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Mittwoch, 5. August 2026
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Kyjiw: Ukraine meldet 15 Tote nach russischen Angriffen in Region Kyjiw

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5. August
Die Zeit (Politik)

Kyjiw: Ukraine meldet 15 Tote nach russischen Angriffen in Region Kyjiw

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kyjiw und ihre Umgebung in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Dabei seien mindestens fünf Menschen getötet worden, teilte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, bei Telegram mit. Eine Zivilistin wurde demnach in der Hauptstadt getötet, 14 weitere im Umland. Rettungskräften zufolge wurden 27 Personen verletzt. Der Militärverwaltung zufolge wurden auch Wohnhäuser und Lagerhallen beschädigt. Durch die Angriffe seien in mehreren Stadtbezirken Brände ausgelöst worden. Die russische Armee habe die Ukraine mit 98 Drohnen und 28 Raketen angegriffen, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. Demnach konnte das ukrainische Militär keine einzige Rakete abschießen. Nur die Drohnen seien abgefangen worden. Die Ukraine klagt seit längerem über einen Mangel an Abwehrraketen für die Luftverteidigung. Bei dem russischen Angriff auf die Region Kyjiw in der Nacht zu Mittwoch mit mindestens 15 Toten konnte die ukrainische Armee nach eigenen Angaben keine einzige Rakete abschießen. Die russische Armee habe die Ukraine mit 98 Drohnen und 28 Raketen angegriffen, nur die Drohnen seien abgefangen worden, erklärte die Luftwaffe am Mittwoch. Kyjiw klagt seit längerem über einen Mangel an Abwehrraketen für die Luftverteidigung. Augenzeugen berichteten ab Mitternacht von mehreren heftigen, über eine Stunde verteilte Explosionen in verschiedenen Stadtteilen. Die Luftabwehr war im Einsatz. Kurz zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe mitgeteilt, dass mehrere russische Raketen im Anflug seien, und die Bewohner zur Vorsicht aufgerufen. Russland äußerte sich zunächst nicht zu den Angriffen. Menschen unter Trümmerteilen vermutet In mindestens sieben Bezirken gab es Schäden. In Holossijiw seien zwei Verletzte aus den Trümmern eines Lagergebäudes geborgen worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Eine Rettungsaktion dauerte zunächst noch an. Es werde befürchtet, dass sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden könnten. Im Bezirk Obolon sind Klitschko zufolge mehrere Brände ausgebrochen. In Desna geriet ein Lagerhaus in Brand. Trümmerteile einer Rakete seien in der Nähe eines Wohngebiets heruntergefallen. Die ukrainische Hauptstadt wurde insbesondere im zurückliegenden Monat immer wieder von Russland angegriffen. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kyjiw mit heftigen Angriffen, ebenfalls mit ballistischen Raketen, überzogen. Dabei wurden mindestens neun Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um russische Angriffe mit ballistischen Raketen erfolgreich abzuwehren, und drängt bei ihren Verbündeten seit Monaten auf weitere Lieferungen.

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5. August
Süddeutsche Zeitung (Politik)

Krieg in der Ukraine: Massiver Angriff auf die Region Kiew – viele Tote und Verletzte

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Ukrainischer Geheimdienst: Nordkorea verlegt Raketeneinheit nach Westrussland Gemüsehändler in Cherson angegriffen – Selenskij spricht von Drohnen-„Safari“  Selenskij entlässt Botschafterin in Washington Russland: Tote und Verletzte nach ukrainischen Gegenangriffen Selenskij ernennt Umjerow zum neuen Geheimdienstchef Massiver Angriff auf die Region Kiew – viele Tote und Verletzte Durch einen massiven russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und deren Umland sind nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen getötet worden. 14 Zivilisten kamen im Kiewer Gebiet ums Leben, wie der Katastrophenschutz mitteilte. In der Hauptstadt war zunächst von einem Toten die Rede. Außerdem habe es Dutzende Verletzte gegeben. In Kiew brachen mehrere große Brände aus, es gab Berichte über Schäden in mindestens sieben Bezirken der Stadt. Unter anderem wurden Lagerhäuser zerstört, auch ein 20-stöckiges Wohnhaus wurde nach Medienberichten getroffen. In den angrenzenden Landkreisen Browary, Fastiw und Butscha wurden nach Angaben des Zivilschutzes ebenfalls Lagerhäuser attackiert. Nach Informationen der ukrainischen Eisenbahn gab es mehrere Tote an einer Bahnstation in Browary, als eine Rakete ein Logistikzentrum in der Nähe traf. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau sprach von einem Massenangriff mit Präzisionswaffen, der sich gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter gerichtet habe. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit ballistischen Raketen beschossen. Dabei wurden mindestens neun Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um ballistische Raketen abzuwehren. In Kiew brachen mehrere große Brände aus, es gab Berichte über Schäden in mindestens sieben Bezirken der Stadt. Unter anderem wurden Lagerhäuser zerstört, auch ein 20-stöckiges Wohnhaus wurde nach Medienberichten getroffen. In den angrenzenden Landkreisen Browary, Fastiw und Butscha wurden nach Angaben des Zivilschutzes ebenfalls Lagerhäuser attackiert. Nach Informationen der ukrainischen Eisenbahn gab es mehrere Tote an einer Bahnstation in Browary, als eine Rakete ein Logistikzentrum in der Nähe traf. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau sprach von einem Massenangriff mit Präzisionswaffen, der sich gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter gerichtet habe. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit ballistischen Raketen beschossen. Dabei wurden mindestens neun Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um ballistische Raketen abzuwehren. Nach einem russischen Raketenangriff brennt ein Lagerhaus in Kiew. Roman Pilipey/AFP Ukrainischer Geheimdienst: Nordkorea verlegt Raketeneinheit nach Westrussland Eine nordkoreanische Raketeneinheit hat dem ukrainischen Geheimdienst zufolge mit der Verlegung in den Westen Russlands begonnen und könnte für Angriffe auf die Ukraine eingesetzt werden. Die Einheit könne mit 120 ballistischen Raketen und sechs Startrampen ausgerüstet werden, erklärte Andrij Tschernjak vom Militärgeheimdienst. Demnach plant Russland, die ungefähr 90 nordkoreanischen Soldaten in der westrussischen Region Woronesch zu stationieren. Russland hat seit Ende 2023 bereits zahlreiche nordkoreanische Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die Entsendung einer eigenen Einheit wäre eine Ausweitung der ohnehin umfassenden militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Sie hatten 2024 einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichnet. Ukrainischen Angaben zufolge hat Nordkorea zudem Millionen Artilleriegranaten geliefert und 14 000 Soldaten in die russische Region Kursk entsandt. Russland hat seit Ende 2023 bereits zahlreiche nordkoreanische Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die Entsendung einer eigenen Einheit wäre eine Ausweitung der ohnehin umfassenden militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Sie hatten 2024 einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichnet. Ukrainischen Angaben zufolge hat Nordkorea zudem Millionen Artilleriegranaten geliefert und 14 000 Soldaten in die russische Region Kursk entsandt. Russland: Lager des Onlinehändlers Wildberries brennt in Tula In der russischen Region Tula ist nach Angaben des zuständigen Gouverneurs bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Logistikzentrum des Onlinehändlers Wildberries in Brand geraten. Ein Mensch sei verletzt worden. Der russische Marktführer Wildberries bestätigte den Angriff auf Telegram. Die Beschäftigten seien in Sicherheit gebracht worden, die Lieferströme würden umgeleitet. Nach Angaben des Gouverneurs wurden zudem zwei Industrieanlagen in der Stadt Nowomoskowsk und im Gebiet Uslowaja sowie zwei Wohnhäuser in einem anderen Teil der Region Tula beschädigt. Die ukrainischen Streitkräfte haben seit Mitte Juli mehr als ein Dutzend Anlagen von Wildberries mit Drohnen angegriffen und zum Teil erheblich beschädigt. Nach Angaben des Gouverneurs wurden zudem zwei Industrieanlagen in der Stadt Nowomoskowsk und im Gebiet Uslowaja sowie zwei Wohnhäuser in einem anderen Teil der Region Tula beschädigt. Die ukrainischen Streitkräfte haben seit Mitte Juli mehr als ein Dutzend Anlagen von Wildberries mit Drohnen angegriffen und zum Teil erheblich beschädigt. Gemüsehändler in Cherson angegriffen – Selenskij spricht von Drohnen-„Safari“ Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat Russland eine gezielte Jagd mit Drohnen auf Zivilisten in der Stadt Cherson vorgeworfen. Anlass ist ein Video aus sozialen Netzwerken, das zeigt, wie eine Kleindrohne einen Straßenhändler angreift. „Heute hat ein weiteres Video der Drohnen-„Safari“, die die Russen gegen Zivilisten in Cherson führen, viele schockiert“, schrieb Selenskij in sozialen Medien. Er warf Russland vor, so etwas täglich zu tun. Dazu stellte er ein Video, auf dem zu sehen ist, wie eine Drohne sich einem Mann nähert, der an einem Transporter steht. Ein grüner Schirm ist aufgebaut, Pappkisten stehen auf dem Boden. Zu sehen ist, wie der Mann nach einem Versteck sucht. Die Drohne verfolgt ihn und explodiert schließlich neben ihm. Das Video erschien unter anderem bei einem Telegram-Kanal in Cherson, danach bei der örtlichen Polizei, wobei der eigentliche Ursprung unklar ist. Dazu stellte er ein Video, auf dem zu sehen ist, wie eine Drohne sich einem Mann nähert, der an einem Transporter steht. Ein grüner Schirm ist aufgebaut, Pappkisten stehen auf dem Boden. Zu sehen ist, wie der Mann nach einem Versteck sucht. Die Drohne verfolgt ihn und explodiert schließlich neben ihm. Das Video erschien unter anderem bei einem Telegram-Kanal in Cherson, danach bei der örtlichen Polizei, wobei der eigentliche Ursprung unklar ist. Nach Angaben ukrainischer Behörden überlebte der Mann den Angriff leicht verletzt. Der Chef der Militärverwaltung des Gebiets Cherson, Olexander Prokudin, veröffentlichte bei Telegram ein weiteres Video. Auf einem Krankenhausbett sitzend erzählt der Mann, wie er um seinen Transporter herumgelaufen sei. Er habe versucht, dem Drohnenpiloten zu signalisieren, dass er tatsächlich nur Tomaten und Auberginen verkaufe. Im Gebiet Cherson stehen sich ukrainische und russische Truppen am Strom Dnipro gegenüber. Die Gebietshauptstadt Cherson liegt in Reichweite ferngesteuerter Kleindrohnen. Deshalb gibt es vor allem aus Cherson immer wieder Berichte über eine gezielte Jagd auf Zivilisten. Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Selenskij forderte erneut Druck auf Moskau, den Krieg zu beenden. Es gehe nicht nur um die Ukraine, schrieb er. Die Nachbarstaaten Russlands sollten zusammenarbeiten für echte Sicherheitsgarantien und ein Ende des Kriegs. Im Gebiet Cherson stehen sich ukrainische und russische Truppen am Strom Dnipro gegenüber. Die Gebietshauptstadt Cherson liegt in Reichweite ferngesteuerter Kleindrohnen. Deshalb gibt es vor allem aus Cherson immer wieder Berichte über eine gezielte Jagd auf Zivilisten. Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Selenskij forderte erneut Druck auf Moskau, den Krieg zu beenden. Es gehe nicht nur um die Ukraine, schrieb er. Die Nachbarstaaten Russlands sollten zusammenarbeiten für echte Sicherheitsgarantien und ein Ende des Kriegs. Wildberries-Lager in Samara nach Angriff abgebrannt Ein bei einem ukrainischen Drohnenangriff getroffenes Lagerhaus des Onlinehändlers Wildberries in der russischen Region Samara ist vollständig ausgebrannt. Alle dort gelagerten Waren seien zerstört worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Vertreter der Regionalregierung. Ukrainische Drohnen hatten das Lagerhaus am Sonntag angegriffen, wie der Gouverneur der Region mitgeteilt hatte. Der Standort liegt etwa 800 Kilometer von den vordersten ukrainischen Militärstellungen entfernt. Ukrainische Drohnen hatten das Lagerhaus am Sonntag angegriffen, wie der Gouverneur der Region mitgeteilt hatte. Der Standort liegt etwa 800 Kilometer von den vordersten ukrainischen Militärstellungen entfernt. Ukraine: Tote durch russische Angriffe Nach Angaben aus der Ukraine hat es an diesem Dienstag infolge russischer Angriffe mehrere Todesopfer gegeben. In der nordostukrainischen Stadt Sumy wurden dem Chef der Militärverwaltung zufolge zwei Mädchen im Alter von fünf und zehn Jahren sowie eine Frau getötet. Russland habe Gleitbomben eingesetzt. Davon seien sechs in zivile Infrastruktur eingeschlagen, zwei konnten demnach abgewehrt werden. In Mykolajiw im Süden der Ukraine kam nach Angaben des Militärgouverneurs eine 89-Jährige ums Leben. Sieben weitere Menschen wurden demnach verletzt. Mehrere Wohnhäuser und ein Auto seien beschädigt worden. In Mykolajiw im Süden der Ukraine kam nach Angaben des Militärgouverneurs eine 89-Jährige ums Leben. Sieben weitere Menschen wurden demnach verletzt. Mehrere Wohnhäuser und ein Auto seien beschädigt worden. Sewastopol: Russischer Soldat erschießt mehrere Menschen Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim hat ein russischer Soldat nach Behördenangaben mindestens vier Menschen erschossen. Er habe zuerst das Feuer auf Kameraden eröffnet und dabei einen Militärangehörigen getötet, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, auf Telegram mit. Anschließend habe der Soldat im Nachbardorf Chmelnizkoje drei Zivilisten umgebracht und drei weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden. Zum Motiv der Tat wurde bisher nichts bekanntgegeben. Lilly Zerbst Russland meldet mehrere ukrainische Drohnenangriffe Am frühen Dienstagmorgen hat Russland mehrere ukrainische Drohnenangriffe auf russisches Gebiet gemeldet. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Region Moskau starben nach russischen Angaben fünf Menschen. Zudem gab es sechs Verletzte. Das teilte der Gouverneur der Region, Andrej Worobjow, auf Telegram mit. Insgesamt seien in der Nacht auf Dienstag nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums 320 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört worden. Außerdem wurden in der Nähe des russischen Schwarzmeerhafens Noworossijsk nach Angaben der türkischen Schifffahrtsbehörde bei einem Drohnenangriff auf das Frachtschiff "Nadezhda" drei Besatzungsmitglieder schwer verletzt. Am Montag kommen bei einer mutmaßlichen Drohnenexplosion am Badeort Archipo-Ossipowk im Südwesten Russlands sieben Menschen ums Leben. Das teilte die örtlichen Behörden mit. Weitere 40 Menschen wurden verletzt. Ein Video von der Explosion am Badestrand kursierte am Montag in den sozialen Medien und wurde durch die New York Times verifiziert. Außerdem wurden in der Nähe des russischen Schwarzmeerhafens Noworossijsk nach Angaben der türkischen Schifffahrtsbehörde bei einem Drohnenangriff auf das Frachtschiff "Nadezhda" drei Besatzungsmitglieder schwer verletzt. Am Montag kommen bei einer mutmaßlichen Drohnenexplosion am Badeort Archipo-Ossipowk im Südwesten Russlands sieben Menschen ums Leben. Das teilte die örtlichen Behörden mit. Weitere 40 Menschen wurden verletzt. Ein Video von der Explosion am Badestrand kursierte am Montag in den sozialen Medien und wurde durch die New York Times verifiziert. Russland: Wildberries-Lager in Twer bei Angriff beschädigt Bei einem ukrainischen Drohnenangriff ist nach russischen Angaben ein Lagerhaus des Onlinehändlers Wildberries in der Region Twer getroffen worden. Das Gebäude sei beschädigt worden, teilte Gouverneur Vitali Koroljow mit. Es sei niemand verletzt worden. Zuvor hat Wildberries mitgeteilt, dass sein Lager in der Nähe von Sankt Petersburg in Brand geraten sei. Es gebe keine Verletzten. Selenskij entlässt Botschafterin in Washington Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat die Botschafterin in den USA, Olha Stefanischyna, von ihrem Amt entbunden. Das Präsidialamt in Kiew veröffentlichte den Erlass mit der Veränderung auf dem für die Ukraine überragend wichtigen Posten in Washington. Die frühere Vizeministerpräsidentin Stefanischyna schrieb auf Facebook, sie habe selbst um ihre Entlassung gebeten. Mit Berichten über eine mögliche Ablösung der Botschafterin hatte in Kiew Mitte Juli Selenskijs jüngste Regierungsumbildung begonnen. Nachfolgerin hätte demnach die abgelöste Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko werden sollen, die den Posten aber Medienberichten zufolge abgelehnt hat. Derzeit ist über eine Nachfolgeregelung nichts bekannt. Sowohl Stefanischyna in Washington als auch Swyrydenko von Kiew aus ist es gelungen, einen guten Draht zur Führung von US-Präsident Donald Trump zu halten - trotz der wechselhaften Ukraine-Politik der US-Regierung. Zuletzt versprach Trump der Ukraine eine Lizenz zum Bau von Patriot-Flugabwehrraketen, stellte seine Zusage aber wenig später wieder infrage. Mit Berichten über eine mögliche Ablösung der Botschafterin hatte in Kiew Mitte Juli Selenskijs jüngste Regierungsumbildung begonnen. Nachfolgerin hätte demnach die abgelöste Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko werden sollen, die den Posten aber Medienberichten zufolge abgelehnt hat. Derzeit ist über eine Nachfolgeregelung nichts bekannt. Sowohl Stefanischyna in Washington als auch Swyrydenko von Kiew aus ist es gelungen, einen guten Draht zur Führung von US-Präsident Donald Trump zu halten - trotz der wechselhaften Ukraine-Politik der US-Regierung. Zuletzt versprach Trump der Ukraine eine Lizenz zum Bau von Patriot-Flugabwehrraketen, stellte seine Zusage aber wenig später wieder infrage. Lilly Zerbst Ukraine: Mehrere Tote nach russischem Angriff auf Tankstelle Bei einem russischen Angriff auf eine Tankstelle in der Südostukraine sind mindestens drei Menschen getötet worden. Darunter sei ein acht Jahre alter Junge. Das teilt der Chef der Militärverwaltung der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram mit. Sechs weitere Menschen im Alter von 20 bis 60 Jahren seien bei der Attacke auf die Tankstelle im Kreis Krywyj Rih verletzt worden. Ein Feuer sei am Einschlagsort ausgebrochen. Lilly Zerbst Russland: Tote und Verletzte nach ukrainischen Gegenangriffen In der Schwarzmeerregion sind infolge ukrainischer Gegenangriffe nach russischen Angaben mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Sechs Personen wurden dem Gouverneur des russischen Gebiets Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, zufolge in dem kleinen Badeort Archipo-Ossipowka getötet. Drei von ihnen seien minderjährig. Weitere rund 40 Menschen seien verletzt worden. Kondratjew zufolge waren Drohnentrümmer herabgestürzt. Er warf Kiew einen Angriff auf die Zivilbevölkerung vor, die nichts mit Militärinfrastruktur zu tun habe.  Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim stieg die Zahl der Toten infolge eines ukrainischen Angriffs nach Angaben des von Moskau eingesetzten Statthalters Sergej Aksjonow auf vier Menschen. Zuvor hatte er von drei Toten und zwei Verletzten gesprochen. Details nannte er nicht. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Morgen mit, 131 ukrainische Drohnen über russischen Regionen und der annektierten Krim abgewehrt zu haben. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar, lassen aber Rückschlüsse auf die Intensität der ukrainischen Gegenangriffe zu. Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim stieg die Zahl der Toten infolge eines ukrainischen Angriffs nach Angaben des von Moskau eingesetzten Statthalters Sergej Aksjonow auf vier Menschen. Zuvor hatte er von drei Toten und zwei Verletzten gesprochen. Details nannte er nicht. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Morgen mit, 131 ukrainische Drohnen über russischen Regionen und der annektierten Krim abgewehrt zu haben. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar, lassen aber Rückschlüsse auf die Intensität der ukrainischen Gegenangriffe zu. Lorenz Zeck Selenskij ernennt Umjerow zum neuen Geheimdienstchef Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat den Chefunterhändler Rustem Umjerow zum neuen Chef des Auslandsgeheimdienstes ernannt. Umjerow, der auch schon Verteidigungsminister gewesen war, bleibe in der neuen Funktion weiter zuständig für die zuletzt unter US-Vermittlung geführten Verhandlungen mit Russland, teilt Selenskij mit. Zuletzt war Umjerow Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates. Als Geheimdienstchef soll er auch den Export ukrainischer Drohnen sowie deren Integration in die Verteidigungssysteme anderer Staaten koordinieren, sagte Selenskij bei einem Treffen mit Diplomaten. Demnach gibt es inzwischen Verträge mit neun Staaten, weitere Abkommen seien geplant. Zuletzt war Umjerow Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates. Als Geheimdienstchef soll er auch den Export ukrainischer Drohnen sowie deren Integration in die Verteidigungssysteme anderer Staaten koordinieren, sagte Selenskij bei einem Treffen mit Diplomaten. Demnach gibt es inzwischen Verträge mit neun Staaten, weitere Abkommen seien geplant. Russland meldet wieder Angriff auf Wildberries-Lager Bei einem neuen ukrainischen Drohnenangriff auf den größten russischen Versandhändler Wildberries ist laut Angaben aus Russland ein Logistikzentrum im Gebiet Wladimir in Brand geraten. Die Mitarbeiter seien in Sicherheit gebracht worden, teilte das Unternehmen mit. Gouverneur Alexander Awdejew sprach von zwei Verletzten. Die Ukraine greift seit Mitte Juli die Wildberries-Anlagen an und wirft dem Versandhändler vor, auch Bedarf für den russischen Angriffskrieg zu liefern. Russische Behörden dagegen sprechen von Terroranschlägen gegen zivile Infrastruktur. Der Angriff im Gebiet Wladimir – ungefähr 190 Kilometer östlich von Moskau – war der mittlerweile 18., wie russische Medien berichteten. Nach Schätzungen von Wirtschaftsanalysten hat Wildberries durch die seit Wochen andauernden Angriffe bisher etwa 20 Prozent seiner Lagerkapazitäten verloren. Der Schaden wird auf 280 Milliarden Rubel (etwa drei Milliarden Euro) geschätzt. Zudem gab es am Montagmorgen in der russischen Stadt Belgorod Berichte über Angriffe aus der Ukraine auf die technische Universität. In sozialen Netzwerken kursierten nicht sofort überprüfbare Aufnahmen, die das brennende Hochschulgebäude zeigen sollen. Der Telegram-Kanal „Pepel“ (Deutsch: Asche) meldete, dass das Bauwerk komplett ausgebrannt sei. Behördenangaben gab es dazu bisher nicht. Die Universität gilt als ein regionales Zentrum für die Entwicklung und Erprobung von Drohnen. Sie hatte mit der Studienrichtung auch offiziell um Studenten in sozialen Netzwerken geworben. Die Ukraine greift seit Mitte Juli die Wildberries-Anlagen an und wirft dem Versandhändler vor, auch Bedarf für den russischen Angriffskrieg zu liefern. Russische Behörden dagegen sprechen von Terroranschlägen gegen zivile Infrastruktur. Der Angriff im Gebiet Wladimir – ungefähr 190 Kilometer östlich von Moskau – war der mittlerweile 18., wie russische Medien berichteten. Nach Schätzungen von Wirtschaftsanalysten hat Wildberries durch die seit Wochen andauernden Angriffe bisher etwa 20 Prozent seiner Lagerkapazitäten verloren. Der Schaden wird auf 280 Milliarden Rubel (etwa drei Milliarden Euro) geschätzt. Zudem gab es am Montagmorgen in der russischen Stadt Belgorod Berichte über Angriffe aus der Ukraine auf die technische Universität. In sozialen Netzwerken kursierten nicht sofort überprüfbare Aufnahmen, die das brennende Hochschulgebäude zeigen sollen. Der Telegram-Kanal „Pepel“ (Deutsch: Asche) meldete, dass das Bauwerk komplett ausgebrannt sei. Behördenangaben gab es dazu bisher nicht. Die Universität gilt als ein regionales Zentrum für die Entwicklung und Erprobung von Drohnen. Sie hatte mit der Studienrichtung auch offiziell um Studenten in sozialen Netzwerken geworben. Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf Saporischschja Bei russischen Luftangriffen auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere 21 Personen seien bei den Explosionen zweier Gleitbomben in der Stadt verletzt worden, teilte der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mit. Mehrere Wohnhäuser seien bei dem Angriff beschädigt worden. In der südukrainischen Stadt Cherson wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto eine Frau getötet, wie die Regionalverwaltung mitteilte. Zwei weitere Insassen des Wagens wurden dabei verletzt.

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5. August
Der Spiegel

Ukrainekrieg: Russland feuert ballistische Raketen auf Kyjiw

Krieg in der Ukraine Russland feuert ballistische Raketen auf Kyjiw In der Nacht hat Russland ballistische Raketen auf die ukrainische Hauptstadt gefeuert. Einschläge gab es offenbar in mindestens sieben Bezirken in Kyjiw und Umgebung. Die Flugabwehr sei im Einsatz, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit . Zudem gab es erste Berichte über Schäden und Verletzte. Nach Angaben des Rettungsdienstes wurden in Kyjiw 14 Menschen getötet. 27 weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Rettungsdienst auf Telegram mit. Zudem seien mehrere Lagerhäuser beschädigt worden. Im Bezirk Holossijiw, der sich südlich der ukrainischen Hauptstadt erstreckt, seien zwei Verletzte aus den Trümmern eines Lagergebäudes geborgen worden, so Klitschko. Eine Such- und Rettungsaktion dauerte zunächst noch an. Es werde befürchtet, dass sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden könnten. Feuerwehr löscht Brände an einer Lagerhalle eines ukrainischen Onlinehändlers Foto: Thomas Peter / REUTERSIm Bezirk Obolon, im nördlichen Teil Kyjiws, seien mehrere Brände ausgebrochen. Im Bezirk Desna geriet laut Klitschko ebenfalls ein Lagerhaus in Brand, Trümmerteile einer Rakete seien in der Nähe eines Wohngebiets heruntergefallen. Die Ukraine verteidigt sich seit viereinhalb Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg. Immer wieder kommt auch die Hauptstadt unter Beschuss. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kyjiw mit heftigen Angriffen mit ballistischen Raketen überzogen. Dabei wurden mindestens 9 Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt. Russland meldet Drohnenangriff auf Wildberries-Logistikzentrum Unterdessen hat die Ukraine Drohnenangriffe auf die russische Region Tula ausgeführt. Dabei ist offenbar auch ein Logistikzentrum des Onlinehändlers Wildberries getroffen worden, wie der dortige Gouverneur Dmitri Miljajew auf Telegram mitteilte . Infolge des Angriffs sei demnach ein Feuer ausgebrochen. Einsatzkräfte seien vor Ort und löschten den Brand, so der Gouverneur. Ein Mensch sei verletzt worden und werde medizinisch versorgt. Die ukrainischen Streitkräfte haben seit Mitte Juli mehr als ein Dutzend Anlagen von Wildberries mit Drohnen angegriffen und teils erheblich beschädigt. Miljajew zufolge wurden zudem zwei Industrieanlagen in der Stadt Nowomoskowsk und im Gebiet Uslowaja sowie zwei Wohnhäuser in einem anderen Teil der Region Tula beschädigt.

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5. August
FAZ (Politik)

Liveblog Ukrainekrieg: Viele Tote und Verletzte bei russischem Raketenangriff auf Kiew

Liveblog Ukrainekrieg : Viele Tote und Verletzte bei russischem Raketenangriff auf Kiew Lesezeit: Schon am Wochenende griff Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew massiv mit Raketen andpa Behörden sprechen von mindestens 15 Todesopfern und dutzenden Verletzten +++ Ukraine attackiert abermals Wildberries-Lager in Russland +++ Selenskyj entlässt ukrainische Botschafterin in den USA +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite. Vanessa Angermann Mindestens 15 Tote bei russischem Raketenangriff auf Kiew und Umland Durch einen russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und deren Umland sind nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen getötet worden. 14 Zivilisten kamen im Kiewer Gebiet ums Leben, wie der Katastrophenschutz mitteilte. In der Hauptstadt war zunächst von einem Toten die Rede. Außerdem habe es Dutzende Verletzte gegeben. In Kiew brachen mehrere große Brände aus, es gab Berichte über Schäden in mindestens sieben Bezirken der Stadt. Unter anderem wurden Lagerhäuser zerstört, auch ein 20-stöckiges Wohnhaus wurde nach Medienberichten getroffen. In den angrenzenden Landkreisen Browary, Fastiw und Butscha wurden nach Angaben des Zivilschutzes ebenfalls Lagerhäuser attackiert. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau sprach von einem Massenangriff mit Präzisionswaffen, der sich gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter gerichtet habe.  Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit ballistischen Raketen beschossen. Dabei wurden mindestens 9 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um ballistische Raketen abzuwehren. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukraine konnte keine einzige Rakete abwehren Bei dem russischen Angriff auf die Region Kiew in der Nacht zu Mittwoch mit mindestens 15 Toten konnte die ukrainische Armee nach eigenen Angaben keine einzige Rakete abschießen. Die russische Armee habe die Ukraine mit 98 Drohnen und 28 Raketen angegriffen, nur die Drohnen seien abgefangen worden, erklärte die Luftwaffe am Mittwoch. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ukrainischer Geheimdienst: Nordkorea schickt Raketeneinheit Eine nordkoreanische Raketeneinheit hat dem ukrainischen Geheimdienst zufolge mit der Verlegung in den Westen Russlands begonnen. Sie könnte für Angriffe auf die Ukraine eingesetzt werden. Die Einheit könne mit 120 ballistischen Raketen und sechs Startrampen ausgerüstet werden, erklärt Andrij Tschernjak vom Militärgeheimdienst. Demnach plant Russland, die rund 90 nordkoreanischen Soldaten in der westrussischen Region Woronesch zu stationieren.  Russland hat seit Ende 2023 bereits zahlreiche nordkoreanische Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die Entsendung einer eigenen Einheit wäre eine Ausweitung der ohnehin umfassenden militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Sie hatten 2024 einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichnet. Ukrainischen Angaben zufolge hat Nordkorea zudem Millionen Artilleriegranaten geliefert und 14.000 Soldaten in die russische Region Kursk entsandt. Russland hat seit Ende 2023 bereits zahlreiche nordkoreanische Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die Entsendung einer eigenen Einheit wäre eine Ausweitung der ohnehin umfassenden militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Sie hatten 2024 einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichnet. Ukrainischen Angaben zufolge hat Nordkorea zudem Millionen Artilleriegranaten geliefert und 14.000 Soldaten in die russische Region Kursk entsandt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vanessa Angermann Gouverneur: Lager des Online-Händlers Wildberries brennt in Tula In der russischen Region Tula ist nach Angaben des Gouverneurs bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Logistikzentrum des Online-Händlers Wildberries in Brand geraten. Ein Mensch sei verletzt worden, teilt Dmitri Miljajew auf Telegram mit. Der russische Marktführer Wildberries bestätigt den Angriff auf Telegram. Die Beschäftigten seien in Sicherheit gebracht worden, die Lieferströme würden umgeleitet. Die ukrainischen Streitkräfte haben seit Mitte Juli mehr als ein Dutzend Anlagen von Wildberries mit Drohnen angegriffen und zum Teil erheblich beschädigt. Miljajew zufolge wurden zudem zwei Industrieanlagen in der Stadt Nowomoskowsk und im Gebiet Uslowaja sowie zwei Wohnhäuser in einem anderen Teil der Region Tula beschädigt. Miljajew zufolge wurden zudem zwei Industrieanlagen in der Stadt Nowomoskowsk und im Gebiet Uslowaja sowie zwei Wohnhäuser in einem anderen Teil der Region Tula beschädigt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ian Liesch Ukraine warnt vor Einbruch der Getreideexporte durch russische Angriffe Wegen der massiven russischen Angriffe auf ukrainische Schwarzmeerhäfen muss die Ukraine verstärkt auf alternative Exportrouten für ihr Getreide ausweichen. Diese dürften jedoch frühestens Ende August die erforderliche Kapazität erreichen und lediglich rund die Hälfte der bisherigen Ausfuhrmengen bewältigen, sagte der ukrainische Landwirtschaftsminister Taras Wyssozkyj der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Seit fast zwei Wochen seien keine Schiffe mehr in die Häfen rund um Odessa eingelaufen. Die direkten Verluste für den ukrainischen Agrarsektor könnten sich in diesem Jahr auf 1,5 bis drei Milliarden Dollar belaufen. Russland hat den Beschuss von zivilen Schiffen und der Hafeninfrastruktur mit Raketen und Drohnen zuletzt deutlich verschärft. Allein im Juli verzeichnete das ukrainische Infrastrukturministerium 35 Angriffe auf Schiffe in Häfen und 22 auf offener See. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 waren es 14 Attacken. Die Regierung in Moskau spricht von Angriffen auf militärische Ziele. Als wichtigste Ausweichroute für die Ukraine gilt nun der Schienenverkehr, da die Schifffahrt auf der Donau wegen historisch niedriger Wasserstände infolge einer Dürre vorerst stark eingeschränkt ist. Für die ukrainischen Landwirte bedeuten die alternativen Wege zusätzliche Kosten von 45 bis 50 Dollar pro Tonne. Zudem seien die Preise für Getreide und Ölsaaten im Inland bereits um durchschnittlich 30 Prozent eingebrochen, erklärte Wyssozkyj. Die Entwicklung bedroht auch die globale Ernährungssicherheit. Die Ukraine ist einer der wichtigsten Agrarexporteure und hatte in den vergangenen Erntejahren einen Anteil von etwa sechs Prozent an den weltweiten Weizen- und elf Prozent an den Maisausfuhren. Wyssozkyj warnte davor, dass die Lebensmittelpreise weltweit in die Höhe schnellen könnten, wenn Russland den Schiffsverkehr im Schwarzen Meer weiterhin blockiere. „Nahrungsmittel werden teurer, und für die Ärmsten könnten sie schlicht unerschwinglich werden“, sagte der Minister. Er rief die Verbündeten der Ukraine auf, bei der Sicherung des Schwarzen Meeres zu helfen. Nur ein starkes ukrainisches Militär in der Region könne die Exporte aufrechterhalten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland meldet Angriffe auf Schiffe in ukrainischen Häfen Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau drei Schiffe im ukrainischen Hafen Mykolajiw sowie ein weiteres im Schwarzen Meer vor Odessa angegriffen. Diese würden „im Interesse des ukrainischen Militärs“ genutzt, teilte das Ministerium mit. Im Hafen von Tschornomorsk attackierten russische Truppen demnach zudem ein Containerterminal und eine Lagerhalle für Drohnen und Drohnenteile.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Gemüsehändler in Cherson attackiert – Selenskyj spricht von Drohnen-„Safari“ Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland eine gezielte Jagd mit Drohnen auf Zivilisten in der Stadt Cherson vorgeworfen. Anlass ist ein Video aus sozialen Netzwerken, das zeigt, wie eine Kleindrohne einen Straßenhändler angreift. „Heute hat ein weiteres Video der Drohnen-„Safari“, die die Russen gegen Zivilisten in Cherson führen, viele schockiert“, schrieb Selenskyj in sozialen Medien. Er warf Russland vor, so etwas täglich zu tun. Dazu stellte er ein Video, auf dem zu sehen ist, wie eine Drohne sich einem Mann nähert, der an einem Transporter steht. Ein grüner Schirm ist aufgebaut, Pappkisten stehen auf dem Boden. Zu sehen ist, wie der Mann nach einem Versteck sucht. Die Drohne verfolgt ihn und explodiert schließlich neben ihm. Das Video erschien unter anderem bei einem Telegram-Kanal in Cherson, danach bei der örtlichen Polizei, wobei der eigentliche Ursprung unklar ist. Nach Angaben ukrainischer Behörden überlebte der Mann den Angriff leicht verletzt. Der Chef der Militärverwaltung des Gebiets Cherson, Olexander Prokudin, veröffentlichte bei Telegram ein weiteres Video. Auf einem Krankenhausbett sitzend, erzählt der Mann, wie er um seinen Transporter herumgelaufen sei. Er habe versucht, dem Drohnenpiloten zu signalisieren, dass er tatsächlich nur Tomaten und Auberginen verkaufe. Dazu stellte er ein Video, auf dem zu sehen ist, wie eine Drohne sich einem Mann nähert, der an einem Transporter steht. Ein grüner Schirm ist aufgebaut, Pappkisten stehen auf dem Boden. Zu sehen ist, wie der Mann nach einem Versteck sucht. Die Drohne verfolgt ihn und explodiert schließlich neben ihm. Das Video erschien unter anderem bei einem Telegram-Kanal in Cherson, danach bei der örtlichen Polizei, wobei der eigentliche Ursprung unklar ist. Nach Angaben ukrainischer Behörden überlebte der Mann den Angriff leicht verletzt. Der Chef der Militärverwaltung des Gebiets Cherson, Olexander Prokudin, veröffentlichte bei Telegram ein weiteres Video. Auf einem Krankenhausbett sitzend, erzählt der Mann, wie er um seinen Transporter herumgelaufen sei. Er habe versucht, dem Drohnenpiloten zu signalisieren, dass er tatsächlich nur Tomaten und Auberginen verkaufe. Im Gebiet Cherson stehen sich ukrainische und russische Truppen am Strom Dnipro gegenüber. Die Gebietshauptstadt Cherson liegt in Reichweite ferngesteuerter Kleindrohnen. Deshalb gibt es vor allem aus Cherson immer wieder Berichte über eine gezielte Jagd auf Zivilisten. Selenskyj forderte Druck auf Moskau, den Krieg zu beenden. Es gehe nicht nur um die Ukraine, schrieb er. Die Nachbarstaaten Russlands sollten zusammenarbeiten für echte Sicherheitsgarantien und ein Ende des Kriegs. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Polnische Luftwaffe fängt russisches Aufklärungsflugzeug ab Die polnische Luftwaffe hat nach Regierungsangaben bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ein russisches Aufklärungsflugzeug über der Ostsee abgefangen. Der russische Aufklärer vom Typ Il-20 sei 56 Kilometer nordöstlich von Koszalin unterwegs gewesen, schrieb Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz auf der Plattform X. Dort hätten ihn zwei polnische Kampfflugzeuge abgefangen. Der polnische Luftraum sei nicht verletzt worden, hieß es aus dem Verteidigungsministerium. „Russland führt erneut provokative Aktionen in der Nähe der Grenzen der NATO-Staaten durch und testet damit die Wachsamkeit und Einsatzbereitschaft der Verteidigungssysteme des Bündnisses“, schrieb Kosiniak-Kamysz weiter. Bereits am Montag und am vergangenen Freitag war es zu ähnlichen Vorfällen mit russischen Aufklärern über der Ostsee gekommen. Die russischen Erkundungsflüge vor der Küste des NATO-Mitglieds Polen hatten laut Warschauer Angaben zuletzt wieder zugenommen. Schon Mitte Juli fing die polnische Luftwaffe an drei Tagen in Folge russische Kampfflugzeuge ab. Beim sogenannten Abfangen in der Luft nehmen die Piloten Sichtkontakt zur gegnerischen Besatzung auf und signalisieren, dass deren Flugzeug sich entfernen soll. In Polen und den baltischen Staaten gibt es Befürchtungen, dass Russland wegen seiner Probleme im Ukrainekrieg vermehrt NATO-Staaten unter anderem mit Aufklärungsflügen provozieren könnte. „Russland führt erneut provokative Aktionen in der Nähe der Grenzen der NATO-Staaten durch und testet damit die Wachsamkeit und Einsatzbereitschaft der Verteidigungssysteme des Bündnisses“, schrieb Kosiniak-Kamysz weiter. Bereits am Montag und am vergangenen Freitag war es zu ähnlichen Vorfällen mit russischen Aufklärern über der Ostsee gekommen. Die russischen Erkundungsflüge vor der Küste des NATO-Mitglieds Polen hatten laut Warschauer Angaben zuletzt wieder zugenommen. Schon Mitte Juli fing die polnische Luftwaffe an drei Tagen in Folge russische Kampfflugzeuge ab. Beim sogenannten Abfangen in der Luft nehmen die Piloten Sichtkontakt zur gegnerischen Besatzung auf und signalisieren, dass deren Flugzeug sich entfernen soll. In Polen und den baltischen Staaten gibt es Befürchtungen, dass Russland wegen seiner Probleme im Ukrainekrieg vermehrt NATO-Staaten unter anderem mit Aufklärungsflügen provozieren könnte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wildberries-Lager in Russland vollständig ausgebrannt Die Ukraine hat abermals an mehreren Stellen den größten russischen Versandhändler Wildberries angegriffen. In der russischen Region Samara soll ein Lager vollständig ausgebrannt sein. Alle dort gelagerten Waren seien zerstört worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Vertreter der Regionalregierung. Ukrainische Drohnen hatten das Lagerhaus am Sonntag angegriffen, wie der Gouverneur der Region mitgeteilt hatte. Der Standort liegt rund 800 Kilometer von den vordersten ukrainischen Militärstellungen entfernt.  Nach einer Attacke auf ein Lagerhaus in der Siedlung Krasny Bor im Gebiet Leningrad um die Metropole St. Petersburg brach nach Angaben von Gouverneur Alexander Drosdenko ein Feuer aus. Das Unternehmen bestätigte einen Brand an einem Logistikzentrum in Krasny Bor. Die Mitarbeiter seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden, Verletzte gebe es nicht. Im Moskauer Gebiet kamen nach Angaben von Gouverneur Andrej Worobjow fünf Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben. Zehn Personen seien verletzt worden, sechs von ihnen wurden demnach in Krankenhäuser gebracht. Bei der Stadt Tschechow brachen Feuer in einem Industriegebiet aus, wie er mitteilte. Den größten Brand gab es demnach bei einem Lagerhaus, das auch von Wildberries genutzt werde. In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos, die Rauch über einem Lagerhaus und evakuierte Mitarbeiter zeigen sollen. In der nordwestlich von Moskau gelegenen Region Twer sprachen Behörden ebenfalls von Schäden an einem Wildberries-Lager. Herabstürzende Drohnentrümmer hätten eine Wand der Lagerhalle im Dorf Emmaus beschädigt, hieß es. Mitarbeiter seien nicht verletzt worden. Nach einer Attacke auf ein Lagerhaus in der Siedlung Krasny Bor im Gebiet Leningrad um die Metropole St. Petersburg brach nach Angaben von Gouverneur Alexander Drosdenko ein Feuer aus. Das Unternehmen bestätigte einen Brand an einem Logistikzentrum in Krasny Bor. Die Mitarbeiter seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden, Verletzte gebe es nicht. Im Moskauer Gebiet kamen nach Angaben von Gouverneur Andrej Worobjow fünf Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben. Zehn Personen seien verletzt worden, sechs von ihnen wurden demnach in Krankenhäuser gebracht. Bei der Stadt Tschechow brachen Feuer in einem Industriegebiet aus, wie er mitteilte. Den größten Brand gab es demnach bei einem Lagerhaus, das auch von Wildberries genutzt werde. In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos, die Rauch über einem Lagerhaus und evakuierte Mitarbeiter zeigen sollen. In der nordwestlich von Moskau gelegenen Region Twer sprachen Behörden ebenfalls von Schäden an einem Wildberries-Lager. Herabstürzende Drohnentrümmer hätten eine Wand der Lagerhalle im Dorf Emmaus beschädigt, hieß es. Mitarbeiter seien nicht verletzt worden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vier Tote nach russischen Angriffen Nach russischen Angriffen auf die ukrainischen Städte Sumy und Mykolajiw sind nach Angaben der Ukraine vier Menschen ums Leben gekommen.   Dem Chef der Militärverwaltung in Sumy, Oleh Hryhorow, zufolge wurden in der nordöstlich gelegenen Stadt zwei Mädchen im Alter von fünf und zehn Jahren sowie eine Frau getötet. Russland habe Gleitbomben eingesetzt. Davon seien sechs in zivile Infrastruktur eingeschlagen, zwei konnten demnach abgewehrt werden. In Mykolajiw im Süden der Ukraine kam nach Angaben von Militärgouverneur Heorhij Reschetilow eine 89 Jahre alte Frau ums Leben. Sieben weitere Menschen wurden demnach verletzt. Mehrere Wohnhäuser und ein Auto seien beschädigt worden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sewastopol: Russischer Soldat erschießt mehrere Menschen Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim hat ein russischer Soldat nach Behördenangaben mindestens vier Menschen erschossen. Er habe zuerst das Feuer auf Kameraden eröffnet und dabei einen Militärangehörigen getötet, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, bei Telegram mit. Anschließend habe der Soldat im Nachbardorf Chmelnizkoje drei Zivilisten umgebracht und drei weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden. Zum Motiv der Tat wurde vorerst nichts bekanntgegeben.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland: Haben sieben Frachtschiffe angegriffen Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau sieben Frachtschiffe mit Drohnen angegriffen. Sie hätten im ukrainischen Hafen von Mykolajiw gelegen beziehungsweise seien im Schwarzen Meer unterwegs gewesen, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Ministerium. Russland hat solche Angriffe mehrfach damit begründet, dass Rüstungsgüter für das ukrainische Militär transportiert würden. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben nicht.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Gouverneur: Fünf Tote bei ukrainischem Angriff auf Region Moskau Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Region Moskau sind nach russischen Angaben fünf Menschen getötet worden. Zudem seien sechs Menschen verletzt worden, teilt der Gouverneur der Region, Andrej Worobjow, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ein Lagerhaus sei in Brand geraten, das Feuer sei aber inzwischen gelöscht worden. Auch ein Privathaus und ein Auto seien beschädigt worden.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Russland: Haben 320 ukrainische Drohnen abgefangen Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht 320 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Betroffen gewesen seien 19 Regionen. Wie viele gegnerische Drohnen entdeckt wurden oder ihr Ziel erreicht haben, teilt Russland nicht mit.  Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Gouverneur: Lagerhalle bei St. Petersburg von Drohnen getroffen Bei einem Drohnenangriff in der Nähe der russischen Metropole St. Petersburg ist ein Lagerhaus getroffen worden. Das teilt der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Um was für ein Lagerhaus und um welche Firma es sich handelt, lässt er offen. Die Ukraine hat wiederholt Lagerhäuser von Online-Händlern wie dem russischen Marktführer Wildberries angegriffen und begründet dies damit, dass sie auch vom russischen Militär genutzt werden. Das Nachbarland Finnland hat als Reaktion auf den jüngsten Angriff bei St. Petersburg im östlichen Finnischen Meerbusen eine vorübergehende Flugverbotszone eingerichtet, wie die finnischen Streitkräfte auf der Online-Plattform X mitteilen. Finnland ist Mitglied der EU und der Nato und teilt eine gut 1300 Kilometer lange Grenze mit Russland. Das Nachbarland Finnland hat als Reaktion auf den jüngsten Angriff bei St. Petersburg im östlichen Finnischen Meerbusen eine vorübergehende Flugverbotszone eingerichtet, wie die finnischen Streitkräfte auf der Online-Plattform X mitteilen. Finnland ist Mitglied der EU und der Nato und teilt eine gut 1300 Kilometer lange Grenze mit Russland. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen

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5. August
Die Welt (Politik)

Russland überzieht Kiew mit ballistischen Raketen – keine einzige konnte abgefangen werden

Russland überzieht Kiew mit ballistischen Raketen – keine einzige konnte abgefangen werden Russland greift die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Raketen und Drohnen an. 15 Menschen kommen dabei ums Leben. Moskau spricht von einem „Massenangriff mit Präzisionswaffen“. Bei dem russischen Angriff auf die Region Kiew in der Nacht zu Mittwoch mit mindestens 15 Toten konnte die ukrainische Armee nach eigenen Angaben keine einzige Rakete abschießen. Die russische Armee habe die Ukraine mit 98 Drohnen und 28 Raketen angegriffen, nur die Drohnen seien abgefangen worden, erklärte die Luftwaffe. Kiew klagt seit längerem über einen Mangel an Abwehrraketen für die Luftverteidigung. Nach ukrainischen Militärangaben wurden Wohnhäuser und Lagerhallen beschädigt. „Der Feind greift erneut gezielt Zivilisten und zivile Infrastruktur an“, erklärte die Militärverwaltung von Kiew im Onlinedienst Telegram. In einem 20-stöckigen Wohnhaus brach nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko ein Feuer aus. Ursache dafür sei „wahrscheinlich ein Raketeneinschlag“. Zudem seien mehrere Lagerhallen getroffen worden, erklärte er. Zudem gab es Berichte über Schäden in mindestens sieben Bezirken. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau sprach von einem Massenangriff mit Präzisionswaffen, der sich gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter gerichtet habe. Gouverneur: Lager des Online-Händlers Wildberries brennt in Tula In der russischen Region Tula ist nach Angaben des Gouverneurs unterdessen bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Logistikzentrum des Online-Händlers Wildberries in Brand geraten. Ein Mensch sei verletzt worden, teilt Dmitri Miljajew auf Telegram mit. Der russische Marktführer Wildberries bestätigt den Angriff auf Telegram. Die Beschäftigten seien in Sicherheit gebracht worden, die Lieferströme würden umgeleitet. Die ukrainischen Streitkräfte haben seit Mitte Juli mehr als ein Dutzend Anlagen von Wildberries mit Drohnen angegriffen und zum Teil erheblich beschädigt. Miljajew zufolge wurden zudem zwei Industrieanlagen in der Stadt Nowomoskowsk und im Gebiet Uslowaja sowie zwei Wohnhäuser in einem anderen Teil der Region Tula beschädigt. Krieg dauert bereits viereinhalb Jahre Die Ukraine verteidigt sich seit viereinhalb Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg. Immer wieder kommt auch die Hauptstadt unter Beschuss. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit heftigen Angriffen mit ballistischen Raketen überzogen. Dabei wurden mindestens 9 Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt.

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5. August
Tagesschau

Russische Angriffe: Kiew wieder unter Raketenbeschuss

Russische Angriffe Kiew wieder unter Raketenbeschuss Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit Raketen angegriffen. Behörden meldeten eine Tote und mehrere Verletzte - weitere Opfer werden unter Trümmern befürchtet. Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihre Umgebung in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Nach Angaben der Militärverwaltung wurde eine Frau getötet und mindestens zwölf weitere Menschen verletzt. Sieben Ziele in der Stadt seien getroffen worden. Es gibt erste Berichte über Schäden. Im Bezirk Holossijiw seien zwei Verletzte aus den Trümmern eines Lagergebäudes geborgen worden, schrieb Vitali Klitschko auf Telegram. Eine Such- und Rettungsaktion dauere noch an. Es werde befürchtet, dass sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden könnten. Im Bezirk Obolon seien mehrere Brände ausgebrochen. Im Bezirk Desna geriet laut Klitschko ebenfalls ein Lagerhaus in Brand, Trümmerteile einer Rakete seien in der Nähe eines Wohngebiets heruntergefallen. Die Stadtverwaltung meldete zudem ein Ammoniakleck, dass durch einen Angriff verursacht worden sei. Ukraine klagt über fehlende Flugabwehr Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit heftigen Angriffen mit ballistischen Raketen überzogen. Dabei wurden mindestens 9 Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um Russlands Angriffe mit ballistischen Raketen erfolgreich abzuwehren. Erst am Wochenende hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Partnerländer deshalb um die Lieferung von "Patriot"-Abwehrraketen gebeten.

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5. August
Handelsblatt

Ukraine-Krieg: Angriff mit ballistischen Raketen auf Kiew - mehrere Opfer

Ukraine-Krieg: Angriff mit ballistischen Raketen auf Kiew - mehrere Opfer Kiew. Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihre Umgebung in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurde eine Frau getötet, mindestens zwölf Menschen wurden nach Angaben der Militärverwaltung verletzt. Zudem gab es erste Berichte über Schäden in mindestens sieben Bezirken. Die Luftabwehr war im Einsatz. Im Bezirk Holossijiw seien zwei Verletzte aus den Trümmern eines Lagergebäudes geborgen worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Eine Such- und Rettungsaktion dauerte zunächst noch an. Es werde befürchtet, dass sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden könnten. Im Bezirk Obolon seien mehrere Brände ausgebrochen. Im Bezirk Desna geriet laut Klitschko ebenfalls ein Lagerhaus in Brand, Trümmerteile einer Rakete seien in der Nähe eines Wohngebiets heruntergefallen. Krieg dauert bereits viereinhalb Jahre Die Ukraine verteidigt sich seit viereinhalb Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg. Immer wieder kommt auch die Hauptstadt unter Beschuss. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit heftigen Angriffen mit ballistischen Raketen überzogen. Dabei wurden mindestens 9 Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um Russlands Angriffe mit ballistischen Raketen erfolgreich abzuwehren.

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