben von Gouverneur Andrej Worobjow fünf Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben. Zehn Personen seien verletzt worden, sechs von ihnen wurden demnach in Krankenhäuser gebracht. Bei der Stadt Tschechow brachen Feuer in einem Industriegebiet aus, wie er mitteilte. Den größten Brand gab es demnach bei einem Lagerhaus, das auch von Wildberries genutzt werde. In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos, die Rauch über einem Lagerhaus und evakuierte Mitarbeiter zeigen sollen.
In der nordwestlich von Moskau gelegenen Region Twer sprachen Behörden ebenfalls von Schäden an einem Wildberries-Lager. Herabstürzende Drohnentrümmer hätten eine Wand der Lagerhalle im Dorf Emmaus beschädigt, hieß es. Mitarbeiter seien nicht verletzt worden.
Nach einer Attacke auf ein Lagerhaus in der Siedlung Krasny Bor im Gebiet Leningrad um die Metropole St. Petersburg brach nach Angaben von Gouverneur Alexander Drosdenko ein Feuer aus. Das Unternehmen bestätigte einen Brand an einem Logistikzentrum in Krasny Bor. Die Mitarbeiter seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden, Verletzte gebe es nicht.
Im Moskauer Gebiet kamen nach Angaben von Gouverneur Andrej Worobjow fünf Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben. Zehn Personen seien verletzt worden, sechs von ihnen wurden demnach in Krankenhäuser gebracht. Bei der Stadt Tschechow brachen Feuer in einem Industriegebiet aus, wie er mitteilte. Den größten Brand gab es demnach bei einem Lagerhaus, das auch von Wildberries genutzt werde. In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos, die Rauch über einem Lagerhaus und evakuierte Mitarbeiter zeigen sollen.
In der nordwestlich von Moskau gelegenen Region Twer sprachen Behörden ebenfalls von Schäden an einem Wildberries-Lager. Herabstürzende Drohnentrümmer hätten eine Wand der Lagerhalle im Dorf Emmaus beschädigt, hieß es. Mitarbeiter seien nicht verletzt worden.
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Vier Tote nach russischen Angriffen
Nach russischen Angriffen auf die ukrainischen Städte Sumy und Mykolajiw sind nach Angaben der Ukraine vier Menschen ums Leben gekommen.
Dem Chef der Militärverwaltung in Sumy, Oleh Hryhorow, zufolge wurden in der nordöstlich gelegenen Stadt zwei Mädchen im Alter von fünf und zehn Jahren sowie eine Frau getötet. Russland habe Gleitbomben eingesetzt. Davon seien sechs in zivile Infrastruktur eingeschlagen, zwei konnten demnach abgewehrt werden.
In Mykolajiw im Süden der Ukraine kam nach Angaben von Militärgouverneur Heorhij Reschetilow eine 89 Jahre alte Frau ums Leben. Sieben weitere Menschen wurden demnach verletzt. Mehrere Wohnhäuser und ein Auto seien beschädigt worden.
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Sewastopol: Russischer Soldat erschießt mehrere Menschen
Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim hat ein russischer Soldat nach Behördenangaben mindestens vier Menschen erschossen. Er habe zuerst das Feuer auf Kameraden eröffnet und dabei einen Militärangehörigen getötet, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, bei Telegram mit. Anschließend habe der Soldat im Nachbardorf Chmelnizkoje drei Zivilisten umgebracht und drei weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden. Zum Motiv der Tat wurde vorerst nichts bekanntgegeben.
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Russland: Haben sieben Frachtschiffe angegriffen
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau sieben Frachtschiffe mit Drohnen angegriffen. Sie hätten im ukrainischen Hafen von Mykolajiw gelegen beziehungsweise seien im Schwarzen Meer unterwegs gewesen, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Ministerium. Russland hat solche Angriffe mehrfach damit begründet, dass Rüstungsgüter für das ukrainische Militär transportiert würden. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben nicht.
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Gouverneur: Fünf Tote bei ukrainischem Angriff auf Region Moskau
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Region Moskau sind nach russischen Angaben fünf Menschen getötet worden. Zudem seien sechs Menschen verletzt worden, teilt der Gouverneur der Region, Andrej Worobjow, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ein Lagerhaus sei in Brand geraten, das Feuer sei aber inzwischen gelöscht worden. Auch ein Privathaus und ein Auto seien beschädigt worden.
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Russland: Haben 320 ukrainische Drohnen abgefangen
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht 320 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Betroffen gewesen seien 19 Regionen. Wie viele gegnerische Drohnen entdeckt wurden oder ihr Ziel erreicht haben, teilt Russland nicht mit.
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Gouverneur: Lagerhalle bei St. Petersburg von Drohnen getroffen
Bei einem Drohnenangriff in der Nähe der russischen Metropole St. Petersburg ist ein Lagerhaus getroffen worden. Das teilt der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Um was für ein Lagerhaus und um welche Firma es sich handelt, lässt er offen. Die Ukraine hat wiederholt Lagerhäuser von Online-Händlern wie dem russischen Marktführer Wildberries angegriffen und begründet dies damit, dass sie auch vom russischen Militär genutzt werden.
Das Nachbarland Finnland hat als Reaktion auf den jüngsten Angriff bei St. Petersburg im östlichen Finnischen Meerbusen eine vorübergehende Flugverbotszone eingerichtet, wie die finnischen Streitkräfte auf der Online-Plattform X mitteilen. Finnland ist Mitglied der EU und der Nato und teilt eine gut 1300 Kilometer lange Grenze mit Russland.
Das Nachbarland Finnland hat als Reaktion auf den jüngsten Angriff bei St. Petersburg im östlichen Finnischen Meerbusen eine vorübergehende Flugverbotszone eingerichtet, wie die finnischen Streitkräfte auf der Online-Plattform X mitteilen. Finnland ist Mitglied der EU und der Nato und teilt eine gut 1300 Kilometer lange Grenze mit Russland.
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